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Ukraine - Ereignisse, Analysen

Erstellt von hueher, 22.02.2014, 08:23 Uhr · 2.307 Antworten · 120.174 Aufrufe

  1. #1521
    Avatar von Loso

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    Zitat Zitat von Hermann2 Beitrag anzeigen
    Sagenhaft, was du alles weißt!
    Bist du vor Ort?
    Ich behalte nicht immer, wo ich etwas her habe. Habe irgendwo eine Grafik mit den Batallionen der Oligarchen gesehen, Achmetov, Poroschenko, ja sogar Vitali Klitschko hat da eine Truppe aufgestellt/bezahlt. Um sich ein direktes Bild von der Lage zu machen sehe ich regelmässig Vice News bei youtube:

    Ich will nicht behaupten, den absoluten Durchblick zu haben, das sind auch nur Momentaufnahmen und Ausschnitte.
    Ich habe nichts gegen den sogenannten gesunden Menschenverstand, das kann sich gut mit Bildung und Hintergrundwissen ergänzen. Wenn man meint, der allein reicht aus, ist man nur eine strunzdoove Nase, die frühabends alkoholisiert in Foren schreibt.

  2.  
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  3. #1522
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Seltsam die Aufassung, daß man ganz persönlich gelitten haben muß. Ganz unabhängig davon waren die Russen allgemein nicht beliebt, trotz oder gerade wegen der offiziellen Freundschaftsbekundungen.

    Die ganze DDR wurde nicht nur unterdrückt, sondern auch zweitklassig von oben herab behandelt. Das war nicht die Erfahrung Einzelner.
    Falls es interessiert: Heute MDR 20,45 Uhr....EXAKT - Die Straftaten der Sowjetsoldaten in der DDR

    Untertitel:
    "Sowjetsoldaten stahlen, mordeten und vergewaltigten in der DDR, doch ihre Verbrechen blieben meist Verschlußsache!"

  4. #1523
    Avatar von hueher

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    Also, "WER" braucht eigentlich die Ukraine?? Sollen die sich doch die Köpfe selber einhauen, mir geht der Konflickt am "A.r.s.ch" vorbei, nur unsere doofen Politiker und der ahnungslose Obama mischt sich drein.................... Das Resultat bekommen wir jetzt zu spüren, die wirtschaftsblokade der Russen gegenüber der überheblichen EU!! Einzig die Schweiz als echter neutraler Staat, denen ist das egal und treibt weiterhin guten Handel mit den Russen. Die österr. Politik ist natürlich zu blöde um das zu begreifen und nun kommt ungeheurer Schaden auf uns zu. Alleine die Raifeisen internat. Bank hat millionen Verluste, von der Landwirtschaft garnicht zu reden. Jetzt werden millionen Steuergelder aus Brüssel retour nach Österreich gepumt um den Bauern zu helfen usw....usw......
    Wie vertrottelt sind die in Brüssel????? Wenn ich schon den "Jungspund" von österr. Aussenminister Kurz ansehe welche Ansichten der hat, könnte ich k.o.t.z.e.n und der Spiegel macht ihn in seiner neuesten Ausgabe zum "Supermann" Europas???????
    Kurz ist unter anderem auch noch ein Befürworter zum baldigen Eintritt Serbiens und Albaniens zur EU, noch 2 weitere Gan.gs.ter Staaten die nur die Hand aufhalten................ätzend diese Politik

  5. #1524
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Hermann2 Beitrag anzeigen
    Falls es interessiert: Heute MDR 20,45 Uhr....EXAKT - Die Straftaten der Sowjetsoldaten in der DDR ...
    Danke für den Tip.
    Auch einer der Unterschiede: in Westdeutschland gab es keine Stasi, die diese Verbrechen dann vertuschte.

    Verheimlicht, vertuscht, verdrängt - Straftaten sowjetischer Soldaten in der DDR
    Ein Film von Knud Vetten

    2.000 schwere Straftaten jährlich zählte das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) in den 1980er-Jahren. Ein düsteres Kapitel DDR-Geschichte, das bis heute kaum aufgearbeitet ist. Was hat sich hinter den Kulissen abgespielt? Wie wurden die Täter bestraft?

    Durchschnittlich 500.000 sowjetische Soldaten und Zivilpersonal waren in der ehemaligen DDR stationiert. In den Kasernen lebten die einfachen Soldaten in Massenunterkünften unter miserablen Zuständen, oft schikaniert von Vorgesetzten und anderen Soldaten. Die Folge: Selbstmorde, Amokläufe, Fahnenflucht. Straftaten blieben meist Verschlusssache. Vorfälle wurden vertuscht, Untersuchungen behindert, Zeugen eingeschüchtert. Die Täter flüchteten auf das exterritoriale Gebiet der Kaserne oder wurden in die Sowjetunion versetzt und kamen so nie vor ein deutsches Gericht.

    Vom Opfer zum Täter

    Wurde das Leben in der Kaserne zur existenziellen Bedrohung, sahen viele Soldaten nur noch einen Ausweg: Selbstmord oder Fahnenflucht. Den DDR-Behörden wurden jedes Jahr mehrere hundert Fälle von Deserteuren bekannt. Eine dieser Geschichten ist die von Vitalij Korschunow, der 1988 als Soldat in der sowjetischen Garnison in Jüterbog stationiert war. Hier misshandelten ihn seine Kameraden, und bald fürchtete er um sein Leben. Er desertierte. Bei einem Einbruch ertappte ihn Erika Schulze. Der 18-Jährige geriet in Panik und erstach sie. Knapp vier Stunden später nahmen ihn Polizisten fest - in einem verstörten und suizidgefährdeten Zustand.

    Vitalijs Tat versetzte nicht nur Ingrid Jahns, Zeugin und Nichte des Opfers, sondern auch die ganze Gemeinde in Trauer und Angst. Das sowjetische Militärgericht, das die Nichte zum Prozess geladen hatte, entschuldigte sich bei ihr - damals ein ungewöhnlicher Vorgang.

    "Das war absolut außergewöhnlich. Außergewöhnlich dahingehend, dass bis dato wirklich niemand von der Bevölkerung in irgendeiner Form einbezogen worden ist - wenn überhaupt ein Sowjetsoldat angeklagt worden ist."
    Henrik Schulze, Ortschronist von Malterhausen

    Zu 13 Jahren Haft wurde Vitalij Korschunow verurteilt. Dass er der Todesstrafe entging, hatte er einst Ingrid Jahns zu verdanken. Sie erfuhr jedoch nichts über das Urteil und den Verbleib des sowjetischen Soldaten.

    Ermittlungsergebnisse unter Verschluss

    Verkehrsunfälle waren die häufigsten von sowjetischen Soldaten verursachten Straftaten. In den 1980er-Jahren wurden jährlich über 1.300 Unfälle gezählt - oft mit tödlichem Ausgang. Einen dieser Unfälle hat Angelika Kruse 1980 überlebt, ihr zweieinhalbjähriger Sohn und Angelikas Mutter nicht. Die traumatisierte Familie durfte nicht über den Unfall reden. Der Grund: In den Unfall waren sowjetische Streitkräfte involviert. Von den Ermittlungsergebnissen, die auch seitens der Stasi durchgeführt wurden, erfuhr das Ehepaar nichts. Und das war durchaus Absicht.

    "Da war sozusagen die politische Diktion und die Tatsache, dass man als Besatzer auftritt, als Siegermacht des Zweiten Weltkrieges - ein Status, der aber dann gehalten werden sollte. Denn Sieger (..) können moralisch gar keine Straftaten begehen, denn sie waren ja de facto schon die besseren Menschen." Konrad Felber, Leiter der BStU-Außenstelle Dresden

    Nun, 34 Jahre nach dem Unfall, belegen Akten, die heute im Bundesarchiv, Abteilung Militärarchiv, aufbewahrt werden, den Ausgang der Untersuchung. Über die Schuldigen sprach das sowjetische Militärgericht Urteil - mit unbekanntem Ausgang.

    "Man wird nie mehr irgendwo in den Akten eine Notiz finden, was mit demjenigen Straftäter passiert ist, der als Angehöriger der sowjetischen Streitkräfte hier stationiert war. Der verschwand ins sowjetische Reich zurück und war dann weg."
    Verheimlicht, vertuscht, verdrängt - Straftaten sowjetischer Soldaten in der DDR | MDR.DE

    Spätestens wenn die russische Armee hier droht aufzutauchen, ist es Zeit zu gehen.
    Solange es noch geht.

  6. #1525
    Avatar von Ban Bagau

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Verheimlicht, vertuscht, verdrängt - Straftaten sowjetischer Soldaten in der DDR
    Ein Film von Knud Vetten

    Ermittlungsergebnisse unter Verschluss

    Verkehrsunfälle waren die häufigsten von sowjetischen Soldaten verursachten Straftaten. In den 1980er-Jahren wurden jährlich über 1.300 Unfälle gezählt - oft mit tödlichem Ausgang. Einen dieser Unfälle hat Angelika Kruse 1980 überlebt, ihr zweieinhalbjähriger Sohn und Angelikas Mutter nicht. Die traumatisierte Familie durfte nicht über den Unfall reden. Der Grund: In den Unfall waren sowjetische Streitkräfte involviert. Von den Ermittlungsergebnissen, die auch seitens der Stasi durchgeführt wurden, erfuhr das Ehepaar nichts. Und das war durchaus Absicht.
    Wird es bei den Westalliierten nicht genauso noch bis heute so gehandhabt, daß Millitärangehörige egal wo sie stationiert sind der Millitärgerichtsbarkeit des eigenen Staates überstellt werden? Wo ist er Film dazu? Oder muß es dazu überhaupt einen Film dazu geben, da diese Vorgehensweise seit Jahrzehnten unter den Staaten vertraglich geregelt ist?
    Welch ein jounalistisch gut recherchiertes filmisches Meisterwerk erwartet uns da? Wohl eher vergleichbar von der Qualität des Geschichtsverfälschers des allseitsbekannten und hochdekorierten Guido Knopp.

    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Danke für den Tip.
    Solche und andere Highlight`s deutscher Filmkunst, kannst du zur Zeit vermehrt aus welchen Gründen auch immer, auf den öffentlich rechtlichen Sendern genießen.

  7. #1526
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von Ban Bagau Beitrag anzeigen
    Wird es bei den Westalliierten nicht genauso noch bis heute so gehandhabt, daß Millitärangehörige egal wo sie stationiert sind der Millitärgerichtsbarkeit des eigenen Staates überstellt werden? Wo ist er Film dazu? Oder muß es dazu überhaupt einen Film dazu geben, da diese Vorgehensweise seit Jahrzehnten unter den Staaten vertraglich geregelt ist?
    Scheint nicht zu stimmen!

    Artikel II des NATO-Truppenstatuts verpflichtet in der Bundesrepublik Deutschland stationierte NATO-Streitkräfte,
    das deutsche Recht zu achten.
    Die Entsendestaaten müssen die hierfür erforderlichen Maßnahmen treffen.
    Diese Pflichten sind strafbewehrt.
    Mitglieder einer in der Bundesrepublik Deutschland stationierten Truppe und ihr ziviles Gefolge
    genießen keine völkerrechtliche Immunität, sondern unterliegen der ausschließlichen deutschen Gerichtsbarkeit,
    wenn sie in Deutschland eine Handlung ausüben, die nur nach deutschem Recht und nicht nach Recht ihres Entsendestaates strafbar ist!

    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/014/1801400.pdf

    Im Gegensatz zur DDR:
    Die zivilen Polizei- und Justizbehörden waren für die NVA nicht zuständig. Die Militärrichter und -staatsanwälte waren Angehörige der NVA, trugen
    Uniform und hatten militärische Dienstgrade.

    Militärgericht ? Wikipedia

  8. #1527
    Avatar von Ban Bagau

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    So sieht das vollständige NATO-Truppenstatut dazu aus:

    Ps.:siehe dazu auch Punkt 3-4
    Artikel VII [Straf- und Disziplinargerichtsbarkeit, Polizeigewalt, Unterstützung bei Strafverfolgung]


    (1) Vorbehaltlich der Bestimmungen dieses Artikels
    (a) haben die Militärbehörden des Entsendestaates das Recht, innerhalb des Aufnahmestaates die gesamte Straf- und Disziplinargerichtsbarkeit auszuüben, die ihnen durch das Recht des Entsendestaates über alle dem Militärrecht dieses Staates unterworfenen Personen übertragen ist;
    (b) üben die Behörden des Aufnahmestaates über die Mitglieder einer Truppe oder eines zivilen Gefolges und über deren Angehörige in bezug auf die innerhalb des Hoheitsgebietes des Aufnahmestaates begangenen und nach dessen Recht strafbaren Handlungen die Gerichtsbarkeit aus.
    (2) (a) Die Militärbehörden des Entsendestaates haben das Recht, über die dem Militärrecht dieses Staates unterworfenen Personen die ausschließliche Gerichtsbarkeit in bezug auf diejenigen Handlungen, einschließlich Handlungen gegen die Sicherheit dieses Staates, auszuüben, welche nach dem Recht des Entsendestaates, jedoch nicht nach dem Recht des Aufnahmestaates strafbar sind.
    (b) Die Behörden des Aufnahmestaates haben das Recht, über Mitglieder einer Truppe oder eines zivilen Gefolges und deren Angehörige die ausschließliche Gerichtsbarkeit in bezug auf diejenigen Handlungen, einschließlich Handlungen gegen die Sicherheit dieses Staates, auszuüben, welche nach dessen Recht, jedoch nicht nach dem Recht des Entsendestaates strafbar sind.
    (c) Im Sinne dieses Absatzes und des Absatzes (3) sind strafbare Handlungen gegen die Sicherheit eines Staates
    (i) Hochverrat,
    (ii) Sabotage, Spionage oder Verletzung eines Gesetzes, das sich auf Amtsgeheimnisse dieses Staates oder auf Geheimnisse im Zusammenhang mit der Landesverteidigung dieses Staates bezieht.
    (3) In Fällen konkurrierender Gerichtsbarkeit gelten die folgenden Regeln:
    (a) Die Militärbehörden des Entsendestaates haben das Vorrecht auf Ausübung der Gerichtsbarkeit über ein Mitglied einer Truppe oder eines zivilen Gefolges in bezug auf
    (i) strafbare Handlungen, die nur gegen das Vermögen oder die Sicherheit dieses Staates oder nur gegen die Person oder das Vermögen eines anderen Mitglieds der Truppe oder des zivilen Gefolges dieses Staates oder eines Angehörigen gerichtet sind;
    (ii) strafbare Handlungen, die sich aus einer Handlung oder Unterlassung in Ausübung des Dienstes ergeben.
    (b) Bei allen sonstigen strafbaren Handlungen haben die Behörden des Aufnahmestaates das Vorrecht auf Ausübung der Gerichtsbarkeit.
    (c) Beschließt der bevorrechtigte Staat, die Gerichtsbarkeit nicht auszuüben, so teilt er dies den Behörden des anderen Staates so bald wie möglich mit. Die Behörden des bevorrechtigten Staates ziehen die von den Behörden des anderen Staates an sie gerichteten Ersuchen um Verzicht auf das Vorrecht in wohlwollende Erwägung, wenn der andere Staat einem derartigen Verzicht besondere Wichtigkeit beimisst.
    (4) Aus den Bestimmungen der Absätze (1) bis (3) ergibt sich für die Militärbehörden des Entsendestaates nicht das Recht, die Gerichtsbarkeit über Personen auszuüben, die Staatsangehörige des Aufnahmestaates sind oder dort ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, es sei denn, dass diese Personen Mitglieder der Truppe des Entsendestaates sind.
    (5) (a) Die Behörden des Aufnahme- und des Entsendestaates unterstützen sich gegenseitig bei der Festnahme von Mitgliedern einer Truppe oder eines zivilen Gefolges oder von deren Angehörigen im Hoheitsgebiet des Aufnahmestaates und bei der Übergabe dieser Personen an die Behörde, die gemäß den obigen Bestimmungen die Gerichtsbarkeit auszuüben hat.
    (b) Die Behörden des Aufnahmestaates unterrichten die Militärbehörden des Entsendestaates unverzüglich von der Festnahme eines Mitglieds einer Truppe oder eines zivilen Gefolges oder eines Angehörigen.
    (c) Ein einer strafbaren Handlung beschuldigtes Mitglied einer Truppe oder eines zivilen Gefolges, über das der Aufnahmestaat die Gerichtsbarkeit auszuüben hat, verbleibt, falls es sich in den Händen des Entsendestaates befindet, in dessen Gewahrsam, bis es von dem Aufnahmestaat unter Anklage gestellt wird.
    (6) (a) Die Behörden des Aufnahme- und des Entsendestaates unterstützen sich gegenseitig bei der Durchführung aller erforderlichen Ermittlungen in Strafsachen sowie bei der Beschaffung von Beweismitteln, einschließlich der Beschlagnahme und Geeignetenfalls der Aushändigung von Gegenständen, die mit einer strafbaren Handlung im Zusammenhang stehen. Die Aushändigung derartiger Gegenstände kann jedoch von deren Rückgabe innerhalb einer von der aushändigenden Behörde bestimmten Frist abhängig gemacht werden.
    (b) Die Behörden der Vertragsparteien unterrichten sich in allen Fällen, in denen ihre Gerichtsbarkeit konkurriert, darüber, was veranlasst worden ist.
    (7) (a) Todesurteile werden durch die Behörden des Entsendestaates nicht im Aufnahmestaat vollstreckt, wenn das Recht des Aufnahmestaates in entsprechenden Fällen diese Strafe nicht vorsieht.
    (b) Die Behörden des Aufnahmestaates werden Ersuchen der Behörden des Entsendestaates um Unterstützung bei der Vollstreckung von Freiheitsstrafen, die von den Behörden des Entsen.destaates auf Grund dieses Artikels innerhalb des Hoheitsgebietes des Aufnahmestaates ausgesprochen worden sind, wohlwollend prüfen.
    (8) Wenn ein Angeklagter in einem Strafverfahren, das nach diesem Art. Von den Behörden einer Vertragspartei gegen ihn durchgeführt wurde, freigesprochen worden ist oder wenn er in einem solchen Verfahren verurteilt worden ist und seine Strafe verbüßt oder verbüßt hat oder begnadigt worden ist, kann er nicht wegen derselben Handlung innerhalb desselben Hoheitsgebietes von den Behörden einer anderen Vertragspartei erneut vor Gericht gestellt werden. Dieser Absatz schließt nicht aus, dass die Militärbehörden des Entsendestaates ein Mitglied der Truppe dieses Staates wegen eines Dienstvergehens belangen, das in einer Handlung oder Unterlassung liegt, deretwegen von den Behörden einer an.deren Vertragspartei ein Strafverfahren gegen dieses Mitglied durchgeführt wurde.
    (9) Wird ein Mitglied einer Truppe oder eines zivilen Gefolges oder ein Angehöriger unter der Gerichtsbarkeit eines Aufnahmestaates strafrechtlich verfolgt, so hat er das Recht
    (a) auf alsbaldige und schnelle Verhandlung;
    (b) vor der Verhandlung über die gegen ihn erhobenen Beschuldigungen unterrichtet zu werden;
    (c) den Belastungszeugen gegenübergestellt zu werden;
    (d) Endastungszeugen laden und vorführen. zu lassen, wenn diese der Gerichtsbarkeit des Aufnahmestaates unterstehen;
    (e) auf Vertretung durch einen Verteidiger eigener Wahl oder durch einen nach Maßgabe der jeweils in dem Aufnahmestaat geltenden Bedingungen gebührenfrei oder zu ermäßigten Gebühren bestellten Verteidiger;
    ( f) falls er es für notwendig hält, auf die Dienste eines befähigten Dolmetschers;
    (g) sich mit einem Vertreter der Regierung des Entsendestaates in Verbindung zu setzen sowie, wenn es die Verfahrensvorschrif.ten gestatten, auf Anwesenheit eines solchen Vertreters bei der Verhandlung.
    (10) (a) Ordnungsmäßig aufgestellte militärische Einheiten oder Verbände einer Truppe haben die Polizeigewalt in allen Lagern, Anwesen oder anderen Liegenschaften, die sie auf Grund einer Vereinbarung mit dem Aufnahmestaat innehaben. Die Militärpolizei der Truppe kann alle geeigneten Maßnahmen treffen, um die Ordnung und Sicherheit innerhalb dieser Liegenschaften aufrechtzuerhalten.
    (b) Außerhalb dieser Liegenschaften darf die Militärpolizei nur nach Maßgabe von Abmachungen mit den Behörden des Aufnahmestaates und in Verbindung mit diesen und nur soweit eingesetzt werden, wie dies zur Aufrechterhaltung der Disziplin und Ordnung unter den Mitgliedern der Truppe erforderlich ist.
    (11) Jede Vertragspartei strebt diejenigen gesetzgeberischen Maßnahmen an, die sie für erforderlich hält, um sicherzustellen, dass innerhalb ihres Hoheitsgebietes die Sicherheit und der Schutz von Anlagen, Ausrüstungs- und sonstigen Vermögensgegenständen, amtlichen Schriftstücken und amtlichen Kenntnissen anderer Vertragsparteien sowie die Bestrafung von Zuwiderhandlungen gegen die zu diesem Zwecke erlassenen Gesetze hinreichend gewährleistet sind.
    http://www.abg-plus.de/abg2/ebuecher/abg_all/index.htm

  9. #1528
    Avatar von chrissibaer

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    Zitat Zitat von hueher Beitrag anzeigen
    Also, "WER" braucht eigentlich die Ukraine?? Sollen die sich doch die Köpfe selber einhauen, mir geht der Konflickt am "A.r.s.ch" vorbei, nur unsere doofen Politiker und der ahnungslose Obama mischt sich drein.................... Das Resultat bekommen wir jetzt zu spüren, die wirtschaftsblokade der Russen gegenüber der überheblichen EU!! Einzig die Schweiz als echter neutraler Staat, denen ist das egal und treibt weiterhin guten Handel mit den Russen.
    Allen, die so etwas wie Rechtsstaatlichkeit kennen, geht das keineswegs am Arsch vorbei.

    Und die neutrale Schweiz ist nur ein Fliegenschiss auf der Landkarte, wenn der Russe seine Großmachtsvorstellungen durchzieht.

    Ich finde es wichtig & richtig, Russland Grenzen zu setzen, auch wenn es für jeden Einzelnen schmerzhaft werden wird.
    Territoriale Landerweiterungen gab es seit der Annexion Tibets 1950 nicht mehr.

    Die Übernahme der Krim hat die Weltordnung komplett umgekrempelt.

  10. #1529
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von chrissibaer Beitrag anzeigen
    Allen, die so etwas wie Rechtsstaatlichkeit kennen, geht das keineswegs am Arsch vorbei.

    ....................
    Ich bin jetzt etwas irritiert.
    Ich habe jetzt schon von vielen gelesen, dass sie einen Militärputsch bejubeln.

    Wahrscheinlich wird es aber ein rechtsstaatlicher Putsch gewesen sein.

  11. #1530
    Avatar von chrissibaer

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Ich bin jetzt etwas irritiert.
    Ich habe jetzt schon von vielen gelesen, dass sie einen Militärputsch bejubeln.

    Wahrscheinlich wird es aber ein rechtsstaatlicher Putsch gewesen sein.
    Von Baerchen zu Baerchen:

    Es ging darum, wie Kräfte aus Russland versuchen, Europa zu überrollen.

    Nichts für Ungut, mit Thailand hat das rein gar nichts zu tun.

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