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Volksaufstand in Tunesien und Ägypten

Erstellt von Conrad, 29.01.2011, 11:42 Uhr · 466 Antworten · 16.774 Aufrufe

  1. #21
    antibes
    Avatar von antibes
    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Ich dachte immer der Sinai ist entmilitarisierte Zone.
    War jedenfalls vor ein paar Jahren noch so als ich da mal durchgereist bin.
    Jetzt besetzt die Armee Sharm al-Sheik?
    Stell dir vor die Regierung samt Helfer und Helfershelfer müssten fliehen. Wie beliebt sie sind haben schon vorher einige andere Diktatoren erfahren dürfen. Die echte Freundschaft der USA hat nunmal auch ihre Grenzen sobald der "Mohr" seine Schuldigkeit erbracht hat. Erinnere hier nur an den Schah. So lieber ein Gebiet wie Sianai, das sich im Notfall einfacher verteiligen lässt und zudem einen sehr guten antiislamischen, miltärisch potenten Nachbarn besitzt.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von Hitori

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    Zum Schutz der Touristen - laut Bild

  4. #23
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Warte mal ab conrad, was das ganze letztlich bringt.

    In der arabischen Welt Nordafrikas, also in Laendern wie Tunesien und Aegypten, gibt es eine starke Tendenz zum fundamentalen und radikalen Islam.

    Im Iran, den Du als Beispiel anfuehrst, kamen die Mullahs als Folge eines Volksaufstandes gegen den Schah an die Macht. Im Irak, den Du ebenfalls als Beispiel anfuehrst, regieren die Islamisten mit demokratischem Mandat dank der grosszuegigen Militaerhilfe der USA.
    Wenns nach Leuten wie dir ginge, würde sich überhaupt nichts ändern. Willst du mir etwa im Ernst erzählen, du wärst dafür, dass Saddam Hussein heute noch im Irak Kurden ........ würde ? Ist wohl nicht dein Ernst. Oder ?!?

    Eventuell war es dem Wahlkampf damals geschuldet, dass Schröder gegen die Befreiung des Irak war, bloß hätte er die Wahl ja damals trotzdem fast verloren. Also hat er mit seiner Annahme, auch die deutsche Bevölkerung wäre gegen die Befreiung wohl schief gelegen. Hat er ja auch, denn Irak wurde trotzdem befreit, das hat keine Regierung, die in dieser Welt was zu melden hat, weiter gekratzt, dass die deutsche Regierung dagegen war. Und so wurde auch gleich mal den Deutschen klar gemacht, wo der Hammer hängt und wer das Sagen hat.

    Man kann sich ja so manches einbilden, aber diese Einbildung hat eben mit der Realität nicht immer etwas zu tun. Und die Realität ist nunmal die, dass der Irak ohne Saddam Husseins Regime besser dasteht, das kann ja wohl heutzutage niemand mehr ernsthaft bezweifeln. Wer hat also Recht gehabt ? George W. Bush und Tony Blair und ihre Verbündeten.

  5. #24
    Avatar von Hitori

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    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Wenns nach Leuten wie dir ginge, würde sich überhaupt nichts ändern. Willst du mir etwa im Ernst erzählen, du wärst dafür, dass Saddam Hussein heute noch im Irak Kurden ........ würde ? Ist wohl nicht dein Ernst. Oder ?!?

    Eventuell war es dem Wahlkampf damals geschuldet, dass Schröder gegen die Befreiung des Irak war, bloß hätte er die Wahl ja damals trotzdem fast verloren. Also hat er mit seiner Annahme, auch die deutsche Bevölkerung wäre gegen die Befreiung wohl schief gelegen. Hat er ja auch, denn Irak wurde trotzdem befreit, das hat keine Regierung, die in dieser Welt was zu melden hat, weiter gekratzt, dass die deutsche Regierung dagegen war. Und so wurde auch gleich mal den Deutschen klar gemacht, wo der Hammer hängt und wer das Sagen hat.

    Man kann sich ja so manches einbilden, aber diese Einbildung hat eben mit der Realität nicht immer etwas zu tun. Und die Realität ist nunmal die, dass der Irak ohne Saddam Husseins Regime besser dasteht, das kann ja wohl heutzutage niemand mehr ernsthaft bezweifeln. Wer hat also Recht gehabt ? George W. Bush und Tony Blair und ihre Verbündeten.
    Fasst alle europäischen Regierungen, die den Irakkrieg unterstützt haben (z. B. England und Spanien), sind im Anschluss an die Kriegsteilnahme abgewählt haben. Die Bevölkerungen waren ganz klar gegen den Krieg, in D. übrigens auch. Am Schlimmsten erging es Blair, der nur noch als Bush's Pudel bezeichnet wurde, vor allem als heraus kam, dass die gesamte Begründung für den Irakkrieg erstunken und erlogen war.

  6. #25
    Avatar von J-M-F

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    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Willst du mir etwa im Ernst erzählen, du wärst dafür, dass Saddam Hussein heute noch im Irak Kurden ........ würde ? Ist wohl nicht dein Ernst. Oder ?!?
    welchen unterschied macht es, ob es damals sadam mit gas war oder heute halt die türkei mit kampffliegern (laut nato natürlich unbekannte kampfflieger)???

  7. #26
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von Hitori Beitrag anzeigen
    Fasst alle europäischen Regierungen, die den Irakkrieg unterstützt haben (z. B. England und Spanien), sind im Anschluss an die Kriegsteilnahme abgewählt haben. Die Bevölkerungen waren ganz klar gegen den Krieg, in D. übrigens auch. Am Schlimmsten erging es Blair, der nur noch als Bush's Pudel bezeichnet wurde. Vor allem als heraus kam das die gesamte Begründung für den Irakkrieg erstunken und erlogen war.
    Woher willst du das wissen, das die Bevölkerungen dagegen war ? Weil ein paar tausend Leute Demonstriert haben ? Das besagt doch gar nichts. Auch das europäische Regierungen abgewählt wurden, besagt absolut nichts. Und wer wen als wessen Pudel auch immer bezeichnet, ist doch völlig egal, die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter.

    Auch dieser Blödsinn mit den "Begründungen" ist nonsens, denn um einen Massenmörder wie Saddam Hussein abzusetzen, auch mit militärischer Gewalt von aussen, gibt es mehr als genug Begründungen.

    Dass der Irak besser dasteht als mit Saddam Hussein, ist ja wohl keine Frage. Wer das im Ernst bestreitet, ist nicht ganz dicht. Als Demokrat kann man nunmal nicht für die Diktatur sein.

    Am lustigsten fand ich damals das Argument welches man oft hörte, dass man die Demokratie doch nicht mit "Feuer und Schwert" bringen könne, denn das könnte ja niemals funktionieren. Ein blöderes Argument hab ich in meinem Leben noch nicht gehört. Diese Leute sollten sich mal die Frage stellen, wie wohl die Demokratie nach Deutschland kam. Und nach Japan ? Von allein hat ja wohl weder Deutschland noch Japan die Demokratie nach 1945 eingeführt, sie kam mit Feuer und Schwert. Auch eine Tatsache.

    Und so ähnlich läuft es jetzt in Ägypten und Tunesien ab. Freiwillig geht ein korrupter Diktator nunmal nicht. Was danach kommt, weiß nunmal niemand. Man weiß nur eines: So wie es ist, kann es nicht weiter gehen. Und das weiß das Volk Irans auch. Irgendwann wird auch Achmadinedschad gehenkt werden von seinen eigenen Leute. Wie Saddam Hussein.

  8. #27
    Avatar von Hitori

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    Eigentlich halte ich die Diskussion über den Irakkrieg für völlig überflüssig. Erstens ist es quatsch was Du schreibst, zweitens hat das nix mit Ägypten und Tunesien zu tun.

    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen

    Am lustigsten fand ich damals das Argument welches man oft hörte, dass man die Demokratie doch nicht mit "Feuer und Schwert" bringen könne, denn das könnte ja niemals funktionieren. Ein blöderes Argument hab ich in meinem Leben noch nicht gehört. Diese Leute sollten sich mal die Frage stellen, wie wohl die Demokratie nach Deutschland kam. Und nach Japan ? Von allein hat ja wohl weder Deutschland noch Japan die Demokratie nach 1945 eingeführt, sie kam mit Feuer und Schwert. Auch eine Tatsache.
    Ich vermute mal, dass Du dich noch nie mit "Nation Building" beschäftigt hast. Also der Phase nach einem gewonnen Krieg, in der ein demokratisches, kapitalistisches System durch die Amerikaner aufgebaut wird.
    "Nation Building" hat im 20. Jh nur zwei Mal wirklich funktioniert. Bei den Deutschen und bei den Japanern. Dafür gibt es verschiedene Gründe:

    1.) Beides waren nach 1945 sehr homogene, moderne Gesellschaften (Keine Stammes- oder andere tribale Strukturen, keine großen ethnischen und/oder religiöse Konflikte, etc.)
    2.) Beide Länder hatten vor dem Krieg hochentwickelte staatliche Strukturen und eine funktionierende Bürokratie
    3.) In beiden Ländern gab es ein gut ausgebautes Bildungssystem, ganz wichtig für die Partizipation der Bevölkerung und wirtschaftlichen Aufstieg der Massen.
    4.) In beiden Ländern gab es vor 1933 lange Erfahrungen mit funktionierenden Rechstsystemen und erste Erfahrungen mit einem demokratischen Mehrparteiensystem.

    Keiner dieser Punkte trifft auf den Irak oder auf Afghanistan zu. Auch wenn wir jetzt mal unterstellen, dass die USA aus humanistischen Gründen in den Irak einmaschiert ist (was natürlich nicht der Fall war), sie konnten nur scheitern. In der Vorbereitung des Krieges und noch mehr in der entscheidenden Nachkriegsphase sind die Ami total dilettantisch vorgegangen. Schlechter kann man einen Krieg kaum vorbereiten wie die "Falken" der Bush Regierung - übrigens alles Männer die sich vor dem Vietnamkrieg gedrückt hatten. Ach ja, Vietnam war natürlich auch so ein Desaster.

  9. #28
    Avatar von J-M-F

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    heute auch massenproteste in indien ... fortsetzung folgt

    und die saudis sollen sich zur flucht bereit machen? Prince warns S. Arabia of apocalypse

  10. #29
    Avatar von Hitori

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    Zitat Zitat von J-M-F Beitrag anzeigen
    heute auch massenproteste in indien ... fortsetzung folgt

    und die saudis sollen sich zur flucht bereit machen? Prince warns S. Arabia of apocalypse
    Und ist Ostdeutschland gab es ein schweres Zugunglück, vermutlich ein Hinweis auf den baldigen Zusammenbruch unserer Infrastruktur.
    .
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    kann es sein, dass Du ein wenig hysterisch reagierst?

  11. #30
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von J-M-F Beitrag anzeigen
    welchen unterschied macht es, ob es damals sadam mit gas war oder heute halt die türkei mit kampffliegern (laut nato natürlich unbekannte kampfflieger)???
    Der Unterschied liegt darin, dass Saddam kein Freund der USA war.

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