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US-Präsidentschaftswahl 2016

Erstellt von xxeo, 04.02.2016, 15:34 Uhr · 714 Antworten · 23.542 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von xxeo

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    Donald Trump hat enormen und bemerkenswerten Erfolg mit seiner knallharten patriotischen, stramm konservativen Haltung. Er trifft den Nerv einer wieder einmal tief verunsicherten amerikanischen Nation. Aber wer will diesen Polterer mit seinen geckenhaften Auftritten im Weißen Haus sehen? Viele Amerikaner fänden das trotz ihrer inhaltlichen Sympathie peinlich.

    Michael Bloomberg sitzt genauso auf Milliarden, kommt aber sehr viel seriöser daher und hat sich als Oberbürgermeister von New York profiliert. Ein Mann des Big Money, parteilich recht ungebunden. Mal sehen, ob er einsteigt.

    Hillary ist eine kühle Frau, die aber schon kompetent und intelligent rüberkommt. Bleibt die Frage, die bereits 2008 ironisch gestellt wurde: Wollen wir sie wirklich in aller Öffentlichkeit altern sehen?

    Bloß nicht wieder, wie 2008, die Ankunft eines Messias. So himmelhoch waren die Erwartungen an Obama, dass er nur enttäuschen konnte. Was bleibt von ihm eigentlich? Was bleibt da? Ich muss erst einmal nachdenken, um große Entscheidungen seiner Amtszeit abzurufen. Diese großen Ereignisse und Entscheidungen hatte George W. Bush - bloß zum Schaden seiner Nation.

  2.  
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  3. #12
    Avatar von franki

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    Was bleibt von ihm eigentlich?
    Immerhin: die Aussöhnung mit Iran und Kuba. Der Rückzug aus dem Irak und aus Afghanistan. Innenpolitisch die Einführung der Krankenversicherung. Jetzt, am Ende seiner 2. Amtszeit, scheint er sich auch für das Klima einzusetzen.

    Natürlich, im Rückblick, bei den großen Erwartungen, konnte er eigentlich nur enttäuschen.

  4. #13
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von franki Beitrag anzeigen
    Der Rückzug aus dem Irak und aus Afghanistan. Innenpolitisch die Einführung der Krankenversicherung. Jetzt, am Ende seiner 2. Amtszeit, scheint er sich auch für das Klima einzusetzen.
    Jau, jau. Nur schade, dass das nicht alles stimmt!
    USA verstärken Präsenz im Irak - Ausland | STERN.de
    "Wie in Vietnam": USA schicken immer mehr Soldaten in Irak - n-tv.de
    Verlangsamter Abzug: Fast 10.000 US-Soldaten bleiben in Afghanistan - DIE WELT
    Afghanistan: USA verzögern Truppenabzug |.ZEIT ONLINE
    Die US-Bürger, die jetzt erst so langsam aus ihrer Naivität erwachen, haben bei der letzten Wahl (nach Einführung dieser KV!) mehrheitlich die Republikaner gewählt, also die schärfsten Gegner dieser Krankenversicherung. Sollte jetzt noch ein rep. Präsident dazu kommen, wird diese neue KV wohl wieder in die Tonne kommen.
    Was Umweltschutz (umfänglicher als "Klimaschutz") anbelangt, ist er in 2 Amtsperioden nicht über Andeutungen hinaus gekommen. "Hätte, würde, wäre, sollte, usw." Seine Industrie (die ihn ins Amt gehoben hat) gibt hier die Regeln vor!

  5. #14
    KKC
    Avatar von KKC

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    Die Waffenindustrie nicht zu vergessen;

    Krokodilstränen nach jedem Amoklauf aber nix auf die Reihe gebracht!

  6. #15
    Avatar von franki

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    Gut, der Abzug aus Irak und Afghanistan ist (noch) nicht vollständig, aber im Vergleich zu den Zeiten unter Bush sind es deutlich weniger Soldaten in diesen Ländern. Errungenschaften wie die KV können rückgängig gemacht werden, das haben die Amerikaner selbst in der Hand, wen sie als nächsten Präsidenten wählen.

  7. #16
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von KKC Beitrag anzeigen
    Die Waffenindustrie nicht zu vergessen; Krokodilstränen nach jedem Amoklauf aber nix auf die Reihe gebracht!
    Weil er gegen die Finanzierer seines Amtes nicht viel machen kann! "Mächtigster Mann der Welt" kann er nur sein, wenn er selbst und persönlich so viel Kohle mitbringt, dass er Lobby-unabhängig nach außen agieren kann. US-intern ist er meist auf das Repräsentantenhaus angewiesen und da sitzen fast nur Lobbyisten!

  8. #17
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von franki Beitrag anzeigen
    Gut, der Abzug aus Irak und Afghanistan ist (noch) nicht vollständig, (...)
    Du hast die Links nicht gelesen! Der angebliche Abzug ist und war kein Abzug. Ihre Kampftruppen haben sie nur zeitweise nach Saudi Arabien zurück verlegt. Sie stocken wieder auf, und zwar kräftig! Vielleicht haben sie ja eingesehen, dass sie nur Chaos hinterlassen haben.

  9. #18
    Avatar von Amsel

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    Zitat Zitat von xxeo Beitrag anzeigen

    Was bleibt von ihm eigentlich?

    SCHULDEN


    Er hat in seiner Amtszeit 8000 MILLIARDEN USD Neuverschuldung fabriziert.


    Der Grossteil ging fuers Militaer drauf.

  10. #19
    ffm
    Avatar von ffm

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    Zitat Zitat von franki Beitrag anzeigen
    lest mal die Titelgeschichte vom aktuellen Spiegel.
    Ein weiteres Beispiel dafür, wie die ideologisierten deutschen Medien heutzutage das Volk aufhetzen als hätten wir das Jahr 1933. Was der Sxxxgel heute schreibt ist hetzerischer, als die Bild zu ihren schlimmsten Zeiten.

    Es sind die einfachen Leute in den USA die von dem Establishment die Nase voll haben, die die Kriegstreiberei der Neocons und der Linken beenden wollen, die nicht akzeptieren dass ihr Land mit Importen überflutet wird und seine industrielle Basis verliert, und die der Einwanderung Grenzen setzen wollen.

    Alles völlig akzeptable Ideen. Aber für den Sxxxgel ist jemand, der so etwas fordert, entweder ein Rechtsradikaler, oder ein Wahnsinniger.

  11. #20
    Avatar von xxeo

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    "Der Spiegel" versagt erneut, wie seit Jahren, als deutsches Leitmedium. Ein Schatten von einst nur noch.

    Über Trump schreibt dieses zur Illustrierten mutierte Nachrichtenmagazin, für ihn gelte nicht "Yes, we can!", sondern "Yes, I can". Natürlich ist Trump ein Egomane und ein donnernder Populist, aber der Umfang seiner Popularität (selbst im eher linksliberalen New Hampshire!) überrascht mich. Ich finde, leider, auch seine xenophoben Verbalbomben gut. Im Oval Office möchte ich ihn aber nicht sehen.

    Zur Krankenversicherung: Gesundheitsreform in den USA: Fast neun von zehn Amerikanern versichert

    Wer nicht irrwitzige Summen zusammensammelt, kann nicht Präsident werden. Sehr amerikanisch.

    Und die mächtige Waffenlobby, organisiert in der NRA, kann offenbar niemand brechen.

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