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wachsende Islamophobie in Deutschland

Erstellt von socky7, 24.05.2010, 08:58 Uhr · 102 Antworten · 4.117 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von zappalot

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    Re: wachsende Islamophobie in Deutschland

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="862262

    Die Frage ist lediglich, ob diese Schriften nicht von irdischen Vertretern zum Eigennutz verändert worden sind und somit dann auch nichts anderes sind als die Propaganda, die in den Schulbüchern häufig zu finden ist.
    is sogar mehr als wahrscheinlich, dass es sich nicht nur um eine frage sondern eher um eine tatsache handelt! zudem scheint was in diesen buechern so drin steht ziemlich unverstaendlich zu sein, den praktisch kein mitglied dieser unternehmungen "christ/kirche", "islam" usw. lebt wie es diese buecher vorschreiben.

  2.  
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  3. #52
    Avatar von kcwknarf

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    Re: wachsende Islamophobie in Deutschland

    Zitat Zitat von zappalot",p="862264
    Zitat Zitat von kcwknarf",p="862262

    Die Frage ist lediglich, ob diese Schriften nicht von irdischen Vertretern zum Eigennutz verändert worden sind und somit dann auch nichts anderes sind als die Propaganda, die in den Schulbüchern häufig zu finden ist.
    is sogar mehr als wahrscheinlich, dass es sich nicht nur um eine frage sondern eher um eine tatsache handelt! zudem scheint was in diesen buechern so drin steht ziemlich unverstaendlich zu sein, den praktisch kein mitglied dieser unternehmungen "christ/kirche", "islam" usw. lebt wie es diese buecher vorschreiben.
    Richtig. Wobei das aber wiederum der Einfluss der irdischen Schulbücher sein kann, die einem ja suggerieren, Religione wären reine Märchen. Wer heutzutage noch an irgendetwas "Überirdische" glaubt, wird ja eher als Idiot hingestellt.

    Also tut man dann genau das, was nicht in den 10 Geboten drinsteht: man lügt, betrügt, mordet... Das ist dann halt in, modern, realistisch und wird dann als cool von Freunden und einem großen Teil der Gesellschaft anerkannt. Während der andere Teil meint, es käme vom Einfluss der Religionen.

    Ist halt eine Folge des typischen Schwarz-weiß-Denkens und eine Folge des dauerhaften Kriegs zwischen Kirche und Staat, der immer noch anhält. Dabei ist ein Staat ja auch nichts anderes als ein Gott. Aber eher ein Zwangsgott, den die Bürger anpreisen und ihm Opfer in Form von Steuern geben müssen, damit Gott Staat nicht erzürnt.

    Die Bürger sind inzwischen ja so gläubig, dass sie sich eien Welt ohne ihren Gott Staat nicht mehr vorstellen können. Wer das fordert, [s:fe1658af62]ist ein Verfassungsfeind[/s:fe1658af62], verleumdet Gott.

    Um nur mal anschaulich darzustellen, dass man Religion durchaus weit dehnen kann und jeder Mensch an irgendetwas glaubt (und sei es nur an seinen Fußballverein).

  4. #53
    Avatar von Samuianer

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    Re: wachsende Islamophobie in Deutschland

    Zitat Zitat von Micha L",p="862215
    Zitat Zitat von Samuianer",p="862062
    Warum hat sich Amenothep IV dann dem Mono/Henotheismus zugewendet?

    Und "Mosche" das kopiert und nach Palestina importiert?

    Warum lehnte dann der Islam bestimmte Teile der Bibel und AT als "Faelschungen" ab?

    Stammt da der "Bruch" urpsruenglich her, war das urspruenglich nur als klare Trennung gedacht?
    Samuianer, Du kennst Dich aus und teilst vielleicht mein Interesse

    Echnaton war ein Idealist, der nebenbei die Amun-Priesterschaft entmachten wollte.

    Die Urchristen waren zunächst eine jüdische Sekte.

    Der frühe Islam war gegenüber den Christen und Juden tolerant.

    Der religiöse Alleinvertretungsanspruch kam wohl mit den Kreuzzügen.

    Möglich war er nur durch den ausschließlichen Monotheismus.

    Gruß

    Micha

    jau Danke!

    Meine ganz ernsthaft das oft die Hintergruende zu ergruenden, die URSACHEN RICHTIG zu durchleuchten, zu einem tieferen wie klareren Einblick in den Stoff, die einzelnen Faeden die das Gewebe ausmachen, ueberhuapt erst schafft und somit u.U. eine umfassende Sicht uber das "wie und Warum" zur Grundlage macht!

    Dann, erst dann, laesst sich imho ein Standpunkt vertreten, der einigermassen feste Fundamente aufbaut!


    Einer der Gruende warum z.B. mit den Schriftrollen von Qumran soviel Geheinmnistuerei betrieben wurde - die juengsten Zeugen, das Einiges nicht ganz so war wie es "verkauft" wurde/wird!

    Was war der "Islam" vor 570, oder bevor Mohammed der Erzengel Gabriel "erschien"?

    Eine eher lockere, "arabisch, maurische" Gemeinschaft die sich ueber einen ganz bestimmten, aber sehr weit gefassten Kulturraum verbreitete?

    Sie ist definitiv eine monotheistische abrahamitische Religion, die sich wie die 2 anderen Religionen die diese Region hervorgebracht hatte, auf EINEN Stammvater - Abraham, den Stammvater der Israeliten nach der Tora (Gen 12, 1-3 EU), und seinen Gott JHWH zurueckfuehren laesst.

    Alle die 3 Religionen kennen verschiedene "Persoenlichkeiten" an, stehen sich jedoch in ihren Auslegungen total kontraer, ja eben feindlch gegenueber - was ist die Ursache davon - der Drang zu siegen, der Drang zur alleinigen Vor-Weltmachtstellung - der "Urmodus" des MONO-Theismus - des "Einen"?

    Ist die Idee, die Grundlage einfach selbststaendig geworden und ist am eigentliche Sinn und Ziel lange, lange vorbei gerauscht?

    Was letztlich die einzigste Erklaerung wie auch des Raetsels letzter Schluss sein duerfte!


    ich will diese Gedanken mal noch viel weiter fuehren - und behaupten das sei ein entglittener Versuch das hinduistisch/vedische Konzept des Brahman, politisch, zwecks Alleinherrschaftsansprueche zu instrumentalisieren!

    Siehe Amehnothep's Anstrengungen die Priesterschaft, einen moeglichen fruehen "Senat" ausser Kraft zu setzen und ihre Macht ein zu daemmen oder gleich ganz zu nehmen - fruehe Diktatur!


    Diese Zuege des alleinigen Anspruchs auf Recht, auf das "einzig Richtige" den einzigen "wahren Gott"., diese "Auserwaehlt" sein, der "Anspruch auf geistiges, wie kulturelles Diktat etc. spiegelt sich deutlichst in heutigen fundamentlistisch gepraegten Auslegungen und gelebten Formen des Islam all zu klar wieder!



    Das sind entwicklungstechnische, historische Entwicklungen, die imho Heute ganz, ganz laut nach tiefgreifenden Reformen schreien - wer wird sich dran wagen?

  5. #54
    Avatar von Micha L

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    Re: wachsende Islamophobie in Deutschland

    Ich möchte bezüglich Amenhotep IV. antworten:

    Der hat keine berechtigten Ansprüche auf Mitbestimmung zurückgewiesen, sondern einen überaus gewachsenen Machtanspruch der Amunpriesterschaft.

    Ich würde das deswegen eher mit dem mittelalterlichen Machtkampf zwischen Kaiser unf Papst vergleichen.

    Draus geworden ist in Ägypten eine konsequente Religionsreform, die wegen ihres Zuschnitts auf Amenhotep IV. nach seinem Tod scheitern mußte.

    Die Israeliten haben den Gedanken eines alleinigen Gottes übernommen. Allerdings war und ist bei ihnen der Kampf gegen die Vielgötterei auf das eigene Volk beschränkt. Fremdstämmige "Ungläubige" sind ihnen egal.

    Die Misere wurde also erst möglich, nachdem die Urchristen die Beschränkung auf die 12 Stämme aufhoben.

    Gruß

    Micha

  6. #55
    Avatar von Samuianer

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    Re: wachsende Islamophobie in Deutschland

    Zitat Zitat von Micha L",p="862687
    Ich möchte bezüglich Amenhotep IV. antworten:

    Der hat keine berechtigten Ansprüche auf Mitbestimmung zurückgewiesen, sondern einen überaus gewachsenen Machtanspruch der Amunpriesterschaft.

    Ich würde das deswegen eher mit dem mittelalterlichen Machtkampf zwischen Kaiser unf Papst vergleichen.

    Draus geworden ist in Ägypten eine konsequente Religionsreform, die wegen ihres Zuschnitts auf Amenhotep IV. nach seinem Tod scheitern mußte.

    Die Israeliten haben den Gedanken eines alleinigen Gottes übernommen. Allerdings war und ist bei ihnen der Kampf gegen die Vielgötterei auf das eigene Volk beschränkt. Fremdstämmige "Ungläubige" sind ihnen egal.

    Die Misere wurde also erst möglich, nachdem die Urchristen die Beschränkung auf die 12 Stämme aufhoben.

    Gruß

    Micha
    Die Staemme im Norden "Kanaans" (heutige Grenze zu Libanon) mussten auch erst von ihrer Vielgoettrei "abgebracht" werden, Plytheismus war also durchaus auch eine hebraeiisch/aramaeische Gegebenheit!

    verstaendlich da dort ( in der Gegend) die Ugaritische Religion heimisch war... und die war polytheistisch!

    Kannte aber schon "Elohim".... sehr interessant, fall noch nicht bekannt:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ugaritische_Religion

  7. #56
    Avatar von Joerg_N

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    Re: wachsende Islamophobie in Deutschland

    Jungs andere nennen ihn Amenophis,

    sagt doch einfach Echnathon - können vielleicht einige mehr mit anfangen

    Gruss
    Jörg

  8. #57
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: wachsende Islamophobie in Deutschland

    Eines scheint mir klar. Mit dem Monotheismus wuchs auch die Intoleranz gegenüber anderen Religionen.

  9. #58
    Avatar von Micha L

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    Re: wachsende Islamophobie in Deutschland

    Zitat Zitat von Samuianer",p="862778
    Die Staemme im Norden "Kanaans" (heutige Grenze zu Libanon) mussten auch erst von ihrer Vielgoettrei "abgebracht" werden, Plytheismus war also durchaus auch eine hebraeiisch/aramaeische Gegebenheit!
    Nach Moses war es noch ein langer Weg, bis sich der Monotheismus durchsetzte. Das alte Testament ist ja weitgehend eine Geschichte von Abfall und himmlischer Strafe.
    Die israelitische Religion entstand ja nicht im "luftleeren Raum", war selbst ursprünglich eine kanaanitische.
    Heute untergegangene Nachbarn, die Moabiter, waren auch auf dem Weg. Ihr Kemosch ist mit Jahwe gleichzusetzen.

    Ein aufschlußreiches Buch zum Thema:

    http://www.amazon.de/Religionen-Alte.../dp/B002MTB2EA

    ...jetzt sind wir weit abgeschweift

  10. #59
    Avatar von Conrad

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    Re: wachsende Islamophobie in Deutschland

    Zitat Zitat von antibes",p="862802
    Eines scheint mir klar. Mit dem Monotheismus wuchs auch die Intoleranz gegenüber anderen Religionen.
    Das glaube ich aber ganz und gar nicht. Vor dem 11.September 2001 gab es keine Islamphobie, dass ging erst nach dem Terroranschlag in New York los. Dieser Anschlag war in keinster Weise politisch motiviert, sondern hatte rein religiöse Gründe.

    Mit anderen Worten die Terroristen sind religiöse islamische Fanatiker. Und somit ist eine totale Ablehnung dieser Religion sehr wohl begründet.

    Mit einer "Phobie" hat das absolut nichts zu tun. Der aufgeklärte Westeuropäer hat mit Religion nichts am Hut und somit sind ihm religiöse Fanatiker und sonstige "strenggläubige" die zudem auch noch Hass predigen, ein Gräuel.

  11. #60
    Avatar von kcwknarf

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    Re: wachsende Islamophobie in Deutschland

    Zitat Zitat von Conrad_reloaded",p="862813
    Der aufgeklärte Westeuropäer hat mit Religion nichts am Hut.
    Und warum nennt sich die Union dann christlich in ihrem Namen? Dann würde ich doch mal mit gutem Beispiel vorangehen und das C entfernen.

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