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Ukraine - Ereignisse, Analysen

Erstellt von hueher, 22.02.2014, 08:23 Uhr · 2.307 Antworten · 120.372 Aufrufe

  1. #291
    Avatar von Yogi

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    Ich weiss ja, dass das Eine nichts mit dem Anderen zu tun hat.

    Mir hat mal jemand erzählt, dass das Saarland über eine Volksbefragung sich an Deutschland anschliessen durfte.

    Klar, andere Zeiten und andere Sitten.

  2.  
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  3. #292
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von Helli Beitrag anzeigen
    Ich möchte das garnicht so hoch hängen und denke, dass die Verbreitung der engl. Sprache,
    die ja erst nach dem 2. Weltkrieg richtig massiv wurde, zum einen dem britischen Commonwealth
    und zum anderen der wirtschaftlichen und militärischen Dominanz der USA geschuldet ist.
    Mit Kultur hat(te) das wenig bis garnichts zu tun.
    Wir haben (als Nachbarn) in der Schule erst Französisch und dann Latein gelernt und sind erst Ende
    der 50er/Anfang der 60er Jahre mit den ersten Anzeichen der Globalisierung auf Englisch umgestiegen.
    Später kam auf der Wirtschafthochschule noch Spanisch dazu.
    Man hat uns damals erklärt, dass Französisch die Sprache der Kultur sei, Latein die Sprache der Natur-
    und Geisteswissenschaften, Deutsch die Sprache von Forschung und Technik, Spanisch die Handels-
    sprache und Englisch die Sprache der Sieger sei. Man weiß heute, was draus geworden ist.
    Nichts für ungut. Das meinte ich mit Jammern auf hohem Niveau, von denen, welche die russische Dominanz nicht kennenlernen mußten.
    In der DDR war Russisch obligatorisch für alle Schüler. Englisch, Französisch oder gar Spanisch die Ausnahme. Das ging einher mit Lobhudelei und offizieller Selbsterniedrigung, in einem im Westen unbekannten Maße.
    Aber schon damals zeigt sich, daß Russischkenntnisse im Alltag der Bürger ziemlich nutzlos sind.
    Die aus England (!) kommende Beatmusik (Kultur) erzeugte auch in der DDR einen großen Bedarf an Englisch, dem nicht entsprochen wurde.
    Die Informationstechnik entwickelte sich nun mal zuerst in den USA in nennenswertem Umfang. Das hat nichts mit Sprache der Sieger zu tun.
    Weltweit wurde schon lange vor dem Sieg über Deutschland englisch gesprochen, und das von England ausgehend, nicht von den USA.

    Helli, hast Du mal versucht, Russisch zu lernen?
    Es geht. Aber glaub mir, Englisch ist einfacher und praktikabler. Vor allem aus dem Grund setzt es sich weltweit durch.
    Was kümmern sich z. B. Thais oder Vietnamesen um den Sieg im 2. WK in Europa.

    Beim Russischen ist schon die Schrift ein Hindernis, eine Schrift, die es nirgendwo sonst nicht gibt.
    Denk an die Tastaturen. Somit besteht auch ein technisches Hindernis.

    Ich bin froh, daß die DDR-Verantwortlichen beim technischen Studium Realismus bewiesen und unsereinen unideologisch Englisch lernen ließen.

    Meine Bilanz:
    16 Jahre Russisch, vergessen, da nicht gewollt und gebraucht.
    6 Jahre Englisch, nicht vergessen, da gewollt und nützlich (Kommunikation weltweit).

  4. #293
    Avatar von tuxluchs

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    Tja in Deutschland gibt es auch keine bundesweiten Volksbefragungen, weil der Ausgang bekannt ist.

  5. #294
    Avatar von clavigo

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    Ach so. Shakespeare, Daniel Defoe, Charles Dickens, G.B. Shaw, etc. , von den Begründern der Nationalökonomie mal ganz abgesehen,
    Englisch die Sprache der Sieger
    . Man lernt immer noch dazu....auch im Nittaya!

  6. #295
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Ich weiss ja, dass das Eine nichts mit dem Anderen zu tun hat.

    Mir hat mal jemand erzählt, dass das Saarland über eine Volksbefragung sich an Deutschland anschliessen durfte.

    Klar, andere Zeiten und andere Sitten.
    Saar- und Rheinland waren meines Wissens nie französisch und als Faustpfand im Ergebnis des 1. WK besetzt.

    Die Franzosen wollten das Saarland nicht wirklich haben. Ansonsten hätte es keine Befragung gegeben.

  7. #296
    Avatar von tuxluchs

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Beim Russischen ist schon die Schrift ein Hindernis, eine Schrift, die es nirgendwo sonst nicht gibt.
    Denk an die Tastaturen. Somit besteht auch ein technisches Hindernis.
    Nirgndwo, außer auch in Bulgarien.

  8. #297
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Nirgndwo, außer auch in Bulgarien.
    Tatsächlich?
    Aber das Ländle vernachlässige ich glatt (in dieser Hinsicht).........

  9. #298
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Die Franzosen wollten das Saarland nicht wirklich haben. Ansonsten hätte es keine Befragung gegeben.
    Heisst das jetzt Ja oder Nein?

  10. #299
    Avatar von joachimroehl

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    strike, warst Du nicht der welcher in Cottbus ganz unschuldig eingesessen hat? kläre uns einfach auf falls das nicht zutreffend ist. Falls ja, denn woanders her sollte Deine Verbissenheit stammen, hat man Dir aber sicher nicht das Nachdenken nehmen können. Drehe meinen Text doch mal um und dann entscheide Dich für eine der beiden Versionen:


    a) joachimroehl: Warum? die Bundesrepublik liegt im Herzen Europas und somit wird die Ukrainefrage und das Krimproblem zur erneuten Nagelprobe im nie beendeten Kalten Krieg. Der wird sogar noch intensiviert durch den kraftvollen Auftritt der Chinesen auf der Weltbühne. Der militärisch-industrielle Komplex Amerikas ist erst dann am Ziel, wenn er die Rohstoffressourcen der Welt beherrscht und damit alles nach seiner Pfeife tanzen muss. Wer sich ihm in den Weg stellt ist erklärter Feind und gehört zur Achse des Bösen.


    b) strike: Kein warum! die Bundesrepublik liegt nicht im Herzen Europas und somit wird die Ukrainefrage und das Krimproblem zu keiner Nagelprobe, auch ist der Kalte Krieg längst beendet. Der wird auch nicht wieder entfacht durch einen schwächelnden Auftritt der Chinesen auf der Weltbühne. Der "militärisch-industrielle Komplex" Amerikas hat auch nicht das Ziel die Rohstoffressourcen der Welt zu beherrschen und alles nach seiner Pfeife tanzen zu lassen. Wer sich ihm nicht in den Weg stellt ist erklärter Freund und gehört nicht zur Achse des Bösen.


    So nun kannst Du Dich frei entscheiden..

  11. #300
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Heisst das jetzt Ja oder nein?
    Bei starkem französischem Interesse zur Erweiterung hätte es die Befragung im Saarland nicht gegeben, weil der Ausgang unsicher war.
    Aber wenn die Saarländer es gewollt hätten, dann hätten die Franzosen sie genommen.
    Deshalb ließen sie die Leute befragen.
    (War das Deine Frage?)

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