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Ukraine - Ereignisse, Analysen

Erstellt von hueher, 22.02.2014, 08:23 Uhr · 2.307 Antworten · 120.091 Aufrufe

  1. #791
    Avatar von joachimroehl

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    Gibt es, sind aber im wesentlichen neutralisiert. Ausnahmen bekommen öffentlichkeitswirksam die blanke Faust zu spüren oder werden mit dem Schimpfwort Moskali abqualifiziert. Da es nicht gelang die Separatisten und die sie unterstützende Bevölkerung umzuerziehen, will man sie nun total eliminieren, sprich a) ab nach Russland freiwillig was seit Monaten mit hunderttausend Flüchtlingen läuft, deren Land wird an Kämpfer der Nationalgarde verteilt oder b) in der Ukraine ab in sogenannte Filtrationslager.

    Quelle:

  2.  
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  3. #792
    Avatar von Micha L

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    Und die Nationalgardisten beackern dann den Boden ihres zugeteilten Landes zur Eigenversorgung, wie die römischen Veteranen?
    Alberner kann Fehlinformation und Probaganda fast nicht mehr sein.

    Die Ukraine stellt mit Recht die Souveränität auf ihrem Territorium wieder her und bewaffnete Freischärler gehören mit Recht vor Gericht.
    Da wird keine Bevölkerung "total eliminiert".
    Die Leute werden froh sein, wenn endlich eine Regelung zwischen der Ukraine und Rußland gefunden wird und die illegal bewaffneten Banden weg vom Fenster sind. Dann kehren auch die Flüchtlinge in ihre Heimat zurück, die sie wegen Unordnung, Gesetzlosigkeit und den Kampfhandlungen verlassen haben.

    Hier die Ukraine und das Gegenteil in Tschetschenien: Rußland betreibt ganz offensichtlich eine gewissenlose Politik je nach Bedarf.

  4. #793
    Avatar von Totolino

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    Die Russen haben die ukrainische Regierung doch gefragt warum sie über siebzig BUK-Systeme in der Ostregion vorhalten, obwohl bekannt ist, dass die Separatisten gar keine Flugzeuge besitzen, die es abzuschießen gilt.
    Könnte u.U. mit dem Aufmarsch russischer Truppen in unmittelbarer Grenznähe zur Ukraine zusammenhängen....?...
    Vollkommen klar, warum man seitens der Russen nur in eine Richtung hinterfragt.

    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    Und einige scheinen wichtige Hinweise immer zu überlesen, der wohlgemerkt ukrainische Generalstaatsanwaltes Vitalij Jarema erklärt auch am Freitag, dass die Rebellen definitiv kein BUK-System besitzen.
    Diese Aussage bezog sich doch wohl, so habe ich es zumindest verstanden, darauf, dass der ukrainischen Armee keine derartigen Waffensysteme durch Diebstahl abhandengekommen sind.

    Sie sagt aber nichts darüber aus, ob den Separatisten entsprechende Waffensysteme seitens der Russen zur Verfügung gestellt wurden.

    In diesem Zusammenhang möchte ich gerne mal auf die beachtliche Anzahl der Kampfpanzer auf Separatistenseite hinweisen, die sie nach eigenen Angaben besitzt. Nein, einen entsprechenden Link habe ich jetzt nicht zur Hand, aber dass ihnen auch schwerstes Gerät zur Verfügung steht welches auch eingesetzt wird, dürfte unstrittig sein.

    Ich glaube nicht, dass es sich hierbei nur um erbeutete Waffen handelt, oder diese auf dem Trödelmarkt erworben wurden.

    Man kann es drehen und wenden wie man will, die Wahrheit stirbt in einem Krieg zuerst und wir Dumbos glauben dass, was wir glauben wollen.

  5. #794
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen

    .. meinst Du wirklich die Russen können da den Amerikanern das Wasser reichen?
    Im Moment nicht generell. Aber man arbeitet daran, strebt nach alter Größe - nach Rückschlägen besonders aggressiv.
    Das kennen wir ja aus der eigenen Geschichte. Für Rossija-Rufe, für das "heilige Rußland" und anderem nationalistischen Taumel, Bekämpfungung von "Entartetem" (alles was angeblich "unrussisch" ist) und die Heimholung ausländischer Gebiete mit russischer Bevölkerung hatten wir Entsprechungen.
    Die Nachgiebigkeit und untaugliche Beschwichtigungspolitik des Westens gegenüber solchen Ambitionen (damals das Münchner Abkommen) wird sich hoffentlich nicht wiederholen.

  6. #795
    Avatar von joachimroehl

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    Du liegst richtig Micha L, das läuft nach altem römischen Schemata für erfolgreiches Töten gibt es Land der Eroberten in den Provinzen (pro vincas = besiegte Gebiete) und erinnert auch an einen Generalplan Ost, wo zum Beispiel mein Großvater als junger SS-Angehöriger versprochen bekam auf der später mal deutschen Krim siedeln zu können. Damals hieß die Ziellinie Archangelsk-Astrachan. Die heutige Ukraine hat dieses Verfahren am 4.Juli 2014 in neue Gesetze gegossen und ich stelle die Verweise mal hier ein:

    -> Militaries who take part in counter-terrorist operation in eastern oblasts of Ukraine will receive the land plots (englisch)

    -> http://land.gov.ua (ukrainisch)


    -> Schweizmagazin+RAND bei Google eingeben (Strategic Research Center RAND)



    Zu Deiner zweiten Unsicherheit, befragt Dich doch mal selbst warum die russischsprachige Bevölkerung der Ostukraine nicht in den Westteil des Landes flüchtet ist, sondern über die Landesgrenze in die Russische Föderation geht? ganz einfach weil sie in den Hochburgen der Radikalen von Lemberg, Rivne und Ivano-Frankovsk nicht willkommen ist, wie die von der Krim in den letzten Monaten geflüchteten Russenhasser.


    Russenhasser? gib bei Google mal den Begriff Moskali bei der Bildersuche ein..

  7. #796
    Avatar von Micha L

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    Seltsam. Das kann man nicht ernst nehmen. Welcher Soldat wird denn heute noch Bauer. Wahrscheinlich wäre bereits Dein Großvater lieber in Deutschland geblieben, wenn es denn einen "Endsieg" gegeben hätte.
    Diese landwirtschaftliche Selbsternährung ist seit der Industrialisierung passé.
    Jetzt ist das Zeitalter der Landflucht und Urbanisierung.

    Zum Zweiten: Selbstverständlich geht man in der Situation in sichere Gebiete - vorübergehend.
    Daß die anfängliche Euphorie vorbei ist, liegt auch an der Willkürherrschaft der Separatisten.
    Auch dort gibt es andere Ansichten (einheimische prorussische und proukrainische Kräfte rangen auch im Osten um die Macht, bevor sich die Separatisten mit Gewalt durchsetzten), die nur unterdrückt werden. Russen, die Ukrainer bleiben wollen und jetzt gen Kiew wegziehen, gibt es auch.

  8. #797
    Avatar von joachimroehl

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Das kann man nicht ernst nehmen. Welcher Soldat wird denn heute noch Bauer. Wahrscheinlich wäre bereits Dein Großvater lieber in Deutschland geblieben, wenn es denn einen "Endsieg" gegeben hätte. Diese landwirtschaftliche Selbsternährung ist seit der Industrialisierung passé. Jetzt ist das Zeitalter der Landflucht und Urbanisierung...
    Wenn es einen Endsieg gegeben hätte würden wir zwei heute ganz sicher Wehrbauern irgendwo im Reichskommissariat Ukraine sein. Mein Großvater als Zeitzeuge und Angehöriger der Waffen-SS hatte so gerechnet 2000m² auf der schönen fruchtbaren Krim sind weitaus besser als eine Vorstadtscholle achthundert Quadratmeter im Altreich. Soll ja auch heute noch Landflucht von Städtern geben aus Berlin ins grüne Brandenburg, von München ins herrliche Alpenvorland, selbst im Isaan trifft man Deutsche die gern und freiwillig dahin sind. Landnahme heißt Macht, zudem kann man da auch arbeiten lassen und selbst in einer Großstadt wohnen..

  9. #798
    Avatar von Clemens

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    ....diesen "Endsieg" hat es gottseidank nicht gegeben! Auch wenn heutzutage in der Geschichte manches schlicht Bes **** issen läuft, aber es könnte ja noch viel schlimmer sein......

  10. #799
    Avatar von joachimroehl

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    Der Mauerfall hat uns sicher alle überrascht, wollen wir hoffen nicht auch noch den WK3 zu erleben..

  11. #800
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    Wenn es einen Endsieg gegeben hätte würden wir zwei heute ganz sicher Wehrbauern irgendwo im Reichskommissariat Ukraine sein. Mein Großvater als Zeitzeuge und Angehöriger der Waffen-SS hatte so gerechnet 2000m² auf der schönen fruchtbaren Krim sind weitaus besser als eine Vorstadtscholle achthundert Quadratmeter im Altreich. Soll ja auch heute noch Landflucht von Städtern geben aus Berlin ins grüne Brandenburg, von München ins herrliche Alpenvorland, selbst im Isaan trifft man Deutsche die gern und freiwillig dahin sind. Landnahme heißt Macht, zudem kann man da auch arbeiten lassen und selbst in einer Großstadt wohnen..
    Ich ganz sicher nicht, da in der x-ten Generation Städter und agrarisch ganz ungebildet.
    Bei Adolf hätte man trotzdem Leute zwangsverschickt.
    Aber heute funktioniert das nicht mehr.
    Die paar deutschen Öko-Aussteiger und die Wohlstandsbürger, die sich einen Bauerhof ausbauen, aber nicht als Bauern leben, sind Außenseiter einer Wohlstandsgesellschaft und nicht repräsentativ.

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