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Volksaufstand in Tunesien und Ägypten

Erstellt von Conrad, 29.01.2011, 11:42 Uhr · 466 Antworten · 16.793 Aufrufe

  1. #311
    Avatar von Jarga

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    @Bukeo, in deinem letzten Abschnitt sprichst Du die Problematik an.

    Es wird bei der ganzen ideologisch angehauchten Diskussion dabei vergessen, dass es um den Systemerhalt geht.

    Ohne neuen Markt wird sich dieses 'fiat-money' System nicht halten können, da die Nachschuldner an das westliche Schuld -Kredit -Geldwesen fehlen.
    Um dieses zu erhalten, wird sogar mit dem "Teufel" ein Pakt geschlossen.

    Die dazu gehörende Ideologie wird nur durch eine andere ersetzt... siehe Kommunismus mit der heutigen Pseudo Papier -Demokratie, die sich auch im ach so aufgeklärten demokr.Westen in einen überwachenden und gängelden Polizei und Militärapparatschik entwickelt.

    siehe dazu via Suche die Verabschiedung des Verteidigungshaushalts 2011 (NDAA), die weitreichende Folgen nach sich ziehen werden.

    Das Rechtsstaatsprinzip ist damit tot! -und es wird als Verzweiflungstat versucht das "chinesiche Model" zu kopieren..

    @strike, habe diesen -Chaim Noll- Artikel gelesen. Nichts neues an eben dieser ebenfalls gefangen nehmender ideoligischen Sichtweise, dem er genauso anhängt wie der Gegenpart.

    Na ja, an den "alten" Strukturen zum Machterhalt wird halt hüben wie drüben mit den letzten Krallen fest gehalten...wird aber nicht gelingen.

    Freuen wir und mit uns unsere Nachkommen auf eine neue offenere Gemeinschaft & Gesellschaftsform, die wieder den Menschen in den Mittelpunkt stellen wird.

    Die Ansätze sind weithin Sichtbar und zeigen sich im Wandel, der sich beschläunigend entwickelt und durch nichts mehr aufgehalten werden wird.

    Wer sich dagegen sträubt, der gehört damit zu den Ewig -gestrigen Materialisten -Anhängern.

  2.  
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  3. #312
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Nokhu Beitrag anzeigen
    Wie beknackt ist der denn...?

    Tunesien könne daher auch mit einer islamischen Regierung zum Musterland eines demokratischen Aufbruchs werden.
    Sehr richtiger Vergleich. Schön, dass Westerwelle den Mut hat, die Wahrheit so deutlich auszusprechen. Denn entweder gibt es auch in christlichen Ländern keine Demokratie oder in islamischen kann selbstverständlich die Form der christlichen Demokratie eingeführt werden. Das dass fanatische Christen und/oder Deutsche mal wieder anders sehen, ist ja klar. Die würden ja lieber eine Quasi-Diktatur der CDU oder der SED in Tunesien oder Lybien sehen. Eben einfach nicht fähig für die Akzeptanz einer tatsächlichen(!) Demokratie. Wenn in einem Staat nur 1% Christen leben, dann wäre es sehr undemokratisch, eine christliche Regierung zu wählen, bzw. von westlichen Staaten zu bestimmen (das ging früher mal und nannte man Kolonialismus). Wer ist also beknackt?

    Und für Bukeo sind ja nur diejenigen Länder demokratietauglich, die eine ihm genehme Regierung haben. Ansonsten befürwortet er ja eh die Diktatur. Ein Einzelfall? Leider nein? Deutsche sehen sich halt nach Führern. Tunesien könte daher wesentlich demokratietauglicher sein als Deutschland. Sie dürfen halt nur die westliche Schein-Demokratie kopieren.

  4. #313
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Sehr richtiger Vergleich. Schön, dass Westerwelle den Mut hat, die Wahrheit so deutlich auszusprechen.
    Westerwelle vergisst aber was sehr wichtiges.
    Wieviele Staaten in der EU gibt es denn, wo Stämme sich gegenseitig massakrieren. Wer bringt in Lybien die verfeindeten Stämme unter einen Hut.
    Momentan weiss das nicht mal der Defacto-Regierungschef. Man wird also entweder Lybien teilen müssen, oder es wird immer Krieg herrschen, wie im Irak.
    Mal dort 50 Tote, dann wieder mal dort ein paar Soldaten weggebombt usw.
    Man hat einige Interviews vor 2 Jahren mit Irakern geführt. Eine Marktfrau meinte, früher konnten man sorglos einkaufen, heute weiss man nicht - ob man wieder lebend nachhause kommt, eine andere - die Demokratie im Irak ist eine Totgeburt usw.
    Dabei gibt es im Irak nur 3 Gruppen, wobei sich nur 2 davon wirklich bekriegen. In Lybien gibt es zig Stämme - wird also noch schwieriger, weil jeder dieser Stämme bis auf die Zähne bewaffnet ist.


    Und für Bukeo sind ja nur diejenigen Länder demokratietauglich, die eine ihm genehme Regierung haben. Ansonsten befürwortet er ja eh die Diktatur. Ein Einzelfall? Leider nein? Deutsche sehen sich halt nach Führern. Tunesien könte daher wesentlich demokratietauglicher sein als Deutschland. Sie dürfen halt nur die westliche Schein-Demokratie kopieren.
    nein, nur halte ich islamisch regierte Staaten nicht unbedingt für Demokratie-tauglich. Demokratie wäre es ja nach westlichen Verständnis, wenn in Pakistan z.B.
    eine Taliban-nahe Partei siegen und somit in den Besitz von Atomwaffen gelangen würde.
    Nein, da bin ich dann schon lieber kein Demokrat und bevorzuge dann einen starken Führer, der die verfeindeten Gruppen unter Kontrolle halten kann.

    Ich halte auch Israel, USA usw. nicht für Demokratien, solange Kinder jahrelang eingekerkert werden können, solange es dort oder in anderen Ländern Folterstätten gibt (wohl bei der USA auch in Thailand unter Thaksin) usw.

    Die Schweiz ist m.E. sehr demokratisch, dort entscheidet letztendlich der Bürger.

  5. #314
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    Wieviele Staaten in der EU gibt es denn, wo Stämme sich gegenseitig massakrieren. Wer bringt in Lybien die verfeindeten Stämme unter einen Hut.
    Die Schweiz ist m.E. sehr demokratisch, dort entscheidet letztendlich der Bürger.
    Warum muss man denn unbedingt alle unter einen Hut bringen? Jugoslawien und die UdSSR haben sich auch auseinandergelebt und sich teilweise auch untereinander beschossen, ebenso gibt es Probleme in Nordirland, in Spanien, in Deutschland (zwischen Ossis und Wessis, Bayern und Preußen, Kölnern und Düsseldorfern).

    Es gibt genügend Kleinstaaten wie Andorra, San Marino etc. Im Grund kann ein Land wie Lybien also in 100 Einzelstaaten aufgeteilt werden. Der Sudan wurde ja auch geteilt. Das ist sicherlich nicht die Ideallösung. Aber man sollte Menschen nicht zwingen. Die werden schon irgendwann selber merken, dass es Sinn macht, den eigenen Stolz, Nationalismus, Eigoismus hinten anzustellen, wenn sie merken, wie größere Länder mit Multikulti wirtschaftliche Erfolge feieren und im Luxus baden. Dazu braucht es keinen Führer, sondern den Verstand jedes Einzelnen.

    Sollen die also ruhig mal in einzelne Staaten auseinanderfallen und daraus lernen. Mit Führer könnte man ja sagen: aber die armen kleinen Leute können doch nichts dazu, wenn die Regierung koruppt ist. Mit einer Demokratie kann man aber schön sagen, dass das Volk selbst Schuld an seiner Armut ist. Das bringt zwar temporär Not, aber auf lange Sicht Wohlstand und vor allem Vernunft.

    Und dieser Vorwand mit Atomwaffen ist doch völliger Quatsch. Was hat denn Pakistan davon, wenn sie die ganze Welt zerbomben? Das einzige Land, das jemals Atomwaffen im Ernstfall benutzt hat, war die USA. Und das wird auch so bleiben.

    Und was die Schweiz betrifft: es ist doch das beste Beispiel, dass ein Land mit unterschiedlichen Stämmen und Sprachen wunderbar mit einer Demokratie (zumindest ist es ein Hauch davon) zurecht kommen kann - und das auch noch sehr erfolgreich.

    Europa wird sich sicherlich bald wundern, wie schnell sich Afrika entwickeln wird - in Sachen Demokratie, Wirtschaft, Wohlstand und dann auch die Zuwanderung (statt von Afrika weg nach Afrika hin). Dagegen ist China ein Klacks. Wo bleibt dann Europa mit seiner Besserwisserei? Ich fürchte daher eher, dass Europa alles dafür tun wird, dass die afrikanischen Führer weiterhin schön korrupt bleiben und sich gegenseitig mit Kleinkriegen beschäftigen. Denn diese Konkurrenz würde das kleine Europa vermutlich kaum überleben.

  6. #315
    Tramaico
    Avatar von Tramaico
    Was geht Deutschland Tunesien oder Aegypten an? Immer noch nicht genug eigene Probleme im Land? Natuerlich koennte man den Begriff Deutschland auch mit USA beliebig austauschen.

    Oder erhofft man sich, mit immer neuen Asylantenfluten die eigenen schwindenen Bevoelkerungszahlen zu kompensieren?

    Da ja der arabische Fruehling angebrochen ist, koennen die "Fluechtlinge" nach erfolgreichen Revolutionen nun froehlich pfeifend nach Haus zurueckkehren. Die Diktaoren sind gestuerzt, das Ziel ist erreicht, also warum im Exil darben? Da gibt es aber Honig und Milch, was es Zuhause nicht gibt? Aha, das ist natuerlich ein Argument, das nachvollziehbar waere. Also keine Asylanten sondern Wirtschaftsfluechtlinge. Hier muesste dann noch eine entsprechende Passage in die Gesetzgebung eingebaut werden, damit es nicht zu Missverstaendnissen kommt, die potentielle Einwanderer von gelobten Landen abhaelt.

    Hehre Ziele. Gott und die Welt retten wollen, waehrend die eigene Bude immer mehr zusammenfaellt. Ja, natuerlich muss sich unter diesen Voraussetzungen irgendwann nach einer neuen Bleibe umgesehen werden, wenn Deutschland sich vollends abgeschafft hat (copyright Herr Sarrazin). In Tunesien und Aegypten sollte ausreichend entvoelkertes Land zur Verfuegung stehen. Warum nicht einfach gleich einen Country Swap machen anstatt so lange herumzueiern mit Multikultigelaber und so?

  7. #316
    Avatar von Nokhu

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    Gut erkannt !!


    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    Hehre Ziele. Gott und die Welt retten wollen, waehrend die eigene Bude immer mehr zusammenfaellt.

  8. #317
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Tramaico Beitrag anzeigen
    ... Da ja der arabische Fruehling angebrochen ist ...
    Wie da wohl erst ein arabischer Winter aussieht?


  9. #318
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Warum muss man denn unbedingt alle unter einen Hut bringen? Jugoslawien und die UdSSR haben sich auch auseinandergelebt und sich teilweise auch untereinander beschossen, ebenso gibt es Probleme in Nordirland, in Spanien, in Deutschland (zwischen Ossis und Wessis, Bayern und Preußen, Kölnern und Düsseldorfern).
    ja, alle kleinen Staaten knabbern am Existenzminimum. Keiner richtig lebenfähig. Ein Hort für Al Kaida.

    Es gibt genügend Kleinstaaten wie Andorra, San Marino etc. Im Grund kann ein Land wie Lybien also in 100 Einzelstaaten aufgeteilt werden. Der Sudan wurde ja auch geteilt. Das ist sicherlich nicht die Ideallösung. Aber man sollte Menschen nicht zwingen. Die werden schon irgendwann selber merken, dass es Sinn macht, den eigenen Stolz, Nationalismus, Eigoismus hinten anzustellen, wenn sie merken, wie größere Länder mit Multikulti wirtschaftliche Erfolge feieren und im Luxus baden. Dazu braucht es keinen Führer, sondern den Verstand jedes Einzelnen.
    momentan scheinen die Muslims deinen Ausführungen aber nicht zu folgen.

    Sollen die also ruhig mal in einzelne Staaten auseinanderfallen und daraus lernen. Mit Führer könnte man ja sagen: aber die armen kleinen Leute können doch nichts dazu, wenn die Regierung koruppt ist. Mit einer Demokratie kann man aber schön sagen, dass das Volk selbst Schuld an seiner Armut ist. Das bringt zwar temporär Not, aber auf lange Sicht Wohlstand und vor allem Vernunft.
    naja, mit dem Zerfall eines Landes kommen auch die Terroristen, siehe die kleinen ehem. sowjet. Republiken Nähe Afghanistans.

    Und dieser Vorwand mit Atomwaffen ist doch völliger Quatsch. Was hat denn Pakistan davon, wenn sie die ganze Welt zerbomben? Das einzige Land, das jemals Atomwaffen im Ernstfall benutzt hat, war die USA. Und das wird auch so bleiben.
    du denkst also, ein Taliban-Präsident in Pakistan würde die Atomwaffe nicht einsetzen?
    Naja, was hatten die Talibans davon, Osama zu unterstützen? Was haben die gesamten Selbstmord-Attentäter davon - Jungfrauen im Nirwana? :-)
    Und was die Schweiz betrifft: es ist doch das beste Beispiel, dass ein Land mit unterschiedlichen Stämmen und Sprachen wunderbar mit einer Demokratie (zumindest ist es ein Hauch davon) zurecht kommen kann - und das auch noch sehr erfolgreich.
    du bezeichnest die Schweizer Volksgruppen als verfeindete Stämme, die auch noch bis auf die Zähne bewaffnet sind.

    Ach ja - ich habs vergessen. Die Schweizer sind ja in der Tat alle mit Kriegswaffen ausgerüstet, die bekommen sie mit nachhause - wenn der Wehrdienst beendet ist.

    Europa wird sich sicherlich bald wundern, wie schnell sich Afrika entwickeln wird - in Sachen Demokratie, Wirtschaft, Wohlstand und dann auch die Zuwanderung (statt von Afrika weg nach Afrika hin). Dagegen ist China ein Klacks. Wo bleibt dann Europa mit seiner Besserwisserei? Ich fürchte daher eher, dass Europa alles dafür tun wird, dass die afrikanischen Führer weiterhin schön korrupt bleiben und sich gegenseitig mit Kleinkriegen beschäftigen. Denn diese Konkurrenz würde das kleine Europa vermutlich kaum überleben.
    richtig, daher wird die USA das nicht zulassen. Eine Grossmacht Arabien, die das gesamte Öl kontrolliert - das wäre ein Szenario.
    Naja, dann bombt die USA die Demokratie dort halt wieder weg. Gedroht hat man dazu ja schon dem Iran. Die dürfen nun nicht mal ihre eigene Wasserstrasse, also Hoheitsgebiet kontrollieren. Tun sie das, gibt es Krieg.
    Das gleiche war schon mal mit dem Panama-Kanal. Als Noriega diesen sperren wollte, war er weg vom Fenster.

  10. #319
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    ja, alle kleinen Staaten knabbern am Existenzminimum. Keiner richtig lebenfähig. Ein Hort für Al Kaida.
    Geh schon mal für Monaco sammeln. Manche Leute müssen sogar schon auf Booten leben, so schlimm ist es dort. Auch Luxemburg ist ein großer Hort für Al Kaida. Ebenso Estland, Liechtenstein oder Singapur. Weil dei Leute dort natürlich praktisch schon alle verhungert sind und nur noch an Attentate denken.

    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    momentan scheinen die Muslims deinen Ausführungen aber nicht zu folgen.
    Man sollte davon abkommen, sofort etwas zu verändern wollen. Es braucht einen langen Prozeß, bis die Menschen vernünftig werden. Das wird man häufig erst, wenn sie slebst einmal durch die Hölle gegangen sind. Laß sie sich doch erstmal gegenseitig abknallen, um den Irrsinn zu erkennen. Auch Deutschland brauchte doch 2 Weltkriege, um zumindest einen kleinen Ansatz von Vernunft zumindest bei einem kleinen Anteil der Bevölkerung in Gang zu bringen. Auch Birma hat die Armut gebraucht, damit die Dikatoren erkennen, dass das der falsche Weg ist. Nordkorea, Iran und alle anderen werden folgen. Am Ende selbst die Heuchlerstaaten Deutschland und die USA.
    Das wird vielleicht für unsere Generation zu spät sein, aber unsere Kinder werden das dann genießen können. Ich bin da sehr zuversichtlich und mache mir gar keine Sorgen.

    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    naja, mit dem Zerfall eines Landes kommen auch die Terroristen, siehe die kleinen ehem. sowjet. Republiken Nähe Afghanistans.
    Du wählst aber auch immer nur Negativbeispiele. Die werden schon irgendwann alle erkennen, dass dieder Verbund in einer Einheit (ob nun Sowjetunion oder die EU) der bessere Weg ist. Spätestens, wenn sie nah vor dem Hungertod stehen. Und mit Terror wird man nicht satt.


    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    du denkst also, ein Taliban-Präsident in Pakistan würde die Atomwaffe nicht einsetzen?
    Naja, was hatten die Talibans davon, Osama zu unterstützen? Was haben die gesamten Selbstmord-Attentäter davon - Jungfrauen im Nirwana? :-)
    Die USA haben Osama zunächst auch unterstützt. Das sind doch alles Spielereien von ein paar Bekloppten. Langfristig werden Pakistan und die USA nur überleben können, wenn sie sich in die Welt anpassen. Und irgendwann wird schon auch noch ein neuer Prophet oder Stimmen aus dem Jenseits kommen, die den Bekloppten erzählen, dass das mit den Jungfrauen gar nicht wahr ist, sondern dass man durch Terror im ewigen Feuer gegrillt wird. Ist doch auch nur eine Frage der Zeit. Die Zeit der kompletten Verblödung ist vorbei. Es wird keine Atombombe mehr gezündet - da bin ich mir sehr sicher. Atombomben dienen nur der Angstmache und der Begründung für einen Kriegseinsatz. Es wird nur noch gezielten Terror (von allen Seiten) geben. Und dagegen kann man sich erstmal nicht schützen - vor allem nicht durch einen Staatsangriff. Denn der Terror wird von kleinen Gruppen durchgeführt.

    Zitat Zitat von Bukeo Beitrag anzeigen
    richtig, daher wird die USA das nicht zulassen.
    Richtig, weil die USA eben nur ihre eigene Demokratie akzeptiert. Im Grunde wäre es ja nicht mal schlimm, wenn die USA die ganze Welt in Beschlag nimmt. Wenn die grundsätzlichen Ziele im "Land der unbeschränkten Möglichkeiten" tatsächlich ernst genommen werden würden, müsste eigentlich jeder Mensch zufrieden sein. Das Problem ist halt, dass die USA diese Möglichkeiten ja selbst stärker einschränkt als es je ein Islamist könnte. Da sollte die USA mal dran arbeiten - und Europa natürlich auch. Die Heuchelei dient jedoch nicht als Werbung für eine westliche Form der Demokratie, sondern weiterhin als beliebter Angriffspunkt des Terrors.

  11. #320
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Geh schon mal für Monaco sammeln. Manche Leute müssen sogar schon auf Booten leben, so schlimm ist es dort. Auch Luxemburg ist ein großer Hort für Al Kaida. Ebenso Estland, Liechtenstein oder Singapur. Weil dei Leute dort natürlich praktisch schon alle verhungert sind und nur noch an Attentate denken.
    hier hast du mich ein wenig falsch verstanden, bewusst oder unbewusst?
    Ich meinte nicht die Steuerparadiese, die meist unter dem Schutz und Zollunion von Frankreich, Schweiz, Italien usw. leben und aufgrund der Grösse tw. keine Steuern eintreiben müssen.

    Nein, ich meine Kleinstaaten wie Kosovo, Ex-Sowjet-Republiken usw. - Auch der Süd-Sudan kämpft ums überleben.

    Man sollte davon abkommen, sofort etwas zu verändern wollen. Es braucht einen langen Prozeß, bis die Menschen vernünftig werden. Das wird man häufig erst, wenn sie slebst einmal durch die Hölle gegangen sind. Laß sie sich doch erstmal gegenseitig abknallen, um den Irrsinn zu erkennen.
    richtig, genau das hatte ich befürwortet. Man hätte auch in Lybien die Leute das ganze selbst regeln lassen sollen, nicht alles wegbomben, tw. auch Privathäuser.


    Auch Deutschland brauchte doch 2 Weltkriege, um zumindest einen kleinen Ansatz von Vernunft zumindest bei einem kleinen Anteil der Bevölkerung in Gang zu bringen. Auch Birma hat die Armut gebraucht, damit die Dikatoren erkennen, dass das der falsche Weg ist. Nordkorea, Iran und alle anderen werden folgen. Am Ende selbst die Heuchlerstaaten Deutschland und die USA.
    Das wird vielleicht für unsere Generation zu spät sein, aber unsere Kinder werden das dann genießen können. Ich bin da sehr zuversichtlich und mache mir gar keine Sorgen.
    das ist richtig, was in mehreren Hundert Jahren ev. passieren wird, sorgt mich heute auch nicht


    Du wählst aber auch immer nur Negativbeispiele. Die werden schon irgendwann alle erkennen, dass dieder Verbund in einer Einheit (ob nun Sowjetunion oder die EU) der bessere Weg ist. Spätestens, wenn sie nah vor dem Hungertod stehen. Und mit Terror wird man nicht satt.
    naja, Terror-Propaganda lenkt viele vom Hunger ab. Wie sonst sprengen sich 19j. Mädchen selbst in die Luft.
    Also momentan sieht es so aus, als ob es schlechter wird - überall Anschläge, täglich hunderte von Toten durch Terror. Ob das mal besser wird,
    weiss ich nicht. In meinem Leben sicher nicht mehr.

    Es wird keine Atombombe mehr gezündet - da bin ich mir sehr sicher. Atombomben dienen nur der Angstmache und der Begründung für einen Kriegseinsatz. Es wird nur noch gezielten Terror (von allen Seiten) geben. Und dagegen kann man sich erstmal nicht schützen - vor allem nicht durch einen Staatsangriff. Denn der Terror wird von kleinen Gruppen durchgeführt.
    normalerweise sicher nicht. Nur Extremisten würden sie zünden. Ein Iran würde sie vermutlich auch zünden, wenn er angegriffen werden sollte und es keine andere Möglichkeit der Verteidigung geben sollte. Mit Sicherheit würden die Talibans die Atombombe zünden, sollten sie mal in Pakistan an die Macht kommen. Was haben die zu verlieren - die gewinnen jeden Krieg gegen den Westen, die gesamte Allierten-Truppe in Afghanistan hat keine Chance gegen die Handvoll Talibans mit deren Steinzeit-Waffen. Der Hindukusch ist gross, finde da mal jemanden...


    Richtig, weil die USA eben nur ihre eigene Demokratie akzeptiert. Im Grunde wäre es ja nicht mal schlimm, wenn die USA die ganze Welt in Beschlag nimmt. Wenn die grundsätzlichen Ziele im "Land der unbeschränkten Möglichkeiten" tatsächlich ernst genommen werden würden, müsste eigentlich jeder Mensch zufrieden sein. Das Problem ist halt, dass die USA diese Möglichkeiten ja selbst stärker einschränkt als es je ein Islamist könnte. Da sollte die USA mal dran arbeiten - und Europa natürlich auch. Die Heuchelei dient jedoch nicht als Werbung für eine westliche Form der Demokratie, sondern weiterhin als beliebter Angriffspunkt des Terrors.
    solange die USA von der Ostküsten-Elite beherrscht wird, wird sich nichts ändern.

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