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Volksaufstand in Tunesien und Ägypten

Erstellt von Conrad, 29.01.2011, 11:42 Uhr · 466 Antworten · 16.774 Aufrufe

  1. #321
    Avatar von tuxluchs

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Warum muss man denn unbedingt alle unter einen Hut bringen? Jugoslawien und die UdSSR haben sich auch auseinandergelebt und sich teilweise auch untereinander beschossen, ebenso gibt es Probleme in Nordirland, in Spanien, in Deutschland (zwischen Ossis und Wessis, Bayern und Preußen, Kölnern und Düsseldorfern).

    Es gibt genügend Kleinstaaten wie Andorra, San Marino etc. Im Grund kann ein Land wie Lybien also in 100 Einzelstaaten aufgeteilt werden. Der Sudan wurde ja auch geteilt. Das ist sicherlich nicht die Ideallösung. Aber man sollte Menschen nicht zwingen. Die werden schon irgendwann selber merken, dass es Sinn macht, den eigenen Stolz, Nationalismus, Eigoismus hinten anzustellen, wenn sie merken, wie größere Länder mit Multikulti wirtschaftliche Erfolge feieren und im Luxus baden. Dazu braucht es keinen Führer, sondern den Verstand jedes Einzelnen.

    Sollen die also ruhig mal in einzelne Staaten auseinanderfallen und daraus lernen. Mit Führer könnte man ja sagen: aber die armen kleinen Leute können doch nichts dazu, wenn die Regierung koruppt ist. Mit einer Demokratie kann man aber schön sagen, dass das Volk selbst Schuld an seiner Armut ist. Das bringt zwar temporär Not, aber auf lange Sicht Wohlstand und vor allem Vernunft.

    Und dieser Vorwand mit Atomwaffen ist doch völliger Quatsch. Was hat denn Pakistan davon, wenn sie die ganze Welt zerbomben? Das einzige Land, das jemals Atomwaffen im Ernstfall benutzt hat, war die USA. Und das wird auch so bleiben.

    Und was die Schweiz betrifft: es ist doch das beste Beispiel, dass ein Land mit unterschiedlichen Stämmen und Sprachen wunderbar mit einer Demokratie (zumindest ist es ein Hauch davon) zurecht kommen kann - und das auch noch sehr erfolgreich.

    Europa wird sich sicherlich bald wundern, wie schnell sich Afrika entwickeln wird - in Sachen Demokratie, Wirtschaft, Wohlstand und dann auch die Zuwanderung (statt von Afrika weg nach Afrika hin). Dagegen ist China ein Klacks. Wo bleibt dann Europa mit seiner Besserwisserei? Ich fürchte daher eher, dass Europa alles dafür tun wird, dass die afrikanischen Führer weiterhin schön korrupt bleiben und sich gegenseitig mit Kleinkriegen beschäftigen. Denn diese Konkurrenz würde das kleine Europa vermutlich kaum überleben.
    Also erstens war die Frage in welchen Staaten Europas sich Stämme gegenseitig massakrieren, Antwort in Europa AN FÜR SICH NIRGENDWO. Völkerschaften schon in den letzten 20 Jahren, in Ex-Jugoslavien. In der ehem. Sowjetunion?, was hat ein postkolonialer Krieg mit Stammeszugehörigkeit zu tun? Nordirland? weist Du überhaupt was der Auslösser war? Spanien dito.
    Und Deutsche führen keine Kriege gegeneinander, man vötzelt halt a weng den Ossi, darbleckt den Saupreis, oder verarschd de Fischköpp, das ist nur Folklore, nur Deppen machen daraus einen Krieg, wenns darauf ankommt schreiten diese Stämme Seit an Seite, wenn die Trommel ruft zum Streite.

    Du denkst wirklich das Afrika den gleichen Weg wie Asien zu gehen vermag? Wann, Welches Stück Afrika, und womit?

    Also so schnell nicht. Wovon träumst Du.


    Also ich immer von schnellen Frauen und nackten Autos.

  2.  
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  3. #322
    Avatar von tuxluchs

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    Ja der Iran und die Bombe. Ist schon eigenartig, wenn man dem American Way so nicht richtig folgen will, kommt man doch sehr schnell in die Lage zwangsdemokratisiert zu werden, da hilft wenn man Bombe hat, das tötet so die Lust am schnellen "Befreiungsschlag". ;)
    Ja früher war die Welt einfacher, da stellt eine französische Firma ein KKW in den Irak, und über Nacht, vor Inbetriebnahme kommen ein paar israelischer F15, und es war nie mehr gesehen, zurückgeschossen wurde nicht mal nach 5:45 Uhr.
    Heutzutage demonstrieren Studenten im Iran gegen ihren "Boss", und danach stellen sie sich als Schutzschild um Nuklearanlagen.
    Nur weil ich meinen Boss nicht mag, heißt es nicht, das ich es hinnehme das jemand meine Firma zerbombt, um mir zu "helfen".

  4. #323
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Also erstens war die Frage in welchen Staaten Europas sich Stämme gegenseitig massakrieren, Antwort in Europa AN FÜR SICH NIRGENDWO. Völkerschaften schon in den letzten 20 Jahren, in Ex-Jugoslavien. In der ehem. Sowjetunion?, was hat ein postkolonialer Krieg mit Stammeszugehörigkeit zu tun? Nordirland? weist Du überhaupt was der Auslösser war? Spanien dito.
    Und Deutsche führen keine Kriege gegeneinander, man vötzelt halt a weng den Ossi, darbleckt den Saupreis, oder verarschd de Fischköpp, das ist nur Folklore, nur Deppen machen daraus einen Krieg, wenns darauf ankommt schreiten diese Stämme Seit an Seite, wenn die Trommel ruft zum Streite.

    Du denkst wirklich das Afrika den gleichen Weg wie Asien zu gehen vermag? Wann, Welches Stück Afrika, und womit?

    Also: ich bin kein penibler Wortdeuter. Es gibt Leute, die meinen, Dialekte seien ja keine Sprache, ein Volk kein Stamm usw. Das ist doch völlig unwichtig. Es geht hier ums Prinzip. Es macht keinen Unterschied, ob sich Stämme in dei Wolle bekommen, weil sie einfach darauf beharren, dass sie eben ein Stamm sind und sich gegen andere schütezn oder kämpfen "müssen" oder Völker oder einfach Nachbarn, deren Apfelbaum auf das Grundstück des anderen ragt. Das ist alles nur nationalistischer Scheiß - nur auf unterschiedlichen Ebenen. Ein Typ aus dem Stamm A kämopft halt nur für seinen Stamm, weil seine Eltern eben zufällig dem Stamm A entstammen. Vielleicht gefallen ihm die Werte des Stammes B viel besser und re hat sogar viele Freunde aus dem Stamm B. Scheiß egal. Sein Blut stammt eben aus Stamm A. Das ist halt geistig unterentwickelter Mist. Und das gilt für Stämme, wie auch für Völker, Rassen, Dörfer, Regionen, Religionen, Fußballfans.

    Daher mache ich in der Tat keinen Unterschied zwischen den Stämmen in Afrika und den italienisch und schwyzerdeutschsprechenden Schweizern. Beide haben kulturelle Unterschiede, sollten aber den Grips haben, friedlich miteinander auszukommen.
    Und wenn die Schweizer das hinbekommen haben, dann können das auch die Afrikaner. Das ist zunächst mal eine ganz logische Schlußfolgerung.

    Dass sich Afrika enorm entwickelt und wirtschaftlich ganz oben mitspielen wird, ist deutlich erkennbar. Da möchte ich aber nicht viel verraten, weil ich vorhabe, da mitzumischen und den Europäern zeigen will, was ihr Hochmut bringen wird. Afrika hat diese Chance verdient, wird sie bekommen und sie auch nutzen. Davon bin ich absolut von überzeugt. Die paar Streitigkeiten und den Stämmen und Diktaturen sind dabei zweitrangig und umgehbar. Das sind ja immer nur die Begründungen, um den Afrikanern die Hoffnung auf wirtschaftliche Höhenflüge zu nehmen, bzw. sich auf die Lösung dieser Konflikte oder auf Randbedingungen wie Schulen, Brunnen, Gesundheitssystem zu konzentrieren. Der Umweg ist aber das Ziel.

    Ich meine damit ganz Afrika (African Union). Der Zeitpunkt ist fließend und läuft im Prinzip. Mit dem großen Boom rechne ich im Laufe der nächsten 10 Jahre. Fliegende Autos spielen dabei keine Rolle - höchstens vom Prinzip her (also Zukunftstechnologie, an die das alte Europa noch nicht denkt). Warte einfach mal ab.

  5. #324
    KKC
    Avatar von KKC

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    10 Jahre sind eine lange Zeit und somit ist die Entwicklung in solch rückständigen Staaten wie denen in Afrika (Südafrika mal ausgenommen) nicht vorhersehbar.
    Ich persönlich bin da eher skeptisch und denke das Afrika ein zerrissener Kontinent ist und bleibt.
    Leider.

  6. #325
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    ... der Iran und die Bombe. Ist schon eigenartig, wenn man dem American Way so nicht richtig folgen will, kommt man doch sehr schnell in die Lage zwangsdemokratisiert zu werden, da hilft wenn man Bombe hat, das tötet so die Lust am schnellen "Befreiungsschlag". ....
    Der Fanatismus dieser Leute erschreckt mich immer wieder.
    Und den unterschaetzen m.E. die Amerikaner.

    Wie sehr viel anders diese Menschen denken und sich instrumentalisieren lassen ist ja nichts neues.
    Dass aber auch in Zeiten des angeblichen "arabischen Fruehlings" jemand fuer das Schreiben von ein paar nachdenklichen Zeilen via Twitter mit dem Tode bedroht wird, spiegelt die ganze Irrationalitaet.

    Saudi-arabischer Blogger: Drei Twitter-Nachrichten - schon droht die Todesstrafe - SPIEGEL ONLINE
    Umstrittene Tweets: Malaysia liefert Mohammed-Zweifler an Saudi-Arabien aus - SPIEGEL ONLINE

    Das hier: "Kaschgari wurde direkt bei seiner Ankunft am Donnerstag am Flughafen von Kuala Lumpur aufgrund eines von Interpol ausgestellten Haftbefehls von den malaysischen Behörden festgenommen." irritiert zusaetzlich.

  7. #326
    Avatar von tuxluchs

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    Ist bestimmt nicht so böse, immerhin ist Saudi-Arabien bester Freund Amerikas, dem Verteidiger von Demokratie und Freiheit, also zwangsläufig auch demokratisch und freiheitsbejahend, ganz anders als der böse Iran.

  8. #327
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    ... immerhin ist Saudi-Arabien ... zwangsläufig auch demokratisch und freiheitsbejahend ...
    Okay, das erklaert dann den Haftbefehl von Interpol.


  9. #328
    antibes
    Avatar von antibes
    Seht nur in welchen Ländern die Christen verfolgt werden und wo auf Homo5exualität die Todesstrafe steht.
    Dann kann man erahnen wo die Demokratie nicht Zuhause ist.

    Dunkelbrau= Todesstrafe
    Rote= Höhere Strafen
    Orange= Hohe Strafen
    http://upload.wikimedia.org/wikipedi...ality_laws.svg


    Christenverfolgung
    Weltverfolgungsindex Christenverfolgung

    Wo keine Toleranz gegen Homo5exuelle und Anderstgläubige garantiert wird, wo die Selbstbestimmung der Frauen faktisch nicht stattfindet, ist keine Demokratie sondern eine Diktatur vorhanden.

  10. #329
    Avatar von tuxluchs

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    Das mit Interpol Haftbefehl ist eine klassische Fehlinterpretation, es wird lediglich ein Fahndungs und Festnahmeersuchen von und an Mitgliedsstaaten von Interpol weitergegeben, entspricht einer vorrübergehenden Festnahme, dannach erfolgt das übliche Überstellungsverfahren/Auslieferung. Mal geht es schneller mal langsamer, siehe der Fall Assange.

  11. #330
    Avatar von strike

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    Waren nicht Twitter und Facebook die Treiber der "Revolutionen" in Arabien?
    Moderne, weltoffene Kommunikationsformen und -mittel gleich modernes, weltoffenes Denken?
    Zweifel scheinen mehr als angebracht.

    Facebook-Hatz auf einen Blogger - SPIEGEL ONLINE

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