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Ukraine - Ereignisse, Analysen

Erstellt von hueher, 22.02.2014, 08:23 Uhr · 2.307 Antworten · 120.540 Aufrufe

  1. #611
    Avatar von Micha L

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    @KCC,
    Tatsache ist, daß die ukrainischen Russen die Macht in die eigenen Hände genommen haben.

    - An der Interimsregierung wollen sie sich gar nicht beteiligen, auch nicht an der kommenden Wahl. Erklärtes Ziel ist die Abspaltung.
    - keine Amtssprache zu sein, ist kein Verbot. Aber auch davon wurde längst Abstand genommen.
    - Die Auslassungen der Timoschenko nimmst Du hoffentlich nicht ernst. Vor Ort im Osten war davon nicht mehr die Rede.
    - Swoboda ist wie die NPD oder die Front National - ärgerlich, aber eine Minderheit und innere Angelegenheit. Wer die Geschichte kennt, der weiß warum es dort solch einen Nationalismus gibt (Warum gibt es die PKK in der Türkei?).

    Real sind die ukrainischen Russen schon jetzt mit Putins Rückendeckung stark genug. Er muß nicht einmarschieren, wenn bewaffnete Illegale entwaffnet werden.
    Eine Unterdrückung der Bevölkerung wagt Kiew nicht.

  2.  
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  3. #612
    Avatar von sombath

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    OK einverstanden .
    Aber die Regierung der Ukraine ist durch einen Putsch an die Macht gekommen
    und warum haben sie Rechtsradikale an der Regierung beteiligt aber keine Ostukrainer ?
    Dadurch haben sie doch das Problem nur noch hochgekocht .
    Das war einfach nur dumm , oder von den Amis so gewollt .

    Sombath



    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Zunächst geht es erst mal um illegale Bewaffnete und illegale Besetzungen, sowie Gewaltanwendung an staatlichen Vertretern (konkret z. B. ein Bürgermeister).
    Das kann kein Staat zulassen.

    Auch die Russen bekämpfen solche Kräfte in ihrem Reich mit allen Mitteln, gestehen dasselbe aber der Ukraine nicht zu.

  4. #613
    Avatar von joachimroehl

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    Erkannt. Der Amerikaner braucht die offene Wunde und der Putin, der muss keine Panzer rollen lassen, denn das regeln die passurkrainischen Russen in NEURUSSLAND selbst. Zudem sind Sowjetzeiten längst Geschichte und nur einige wenige ´Bürgerbewegte´ haben da heute noch Phantomschmerzen, so sie einen T-34 sehen.

  5. #614
    Avatar von sombath

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    Sind die etwa nicht bedroht , wenn man bis vor 10 Tagen die russ. Sprache verbieten wollte .
    Den Mist haben sie vor 10 Tagen selbst zurückgenommen .

    Sombath


    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Die Krönung ist, daß Putin die ukrainischen Russen in Umkehrung der Tatsachen quasi als Bedrohte darstellt und erwägt, ihnen deswegen zu Hilfe zu kommen.

  6. #615
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von sombath Beitrag anzeigen
    Aber die Regierung der Ukraine ist durch einen Putsch an die Macht gekommen
    Es war auch ein Volksaufstand gegen einen selbstherrlichen Präsidenten.
    Und die Russen feiern bis heute die Oktoberrevolution, tatsächlich ein Putsch.
    Alles auch eine Frage der Darstellung.

    Zitat Zitat von sombath Beitrag anzeigen
    und warum haben sie Rechtsradikale an der Regierung beteiligt aber keine Ostukrainer ?
    Wie oben bereits angemerkt: Die Ostukrainer wollen das gar nicht, sondern die Abspaltung.

  7. #616
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von sombath Beitrag anzeigen
    Den Mist haben sie vor 10 Tagen selbst zurückgenommen .
    Sag ich doch, s.o.

    Gruß
    Micha

  8. #617
    Avatar von joachimroehl

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    Keine Frage der Darstellung, sondern des Standpunktes wo und zu wem man selbst steht.

  9. #618
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    Zudem sind Sowjetzeiten längst Geschichte und nur einige wenige ´Bürgerbewegte´ haben da heute noch Phantomschmerzen, so sie einen T-34 sehen.
    Ganz offensichtlich nicht. Nicht umsonst wurden Plakate "Sowjetunion 2.0" und Stalinbilder präsentiert.
    Aber die Sowjetunion verfolgte da eher althergebrachte rusische Politik statt umgekehrt.

    Wir brauchen tatsächlich keine russische Besetzung mehr zu fürchten. Aber um so weiter im Osten und näher an Rußland, fürchten die Länder zurecht.

  10. #619
    Avatar von sombath

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    Na Na , den Aufstand gegen einen gewählten u. zugegeben korrupten Präsidenten
    ( fast alle Politiker in der U. sind korrupt ) mit der Oktoberr. zu vergleichen ist schon
    ein dicker Hund .
    Damals gab es in Russland noch Leibeigenschaft und keine Wahlen !
    Als die " Regierung gebildet wurde , sprach noch niemand von Abspaltung !
    Hätte die Putschisten die Abgeordneten der Ostukaine bei ihrer Kabinettsbildung
    mit einbezogen u.das ohne rechtsradikale Minister , hätte es diese Probleme nicht gegeben .
    Für dich sind die Rechtsradikalen " interne Probleme " , für die russischspr. Menschen
    aber real u. eine Bedrohung .

    Sombath



    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Es war auch ein Volksaufstand gegen einen selbstherrlichen Präsidenten.
    Und die Russen feiern bis heute die Oktoberrevolution, tatsächlich ein Putsch.
    Alles auch eine Frage der Darstellung.



    Wie oben bereits angemerkt: Die Ostukrainer wollen das gar nicht, sondern die Abspaltung.

  11. #620
    Avatar von Micha L

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    Sombath,
    Da werden wir wohl nicht in Übereinstimmung kommen.

    Ansonsten scheinst Du die Oktoberrevolution mit der Februarrevolution zu verwechseln.

    Nach der Februarrevolution strebten die "Sozialrevolutionäre" (eine Art Sozialdemokraten) eine moderne, demokratische Gesellschaft an (google mal bei Kerenski).

    Doch Lenin, von den Deutschen zur Destabilisierung des Kriegsgegners eingeschleust und finanziell unterstützt, lancierte einen Militärputsch, die Oktoberrevolution. Das Ergebnis kennen wir.
    Aber das ist off topic.

    Aber was Lenin und Stalin in der Ukraine anrichteten, ist die Ursache für den Nationalismus in Kiew.

    Übrigens wurden die baltischen Staaten auch mittels inszenierter Hilferufe annektiert.

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