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Ukraine - Ereignisse, Analysen

Erstellt von hueher, 22.02.2014, 08:23 Uhr · 2.307 Antworten · 120.233 Aufrufe

  1. #2141
    Avatar von sombath

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    Bei der Masse der Ungarn ist Orban nicht umstritten .
    Ich , bin aber kein Ungar mag seine Politik auch nicht .

    Sombath



    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Ich begehe nicht den Fehler, den umstrittenen Orban mit der Nation gleichzusetzen.

  2.  
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  3. #2142
    Avatar von joachimroehl

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    2-format3.jpg Eckhard Cordes, Ostausschuss

    GREXIT, PEgIDA, PARIS und ganz nebenbei geschehen noch Wunder ..

    Der Ost-Ausschuss-Chef sprach sich in diesem Zusammenhang für die Schaffung einer gemeinsamen Freihandelszone***von EU, Russland und wichtige Nachbarländer aus.

    "Wir werben für direkte Gespräche zwischen der Europäischen Kommission und der Eurasischen Wirtschaftskommission über eine gemeinsame Wirtschaftsarchitektur, also über eine gemeinsame Freihandelszone, an der auch die Ukraine partizipieren kann", sagte er.

    Dann kämen die geografischen Standortvorteile der Ukraine als Brücke zwischen West und Ost auch zum Tragen.

    ***Putin©

    Quelle: Ost-Ausschuss-Chef warnt: Russland-Geschäft bricht ein - n-tv.de
    und Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft


  4. #2143
    Avatar von hueher

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    Ukraine hin,Ukraine her..............dieses Land ist genauso wenig EU-reif wie RO/BG oder Moldawien, unsere Politiker träumen einen Traum der erst nach 2 ukrain.Generationen Wirklichkeit werden könne und nicht früher!! Ich hatte schon 1992 gesagt, Rumänien muß zuerst 2 Generationen "verleben" um Europareif zu werden, das Resultat kann man heute nach nur knapp 14 Jahren sehen, korrupte Politiker, Kriminalität hoch und eine Welle von teilweise ungewollten Auswanderern und Neubürgern ( Bettler, Pro.sti,tu,tion, Diebe ) in DACH !!
    Was sollte daher anderes mit der Ukraine geben???
    Der einfachste Weg sollte sein, ZUERST sollte die Ukraine sich selber helfen und nicht den dummen Wünschen eines Klitschkos folgen, dann Reformen anbringen mit dem Willen, arbeiten nach dem schwäbischen Motto: "schaffe,schaffe Häusle baue......."! So wie dies vorher schon millionen von Deutschen nach 1945 getan hatten.....................aber nur nach dem "Schnuller" von Mutti jammern und Millionen kassieren welche sowieso nur im Topf der Mafia verschwindet ist ein einfacher und müheloser Weg zu Reichtum, den sowieso der einfache Bauer am Dorf nie erreicht!

    Nachsatz: schade das ich kein EU.Politiker bin, ich wäre der unbequemste Typ in Brüssel und ein notorischer "NEIN-sager" !

  5. #2144
    Avatar von joachimroehl

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    Nein nein, es geht hier bitte nicht um einen weiteren EU-Beitritt oder gar neue ukrainische NATO-Soldaten.. hier bricht etwas ganz anderes auf: die Russen haben eine Freihandelszone von Wladiwostok bis Lissabon schon vor Jahren dem Westen vorgeschlagen und genau dies wäre für die Amerikaner der absolute Gau!! würde ja bedeuten, dass die klassischen europäischen Landmächte Frankreich, Deutschland und Russland wirtschaftlich gemeinsam agieren könnten. Europäische Erfahrungen und Technik plus sibirische Energieressourcen und über 200 Millionen russisches Menschenmaterial stünden auf einen Schlag zur Verfügung und würden die Welt positiv verändern. Deshalb auch die blutige Aktion in der Ukraine, um diese Brücke bereits im Vorfeld zu sprengen. Aber auch eine zerstörte Brücke kann man wieder aufbauen, weiß der Ostausschuss der deutschen Wirtschaft und das macht Mut für eine friedliche Zukunft.

    Putin: Plädoyer für Wirtschaftsgemeinschaft - Von Lissabon bis Wladiwostok - Wirtschaft - Süddeutsche.de

    Unser Land hat sich in den letzten hundert Jahren zweimal gegen Russland gewandt und jedes mal verloren. Anders als in den Dreißiger Jahren, wo die deutsche Industrie und vor allem die Schwerindustrie eine Landeserweiterung bis zur Linie Archangelsk-Astrachan, also fast zum Ural begrüßte und die Reichsregierung massiv unterstützt hat, haben wir heute die Situation, dass die Wirtschaft besser friedliche Geschäfte mit Russland machen will, während unsere bezahlten Politiker noch voll auf Linie der klassischen Seemächte Amerika und Großbritannien stehen.

    Ein spannender Konflikt, der auch bei den aktuellen Demonstrationen von Berlin über Dresden bis inzwischen auch Wien***diskutiert wird.

    *** https://www.facebook.com/pegida.at

  6. #2145
    Avatar von hueher

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    Für so eine "Wirtschaftsachse" Lissabon-Wladiwostok würde ich meine Stimme geben, bin zwar kein "Kommunisten-Freund", jedoch wie oben @ J.R. schon sagte, dies würde eine unschlagbare Achse geben, gegen China und auch den USA ( TTIP )..........denn "TTIP" könnte das größte Wirtschaftsproblem für Europa sein, vor allem wegen der guten Landwirtschaft in DACH, besonders in Ö, da es keine Genprodukte hier gibt !! Man kann in Ö alles bedenkenlos essen, alles frei von "Mist". Warum wird soviel zB. Milch nach Russland oder China exportiert? Weil sie sauber ist, was man mit Sicherheit von US-Milch nicht sagen wird können................
    Nur wir haben eben die dümmsten Politiker und Jasager der neueren Geschichte und diese lassen sich von den Us-Dollars einlullen.......
    Ö war 10 Jahre nach Kriegsende frei von den 4 Besatzungsmächten, nur Dank der damaligen harten Politikern, der Außenminister Figl hat Chruschtschow unter den Tisch gesoffen und die anderen 3 zum Staatsvertrag gedrängt und aus! Was hat Adenauer viel getan, wenig, viel blablabla.........und heute sitzen die US-Boys noch immer in Bittburg!!??
    OK, Putin ist ein korrupter "Gan.gs.ter", aber lieber mit den Wölfen heulen, als "jubelnd" untergehen !!!

  7. #2146
    Avatar von joachimroehl

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    wien.jpg Schwarzenbergplatz in Wien

    Ich kann Dir bedenkenlos in wirklich allen Punkten zustimmen und erinnere mich an 1990 und meinen allerersten Verwandtschaftbesuch in 1190 Wien mit ausgiebiger Stadtrundfahrt, als wir auf das für ex DDRler gewohnte, aber hier nicht erwartete russische Denkmal stießen und den Reiseführer fragten, ob das Denkmal nicht auch bald weg käme? worauf die Antwort kam "dös bleibt a immer hier" und nun verstehst Du sicher warum wir mit ein klein bisschen Neid auf die cleveren Österreicher sehen..

  8. #2147
    Avatar von chrissibaer

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    Der Ost-Ausschuss-Chef sprach sich in diesem Zusammenhang für die Schaffung einer gemeinsamen Freihandelszone von EU, Russland und wichtige Nachbarländer aus.
    Eine Freihandelszone gibt's schon, nennt sich EU.

    Vor großem Aktionismus sollte man erst mal Abstand nehmen und sich zurücklehnen, wie Rubelverfall, niedriger Ölpreis und Santiönchen sich auf Russland auswirken.

    Wenn Russland wirtschaftlich kollabiert und Putin nach Sibirien verfrachtet wird, die Okkupationen in Georgien, Moldawien, Ukraine unterlassen, besteht vielleicht nach Jahrzehnten die Möglichkeit, Russland wieder in Europa zu integrieren. Dafür müssen die Russen natürlich ihre Großmachtsbestrebungen wie zu Zeiten der Zaren aufgeben und andere als Partner auf Augenhöhe betrachten. Wird ein sehr langer Prozess sein.

  9. #2148
    Avatar von chrissibaer

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    Ich kann Dir bedenkenlos in wirklich allen Punkten zustimmen und erinnere mich an 1990 und meinen allerersten Verwandtschaftbesuch in 1190 Wien mit ausgiebiger Stadtrundfahrt, als wir auf das für ex DDRler gewohnte, aber hier nicht erwartete russische Denkmal stießen und den Reiseführer fragten, ob das Denkmal nicht auch bald weg käme? worauf die Antwort kam "dös bleibt a immer hier" und nun verstehst Du sicher warum wir mit ein klein bisschen Neid auf die cleveren Österreicher sehen..
    Im Gegensatz zu Russland halten sich die Österreicher an internationale Verträge. Bei der Entlassung in die Unabhängigkeit wurde vertraglich festgelegt, dass sich die Österreicher um die Erhaltung des Denkmals kümmern müssen (welches übrigens auch von deutschen Kriegsgefangenen/Zwangsarbeitern errichtet wurde).

  10. #2149
    Avatar von funnygirlx

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    Zitat Zitat von chrissibaer Beitrag anzeigen
    Eine Freihandelszone gibt's schon, nennt sich EU.

    Vor großem Aktionismus sollte man erst mal Abstand nehmen und sich zurücklehnen, wie Rubelverfall, niedriger Ölpreis und Santiönchen sich auf Russland auswirken.

    Wenn Russland wirtschaftlich kollabiert und Putin nach Sibirien verfrachtet wird, die Okkupationen in Georgien, Moldawien, Ukraine unterlassen, besteht vielleicht nach Jahrzehnten die Möglichkeit, Russland wieder in Europa zu integrieren. Dafür müssen die Russen natürlich ihre Großmachtsbestrebungen wie zu Zeiten der Zaren aufgeben und andere als Partner auf Augenhöhe betrachten. Wird ein sehr langer Prozess sein.
    aus sen sanktionen des westens, koennte putin sogar gestaerkt hervorgehen. wenn er jetzt den turn macht, endlich mal in die vernachlaessigten sektoren wie Agri und Consumergueter investiert/konzentriert ,anstatt nur Oel und Gas /Immos( klar machte die Clans schnell reich).. wuerde dies langfrsitig vorteile bringen.
    Der grosse vorteil Russlands, keine auslandsschulden, Unternhemen meist in RUB verschuldet, so das dort auch kein grosses risiko besteht. Jetzt muss man sich nur noch unabhaengig machen von Importen , und dieses potenzial besitzt russland. russland muesste nicht weizen importeur sein , sondern koennte der groesste exporteur sein, man muesste nur mal langsam das potenzial im inneren nutzen... und mehr rueckhalt als politiker wie Putin , hat keiner auf der welt.
    ich denke putin bleibt uns noch lange erhalten.
    Grossmachtbestrebungen ? ja, das haben ganz andere auch, die resolution der amis hat es ja in sich von vor 3 wochen, das ja defakto sagte ukraine rein in die nato ( auch wenns nicht geschrieben steht, aber waffen und geld fuer waffen sprechen fuer sich,sowie die rechtfertigung fuer einen krieg wiel man die ukraine als gefaehrdung fuer den internationalen frieden betrachtet ))... und ich denke immer wieder an den beginn der 90er was dem damals schwachen russland alles versprochen wurde, und jahre spaeter geprochen wurde.
    wenn Putin jetzt richtig rangeht, und im inneren endlich was tut, kann er nochmals gestaerkt hervorgehen.

  11. #2150
    Avatar von joachimroehl

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    michail-gorbatschow.jpg

    Es geht nicht um Putins Zukunft oder ein Russendenkmal in Wien entschuldige chrissibaer, sondern unser eigenes Schicksal. Da der Ukrainekonflikt in den Hintergrund getreten scheint, schockiert in welch harter Form sich Gorbatschow gestern zu Wort meldet und vor einem großen Krieg in Europa warnt. Dass der verantwortliche Kriegstreiber in Washington sitzt und wir für fremde Interessen benutzt werden, begreifen glücklicherweise immer mehr Menschen. So wie es begonnen hat, wird jedoch 2015 das Jahr, in dem unser Land endlich erwacht.

    30340486,pd=3,f=teaser-l.jpg "2015 wird das Jahr des Sieges"

    Gerade diese Woche war Jatzenjuk zu Besuch in Berlin, wo er 500 Millionen Euro-Garantien, auf deutsch unsere Steuergelder mitgenommen hat. Bild und Artikel zeigen deutlich wer das Geld wohin fließen lässt.


    Michail Gorbatschow warnt vor Krieg in Europa
    500 Millionen Euro: Bund will Ukraine bei Kreditgeschäft helfen - International - Politik - Handelsblatt
    Poroschenko rüstet auf: "2015 wird das Jahr unseres Sieges"

    2279_original.jpg "Wir lassen uns zum Vasallen machen"

    Dirk Müller im Interview: ?Wir erleben ein völlig verzerrtes Bild? - Börse + Märkte - Finanzen - Handelsblatt

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