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Unsere Medien

Erstellt von Uns Uwe, 30.01.2015, 17:15 Uhr · 2.104 Antworten · 104.530 Aufrufe

  1. #501
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Hallelujah, es gibt sie noch, Meinungsoffensive wie ich es liebe.
    Deshalb mal komplett.
    Hier wird die Arroganz und Verlogenheit ["Das (moralische) Recht bin ich!"] der vorgeblich Anständigen und die Konsequenzen beschrieben:

    ... es gehört, verdammt, zu den Spielregeln einer Demokratie und einer Gesellschaft, von der letztlich auch das Theater getragen wird, sich an diesen Regeln zu halten.

    Wo würden wir sonst auch hinkommen? Wer, wenn nicht die demokratischen Organe unseres Landes, würden dann entscheiden, was demokratisch ist, was erlaubt und was verboten, wer zu Recht demonstriert und wer am Demonstrieren gehindert werden muss?

    Sollen die komplexen Mechanismen demokratischer Prozesse etwa durch einen alleinherrschenden Intendanten und sein Ensemble ersetzt werden? Sollen wir Parlament, Polizei und Gerichte absetzen und Exekutive, Legislative und Judikative lieber gleich in die Hände des Mainzer Theaters legen?

    [ ... ]

    Wenn schon Sie als Theater für sich das Recht beanspruchen, sich über das geltende, demokratische Recht in Deutschland zu stellen, mit welchen Argumenten wollen Sie dann Rechtspopulisten oder gar Rechtsradikalen gegenübertreten?

    Das Mainzer Theater hat mit seinem Auftritt vom Balkon ein Eigentor geschossen. Mag sein, das es kurzfristig gelungen ist, eine mediale Bedeutung zu generieren (schließlich nutzt Müller das Tagesschau-Interview auch bewusst, um Werbung für seine „Nathan“-Premiere zu machen), mag sein, dass kurzfristig viel Applaus in den sozialen Netzwerken aufbrandet – aber der Preis für diese Aufmerksamkeit ist die Unterwanderung demokratischer Spielregeln und vor allen Dingen: eine Absage des Theaters an den Dialog.

    Und genau das ist, was mich erschreckt. Es ist gut und wichtig, dass Theater sich politisch positionieren – und meinetwegen auch lieber eher links als rechts. Es ist aber ganz und gar nicht gut, wenn Theater sich als Institutionen eigenen Rechts verstehen. Denn, was unsere aufgeheizte Zeit gerade nicht braucht, ist eine weitere Radikalisierung, eine Kultur des Störens, des Kampfes, des Gegeneinanders. ...


    Für mich eine schlüssige und gute Betrachtung der Gesamtsituation, denn Mainz steht nur als ein(!) Beispiel für das Ersetzen von Argumenten durch ideologisches Diktat.

    Das Theater Mainz und sein Intendant stellen sich über den Rechtsstaat. Das ist gefährlich. - Crescendo

  2.  
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  3. #502
    Avatar von ChangLek

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    ...............einfach nicht mehr in so einen linksversifften Musentempel gehen - so nach dem Motto:

    ..............wo sind denn die Abonnenten hin - wo sind sie geblieben.....................
    ..............wohl haben wir zu spät gemerkt - von Ideologie selbst aufgerieben.......

  4. #503
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Hallelujah, es gibt sie noch, Meinungsoffensive wie ich es liebe. Deshalb mal komplett.
    Die Frage ist natürlich, wie offen war denn dieser Brief? Wo ist er denn für die Öffentlichkeit lesbar abgedruckt worden?
    In der hoheitlichen, deutschen Presse doch wohl kaum, obwohl Klaus Lelek ja kein Unbekannter ist. Leider!

  5. #504
    Avatar von Nokhu

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    Heute ist doch, zumindest hier, ein trüber Sonntag. Da helfen solche Meldungen doch, die Stimmung zu "verbessern".
    Hier geht´s lang :


    .. „Die Flucht kostet eine Menge Geld, die Familien können oft nur ein Mitglied losschicken.“ Zudem ist der Weg nach Europa gefährlich. Pro Asyl spricht deshalb von „Asyl-Darwinismus“. Nur die stärksten schaffen es ans Ziel.

    Aha...losschicken !! Nach dem Motto : Fahr da mal eben hin ?

    ... „Mindestens die Hälfte der Flüchtlinge würde sofort jedes Flugzeug nehmen, wenn sich die Situation in Syrien bessern würde“, glaubt Migrationsforscher Kaschuba: Die Integration derer, die bleiben, sieht der Experte optimistisch: „Unsere Stadtgesellschaften sind auf die Einwanderung gut vorbereitet.“

    Auf jeden Fall !! Und ruhig weiter glauben.

    ... Von Zuständen wie in manchen Pariser Vororten (Banlieues) oder dem Brüsseler Stadtteil Molenbeek ist Deutschland weit entfernt.

    Wie weit ? Hamburg, Bremen, Berlin, Gelsenkirchen, Pforzheim etc.pp vergessen ?

    ... Bundesagentur-Chef Frank-Jürgen Weise (64) glaubt dennoch, dass die Hälfte der Flüchtlinge nach fünf Jahren in den Arbeitsmarkt integriert werden könne, nach zehn Jahren immerhin 70 Prozent.

    Glauben heißt nicht wissen !!

    ... Schätzungen zufolge werden im kommenden Jahr bis zu 460 000 Flüchtlinge zusätzlich Hartz-IV-Leistungen beantragen. „Wir gehen davon aus, dass sich die Kosten auf 1,8 bis 3,3 Milliarden Euro belaufen werden“, so Arbeitsministerin Andrea Nahles (45, SPD).

    Ach so, geschätzt und mehr nicht. Halb so schlimm.

    ... Der durchschnittliche Krankenkassen-Beitrag wird 2016 voraussichtlich um 0,2 Prozentpunkte auf 15,7 Prozent steigen. Aber: Die Gratis-Behandlung von Flüchtlingen ist nichts, „was die gesetzlich Versicherten belastet in ihrer Beitragszahlung“, so Gesundheitsminister Hermann Gröhe (54, CDU). Die wird durch zusätzliche Milliarden des Bundes finanziert.

    Aha....und wer bitte ist der "Bund" ? Doch nicht etwa der Steuerzahler ?

    ... Angela Merkel: „Die schwarze Null ist etwas, was wir nicht aufgeben sollten.“ Finanzminister Schäuble hatte allerdings gesagt, die Bewältigung der Flüchtlingskrise sei für ihn im Zweifel wichtiger als ein Haushalt ohne neue Schulden.

    Doch, die schwarze (Rauten) Null sollten wir schnellstens aufgeben. Und Schulden haben wir mehr als genug.

    ... Das BKA geht in Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz 106 Hinweisen auf „mutmaßliche Kämpfer“ unter Flüchtlingen in Deutschland nach. Die Sicherheitsbehörden betonen aber, keine konkreten Erkenntnisse zu haben, dass Dschihadisten die Flüchtlingsrouten gezielt nutzen, um Terroristen nach Deutschland zu schleusen.

    Das hab ich aber auch schon anders gelesen/gehört.

    Radikal und kriminell? 17 Wahrheiten über Flüchtlinge - Politik Inland - Bild.de

    Und ich kann dieses "Schätzen und Glauben" nicht mehr ertragen. Es müßte doch Könner und Kenner geben, die diese unfähigen Glaskugel Nutzer ersetzen können.

  6. #505
    Avatar von lucky2103

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    Ich finde es sehr abwägig und unpassend, Flüchtlinge, die nie in die Sozialkasse einbezahlt haben, an den Benefits hieraus teilhaben zu lassen.

  7. #506
    Avatar von Chumpae

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    Mal wieder ein schönes Beispiel für unser tendenziöses "Lügen-Medium" Nomero uno:Es berichtet über einen ungarischen Truck-Driver(Ungarn !!!-es könnte auch Bachmann gewesen sein)der seine Anfahrt nach Calais filmt und sich offensichtlich frustriert über die gefährliche Situation mit den überall den Strassenverkehr gefährdenden Flüchtlingen ausläßt. Zumindest das Video zeugt von keinerlei Verstößen des Truckers wohl aber von Verstößen der Flüchtlingen(denen das wohl sowieso schnurzpiepe ist).
    Wenn man bedenkt, das zusätzlich zu den Gefahren, die sich auch dieser Trucker ausgesetzt sieht(Unfallgefahr), geht er auch noch ein zusätzliches Risiko der Haftbarmachung dafür ein, wenn diese Idioten die Türen aufbrechen und den Truck entern.
    Habe dies vor einigen Jahren mal selbst erleben müssen und war über die Frechheit dieser Idioten und die Reaktion der französischen Polizei auch nicht amused.
    Da ich des Ungarischen nicht mächtig(außer den üblichen Phrasen), habe ich einen ungarischen Freund geskypt und der hat mir in etwa das Gesagte übersetzt - nüscht Radikales außer Sarkasmus und Frust.
    Ungarischer Lkw-Fahrer rast auf Flüchtlinge zu - News Ausland - Bild.de

    Das Video:

    Bei YT findet man noch ausreichend dokumentierte Videos-alles Nah.zies diese Trucker, weiß man ja.

  8. #507
    Avatar von Conrad

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    Bei Spiegel-Online hat ein "Journalist" namens Diez mal wieder einen unbeschreiblich dämlichen Artikel abgelassen. Überall wird ja jetzt davon gefaselt, dass sich die Gesellschaft verändern wird, nur dass sie sich wie z.B. in Schweden und Frankreich die Gesellschaft leider extrem zum Negativen verändern wird (Schweden hat weltweit die zweithöchste V.e.r.g.e.w.a.t.i.g.ung.srate), dass schreiben diese Schmierenjournalisten natürlich nicht.

    Wenn man will, eröffnet sich gerade ein utopischer Raum, der die Veränderbarkeit dieser Gesellschaft aufs Schönste demonstriert: Die Flüchtlingskrise kann das Land zum Positiven verändern, trotz 10,5% AfD-Angsthasen und FAZ-Abschottungsfantasien.
    Tja, und die V.e.r.g.e.w.a.t.i.g.ung.srate wird wie in Schweden auch in Deutschland eben auch extremst ansteigen, weil den Muselmännern jedwede Achtung vor dem anderen Geschlecht fremd ist. Den Straftatbestand "V.e.r.g.e.w.a.t.i.g.ung" gibt es in Saudi-Arabien nicht, d.h. Frauen sind dort quasi Freiwild.

    Es ist kein Zeichen von Schwäche, wenn man etwas infrage stellt, wie nun all die Leitkulturalisten suggerieren, die fahrlässig humanitäre Notwendigkeit in Parteipolitik verwandeln und dabei das an Schönheit vernichten, was in der Politik als Idee enthalten ist.
    Flüchtlingskrise: Jetzt können wir alles in Frage stellen - Kolumne - SPIEGEL ONLINE
    Ach Gottchen, "die Schönheit in der Politik die als Idee enthalten ist", was um alles in der Welt nimmt dieser Hirni an Tabletten zu sich ?

    Es ist vielmehr ein Zeichen von Stärke, von Souveränität, von "politischer Schönheit" (Philipp Ruch) eben, wenn man akzeptiert, dass die Dinge im Fluss sind und manchmal unberechenbar und dass man diese Gegenwart als Herausforderung sieht, an der man vor allem dann scheitert, wenn man sie ignoriert.
    Flüchtlingskrise: Jetzt können wir alles in Frage stellen - Kolumne - SPIEGEL ONLINE
    Ja, die Dinge sind im Fluß und unberechenbar, nur sieht man bei unseren Nachbarn und auch in Deutschland in Stadteilen mit No-Go-Areas wie Berlin-Neukölln, Moabit usw. und Marxloh und es bleibt einem eh nichts anderes übrig als die Gegenwart als Herausforderung zu sehen. Vor allem auf die Polizei kommen jeden Tag neue extremere Herausforderungen zu, z.B. Asylantenunterkünften, wo es tagtäglich wüste Schlägereien gibt.

    Und aus allen Mails sprach eine gemeinsame Sehnsucht: Dass die Medien sich diesem konstruktiven Ansatz öffnen und ihren Auftrag auch so verstehen, dass es nicht immer nur um Probleme geht, sondern auch um Lösungen.

    Flüchtlingskrise: Jetzt können wir alles in Frage stellen - Kolumne - SPIEGEL ONLINE
    Ach wie schön: Die Medien "öffnen sich" und verstehen "ihren Auftrag" darin, nicht nur Probleme anzusprechen, sondern auch Lösungen zu präsentieren. Mit anderen Worten, am besten überhaupt keine Probleme mit Flüchtlingen ansprechen und alles wie gehabt unter den Teppich kehren, und wer auf Probleme hinweist ist halt ein N.a.z.i und natürlich ein R.a.s.s.i.s.t.

  9. #508
    Avatar von strike

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    Tja, lieber Dr. Stefan Kettler, die Medien verfolgen - anders als von Ihnen vermutet - offensichtlich eben nicht (mehr) objektive, sachliche Berichterstattung und überlassen es dem Leser, Schlüsse zu ziehen. Kampfauftrag ist das Stichwort.

    ... Ich war naiv, nun habe ich mein Vertrauen in die Medien verloren, und so schnell werde ich es nicht wieder zurückgewinnen. Aber damit bin ich, wie ich jetzt weiß, in Deutschland nicht allein. ...

    Nein, Sie sind damit nicht allein.
    Im übrigen gilt dieser Vertrauensverlust auch und besonders den politischen Teil von Wikipedia(Deutsch).
    Leider sind es allerdings immer noch zu wenige, die dieses Spiel durchschauen.
    Vielleicht darf man sogar schon wieder von Klassenkämpfern sprechen?

    Was mich immer wieder erstaunt: die Manipulation geschieht zum Teil derart plump, so dass man unterstellen darf, dass die Erzieher praktisch kaum Intelligenz bei den zu Erziehenden vermuten.

    openPetition & Co. - Ventile für ein getäuschtes Volk :: Tichys Einblick

  10. #509
    Avatar von Nokhu

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Was mich immer wieder erstaunt: die Manipulation geschieht zum Teil derart plump, so dass man unterstellen darf, dass die Erzieher praktisch kaum Intelligenz bei den zu Erziehenden vermuten.
    Und damit liegen sie leider genau richtig.

    In meinem Freundes und Bekanntenkreis schon zu sehen. Keinen juckt es wirklich - alles halb so schlimm.
    AfD und Pegida ? Ja, irgendwo am Rande schon mal was von gehört.
    Einer ist jetzt sogar in einem "Flüchtlingsheim" tätig und findet das super.

    Ich überlege gerade, ihm zum "Winterfest" einen großen Karton mit ausgedienten Stoff Tieren meiner Tochter und einen ebenso großen mit Luftballonen zu schenken, zwecks ordentlicher Begrüßung der "Traumatisierten. Und ihm danach zum Jahreswechsel die Freundschaft zu kündigen.

  11. #510
    Avatar von xxeo

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    Bisschen krass. Man sollte akzeptieren, dass es immer noch eine große Menge von Menschen in Deutschland gibt, die den Flüchtlingsstrom gut finden und ehrenamtlich und so helfen.

    Die einen empfinden Mitleid, die anderen Angst.

    Bei mir überwiegt die tiefe Sorge. Abstoßend finde ich, wie man Patriotismus und tiefe Sorge um die Heimat brutal in die Na.ziecke schiebt, keinerlei Unterscheidung macht.


    Hier erfahren wir: alles prima. Flüchtlingskrise: Die Jahrhundertchance |.ZEIT ONLINE

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