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Umweltarmageddon, oder wie die Politik den Buergern das Fuerchten lehrte...

Erstellt von Samuianer, 18.04.2011, 03:41 Uhr · 17 Antworten · 1.446 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Samuianer

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    Umweltarmageddon, oder wie die Politik den Buergern das Fuerchten lehrte...

    Wir lesen, hoeren, sehen es jeden es jeden Tag "Umweltkatastrophe", "Klimawandel", "globale Erwaermung", die "Umweltapokalypse"... der "Tag des hohen Gerichts kommt"!

    Tagein, tagsaus werden die Buerger, das Wahlvieh von den Medien mit Alarmmeldungen berieselt... "in den kanadischen Waeldern hat ein Elch ge_urzt... und die Methanwolke bedroht nun Chicago, eine Millionenstadt!"

    Viele leiden automatisch mit und der Konsum von Schmerzmitteln und Ruhigstellern wie Valium und Rohypnol steigt, die Pharma-Aktionaere freut das!

    Nun, so wird die taube Masse "gesteuert"... mit VDO-Spielchen, Online-gaming, Industriepizza aus der Mikrowelle, dazu Gola Tsero, garantiert ohne jede Kalorie, dafuer mit Aspartan gespeikt, Reality-Shows, die weit, weit ab jeder nachvollziehbaren Realitaet sind und dem Zuschauer suggerieren das Leben findet ausschliesslich im Wohnzimmer eines 2-Zimmerapartments statt und spult sich zwischen, so kulinarischen Leckerbissen wie Fingernaegelknabbern und unbewussten, ziellosen "in den Hosentaschen grabbeln" nd staendigen nachziehen der Augenlidkonturen ... ab.

    Eine der katastrophalen Meldungen wurde gerade dieser Tage wiederrufen, gar geleugnet, von wem?

    Und das ist ncht etwa ein billige umsatzfoerdernde Zeitungsente aus den Schreibetagen der Volksverbloedungskomitees der Axel Springer Gemeinde, sondern von keiner geringeren "Institution" als der UNO!

    So vermeldet das deutsche Magazin "Der Spiegel" heute, immerhin auf seiner "Online Homepage" 1. Seite:


    Hungersnöte, Völkerwanderungen, Seuchen und Kriege - oft hat das Wetter historische Umbrüche befördert. 2005 verkündeten die Vereinten Nationen, das Klima könnte nun erneut gravierend eingreifen in die Kulturgeschichte: Bis 2010 könnten 50 Millionen Menschen wegen der Erderwärmung auf der Flucht sein, erklärten das Uno-Umweltprogramm (Unep) sowie die Universität der Vereinten Nationen (Unu) 2005.


    Doch jetzt distanziert sich die Uno gegenüber SPIEGEL ONLINE von der Prognose: "Dies ist keine Unep-Vorhersage", hieß es auf Anfrage. Die entsprechende Mitteilung auf der Unep-Internetseite wurde gelöscht. Offizielle Statistiken zeigen, dass die Bevölkerung in angeblichen Gefahrenregionen sogar wächst. Und vorhergesagte Umweltkatastrophen sind bislang nicht eingetreten. Im Oktober 2005 hatte die Unu die Warnung vor 50 Millionen Klimaflüchtlingen im Jahr 2010 als Aufhänger für eine Mitteilung genommen, die vor "weltweit anschwellenden Mengen von Umweltflüchtlingen" warnte - viele Medien griffen die Zahlen auf. Noch 2008 mahnte der Präsident der Uno-Generalversammlung, Srgjan Kerim: "Es wurde geschätzt, dass es 2010 zwischen 50 und 200 Millionen Umweltmigranten geben würde."

    Warnung*von 2005: Prognose zu Klimaflüchtlingen bringt Uno in Bedrängnis - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

    Also, allen "VIEL SPASS!" noch, bei der alltaeglichen Comedy-Show mit dem Titel "Die Tagesschau" und "Die Nachrichten"... Die echte Reality-Show laeuft taeglich, vor unseren Augen als Tatsache ab!

    Aber immerhin, so werden die Leute auf "Trab gehalten", dann ist es ja nicht mehr weit und dazu braucht es auch keinen IQ von 160 oder besonders ausgepraegten intellelektuellen Scharfsinn, die Frage zu stellen wie es denn dann um all die anderen "Nachrichten" steht, oder?

    Mit welchen Zielen werden solche "Enten" in die Weltgesetzt?

    Oder hat sich da eine Gruppe von hoch dotierten "Forschen" und "Umweltschuetzern" von Amts wegen, nur kollosal und im Kollektiv, einfach so, geirrt?

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Conrad

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    Den letzten Winter hat man sich dann wohl eingebildet. Wir drehen einfach am richtigen Knöpfchen, dann wird das schon wieder, dann "stabilisiert sich die Lage wieder"..... mit anderen Worten: Die Lage ist zwar hoffnungslos aber nicht ernst.................

    Die Lage sei allerdings nicht hoffnungslos. Latif: "Computermodelle des Max-Planck-Institutes zeigen, dass das Klima noch auf einem akzeptablen Niveau zu stabilisieren ist".

    ..................hat er vor 11 Jahren erzählt der Märchenonkel, am 1. April 2000, war wohl ein Aprilscherz.........01.04.2000






    01.04.2000

    Winter ade

    Nie wieder Schnee?

    In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: "Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben", sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie.
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    Die Lage sei allerdings nicht hoffnungslos. Latif: "Computermodelle des Max-Planck-Institutes zeigen, dass das Klima noch auf einem akzeptablen Niveau zu stabilisieren ist".


    Winter ade: Nie wieder Schnee? - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

  4. #3
    Avatar von wingman

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    Am Ende wird der Mensch begreifen, das die Natur den Menschen nicht braucht. Und selbst Katastrophen wie in Tschernobyl meistert die Natur excellent. Zeit spielt für die Natur keine Rolle und Geld oder Börsen braucht sie auch nicht.
    Fazit: wir Menschen brauchen die Natur, nur opfern wir sie gnadenlos dem Profit und der Geldgier. Der Mensch hackt seine eigene Sauerstofffabrik ab, wie dumm muss eine Zivilisation sein? Der Ozean ist überfüllt mit Abfällen und vor allem Plastikmüll.
    Aber wie schon gesagt..........erst stirbt der Mensch, dann regeneriert sich die Natur.

  5. #4
    Avatar von Conrad

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    Weltuntergangswarnungen gab es immer schon. Aber so dermaßen heftig daneben gelegen wie jetzt hat wohl noch niemand.

    Das Öl geht zu Ende, die Wirtschaft stürzt ab, der Zivilisation droht der Knock-out: Mit "Die Grenzen des Wachstums" legte der Club of Rome 1972 die heilige Schrift aller Zukunftsskeptiker vor. Die Computersimulation in Buchform war der erste Öko-Megaseller überhaupt und prägte das gesellschaftliche Klima der Siebziger wie kein anderes Werk.
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    Die Hochrechnungen des MIT reichen von 1900 bis 2100 und untersuchen das Auf und Ab von fünf Werten: Erdbevölkerung, Industrieproduktion, Nahrungsversorgung, Rohstoffvorräte und Umweltverschmutzung. Aus vielen Einzelstudien schält sich eine Erkenntnis heraus: Nur wenn Pro-Kopf-Produktion und Bevölkerungszahl konstant bleiben und der Ressourcenverbrauch auf ein Viertel schrumpft, kann die Menschheit der Katastrophe entgehen. In allen anderen Fällen drohen im 21. Jahrhundert globale Hungersnöte und der Zusammenbruch der Industriekapazität.
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    Kritiker vergleichen "Die Grenzen des Wachstums" bis heute mit den Thesen des Engländers Thomas Malthus, der 1798 einen baldigen Kollaps der Industriestaaten aufgrund von Überbevölkerung voraussah - zu Unrecht, wie man heute weiß. Sie bemängeln außerdem die zugrunde gelegten Daten zur Erschöpfung der globalen Rohstoffvorräte. Neue, beunruhigende Schätzungen der Ölreserven scheinen allerdings gerade in diesem Punkt doch der MIT-Studie Recht zu geben.

    Apokalypse aus dem Computer - einestages

    1970 lebten auf diesem Planeten 3,7 Milliarden Menschen, jetzt im Jahr 2010 sind es fast 7 Millarden. Und weder ist die Wirtschaft zusammengebrochen, noch ist die Welt untergegangen und das Öl ist auch noch längst nicht alle. Im Gegenteil: Durch die Globalisierung hat es weltweit einen gewaltigen Wirtschaftsaufschwung durch die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen in China und Indien und anderen Ländern gegeben.

    Weder wurde der Zusammenbruch des Sowjetimperiums vorhergesagt, noch, das China kapitalistisch werden und die Welt mit Billigwaren aller Art überschwemmen würde.

    Und genauso wird man im Jahr 2050 über die Vorhersagen 2011 lächeln.

    PS: Wenn ich noch an den "Millenium-Bug" denke, was da für eine Panik gemacht wurde......."Computer stürzen weltweit ab, Fahrstühle bleiben stecken, Flugzeuge stürzen ab, Atomraketen fliegen von alleine los, Atomkraftwerke explodieren".........weil die Computer weltweit mit dem Jahrtausendwechsel nicht klarkommen. Passiert ist natürlich nichts. Wie bei der Schweinegrippe usw......

  6. #5
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    ... Wenn ich noch an den "Millenium-Bug" denke, was da für eine Panik gemacht wurde......."Computer stürzen weltweit ab, Fahrstühle bleiben stecken, Flugzeuge stürzen ab, Atomraketen fliegen von alleine los, Atomkraftwerke explodieren".........weil die Computer weltweit mit dem Jahrtausendwechsel nicht klarkommen. Passiert ist natürlich nichts. Wie bei der Schweinegrippe usw......
    Naja, Conrad, ein wenig passiert ist schon: eine Menge Umsaetze wurden generiert und manchem meiner Kollegen der Sylvestertag versaut, weil sie in die Bereitschaften vor Ort mussten.
    Da ja vermutlich alle bzw. die meisten Systeme vorab geprueft und wo notwendig gepatcht wurden, hat der Mensch sozusagen diesen Untergang gerade noch einmal verhindert.
    Manchmal sind wir Menschen richtig Klasse!

    Aber am 19. Januar 2038 um 3:14:08 Uhr UTC droht ja bereits das naechste Ungemach.
    Fuer die meisten Systeme wird es wohl reichen, wenn von 32-Bit auf 64-Bit umgestellt wird, so dass der POSIX-Zeitstempel dann ungefaehr 292 Milliarden Jahre zuverlaessig arbeitet.
    Naja, damit sollten wir dann erstmal Ruhe haben - an dieser Front.

    Ich jedenfalls gehe erstmal ruhig ins Bett ......

  7. #6
    antibes
    Avatar von antibes
    292 Mrd. Jahre

    Da sieht man doch wieder, daß Fortschritt auch ein Rückschritt bedeuten kann.

  8. #7
    Avatar von Yogi

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    Ich will euch ja nicht die Laune verderben. Da es uns ja so gut geht, kann man die Zahlen mal tunlichst verdrängen.

    Der diesjährige Welthungertag stand unter der Devise "Sicherung der Welternährung: Die Herausforderungen von Klimawandel und Bioenergie". Der Bericht über die Lage der Hunger leidenden Menschen ist erschreckend.

    So hatten im Jahre 2007 923 Millionen Menschen keine ausreichende Ernährung, das sind 73 Millionen mehr als noch in 2006. An den Folgen der Unterernährung sterben täglich 13.000 Kinder, insgesamt 25.000 Menschen.

    Da die Preise für Nahrungsmittel extrem gestiegen sind, rechnen die Experten mit einer erheblichen Verschärfung der Situation für dieses Jahr. Am schlimmsten ist die Hungernot südlich der Sahara. Die dortigen Einwohner sind die Leidtragenden des Klimawandels und der zunehmenden Bevölkerung.



    UN-Welternährungstag: Jeden Tag 25.000 Hungertote

  9. #8
    Avatar von Ban Bagau

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    Post

    Na, denn wenn ihr so schön an Weltuntergangsszenarien bastelt, will ich denn hier auch noch eins in greifbarer Nähe reinschmeißen. Mein Datum ist der 22. Dezember 2012. Ja, schon nächstes Jahr.
    Das ende des Maya Kalenders. Umwälzende Veräderungen werden vorausgesagt. Nix wird mehr sein wie es mal war. ... und ne` ungewöhnliche Planetenkonstellation solls an dem Tag auch noch geben.
    Also noch viel Spaß beim phillosophieren über die aus verlegenheitsgründen der Boullevard Presse von vermeindlich selbsternanten Wirtschaftsweisen, Experten und Forschern. Die ihre Voraussagen nach nicht eingetretenen Vorraussagen immer wieder reviedieren, ihre verursachten Paniken relativieren, um 180 Grad schwenken und trotzdem "führende" Wissenschaftler und Experten laut Presse und Medien bleiben.

  10. #9
    antibes
    Avatar von antibes
    Ich frage mich nur wo ich Weihnachten 2012 feiern werde.

  11. #10
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von Ban Bagau Beitrag anzeigen
    Na, denn wenn ihr so schön an Weltuntergangsszenarien bastelt, will ich denn hier auch noch eins in greifbarer Nähe reinschmeißen. Mein Datum ist der 22. Dezember 2012. Ja, schon nächstes Jahr.
    Nach einer noch aelteren Ueberlieferung soll schon am 20.12.2012 weltweit das Klopapier ausgehen!

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