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US-Präsidentschaftswahl 2016

Erstellt von xxeo, 04.02.2016, 15:34 Uhr · 714 Antworten · 23.490 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von xxeo

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    US-Präsidentschaftswahl 2016




    Nun, wer wird die Wahl am kommenden 8. November* gewinnen und am 20. Januar 2017 in Washington den Amtseid als 45. Präsident der Vereinigten Staaten ablegen?

    Mein Tipp, aus heutiger Sicht: Hillary Rodham Clinton.

    Man betrachtete diese Frau sehr lange als zu radikal, um die Wahl zu gewinnen, sie ist linksliberal und für amerikanische Verhältnisse fast ein bisschen rot. Allerdings relativiert sich diese Sicht, schaut man sich an, wer jetzt, bei beiden Parteien, außer ihr die Nase vorn hat.

    Trump, der grimassierende Kasper; Cruz, der Rechtsradikale; Santorin, der Sozialist. Sie stellen gute Fragen, sprechen wichtige Dinge offen an und haben erstaunlichen Zulauf. Doch ich glaube kaum, dass einer von denen unter den Amerikanern mehrheitsfähig ist.

    Hillary mag zum eher verachteten Establishment zählen, hat aber einen großen Vorteil: Als First Lady, Senatorin und Außenministerin sammelte sie viel politische Erfahrung. Das wird allgemein anerkannt. Sie ist intelligent und profiliert. Aus meiner Sicht gute Voraussetzungen, um ihren früh vergreisten Bill zum ersten „First Gentleman“ in der US-Geschichte zu machen.

    Falls Michael Bloomberg noch ins Rennen einsteigt, als milliardenschwerer Unabhängiger, wäre das interessant, er könnte die Stimmen der gemäßigten Konservativen sammeln.

    *Ich will nicht klugscheißern, aber: Wann wird in den USA gewählt? Am ersten Dienstag im November? Falsch. Am Dienstag nach dem ersten Montag im November. Also niemals am 1. November. Diese Regel findet diesmal Anwendung.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von noritom

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    Ganz klare Antwort: Trump

    Warum? Weil Trum der einzig unabhängige Kandidat ist. Der braucht niemanden, um den Wahlkampf zu finanzieren. Das stinkt der Lobbyindustrie natürlich gewaltig. Deshalb: Trump for President!!!

  4. #3
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von xxeo Beitrag anzeigen
    Nun, wer wird die Wahl am kommenden 8. November* gewinnen und am 20. Januar 2017 in Washington den Amtseid als 45. Präsident der Vereinigten Staaten ablegen?
    Ehrlich gesagt, ist mir das ziemlich schnuppe. Er/sie wird jedenfalls das Interesse seines/ihres Landes bzw. seiner/ihrer Wirtschaft vorn anstellen! Wenn dann noch ein paar Krümel für seine/ihre Landsleute abfallen, umso besser.
    Es ist schon eine höchst unsympathische und komische Form einer "Demokratie" in den USA, wo der Präsidentenstuhl nur unter den ganz Reichen ausgeknobelt wird, bzw. mit Geldern der Industrie gekauft werden kann. Entsprechend sind auch die Ergebnisse ihrer "Politik" unter denen weltweit viele Personen zu leiden haben.

  5. #4
    Avatar von hueher

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    Trump ist der "Elefant im Porzellanladen" zusammen mit seiner Partnerin aus Alaska von der "Teaparty", das gibt ein irres Gespann aber nie im weißen haus! Denke Hillary könnte das Rennen machen, bzw. ich hoffe das? Eine Frau for Präsident ist genauso ein "Hit", wie Obama als erster Schwarzer! Warum nicht? Es sei denn, im "bible belt" gibts ne Revolution................

  6. #5
    Avatar von xxeo

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    Eines muss man klar hervorheben: Von Jeb Bush spricht niemand mehr.

    Gott sei's gedankt, dass nicht noch einer aus dieser Familie ins Oval Office einziehen könnte. Bush Senoir war lau und langweilig, und sein Sohn schadete den USA in geradezu historischer Dimension. Gut und nachvollziehbar, dass die Amerikaner von den Bushs die Nase voll haben.

  7. #6
    KKC
    Avatar von KKC

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    Ist mir ziemlich egal, die Politik der Amis wird das nicht ändern.

    Hatte gedacht, als Obama Präsident wurde, das jetzt ein friedlicheres Amerika möglich ist. Habe die Macht der Wirtschaft in USA unterschätzt.

    Und so wird es auch mit dem zukünftigen Präsidenten gehen, eine Handpuppe der US-Wirtschaft.

  8. #7
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von hueher Beitrag anzeigen
    Trump ist der "Elefant im Porzellanladen" zusammen mit seiner Partnerin aus Alaska von der "Teaparty", das gibt ein irres Gespann aber nie im weißen haus! Denke Hillary könnte das Rennen machen, bzw. ich hoffe das? Eine Frau for Präsident ist genauso ein "Hit", wie Obama als erster Schwarzer! Warum nicht? Es sei denn, im "bible belt" gibts ne Revolution................
    Es gibt einen schönen "Spruch" von Volker Pispers: "Der Gemütszustand eines Amerikaners ist mit "naiv" noch wohlwollend umschrieben".
    Daher nimmt der Ami-Bürger doch letztlich gar keinen Anteil an den Konsequenzen seiner Stimme an der Wahlurne. Zu wissen, dass "Wir sind die Guten" und "The show must go on" reicht doch. So ist ja auch der "Wahlkampf" dort.
    Und Obama? Man hat sich viel von ihm versprochen, er hatte ja schon mal -nur aufgrund einiger Ankündigungen- prophylaktisch den Friedensnobelpreis bekommen und was kam dabei raus? Guantamano gibt es immer noch und es gab in seinen beiden Amtszeiten mehr präsidial angeordnete Morde (Drohnen) weltweit als jemals zuvor. Die vereinigten Staaten von Nordamerika sind ein wunderschönes Land, nur die meisten Bewohner dort sind vollkommen fehl am Platz!

  9. #8
    ffm
    Avatar von ffm

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    Mein bevorzugter Kandidat Rand Paul hat leider schon nach Iowa aufgegeben. Dabei hatte er sich gerade im libertären New Hampshire gute Chancen ausgerechnet. Aber er ist ja noch jung, und hat noch ein Politikerleben vor sich.

    Hillary repräsentiert genau das, wovon die Leute die Nase gestrichen voll haben. Ein Leben im Parteiapparat und in der öffentlichen Verwaltung, nach außen hin alles politisch korrekt, geschliffen und ohne Angriffsfläche, aber letzlich wieder nur ein neuer Aufguss des Altbekannten. Und ob sie nicht doch noch über ihre Emailgate-Affäre stolpert bleibt abzuwarten.

    Dass jemand wie Sanders ihr in den Vorwahlen Paroli bieten kann spricht jedenfalls nicht gerade für sie.

    Interessanterweise liegen bei den Republikanern mit Cruz und Trump die beiden Kandidaten vorne, die sich immer deutlich gegen die interventionistische Außenpolitik der Neocons, und auch gegen den Irak-Krieg, ausgesprochen hatten. Die beiden liegen in ihren Positionen recht nah beieinander. Je nachdem wie die Vorwahlen laufen könnte ich mir vorstellen dass Trump zurück zieht und dadurch Cruz zur Kandidatur verhilft.

    Das Rennen um die Präsidentschaft ist diese mal so interessant wie selten.

  10. #9
    ffm
    Avatar von ffm

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    Zitat Zitat von Helli Beitrag anzeigen
    Daher nimmt der Ami-Bürger doch letztlich gar keinen Anteil an den Konsequenzen seiner Stimme an der Wahlurne. Zu wissen, dass "Wir sind die Guten" und "The show must go on" reicht doch. So ist ja auch der "Wahlkampf" dort.
    Gut dass du dich so differenziert äußerst, und nicht auf Verallgemeinerungen zurück greifst.

  11. #10
    Avatar von franki

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    Mein Tipp, aus heutiger Sicht: Hillary Rodham Clinton.
    Dem schließe ich mich an, obwohl sie niemandem vom Hocker reißt, eher das kleinere Übel ist.

    Aber bloß nicht Trump! Das ist wirklich ein Wahnsinniger, lest mal die Titelgeschichte vom aktuellen Spiegel.

    Und Ted Cruz ist auch nicht viel besser als Trump. Ein erzkonservativer Evangelikaler als US-Präsident, das wäre schlimm!

    Der einzige, der mir von de Republikanern eventuell akzeptabel erscheint ist Marco Rubio.

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