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Ukraine - Ereignisse, Analysen

Erstellt von hueher, 22.02.2014, 08:23 Uhr · 2.307 Antworten · 120.102 Aufrufe

  1. #651
    Avatar von strike

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    Atomwaffen : Die Bombe und das ukrainische Menetekel - DIE WELT

    ... Davor hatte das Land eine zeitlang über das drittgrößte Atomwaffenarsenal der Welt verfügt. Wahrscheinlich sehnt sich heute mancher Ukrainer nach dieser goldenen Zeit zurück.

    Denn wenn die Ukraine sich nicht brav an die im Kalten Krieg zwischen Amerika und der Sowjetunion ausgehandelten Verträge gehalten, wenn sie nicht nuklear abgerüstet hätte – dann gäbe es heute etwas, womit man den Russen drohen könnte. Vermutlich würde sich kein einziger bewaffneter Schläger auf ukrainischem Territorium herumtreiben und Unfrieden stiften; auf jeden Fall würden sich keine russischen Panzer über die Grenze trauen.

    Die Ukraine wäre frei, neutral zu bleiben oder sich jedem politischen oder militärischen Bündnis anzuschließen, das ihr passt. Es kann sein, dass das Land längst Mitglied der Nato wäre: Wladimir Putin könnte vor Wut weiß glühen, es würde ihm nichts nützen. ...


    Diesen schweren Fehler wird sicher kein anderes Land mehr begehen.

  2.  
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  3. #652
    Avatar von sombath

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Atomwaffen : Die Bombe und das ukrainische Menetekel - DIE WELT

    ... Davor hatte das Land eine zeitlang über das drittgrößte Atomwaffenarsenal der Welt verfügt. Wahrscheinlich sehnt sich heute mancher Ukrainer nach dieser goldenen Zeit zurück.

    Denn wenn die Ukraine sich nicht brav an die im Kalten Krieg zwischen Amerika und der Sowjetunion ausgehandelten Verträge gehalten, wenn sie nicht nuklear abgerüstet hätte – dann gäbe es heute etwas, womit man den Russen drohen könnte. Vermutlich würde sich kein einziger bewaffneter Schläger auf ukrainischem Territorium herumtreiben und Unfrieden stiften; auf jeden Fall würden sich keine russischen Panzer über die Grenze trauen.

    Die Ukraine wäre frei, neutral zu bleiben oder sich jedem politischen oder militärischen Bündnis anzuschließen, das ihr passt. Es kann sein, dass das Land längst Mitglied der Nato wäre: Wladimir Putin könnte vor Wut weiß glühen, es würde ihm nichts nützen. ...


    Diesen schweren Fehler wird sicher kein anderes Land mehr begehen.

    Man kann die Dinge dort natürlich so sehen , aber .
    Diese Denkweise hat zum Ersten Weltkrieg geführt !
    Man sollte sich immer auch mal in die Situation des Anderen ( in dem Fall Putin ) versetzen .
    Wenn man ihn einengt u. zur Weißglut bringt , braucht man sich nicht zu wundern ,
    daß er wild um sich schlägt u. zB sein Geld zurück verlangt ( Gasschulden ).

    Sombath

  4. #653
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von sombath Beitrag anzeigen
    Man sollte sich immer auch mal in die Situation des Anderen ( in dem Fall Putin ) versetzen .
    Das ist für mich unverständlich, warum sich die Führung der Ukraine nicht mit der EU und Russland an einen Tisch setzt.
    Wenn dort keine Einigung erzielt wird, dann sehe ich keine positive Zukunft für die Ukraine.
    Eine unter internationaler Aufsicht durchgeführte Volksabstimmung in der Ost-Ukraine über die Zugehörigkeit zur Ukraine oder zu Russland darf kein Tabuthema sein.

    Für mich gehört Russland genau so zu Europa wie die Ukraine.
    Gefahr für Deutschland droht nicht von Russland, sondern von China - jedenfalls mittelfristig und langfristig.
    In 20 Jahren kann China sämtliche in Deutschland hergestellten Produkte herstellen - vermutlich erheblich preiswerter. Denn Deutschland muss die ständig steigenden Sozialausgaben und die finanzielle Unterstützung der südeuropäischen Euro-Länder über erhöhte Steuereinnahmen finanzieren. Das verschlechtert die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands erheblich.

    Die Wirtschaft ist das Bindeglied zwischen Deutschland und Russland.

    http://www.dw.de/ernste-spannungen-i...nis/a-17601242

  5. #654
    KKC
    Avatar von KKC

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Atomwaffen : Die Bombe und das ukrainische Menetekel - DIE WELT

    ... Davor hatte das Land eine zeitlang über das drittgrößte Atomwaffenarsenal der Welt verfügt. Wahrscheinlich sehnt sich heute mancher Ukrainer nach dieser goldenen Zeit zurück.

    Denn wenn die Ukraine sich nicht brav an die im Kalten Krieg zwischen Amerika und der Sowjetunion ausgehandelten Verträge gehalten, wenn sie nicht nuklear abgerüstet hätte – dann gäbe es heute etwas, womit man den Russen drohen könnte. Vermutlich würde sich kein einziger bewaffneter Schläger auf ukrainischem Territorium herumtreiben und Unfrieden stiften; auf jeden Fall würden sich keine russischen Panzer über die Grenze trauen.

    Die Ukraine wäre frei, neutral zu bleiben oder sich jedem politischen oder militärischen Bündnis anzuschließen, das ihr passt. Es kann sein, dass das Land längst Mitglied der Nato wäre: Wladimir Putin könnte vor Wut weiß glühen, es würde ihm nichts nützen. ...


    Diesen schweren Fehler wird sicher kein anderes Land mehr begehen.
    Die Konsequenz hast Du aber geflissentlich weggelassen; nämlich wenn die Ukraine heute noch die Atomwaffen hätte:
    ein unausweichlicher Atomkrieg.

    Anhand des Beispiels Israel und Iran wird das in dem von Dir zitierten Artikel recht gut verdeutlicht.

    Und das die Hemmschwelle der Politbande in Kiew sehr tief liegt hat ja nicht zuletzt der Beifall gezeigt, als über 40 Leute in dem Gebäude in Odessa an dem gelegten Feuer verbrannt und erstickt sind.


    Hier der Auszug, der wenn er zu eintrifft uns Europäer sehr nachdenklich machen sollte:

    Das heißt: Es wird Krieg geben. Denn Israel kann mit einer iranischen Bombe nicht leben; es kann wahrscheinlich nicht einmal dann weiter existieren, wenn diese Bombe als Schatten, als Drohung über ihm liegt – zu viele Leute würden aus begründeter Furcht das Land verlassen. Und auch in Amerikas Interesse liegt es nicht, wenn der Iran sich zur regionalen Supermacht im Nahen Osten aufplustert und dabei alle Verträge über die Weiterverbreitung von Nuklearwaffen in Makulatur verwandelt. Die Frage ist also jetzt nicht mehr, ob es Krieg mit dem Iran geben wird; die Frage ist nur noch, wann.

  6. #655
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von KKC Beitrag anzeigen
    Die Konsequenz hast Du aber geflissentlich weggelassen; nämlich wenn die Ukraine heute noch die Atomwaffen hätte, ein unausweichlicher Atomkrieg.
    Quatsch, im kalten Krieg funktionierte das Prinzip der Abschreckung vom ersten bis zum letzten Tag und der Zeitraum dauerte immerhin 45 Jahre.

  7. #656
    Avatar von Samuimike

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    Ein lang geplanter Schachzug der US Elite um Russland und dann China mit einem Raketenangriffeschim zu umzingeln!

  8. #657
    ccc
    Avatar von ccc

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Das ist für mich unverständlich, warum sich die Führung der Ukraine nicht mit der EU und Russland an einen Tisch setzt.
    Dass genau das erst vor kurzem in Genf geschehen ist, dürfte aber Deiner Aufmerksamkeit entgangen sein.

    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Wenn dort keine Einigung erzielt wird, dann sehe ich keine positive Zukunft für die Ukraine. ...
    Im zitierten Genf gab es doch eine Einigung! Die sah u.a. vor, die radikalen Milizen zu entwaffnen. Als die Ukraine das umsetzen wollte, schrie Putin als erster auf, obwohl er dem noch kurz zuvor zugestimmt hatte.

    Soviel zum Thema "man muss Putin auch verstehen", wie von einigen hier immer wieder in den Raum gestellt wird. "Verstehen" kann ich Putin durchaus, weil seine Absichten klar sind, aber "trauen" kann ich ihm genau deshalb nicht, weil ich ihn verstehe!

  9. #658
    ccc
    Avatar von ccc

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    Zitat Zitat von Samuimike Beitrag anzeigen
    Ein lang geplanter Schachzug der US Elite um Russland und dann China mit einem Raketenangriffeschim zu umzingeln!
    Es ist noch etwas früh in der Diskussion, um jetzt schon die unvermeidlichen Verschwörungstheorien einzubringen. Derzeit sind wir noch beim Aufarbeiten der edlen Motive Putins und dem Unverständnis zur Haltung der EU, die doch tatächlich geglaubt hat, dass die Abkommen von Genf durch den lieben Vladimir nicht nur unterzeichnet, sondern danach auch umgesetzt werden würden.

    Wenn der offizielle Einmarsch der Russen in der Ostukraine erledigt ist, dann ist immer noch Zeit für einen Verschwörungsschmonzes.

  10. #659
    Avatar von joachimroehl

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    Hätten die Ukrainer die wohlgemerkt sowjetischen! atomaren Waffensysteme nicht abgegeben, könnten sie heute ihren Forderungen genauso Nachdruck verleihen, wie wenn wir in 1945 die erste Atombombe gehabt hätten, stünden nicht unter amerikanischer Fuchtel und unsere Bundeskanzlerin würde kaum zum Weisungsempfang, englisch Briefing, beim US-Präsidenten auf der Matte stehen. Das ist jedoch eine theoretische Diskussion, die uns nicht weiter bringt..

    Gibt aber in der Ukraine landesweit nicht wenige Oligarchen mit wirtschaftlichen Interessen und eine starke nationalistische Bewegung im galizischen Westen, die analog der benachbarten Polen selbst die Amerikaner mit der CIA, dem FBI und auch bewaffneten Söldnern der Firma GREYSTONE ins Boot holen nur um ihre Ziele durchzusetzen. Das ist kurzfristig gedacht und wird wie ich von vor Ort erfahre von der friedlichen Bevölkerung mehrheitlich abgelehnt.

    So jedoch die Preise demnächst wie vom IWF gefordert steigen, der Gaspreis für die Bevölkerung wurde gerade in dieser Woche um 40% angehoben und in Folge die Lebenshaltungskosten explodieren, dürften fernab von BANDEROWZIS und MOSKALIS auch Yurij Normalenko auf die Straße gehen.

  11. #660
    KKC
    Avatar von KKC

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Quatsch, im kalten Krieg funktionierte das Prinzip der Abschreckung vom ersten bis zum letzten Tag und der Zeitraum dauerte immerhin 45 Jahre.
    Na ja, im Zusammenhang mit der Ukraine ist das Gott sei Dank hypothetisch. Und ich glaube auch nicht, das die Ukraine die Verfügungsgewalt über die atomaren Waffensysteme gehabt hat.
    So blöd sind die Russen ja wohl auch nicht.

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