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Unworte

Erstellt von franky_23, 01.11.2012, 17:01 Uhr · 33 Antworten · 1.371 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von franky_23

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    ChangLek,

    Sind wir uns einig, dass hier einige auf Teufel komm raus, typische propagandistische Wörter der ganz rechts außen Szene verwenden? Das war ja die Begründung weshalb ein Begriff zum Unwort wurde, da es durch eine bestimmte Gruppe in einer ganz bestimmten Art und Weise verwendet.

    Das haben Extreme in der Vergangenheit immer getan. Bei den Kommunisten ist es u.a. Hammer und Sichel, bei den Rechten sind es u.a. Stechschritt und 88 er Gruß. Arbeitserziehung/Arbeitslager ist im Grunde von beiden Extremen verbrannte Begriffe.

    Mit dem 88 habe ich jetzt schon mal eine kommunikative (verbale) Symbolik genommen. Aktuell werden Andersdenkende pauschal als "Gutmensch" bezeichnet. Jetzt verteidigt hier Hinz und Kunz die typische Symbolik der extrem Rechten.

    Kommt hier jemand mit Kampfparolen der Linken?

    Wer wird hier schon als Linker hingestellt? Von besonderen Membern wird Angela Merkel ja schon als ordentlich Links angesehen.

    Ich dürfte einer der Wenigen sein, die aktiv hier erklären, das/die Problem(e) ist sind vielschichtiger und es bringt nichts, wenn man sich eine Gruppe herauspickt und wie zu besten Stechschrittzeiten diese Gruppe an den Pranger stellt. Es ist eine typische Form der Problemverdrängung.

    Chang Lek,
    Der Mitte der Gesellschaft war es bisher gemein, dass Kampfbegriffe i.d.R. nicht zu deren geläufigen Wortschatz gehörten. Nun kommt die Selbsternannte Mitte und möchte dies. Hmhh. Dass sich da der ein oder andere fragt, ist das wirklich die Mitte, wenn die rechte Kampfbegriffe verteidigt und es schon beleidigend empfindet wenn man sagt, sorry das ist aber keine Mitte mehr, das ist schon deutlich jenseits der Mitte, dann erntet man bestenfalls Unverständnis. Ich frage mich, weshalb man die einfachsten Prinzipien der Logik nicht mehr anwenden kann.

    Unter den sozial Schwachen gibt es immer eine stärkere Radikalisierung. Dies vor allem auch in der rechten Szene in Ostdeutschland und auch unter Türken. Ein Berliner Versicherungsmakler meint, dass die Vietnamesenmafia kein Problem darstellt, den Zigarettenschmuggel gibt es im Grunde nicht mehr. Zig Millionen geschmuggelte Zigaretten werden geschmuggelt. In Berlin stellen die Vietnamesen ca. 1/3 der abzuschiebenden, incl. den illegal Prostituierten.

    Wird den Türken wirklich in D alles geboten? Mehr als den Deutschen? Es gab Untersuchungen der IG Metall, dass in den 70 ern mehr Türken eine Lehrstelle bekommen haben als heute. In den 70 ern waren die Türken in Bayern noch nicht mal in einer deutschen Schule, sondern wurden in eigenen Schulen auf türkisch unterrichtet. Ich denke es war in anderen Bundesländern ähnlich.

    Deshalb die Frage, ChanLek, weshalb bist du so erpicht darauf, dass ein typischer in beleidigender Form verwendeter Begriff weiter verwendet werden soll? Es ja gar kein Unwort ist, sondern ein normales Wort? Die deutsche Sprache hat viele Begriffe. Denke so um die 600 000 sagt man. Und von einem Begriff, der typischerweise in beleidigender Form verwendet wird willst nicht lassen!


    Wieso legen soviele hier Wert darauf, verbrannte Worte in ihr Vokabular aktiv einzubinden? Wenn man darauf aufmerksam macht - ähnlich wie jemand mit 88 Symbolen, Springerstiefel und Bomberjacke sich nach aussen darstellt - dann schwingt man die ....keule und die Betroffenen sind teilweise pikiert, dass man sie sogar dem rechten Spektrum zuordnet.

    Gleiches gilt, wenn über Links tendenziös auf Probleme im muslimischen Umfeld hingewiesen wird. Ich habe jetzt die Zahlen nicht im Kopf. In D leben ca. 4 Mio Türken. Bei ca. 80 Mio Deutsche sind dies 5 %. Damit Deutsche nicht mehr Morde etc. begehen, müsste die Kriminalitätsrate in diesem Bereich ca. das 20 fache sein. Schau mal wie das Verhältnis von den Unwortanwendern ist.

    Ich erlaube mir da durchaus was dagegenzusetzen. Wozu führt dies? Du kannst selber lesen. Ich finde es schon bedenklich, wenn die selbsterklärte Mitte der Gesellschaft Kampfvokabular der äussert Rechten als "Normal" ansieht

  2.  
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  3. #32
    Avatar von DisainaM

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    es wiederholt sich alles.

    Im Zusammenhang mit der Aufklärung wurde der Begriff Obskurantismus geprägt, der auf die im frühen 16. Jahrhundert erschienenen sog. Dunkelmännerbriefe, lat. Epistolae obscurorum virorum, zurückgeht. Er beschreibt keine feststehende Weltanschauung. Obskurantismus und die Bezeichnung für dessen Anhänger, Obskurant, wurden vielmehr als Vorwurf etabliert. Diejenigen, die sich als Vertreter einer der Aufklärung verpflichteten Denkweise sahen, benutzten das Wort als rhetorische Allzweckwaffe. Die Anderen, deren Positionen ihnen als „anti-aufklärerisch“, „metaphysisch“ oder „religiös“ galten, wurden mit der Anschuldigung, Anhänger eines Obskurantismus zu sein, belegt.
    Obskurität

    das Zeitalter der Dunkelmänner, die meist schwarz trugen, jegliche Form von Aufklärung und offener 5exualität verhindern wollten,
    indem sie alles verdunkelten, eine Rückkehr zum Glauben war ihr Ziel,

    wogegen die Aufklärung immer stets zu neuen Ufern aufbrechen wollte,
    und damit das Zeitalter des Wissenschaftsglaubens einleiteten.

  4. #33
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    ... @clavigo, es hat mir keine Ruhe gelassen und ja, das Journal wird wohl tatsaechlich in der "konservativen" Ecke angesiedelt.
    Ob das damit was Schlimmes ist, entscheidet dann eben jeder fuer sich.

    Aber ganz so uebel scheint die Quelle dann doch nicht zu sein, denn - ich zitiere wikipedia - immerhin haben sich dort bislang offensichtlich nicht nur voellig Unbekannte, Erzkonservative und/oder Recht5extreme geaeussert:

    Okay, der Thomas Kuban ist wohl (noch) nicht darunter .....
    Hat nicht auch Bild mit den damaligen Klassenfeind kommuniziert? Jeder macht mal Fehler. Du überprüfst sie ja.

    Hier wird schon sehr oft mit Falschdarstellungen gearbeitet. Die Auswahl der Beiträge und neuen Fäden ist tendenziös selektiv. Ich vermisse, dass es z.B. in xy Chrime den Versuch eines Proporzes gibt, evt. ähnlich wie beim echten xy.

    Schau selbst bei der BBC gibt es derzeit ja auch einen Skandal. Der auch hier schon thematisierte Garry Glitter scheint auch da involviert. Wie es ausschaut bekam man nicht mal in Buckinham was mit. Diese Story über die Blindheit ist rührend. In der Form ist es mir bei Türken nicht geläufig. Kanibalismus ist mir in Einzelfällen von Deutschen aus der Presse schon bekannt.

  5. #34
    Avatar von clavigo

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    @Strike, natürlich! Ich lese die ja auch, z.B. den CICERO. Was ich damit nur ausdrückn will ist das seit mehr als 10 jahren das Pendel vom "Rotfunk" und der "linken Journaille" wieder zurück schwingt. All diese Gründer dieser neuen Publikationen wie CICERO usw kommen aus der Springer-Schule, will heissen pro-Kapital, pro-amerikanisch (in aller Regel pro-republikanisch) und pro-Israel (die leiseste kritik an der israelischen Politik wird als Antisemitismus ausgelegt, also die ....-Keule in reverse), die Blogs in der Welt wie Richard Herzinger, Gideon Böss, Jan Fleischhauer im Spiegel, etc. Wenn Du Leserbriefe in der WELT zu diesen Themen liest, da wird mehr Gülle und Beleidigungen gepostet als im Nittaya in einem Jahr (siehe Frankys '# 31 zu uns Angela). Jetzt kommen wir zu dem Dilemma das der slebst ernannte "intelellektuelle" Stammtisch Herrn Broder zustimmt wenn er gegen den Moscheebau oder ähnlichem polemisiert aber pikiert schweigt wenn er Günther Grass wg. seiner Anti-Israel Ausfälle lächerlich macht.

    Sag' mir was wir daraus lernen sollen oder können.

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