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Volksentscheid: Pro und Contra

Erstellt von Conrad, 05.11.2010, 16:10 Uhr · 25 Antworten · 4.375 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Uns Uwe

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    Mir kommt Deutschland wie ein "Spezi" vor. Ich meine das Getränk, dass aus gelber Brause und Cola gemixt wird. Wenn beides zusammen gekippt wird, verändern sich Farbe und Geschmack. Als die BRD mit mit der DDR "gemixt" wurde, hat sich auch unsere Regierungsform gewandelt. Die BRD war die gelbe Brause und die DDR war die Cola. Dann ist beide zusammen gemixt worden, Demokratie und Diktatur. Dabei rausgekommen ist eine Diktamokrie, also das heutige Deutschland.

    Oder will jemand wirklich ernsthaft behaupten, dass CDU, SPD, Grüne, Linke und andere Lobbyistenorganisationen, zum Wohle des deutschen Volkes handeln? Leute, ihr müsst euch langsam mal von dem Gedanken verabschieden, in einer richtigen Demokratie zu leben.



  2.  
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  3. #12
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    Oder will jemand wirklich ernsthaft behaupten, dass CDU, SPD, Grüne, Linke und andere xxxxxxxx und Lobbyistenorganisationen, zum Wohle des deutschen Volkes handeln?
    Absolute Zustimmung, nur, Du hast bei Deiner Aufzählung die FDP "vergessen".

    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    Leute, ihr müsst euch langsam mal von dem Gedanken verabschieden in einer richtigen Demokratie zu leben.
    Habe ich schon längst!

  4. #13
    Avatar von Micha L

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    Die BRD war doch bis 89 nicht demokratischer (relativ betrachtet im Sinne von mehr) .
    Unter Adenauer und Kiesinger, als der Staatsapparat von (politisch) alten Leuten voll war, da gings scheinbar recht autoritär zu, was zu verschiedenen Skandalen, Ohrfeigen und Unruhen führte.
    Das habe allerdings nur am TV mitbekommen.

    Live erlebt habe ich eine demokratische Eruption, die in das BRD-Parteiensystem kanalisiert wurde. Ob das gut oder schlecht war ist ein anderes Thema. Aber es wurde vorhandenes übergestülpt. Nicht mal ne neue Verfassung gab es. Die Bürgerbewegten sind innerhalb kürzester Zeit in den (bezüglich Osterfahrung) unveränderten Grünen untergegangen, oder in der CDU bzw. SPD. Die "Linke" ist geradezu bürgerlich.

    Eine Vermischung mit wesentlichen DDR-Komponenten kann ich also nicht feststellen (Die Übernahme von Ampelmännchen und Sandmann waren schon erstaunlich).
    Vielleicht ist das auch besser so.

    Gruß

    Micha

  5. #14
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    ... Live erlebt habe ich eine demokratische Eruption, die in das BRD-Parteiensystem kanalisiert wurde. Ob das gut oder schlecht war ist ein anderes Thema. Aber es wurde vorhandenes übergestülpt. Nicht mal ne neue Verfassung gab es. Die Bürgerbewegten sind innerhalb kürzester Zeit in den (bezüglich Osterfahrung) unveränderten Grünen untergegangen, oder in der CDU bzw. SPD. Die "Linke" ist geradezu bürgerlich.
    Das es nicht gelungen ist - und an einer jemals ehrlichen Absicht der westdeutschen Politprominenz (Schaeuble vorneweg) zweifle ich stark - die Nutzniesser und Stasiseilschaften trocken zu legen, ist fuer mich die groesste Enttaeuschung dieses "Zusammenschlusses".
    Die Umarmung der Kreativen machte das rebellische Volk zu Lemmingen.
    Das alles wird man nun leider nicht mehr aendern koennen.

    Aber mit mehr Volksbeteiligung fuehlen sich die "Unantastbaren" vielleicht nicht mehr ganz so unkontrolliert.
    Dies immerhin waere ja schon was in einer bislang verkrusteten und verwalteten Republik die fuer mich mit Volksherrschaft immer weniger zu tun hat.
    Das Wort "Volksvertreter" nehmen ja schon die, die es eigentlich sein sollten, nur noch zoegernd in den Mund.
    Ein klein wenig Scham scheint also durchaus noch vorhanden.

  6. #15
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Die BRD war doch bis 89 nicht demokratischer (relativ betrachtet im Sinne von mehr) .

    Gruß

    Micha
    Nicht nur das. Die Bundesrepublik war ein von fremden Truppen besetztes Land. Die Meinungsfreiheit in Westberlin und Westdeutschland wurde von den Alliierten garantiert, der Berliner Senat und die Regierung in Bonn hatten nichts zu melden.

    Heute ist es so, dass Deutschland mehr und mehr aus Brüssel regiert wird. Die Fahrt geht eindeutig in Richtung "Vereinigte Staaten von Europa". Das ist von allen europäischen Regierungen in der EU so gewollt (ausser wahrscheinlich von England) und ich persönlich finde das richtig und gut. Das es so gewollt ist, ist eine direkte Folge des 2. Weltkriegs.

  7. #16
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    ... Die Fahrt geht eindeutig in Richtung "Vereinigte Staaten von Europa". Das ist von allen europäischen Regierungen in der EU so gewollt (ausser wahrscheinlich von England) und ich persönlich finde das richtig und gut. Das es so gewollt ist, ist eine direkte Folge des 2. Weltkriegs.
    Keine Ahnung wie dies je funktionieren soll.
    Aber eines ist sicher: ein Volksentscheid haette dann sicher noch weniger Befuerworter.
    Und vor einem solchen Zusammenschluss sollte man diese tunlichst verbieten - nachher kommt noch ein Volk auf die Idee sich nicht vereinigen lassen zu wollen.

  8. #17
    Avatar von Uns Uwe

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    Hallo Micha, ich finde es beispielsweise DDR änhlich, wie gleichgeschaltet positiv die deutschen Medien über unsere Kanzlerin berichten. Natürlich wird das wesentlich geschickter und subtiler als in der DDR gemacht. Wer im viel im Netz unterwegs ist, der erkennt auch wie das Volk, ähnlich wie in der DDR, mit falschen Zahlen und Fakten "ruhig gehalten" wird.

    Ich erinne da nur mal an die geschönten Arbeitslosenzahlen und die falschen Angaben zu den Migrantenzahlen. In Hamburg wurde uns bis vor kurzem noch von der Politk via Medien suggeriert, dass in Hamburg der Anteil der Bürger mit Migrationshintergrund bei 8% liegt. Jetzt kam heraus, dass der Migrantenanteil wesentlich höher ist. . Die lügen der Politik in Deutschland, werden zusehends immer dreister und offensichlicher.

  9. #18
    Avatar von Nokhu

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    Zum Thema : Pro !

    Wo man die Grenzen ziehen soll.......k.A.
    Dafür sollten sich aber genügend sogenannte "Ekschberte" finden lassen.

  10. #19
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Die Meinungsfreiheit in Westberlin und Westdeutschland wurde von den Alliierten garantiert, der Berliner Senat und die Regierung in Bonn hatten nichts zu melden.
    Erst mal war es ja gut, daß daß nach 45 gebliebene Gewohnheiten zurückgedrängt wurden. Ich habe mal im TV einen allierten Lehrfilm in Sachen Demoktatie gesehen. Der war nicht schlecht. Später blieben die Allierten im Westen im Hintergrund, mischten sich nicht in die Tagespolitik ein. Nichts zu melden hatten Senat und Regierung bei bestimmten hohheitlichen Dingen. Generell würde ich das aber nicht sagen. Selbst die SED hatte gegenüber der Sowjetunion Handlungsspielraum.

  11. #20
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Die BRD war doch bis 89 nicht demokratischer
    Yep, aber das ist nichts neues.

    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Die "Linke" ist geradezu bürgerlich
    Richtig, es gibt im Prinzip keine richtige linke Partei in Deutschland, die es wagt, das herrschende System in Frage zu stellen.

    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Eine Vermischung mit wesentlichen DDR-Komponenten kann ich also nicht feststellen (Die Übernahme von Ampelmännchen und Sandmann waren schon erstaunlich)
    Auch richtig.

    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Nicht nur das. Die Bundesrepublik war ein von fremden Truppen besetztes Land. Die Meinungsfreiheit in Westberlin und Westdeutschland wurde von den Alliierten garantiert, der Berliner Senat und die Regierung in Bonn hatten nichts zu melden.
    Aha, auch Conrad schreibt heute was richtiges.

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