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Volksaufstand in Tunesien und Ägypten

Erstellt von Conrad, 29.01.2011, 11:42 Uhr · 466 Antworten · 16.767 Aufrufe

  1. #191
    Avatar von Samuianer

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen


    Was sagt uns das?
    Wir sollten, denke ich, nicht voellig ueberrascht und verwundert sein, wenn es mit der Freiheit und Demokratie - zumindestens nach westlichem Verstaendnis - in Aegypten noch ein wenig dauert.

    Ansonsten ist erfreulich, dass /bin/laden fast ueberall keine so grosse Zustimmung (mehr) findet.
    >> Muslim Publics Divided on Hamas and Hezbollah | Pew Global Attitudes Project <<


    Es ist das Ergebnissder Indoktrination durch den Koran und die "Geistlichen" (Imame etc), strikte Trennung von Staat und Kirche (siehe Tuerkei) ist moeglich und zeitigt auch gute Ergebnisse.

    Nur der angestrebte Kuddelmuddel, das die Religion der Staat (Gottesstaat) wird und der Klerus die Macht in den Haenden haelt, schafft halt diese fuerchterlichen Umstaende wie im Iran, das Regimekritikern die Todestrafe droht und das dann "im Namen Gottes" geschieht!


    ich koennte laut schreien wen ich solchen ausgemachten Humbug lese....!

    Wie veraeppelt muessen sich erst Intellektuell die davon direkt betroffen sind, fuehlen?

    Aehnliche Verhaeltnisse hatten wir in Europa ja auch mal, nur ist das relativ lange her!

  2.  
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  3. #192
    Avatar von Conrad

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    Eventuell werden die Ägypter dem Mubarak noch hinterherweinen, wenn sie sehen, was nach Mubarak kommt. Es könnte eine Mullah-Diktatur kommen wie im Iran, wo man auch vom Regen in die Traufe kam.

  4. #193
    antibes
    Avatar von antibes
    Mit freundlicher Unterstützung Israel`s und der USA kommt jedes zarte Pflänzchen der Demokratie in islamischen Ländern unter die Räder.

    Natürlich profitieren auch die Europäer von den Auswirkungen der Unterstützung diktatorischer und selbstbedienender Systeme, wie man laufend in den Medien nachlesen kann.
    Die Rechnung ist einfach: wir die Bodenschätze, die besetzten Gebiete und das Erdöl, und für euch, unsere lieben Freunde und Mitglieder der heiligen Allianz , die Flüchtlinge.

    43 Boots-Flchtlinge vor Algerien gestoppt - Zwei Vermisste | STERN.DE

  5. #194
    antibes
    Avatar von antibes
    Sicher ist Alleinschuld nicht zutreffend und auch die Unzulänglichkeiten der dortigen Bevölkerung sind zu beachten, aber trotzdem darf man die Auswirkungen und tragende Rolle dieser beiden Länder sowie die britische Kolonialpolitik in Nahost und Mittleren Osten nicht unterschätzen.

    Ein Bin Laden wäre mit einer fairen Einigung zwischen Palestinenser und Israelis, vermittelt durch die USA, nicht in diesem Ausmass möglich gewesen.

  6. #195
    antibes
    Avatar von antibes
    Zm Beispiel von Seiten Israels: Rückzug aus der Westbank, Übertragung der illegal gebauten Siedlungen an die Araber, Jerusalem als gemeinsame Hauptstadt, Rückzug von den Golanhöhen, Aufheben der Blockade des Gazastreifens, etc.
    Das wird natürlich nicht stattfinden.
    Von den Arabern: Verzicht auf Raketenangriffe gegen Israel, Terrorismusverbot, demokratische Strukturen schaffen, etc.

    Es gäbe viele Ansatzpunkte........

  7. #196
    Avatar von Samuianer

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    Zitat Zitat von antibes Beitrag anzeigen
    .....

    Ein Bin Laden wäre mit einer fairen Einigung zwischen Palestinenser und Israelis, vermittelt durch die USA, nicht in diesem Ausmass möglich gewesen.

    Sorrrryyy.... DAS wage ich stark zu bezweifeln, den Bruedern geht es um was GANZ anderes, USA, Israel, "Zionisten", "Unglaeubige" sind nur die Vorwaende fuer "ihr Ding" der ewige Traum vom Kalifat, befass dich damit, mit der Vergangenheit, Byzanz, osmanisches Reich, 1. Weltkrieg, 2. WK, Atta Tuerk und wer die letzen Sultane und Kalifen wo waren.... den Traum haben sie selbst, durch die Unfaehigkeit untereinander Frieden (Shia-Sunni-Christen-Juden) zu halten und echte Bruderschaften zu bilden (Lawrence von Arabien), ganz nach islamisch-maurischen Vorbild Bidlung voranzutreiben, begraben!

    Es gibt unter Intellektuellen die allgemeinen Uebereinstimmung das mit "Dschihad" kein "Krieg" gemeint ist, sondern energisches Voranschreiten, Kampf gegen Armut, Unwissenheit und soziale Verelendung, vorantreiben des Guten....

    Wer sich mit der Geschichte, den begleitenden Umstaeden, von den Aegyptern, Babyloniern, Israeliten, ueber Jerusalem, den Roemern, Tempel des Salomon etc., etc. befasst der versteht das die USA noch garnicht gegruendet waren als diese Konflikte aus der Taufe gehoben wurden und das der 1. und 2. WK nur dem Ganzen noch das i-Tuepfelchen aufgesetzt haben - "Schuld" sind sie wenn, dann eigentlich allesamt selbst!

    Haetten ja wie die Israelis, eine starke Wirtschaft aufbauen koennen, die Wuesteneien bewaessern, Kibbuzze bauen koennen, nein dazu waren sie zu stolz, oder nur zu faul - statt dessen wurden unzaehlige, nutzlose Scharmuetzel gefuehrt und immer wieder waren die Angreifer, die Agressoren die Unterliegenden - das macht diese Menschen selbstverstaendlich immer wuetender und immer gedemuetigter, anerkennen, zusammen wachsen.... echte Bruderschaften OHNE vorbestimmte, selbst verfasste Bedingungen schaffen, aere ganz einfach, das magische Wort heisst: FRIEDEN... ja dann koennten Erfolge gesichert werden bis dahin "gute Nacht!"

  8. #197
    Bukeo
    Avatar von Bukeo
    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Da du die USA ja so sehr verdammst, wird dir das Regime im Iran sicherlich besser gefallen.
    die USA selbst eigentlich nicht, die Politik ist zum kotzen. Ich gebe der USA die meiste Schuld an den Problemen im Nahen Osten.Da wird Israel bis an die Zähne (sogar mit A-Waffen) bewaffnet, die Palästinenser dürfen sich nicht mal Steinschleudern kaufen.
    Da werden mutmassliche Terroristen entführt, verschleppt, gefoltert und das noch mit Genehmigung des Präsidenten.

    Und sicher findest du es tragisch, dass Saddam Hussein und seine Söhne im Irak nicht mehr das Foltern ähh das Sagen haben.
    nein, das wäre ok, nur bleibt halt ein bitterer Beigeschmack, da die USA nach dem Sturz Saddams gleich weitergefoltert hat.
    Ebenso ist die Sicherheit nun bei weitem schlechter, als bei Saddam. Wer jetzt zum Markt einkaufen geht, weiss nie - ob er wieder zurückkommt, oder von einer Bombe zerfetzt wird.
    Bei Saddam hatten Kinder, Frauen und Iraker - die nicht gegen ihn revoltierten - eigentlich nichts zu befürchten. Nun sterben täglich zig Iraker - die eigetnlich Unbeteiligt sind.

    Wenn durch den Überfall auf den Irak in 30 Jahren mehr Tote zu verzeichnen sind, als unter Saddam - dann ist was schief gelaufen.


    Ich kann das selbst zwar in keinster Weise nachvollziehen, aber muß wohl damit leben, dass es Leute wie dich, die Folterregime und Diktatoren unterstützen (wenn auch nur passiv) gibt.
    wenn Folter unter Diktatoren passiert, so ist das traurig - aber leider die Normalität. Nur bei den Amis wird in einer Demokratie gefoltert, ebenso bei den Israelis.
    Das ist m.E. noch schlimmer.

    Wenn du selbst in einer Diktatur leben müsstest, wärst du sicher selbst längst ein Opfer deiner hochgeschätzten Mörder und Folterer geworden. Aber Leuten wie dir, fehlt einfach die Fantasie oder das Einfühlungsvermögen, sich vorzustellen, wie Menschen in einer Diktatur leiden. Das ist tragisch. Und traurig.
    das ist richtig - nur leiden Kinder, die von der USA gefoltert werden - ebenso, oder? Siehe den Fall des 14j - der ohne Rechtsbeistand schon über 8 Jahre festgehalten wird.

    Mit Leuten wie dir würde ich sicher niemals ein Bier trinken. Weder in Thailand noch sonstwo. Das kann dir aber egal sein. Wer nicht für die Freiheit ist, ist gegen sie. Und somit kein ernstzunehmender Gesprächspartner für mich.
    ich bin auch für Freiheit - daher bin ich ja gegen die Politik der USA, die einfach ihre Gefangenen in andere Länder bringen, um in dier USA kein Gesetz zu verletzen.

  9. #198
    Avatar von eyeQ

    Registriert seit
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    705
    """""""Da du die USA ja so sehr verdammst, wird dir das Regime im Iran sicherlich besser gefallen. Und sicher findest du es tragisch, dass Saddam Hussein und seine Söhne im Irak nicht mehr das Foltern ähh das Sagen haben. Ich kann das selbst zwar in keinster Weise nachvollziehen, aber muß wohl damit leben, dass es Leute wie dich, die Folterregime und Diktatoren unterstützen (wenn auch nur passiv) gibt."""""""""""


    @ Conrad

    Also Saddam Hussein, war sicher ein Diktator und ich glaube kaum....das jemand der kritisch gegenüber der Politik der USA ist, AUTOMATISCH gleich ein FAN von Diktaturen und DER FOLTER IST.

    Ich sehe Du stehst sehr hinter der USA.
    Ich selbst mag Amerika auch gerne, die PArks, das was von der Natur noch übrig ist, Amerikanische Filme.....etc etc.

    Aber FOLTER:..... ja die GIBT ES NUR IN DIKTATUREN....ich interpretiere Dein Posting mal dahingehend.

    DIE USA ist meiner Meinung nach, Weltmeister im Foltern....
    Guantanamo sagt Dir etwas?????

    Der Irak unter Hussein, lebte in Schrecken und ANgst.
    Auf jeden Fall UNFREI....wie wir es kennen, Demokratie gab es nicht....

    Aber die edlen AMIS.... mit ihren Spielchen,und Demütigungen....welche sie den Gefangenen im Gefängniss angetan haben, die Bilder gingen ja um die Welt.
    Seid dem Internet.... für alle.... kommt jeder Dreck erst hoch, der vorher ZENSIERT WURDE!!!!!!!!!!!!!!!

    Also... die USA ist niemals besser.... als wer auch immer.

    Wir Deutsche hatten den .........
    USA hat die Indianer ausgerottet und in Reservate gesperrt, da sind die Ureinwohner heute noch.
    Bis in die 70er wurden Schwarze in einigen Bundestaaten wie Dreck behandelt.
    Selbst heute noch....spürt man RAssismus, sehr sher stark.... gerade im Moment da ein Afro Amerikaner Präsident ist, die Anfeindungen gegen ihn... HAARSTRÄUBEND....

  10. #199
    antibes
    Avatar von antibes
    Ich habe ja das Glück dass ich die USA, Israel und Ägypten von meinen Reisen her kenne. So entstand für mich auch ein für mich objektiver Eindruck.
    Diese Länder haben mir durchwegs sehr gut gefallen, was ich von deren Regierungen nicht schreiben kann.

  11. #200
    Avatar von Chris67

    Registriert seit
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    3.007
    Moin,

    Ich denke, dass jemand, der gegen die US-Politik ist, nicht zwangsläufig für den Iran sein muss. Ich bin auch kein Freund US-Amerikanischer Politik, trotzdem bin ich für Demokratie und gegen Diktatur. Die Sichtweise "wer nicht dafür ist, ist gegen uns" ist doch etwas kurzsichtig. Da sieht man mal wie verstockt, fundamentalistisch, und mit einer eingeschränkten Sicht geschlagen manche hier sind.

    Und ich halte den von Conrad vergötterten George Walker Bush II für einen der größten Verbrecher der letzten Jahrzehnte, was nicht heißt, dass Saddam Hussein nicht in die gleiche Kategorie gehört, und finde, dass der Mann vor ein Gericht gestellt werden sollte. Nicht umsonst hat er die Reise in die Schweiz letztens abgesagt. Hätte er ein reines Gewissen und eine weiße Weste, hätte er ja reisen können...


    Gruß, Chris

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