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Unworte

Erstellt von franky_23, 01.11.2012, 17:01 Uhr · 33 Antworten · 1.369 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von franky_23

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    Unworte

    Zitat Zitat von maphrao Beitrag anzeigen
    Ich weiss, das wollen vor allem politisch korrekte Gutmenschen nicht hören, ist aber nunmal Fakt.
    Politisch unkorrekte, also Menschen die sich im Umkehrschluss selbst als unkorrekt einstufen, oder "nur " politisch unkorrekt einstufen, erzählen halt Dinge die sich bei näherem Hinsehen nicht immer als Haltbar erweisen.

    Wenn du soziale Schichten vergleichst, ... HarzIV ler mit Harz IV lern, so gibt es in der Krimminalitätsstatistik keine nennenswerten Unterschiede.

    Jeder ausländische Wiederholungstäter sollte sofort ausgewiesen werden, aber nein, das kann man ja nicht machen. Die "Armen" kommen ja in ihrem Heimatland gar nicht mehr klar. Man sollte sich halt vorher überlegen, was man tut.
    Hat dies irgendwas mit dem Fall hier zu tun? Der Haupttäter scheint Doppelstaatler zu sein. In Deutschland gilt er als Deutscher. Bezug somit "Null".

    Wer sagt dir, dass wiederholt straffällige Ausländer nicht ausgewiesen werden, sofern es keinen Abschiebestopp gibt? Bring mal belastende Fakten oder versuch dich nicht in Propaganda a la xxxxxxxxxx.

    Man sollte diesen Herrn xxxxxxx in seiner fast einmaligen Ausnahmestellung nicht mit einem Member gleichsetzen, der hier den Beitrag eingebracht hat.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von wansuk

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    ...Bring mal belastende Fakten oder versuch dich nicht in Propaganda a la xxxxxxxxxxxxx
    Ah, da ist ja wieder die rechte Keule.

  4. #3
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von wansuk Beitrag anzeigen
    Ah, da ist ja wieder die rechte Keule.
    Lies mal die Sachen durch insbesondere die Definition über das Unwort Nr. 2 des letzten Jahres. Die Forenleitung wünscht diese Auseinandersetzung.

    z.B. kritisiert die UN ja die nach ihrer Ansicht zu geringen Anstrenungen gegen Rassismus. Diese Einschätzung basiert auf den Selbstauskünften einer rechten Regierung, somit der Selbstdarstellung von rechts.

  5. #4
    Avatar von maphrao

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    Zitat Zitat von wansuk Beitrag anzeigen
    Ah, da ist ja wieder die rechte Keule.
    Die kommt doch immer sofort, deshalb diskutiere ich sowas auch kaum noch.
    Mir war vor 20 Jahren klar, dass man sich als Deutscher in einigen Ecken des eigenen Landes nachts kaum noch auf die Strasse trauen kann und so ist es gekommen.
    Türkische Gangs beherrschen ganze Stadtteile, in einige Strassen traut sich nicht mal mehr die Polizei.
    Wären sie damals abgeschoben worden, wäre es jetzt vielleicht besser, passiert ist aber nix.
    Ich erinnere nur an den Fall Mehmet, der trotz Ausweisung Jahre später wieder in Deutschland war und erneut straffällig wurde. Ich kenne ähnliche Fälle aus meiner eigenen Jugend, da fragte man sich immer,
    was die noch alles machen müssen, damit sie endlich ausgewiesen werden.
    Man stelle sich vor, ich würde mich hier in Thailand so verhalten...ich wäre nicht ausgewiesen, sondern längst tot.

  6. #5
    Avatar von Nokhu

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Diese Einschätzung basiert auf den Selbstauskünften einer rechten Regierung, somit der Selbstdarstellung von rechts.
    Welche Regierung meinst du? Die in Simbabwe?

    Solltest du irrigerweise die deutsche meinen, die war selten linker als heute. Also keinerlei Bezug.

    Seltsam nur das Linke nicht mal merken das sie links regiert werden.

  7. #6
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Lies mal die Sachen durch insbesondere die Definition über das Unwort Nr. 2 des letzten Jahres. Die Forenleitung wünscht diese Auseinandersetzung.....
    Schoen waere, wenn Du Dich auch unabhaengig des von Dir in den Raum gestellten, angeblichen "Wunsches der Forenleitung" denn mal ernsthaft mit dem vorgeblichen Unwort des Jahrtausends auseinandersetzen wuerdest.
    Ich stelle mal hier eine Sicht dazu ein - selbst wenn es zu dem Begriff aus Sicht so manches Zeitgenossen tatsaechlich genau nur eine Meinung geben darf.

    .... Der Gutmensch wäre fast Unwort des Jahres geworden. Doch die Entscheidung sagt wenig über den Begriff, sondern mehr über die Diskurskultur in Deutschland aus.

    Was tun ein paar unbekannte Sprachwissenschaftler und ein Journalist, wenn ihnen langweilig ist? Nun, sie beschäftigen sich mit Sprache. Genauer gesagt mit Worten, die „inhuman“ oder „unangemessen“ sein sollen. Das sind dann „Unworte“. Die bekommen die rote Karte und erfahren damit alle Jahre wieder ein subjektiv begründetes Downgrade. Im Empörungs-Visier standen bislang die Herdprämie, das Humankapital, der Gotteskrieger, das Tätervolk und viele mehr. Und nun hat es also die „Döner-Morde“ getroffen, die nicht nur zum „Unwort des Jahres“ avancierten, sondern auch den „Gutmensch“ auf Platz zwei verdrängten. Was schade ist, denn schließlich verdient auch er Aufmerksamkeit.

    Elitäre Clique von Feingeistern

    Offen gestanden, mag ich das Wort „Gutmensch“ nicht mehr hören, geschweige denn benutzen. Mit ihm verhält es sich wie mit einem Song, den man so lange gern hat, bis er im Radio rauf und runter gespielt wird und damit die persönliche Exklusivität einbüßt: Man mag ihn nicht mehr, weil Hinz und Kunz ihn hören. Das gleiche Schicksal ereilte auch den „Gutmensch“, dessen Gebrauch (meiner subjektiven Auffassung nach) einst nur einer elitären Clique solcher Feingeister vorbehalten war, die gemeinhin noch alle Tassen im Schrank hatten. Er passte wunderbar zu Menschen wie Margot Käßmann oder Jürgen Todenhöfer, die im Brustton der Überzeugung zu Solidarität mit Taliban oder Selbstmordbombern aufriefen und deren Verhalten durch Verweis auf eine schwere Kindheit relativierten. Dafür bekamen sie dann ein Gratis-Ticket in den öffentlich-rechtlichen Stuhlkreis, wo sie sich im Glanz ihrer Gutartigkeit sonnen durften.

    Seit der Begriff „Gutmensch“ jedoch auch inflationär von diversen Spinnern genutzt wird, die „Nürnberg 2.0“ für eine gute Sache und den Dönerverkäufer von nebenan für die größte Bedrohung des Weltfriedens halten, verströmt er öffentlich Anrüchigkeit. Dadurch wird er an sich, genauso wie der Ohrwurm, zwar nicht schlechter – aber es macht keinen Spaß mehr, mit ihm zu kokettieren. Und so setzte auch die Gesinnungspolizei von der „Unwort des Jahres“-Jury zum Zugriff an: Sie machte dem Gutmenschen kurzen Prozess und bugsierte ihn flugs auf den imaginären Scheiterhaufen. Dort verkokelt er nun, vermutlich auch trotz Zweitplatzierung, im Feuer der kollektiven Empörung.

    Für das erlauchte Gremium hingegen war allerdings etwas ganz anderes ausschlaggebend. Der „Gutmensch“ wurde auserkoren, weil er das „ethische Ideal des „guten Menschen“ in hämischer Weise“ aufgreife, „um Andersdenkende pauschal und ohne Ansehung ihrer Argumente zu diffamieren und als naiv abzuqualifizieren“. Nun erscheint mir diese Begründung äußert fraglich. Denn ist es nicht vielleicht eher so, dass die Jury womöglich selbst aus sogenannten Gutmenschen besteht? Aus Wesen also, denen auf dem Weg zur Gutartigkeit mal ein paar Bösmenschen begegnet sind, die schlichtweg die besseren Argumente hatten und danach zu allem Übel auch noch die Gutmenschenkeule schwangen? Und falls ja: Ist es dann in Ordnung, wenn man Begriffe nur aus gekränkter Eitelkeit heraus aus dem Verkehr zu ziehen trachtet?

    Zwar ist es richtig, Wendungen, die jeden Diskurs mittels vermeintlich moralischer Hoheit in Schutt und Asche legen, zu kritisieren. Wäre es dem Gremium jedoch um genau solche Begriffe gegangen, so hätten sie auch dem „Rechtspopulist“, dem „geistigen Brandstifter“ oder dem seit Jahrzehnten für Andersdenkende genutzten „....“ schon längst mal die rote Karte gezeigt. Was allerdings nicht geschah. Vermutlich, weil sie ohne jene Wendungen zum Schluss noch mit skrupellosen Bösmenschen, die gerne mal über „Humankapital“ oder „Gotteskrieger“ reden, diskutieren müssten. Und das wäre ja vielleicht unangenehm, weshalb man lieber den „Gutmensch“ stigmatisiert und sich selbst somit vor Kritik immunisiert.
    .....
    Unwort Gutmensch - The European

    Meine Hoffnung ist, dass damit die leidige Diskussion, ob dieses Wort hier von uns zugelassen wird oder nicht, eine Ende findet.

  8. #7
    Avatar von clavigo

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    Nee, Strike, geht nicht soo schnell! Wenn Du hier die Definition dieses "Unwortes" aus einem dezidiert konservativem Journal entnimmst,dann hier vielleicht eine von weniger Polemik geprägte von Wikipedia:Gutmensch

  9. #8
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    Nee, Strike, geht nicht soo schnell! Wenn Du hier die Definition dieses "Unwortes" aus einem dezidiert konservativem Journal entnimmst,dann hier vielleicht eine von weniger Polemik geprägte von Wikipedia:Gutmensch
    Hmmm, hatte TheEuropean eigentlich bislang nicht als "konservativ" eingeordnet.
    So mancher Beitrag ist alles andere als konservativ.
    Siehe zum Beispiel diesen Religion und Globalisierung - The European , der ein Stueck weit auch zur Thematik passt.
    Abgesehen davon, hatte ich betont, dass es nur eine - damit aber eben auch belegt, dass es verschiedene gibt - andere Sicht ist.

    Noch eine Bemerkung: die Intension fuer die Benutzung die in wikipedia und von der Jury unterstellt wird, duerfte die gleiche sein, die die Menschen treibt, die Menschen anderer Meinung permanent als Rechtspopulisten, ..... oder Rechte diffamiert.

    OT: gehe jetzt bei Johnny ;)

  10. #9
    Avatar von maphrao

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    OT: gehe jetzt bei Johnny ;)
    gehse bei Johnny nen Pillek schlabbulieren oder wat machse da?

  11. #10
    Avatar von strike

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    Guten Blues hoeren Der Winter kann kommen ;) Hoffentlich lauter gute Menschen dort

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