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Ukraine - Ereignisse, Analysen

Erstellt von hueher, 22.02.2014, 08:23 Uhr · 2.307 Antworten · 120.422 Aufrufe

  1. #1381
    Avatar von uwalburg

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    Putin wird das tun was er für richtig hält. Er weiß, dass man ihm nichts entgegensetzen kann. Vollständig isolieren kann man ihn ebenso wenig. Er wird für weitere weltpolitische Entscheidungen gebraucht und er hat ein Vetorecht im Sicherheitsrat.
    Egal wie die Ukraine-Krise endet, er zwingt das NATO-Bündnis zurück zur alten Abschreckungsstrategie. Die östlichen Neumitglieder haben Angst und fordern dies immer lauter. In diesem Zusammenhang werden die NATO-Partner weit höhere Leistungen seitens der Bundeswehr einfordern, als dies in der Vergangenheit der Teilsouveranität möglich war. Dies bedeutet Aufrüstung, Modernisierung und Verstärkung des Militärs und damit erhebliche Mehrausgaben für den Bundeshaushalt. Es trifft natürlich nicht nur Deutschland sondern die anderen Mitglieder mehr oder weniger gleichfalls. Die Möglichkeiten in anderen Brennpunkten der Welt korrigierend einzugreifen werden ebenfalls eingeschränkt. Dies eröffnet Putin die Möglichkeit russische Interessen auch dort durchzusetzen.
    Putin weiß, dass seine Strategie dem Westen noch viel Geld und politische Auseinandersetzungen kosten wird.

  2.  
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  3. #1382
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Mütter, die sich für ihre Söhne, Neffen und Enkel engagieren sind das Beste, was es in jeder kriegerischen Auseinandersetzung gibt ...
    Genauso so ist es.

    Am Freitag sagte ein Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums laut der Nachrichtenagentur Interfax, die Gruppe der Soldatenmütter verbreite „ukrainische Propaganda“.

    Poljakowa hatte im Oppositions-Fernsehsender Doschd gesagt, in St. Petersburg seien etwa hundert verletzte russische Soldaten eingetroffen. Es sei nicht klar, woher sie kämen. Kiew wiederum hatte zu Wochenbeginn mitgeteilt, zehn russische Fallschirmjäger auf ukrainischem Gebiet gefasst zu haben. Russland erklärte, diese hätten die Grenze versehentlich überquert.

    Am Donnerstag versuchten dutzende Mütter von Soldaten in Kostroma nördlich von Moskau zu demonstrieren. Sie verlangten von den Behörden, sie über den Verbleib ihrer Söhne aufzuklären. ...
    Einsatz in Ukraine hinterfragt: Moskau stuft russische Soldatenmütter als ausländische Agenten ein - FAZ

    Um welche Vereinigung handelt es sich bei den Soldatenmüttern?
    Союз Комитетов Солдатских Матерей России | Union der Komitees der Soldatenmütter Russlands
    Union der Komitees der Soldatenmütter Russlands - Wikipedia

    Vielleicht sollten man denen was spenden?

    Wie heisst denn das Pendant in der Ukraine?
    Die sollten sich vernetzen.

  4. #1383
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    ..................
    Muss erst der Gashahn zugedreht werden .................
    Hugh! Der Rußland-Chefpropagandist hat gesprochen!
    Wir haben ständig für ca. 2 Monate Vorrat - nur etwa 40% liefert Rußland - also genügend für den Winter!
    Das Wichtigste:. Trotz Krise sind die Gaspreise gefallen!

    Sollte Putin den Gashahn zudrehen, schneidet er sich ins eigene Fleisch, denn

    1. andere Lieferanten würden gern einspringen
    2. Gasverflüssigung mit Gas-Tankern würde forciert (zum Rußland-Nachteil)
    3. Fracking würde politisch und auch von der Bevölkerung akzeptiert
    4. Vertrauen in Rußlands Vertragstreue wäre verloren
    usw. usw.......

    so blöd wäre selbst ein Putin nicht oder die Oligarchen-Kollegen würden ihm gewaltig in den Hintern treten!

  5. #1384
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Hermann2 Beitrag anzeigen
    1. andere Lieferanten würden gern einspringen
    Wie jemand hier schon mal glaubhaft gepostet hat, sind die Chinesen sofort bereit in bestehende Lieferverträge einzuspringen.
    Daher dürfte dem Putin die Punkte 2 bis 4 eher am verlängerten Rückrat vorbei gehen.

  6. #1385
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Wie jemand hier schon mal glaubhaft gepostet hat, sind die Chinesen sofort bereit in bestehende Lieferverträge einzuspringen.
    Daher dürfte dem Putin die Punkte 2 bis 4 eher am verlängerten Rückrat vorbei gehen.
    Gemeint war von @Hermann wohl eher, dass andere gern Russland als Gas-Lieferant ersetzen würden.
    Oder missinterpretiere ich da etwas?



    Aber der Russe wird sein Gas dann ja irgendwann - wenn die Leitungen gezogen sind - wie beschlossen an China verkaufen können.

  7. #1386
    Avatar von Joerg_N

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    Moegen die Chinesen ja wollen, aber eine Pipline zu bauen dauert noch ein paar Jahr
    da muessen die Oligarchen

    noch ein wenig auf das Geld warten

  8. #1387
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Joerg_N Beitrag anzeigen
    Moegen die Chinesen ja wollen, aber eine Pipline zu bauen dauert noch ein paar Jahr
    ...
    Wenn Putin den Gashahn Richtung Westen zudreht, kann er länger - und dann zu eventuell besseren als den bislang ausgehandelten Konditionen - Richtung Osten verkaufen. Da können dann noch mehr Oligarschen bedient werden. Win/Win.

  9. #1388
    Avatar von Joerg_N

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    Der Osten hat aber keine Piplines,

    und wo fliesst das Geld zwischen den Jahren ?
    Da werden einige Leute sehr unruhig werden, denke nicht dass die eine so langen Atem haben,
    da fressen sich die Oligarchen lieber gegenseitig auf - und das ist auch gut so

  10. #1389
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Joerg_N Beitrag anzeigen
    ... und wo fliesst das Geld zwischen den Jahren ?
    Die Zinsen sind im Moment günstig wie nie.
    Sprich: sich einfach für die kargen Jahren irgendwo Geld pumpen.
    Und den Wodka in diesen etwas mageren Zeiten billig halten bzw. besser den Preis sogar noch reduzieren.

  11. #1390
    Avatar von uwalburg

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    Ich glaube nicht, dass Putin eine Interesse daran hat, dem Westen den Gashahn zuzudrehen. Das sind sichere Einnahmen und Devisen noch dazu. Aber eine Politik der Nadelstiche kann er sehr wohl verfolgen. Ich denke dabei an die Preisgestaltung, Drosselung zur Winterzeit, Lieferstop für ein paar Tage (natürlich wegen Weiterleitungsproblemen in der Ukraine) und vieles mehr.

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