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Vietnam - Krieg ohne Sieger?

Erstellt von Dieter1, 01.03.2015, 12:03 Uhr · 145 Antworten · 5.648 Aufrufe

  1. #91
    Avatar von Uns Uwe

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    Na endlich! Das hat jetzt nun mal wirklich nichts mit dem Islam zu tun.

  2.  
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  3. #92
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Fakt ist das die Amerikaner ihre Ziele nicht durchsetzen konnten und ihre Intervention schließlich aufgeben mussten, während die Nordvietnamesen ihr Ziel erreichten. Kein Patt.
    Fakt ist, dass die Nordvietnamesen ihr Ziel erst erreichen konnten nachdem die US Truppen abgezogen waren.

  4. #93
    ccc
    Avatar von ccc

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Fakt ist, dass die Nordvietnamesen ihr Ziel erst erreichen konnten nachdem die US Truppen abgezogen waren.
    Erinnert mich an zwei Hirsche in der Brunft, die solange kämpfen bis sie beide vor Erschöpfung nicht mehr können. Dann sieht einer ein, dass das nix mehr wird und verzieht sich in die Büsche. Der der sich nicht vom Acker macht bekommt das Weibchen.

    Resümee à la Dieter: Der der abgezogen ist hat nicht verloren, denn als er abzog gehörte das Weibchen noch keinem der beiden. Er ist zwar in den Kampf gezogen um das Weibchen zu kriegen, hat es aber nicht bekommen, also ist es unentschieden.

  5. #94
    Avatar von Dieter1

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    Die US Truppen waren vor ihrem Abzug weit weniger erschoepft als ihr Gegner.

    Wie von einigen hier schon gepostet, der Krieg wurde an der "Heimatfront" verloren weil er von der oeffentlichen Meinung nicht mehr getragen wurde.

    Die US Truppen zogen weder als Sieger noch als Besiegte ab. Sie verliessen eine Pattsituation nach dem Pariser Abkommen von 1973, welches nach Abzug der US Truppen sofort von Nordvietnam gebrochen wurde.

  6. #95
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Fakt ist, dass die Nordvietnamesen ihr Ziel erst erreichen konnten nachdem die US Truppen abgezogen waren.
    das hast Du jetzt mal richtig erkannt, Bravo

  7. #96
    Avatar von Dieter1

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    Du meinst, vor ihrem Abzug herrschte quasi ein Patt?

  8. #97
    ccc
    Avatar von ccc

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    [...] der Krieg wurde an der "Heimatfront" verloren [...]
    Also wurde der Krieg letztlich doch verloren. Wie ich immer sagte.

    Ich wusste, wir meinten immer das selbe.

  9. #98
    Avatar von Dieter1

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    Keine Frage.

    Ich behaupte lediglich, die USA haben keine militaerische Niederlage erlitten.

  10. #99
    ccc
    Avatar von ccc

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Keine Frage.

    Ich behaupte lediglich, die USA haben keine militaerische Niederlage erlitten.
    Bei einem verlorenen Krieg ist es ziemlich unerheblich, wie er verloren wurde.

    Wenn ich einmal ins Gras beiße ist es auch unerheblich ob aus Altersschwäche oder wegen eines Herzinfarkts als Folge zu hohen Blutdrucks nach dem Lesen von JR-Postings im Nitty.

    Verloren ist verloren, so wie tot tot ist.

  11. #100
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Die US Truppen waren vor ihrem Abzug weit weniger erschoepft als ihr Gegner.

    Wie von einigen hier schon gepostet, der Krieg wurde an der "Heimatfront" verloren weil er von der oeffentlichen Meinung nicht mehr getragen wurde.

    Die US Truppen zogen weder als Sieger noch als Besiegte ab. Sie verliessen eine Pattsituation nach dem Pariser Abkommen von 1973, welches nach Abzug der US Truppen sofort von Nordvietnam gebrochen wurde.
    es steht absolut außer Frage das die Amis aufgrund ihrer Möglichkeiten noch jahrelang hätten weiterkämpfen können, sie hätten durch Einsatz von Atombomben auch das ganze Land und dessen Bewohner mitverdampfen können.

    Darum geht es aber nicht.

    Es geht darum das solche Kriege grundsätzlich nicht gewonnen werden können, weil allein militärische Übermacht bei einem solchen Gegner wirkungslos ist. Ein solcher Gegner ist nicht erkennbar, sondern beschäftigt eine Armee ohne Ende.

    Ich glaube das was Du sagen willst ist, wenn die Nordvietnamesen offen gekämpft hätten als reguläre Armee in geschlossener Formation dann wären ganz klar die Amerikaner als Sieger vom Platz gegangen. Die Vietnamesen hätten artig kapituliert, die Restwaffen abgegeben
    und die Amis hätten ihre Wunschvorstellungen umgesetzt.

    Nun wissen die Gegner der Amerikaner allerdings das man einen solchen Gegner nicht im offenen Feld in einer Schlacht besiegen kann, also macht man sich unsichtbar und kämpft den Gegner auf die zähe Art in kleinen Scharmützeln nieder, gönnt ihm niemals Sicherheit oder Ruhe, lässt ihn immer wieder ins Leere laufen und macht ihn mürbe. Ein Krieg kostet viel Geld und braucht entsprechenden Willen
    und Durchhaltefähigkeit und das ist der Schwachpunkt der amerikanischen Armee, denn deren Oberbefehlshaber muss sich alle paar Jahre zur Wahl stellen.

    Daraus ergiebt sich Folgendes. Eine Armee und dessen Oberbefehlshaber können sich langjährige Auseinandersetzungen bei einer solchen Gemengelage nicht leisten und ein Fehlurteil der Situation führt unweigerlich zum Scheitern. Ein Scheitern wiederum ist keine Pattsituation, sondern das Ergebnis der Strategie des vermeintlich schwächeren Gegners.

    Das haben Militärstrategen längst erkannt und arbeiten genau deswegen heute an neuen Lösungen wie dem Maschinenkrieg wo ferngesteuerte Roboter und selbstlenkende "intelligente" Waffensysteme relativ preiswert in jeder Umgebung und ohne zu ermüden dort weitermachen wo Soldaten und Heimatfront sich erschöpfen.

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