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Ukraine - Ereignisse, Analysen

Erstellt von hueher, 22.02.2014, 08:23 Uhr · 2.307 Antworten · 120.391 Aufrufe

  1. #1171
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    .......................

    Es war eine in Umfang und Kürze nie dagewesene Operation, als sich ganze Sowjetarmee buchstäblich auf das offene Feld verlagerte. Zehntausende Sowjetoffiziere gehorchten dem Befehl der obersten Führung, verließen ihre warmen Kasernen und lebten in feuchten Zelten inmitten schneebedeckter Felder. In manchen Fällen sogar mit ihren Familien
    ..................

    Wofür?
    Nicht zu vergessen die 10-13 Mrd. €(?), von denen natürlich das Wenigste bei denen, für die es gedacht war, ankam!
    Aber nicht unser Fehler!

  2.  
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  3. #1172
    Avatar von Micha L

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    Wie ist die aktuelle Lage?
    Gestern sind die russischen Rädelsführer untergetaucht. Sie werden Janukowitsch folgen, wenn sie noch rauskommen.

  4. #1173
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Wie ist die aktuelle Lage?

    Ukrainische Truppen haben das Feuer auf einen russischen Militärkonvoi in der Ukraine eröffnet. Der DAX stürzt plötzlich um rund 250 Punkte ab.


    Berichte über eine neue Eskalation in der Ukraine haben den DAX im späten Handel regelrecht abstürzen lassen. Ukrainische Truppen eröffneten nach eigenen Angaben das Feuer auf einen russischen Militärkonvoi auf ukrainischem Gebiet. Der größte Teil des Konvois sei zerstört worden, sagte ein Armeesprecher. Russland sprach hingegen von einem bevorstehenden Angriff des ukrainischen Militärs auf seinen angeblich rein humanitären Hilfskonvoi. In der Nähe des Hilfskonvois wurden russische Panzer gesichtet.
    Nachdem die ersten Berichte über die Kämpfe in der Ukraine die Runde machten, stürzte der DAX innerhalb kurzer Zeit um rund 250 Punkte ab. Börsianer sprachen von der Sorge, dass die Berichte möglicherweise auf eine beginnende Invasion Russlands in der Ostukraine hindeuten könnten.

  5. #1174
    Willi
    Avatar von Willi
    US-Präsident Obama trifft sich im September mit den Präsidenten der baltischen Staaten in Estland um den Ausbau der NATO-Ostflanke zu diskutieren.

    Meine Meinung. Die sind doch nicht mehr ganz dicht. Warum bauen die nicht ihr scheiß Raketenabwehrsystem in Florida auf ? Wenn die sich bedroht fühlen, dann müssen se halt ihre Bude dort dicht machen und nicht in Osteuropa.

  6. #1175
    Avatar von joachimroehl

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    17384_900.jpg die aktuelle Lagekarte für Micha L mit großer Einschätzung anbei:

    "Im Ganzen zeigt sich mit jedem Tag deutlicher, dass der weithin angekündigte Angriff auf Donezk, wie ich erwartet habe, sich als Luftnummer herausstellt. Die Armee hat einfach keine Kräfte mehr. NICHTS DA. Das ist alles. Wobei für die Kräfte der Junta gleich einige kleine “Katastrophen” von lokaler Bedeutung heranwachsen, die operativ-taktische, danach auch strategische Bedeutung erlangen können. Also.

    DVR

    Gebiet Saur-Mogila. Die am 11. August begonnene Gegenoffensive der DNR hat dazu geführt, dass am 12. August Stepanowka, am Morgen des 13. Marinowka eingenommen wurde. Am 13. selbst dann der Kontrollpunkt “Marinowka”. Damit ist der Südkessel 2.0 geschaffen. Damit sind drei weitere BTG der Armee eingeschlossen. Die verzweifelte Gegenattacke der Juntakräfte gegen Stepanowka am 13.-14. August führte zwar zu schweren Kämpfen vor und im Dorf selbst, endete jedoch mit der völligen Vernichtung der angreifenden Gruppierung. Videoreportagen siehe hier und hier. Die besondere “Rolle” von Saur-Mogila selbst ist nicht besonders zu erkennen. Daraus folgt, dass ihre Eroberung nicht mehr als PR der Junta ist (vergleichbar mit dem Hissen der deutschen Flagge auf dem Elbrus 1942).

    Snezhnoje-Miusinsk-Krasny Lutsch. Die Situation ist unter Kontrolle der Milizen. Die Gruppe hat zwar ihre Kampfkraft nicht völlig verloren, ist aber von den Milizen in Teile aufgespalten und führt Verteidigungskämpfe. Bedenkt man die Wichtigkeit der Kreuzung wird diese Gruppe mit höchster Priorität vernichtet werden. Die Kontrolle über Miusinsk ist völlig wiederhergestellt. Krasny Lutsch ist auch fest in den Händen der Miliz.

    Südlich von Donezk. Schwere Kämpfe gab es in den letzten Tagen im Gebiet Ilowaisk. Die Wichtigkeit dieses Gebiets besteht darin, dass es ein bequemer Platzdarm für einen Schlag gegen das Hinterland der Gruppe um Amwrosijewka ist. Andererseits erfordert der von der Junta geplante Angriff mit Ziel der Umzingelung von Donezk auch die Einnahme dieser Stadt. Daher hat die Miliz versucht, die Stadt mit allen Kräften zu halten. Und sie hat es geschafft. Und der angreifenden Gruppierung sogar eine Niederlage bereitet. Der Feind wurde überall zurückgeworfen und hat am letzten Tag keine Aktivität mehr gezeigt. In dieser Richtung scheint die Junta keine Reserven mehr zu haben (das was noch da war wird, denke ich, zur Deblockierung des Südkessels verlegt. Das schafft der Miliz einige Möglichkeiten.

    Westlich von Donezk. Außer der Vernichtung aus Dummheit eines Busses mit Kämpfern vom Rechten Sektors ist nichts passiert. Aber das ist eine Episode. Im Ganzen ist dort Ruhe.

    Nördlich von Donezk-Gorlowka-Debalzewo. Schwere Kämpfe an allen Tagen. Zuerst Angriffe der Kiewer auf die Spitzen der Miliz zwischen Gorlowka und Jasinowata Richtung Nizhnaja Krynka. Gleichzeitig ein zweiter Schlag aus Debalzewo nach Uglegorsk. Dies ist Teil der Operation zur Umzingelung und Aufspaltung der Gruppierung Donezk-Makeewsk-Gorlowka der DVR. Aufgrund fehlender Kräfte blieb die Aktion stecken ohne die gestellten Ziele zu erreichen. Gestern begann ein Gegenangriff der Miliz. Jasinowata ist wieder unter Kontrolle der Miliz. Die Entwicklung des Angriffs auf Panteleimonowka würde die Angriffsgruppe von den restlichen Kräften abschneiden. Vor Gorlowka hat der Feind Dutzende Panzerfahrzeuge und faktisch seine Angriffsmöglichkeiten verloren. Umso mehr, da im Hinterland von Debalzewo die Gruppierung von Mosgowoi einen Angriff begonnen hat. Nach dem Stand vom Vormittag finden Kämpfe am Stadtrand statt. Bei Verlust von Debalzewo droht der Junta ein neuer Kessel. In dieser Richtung deutet sich ein grundlegender Umschwung an. Die Junta greift nicht mehr an, sondern versucht, nicht in neue “Kessel” zu geraten.

    LVR

    Südlich von Lugansk. Der humanitäre Konvoi aus Russland hat die kriegerischen Handlungen an dieser Front aus dem Schlaf gerissen. Der Versuch, die Bewegung der Kolonne zu verhindern, hat die Junta dazu bewegt, einen Schlag auf Novoswetlowka-Chrjaschtschewatoje durchzuführen. Ziel ist das Zerschneiden der letzten Route, durch die die Garnison von Lugansk versorgt wird. Dem Anfangserfolg (der durch die Überraschung hervorgerufen wurde) folgte die Zerschlagung. Nach dem Stand von vormittag wurde im Gebiet Chrjaschtschewatoje Abteilungen des Bataillons “Aidar” vernichtet (die Junta gab 22 Tote und 36 Verwundete zu). Im Gebiet Nowoswetlowka haben Teile der Armee (bis zu einer Kompanie Panzer und einer Kompanie motorisierte Infantrie) erhebliche Verluste erlitten (bis zur Hälfte der Panzer). Augenblicklich finden Feuerangriffe auf die eingegrabene Gruppierung statt. Ich denke in ein bis zwei Tagen ist hier alles beendet.

    Schlussfolgerungen. Egal wie man zu den letzten Rücktritten steht, … gerade nach ihnen wurde der Stab aller bewaffneten Kräfte der Milizen gebildet, die man jetzt richtiger Armee genannt werden sollte. Denn das zentrale Kommando war das Einzige, was an einer Armee noch fehlte. Die Ergebnisse dieser abgestimmten Handlungen sind schon zu sehen und ich denke, die Resultate werden mit jedem Tag deutlicher. Weiterhin, da der Führung der Republiken formal ein “ukrainisches Aussehen” (nach Pass, alle die im Fernsehen auftreten sind Bürger der ehemaligen Ukraine) gegeben wurde, kann die Armee des Südostens auch Aufgaben außerhalb des Gebietes der Republiken lösen. Einschließlich “politischer”. Gleichzeitig mit der Zentralisierung der Leitung der Armee werden die Reste der Machnowschtschina beseitigt, die die ganze Bewegung diskreditiert. Also, der grundlegende Umschwung im Krieg passiert nicht einfach nur bald. Er ist schon mit unbewaffnetem Auge zu sehen.

    Bemerkungen. Bei den Abteilungen der Junta tauchen immer häufiger die Bezeichnungen nicht regulärer Teile der Armee, sondern militarisierter “Battaillone”. Das ist das direkte Ergebnis der Verluste der letzten Wochen und die Folge der Verschiebung “zweitrangiger Einheiten” in die erste Linie (das Beispiel Ilowaisk ist sehr anschaulich). Das heißt, die kampffähigsten Teile der Junta sind entweder schon vernichtet (72., 79., 51. und Teile der 24. Brigade), oder gerade in Kesseln blockiert (80., 95., 30. und Teile der 24. Brigade). Die Front halten “Bataillone”, die bei all ihrem “Patriotismus” nicht mit der regulären Armee vergleichbar sind. Das heißt, an der Front kann man nicht nur eine mengenmäßigen (besonders was die Technik betrifft) Ausgleich der Kräfte erkennen, sondern auch qualitative Verschiebung (in qualitativer Hinsicht hat die Armee des Südostens schon ein erhebliches Übergewicht)."

    Quelle: The Vineyard Saker ? Deutsche Version | A BIRD'S EYE VIEW OF THE VINEYARD

  7. #1176
    KKC
    Avatar von KKC

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    Zitat Zitat von Willi Beitrag anzeigen
    US-Präsident Obama trifft sich im September mit den Präsidenten der baltischen Staaten in Estland um den Ausbau der NATO-Ostflanke zu diskutieren.

    Meine Meinung. Die sind doch nicht mehr ganz dicht. Warum bauen die nicht ihr scheiß Raketenabwehrsystem in Florida auf ? Wenn die sich bedroht fühlen, dann müssen se halt ihre Bude dort dicht machen und nicht in Osteuropa.
    Da haste was nicht richtig verstanden.

    Der Ami fühlt sich vom Iran bedroht, deshalb die Raketen in Polen und bald in der Ukraine.

  8. #1177
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen

    "...Die Armee hat einfach keine Kräfte mehr." (Zitat, "der Saker")
    Wer einen russischen Militärkonvoi gepanzerter Fahrzeuge vernichten kann, der hat noch ausreichend Kräfte.

    Wenn Rußland die Ukraine nicht überfällt, könnte mit dem Separatismus bald Schluß sein.

    Für die Menschen wäre zu hoffen, daß die Kämpfe enden.

  9. #1178
    Avatar von joachimroehl

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    Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste und gut Willi, wenn wir erst mal alles ungefiltert reinbringen. Aber da der Militärkonvoi bereits Donnerstagnacht die ukrainische Grenze überschritten haben soll und dies Rasmussen heute bestätigt und laut Poroschenko der Großteil der Eindringlinge "mit Artillerie vernichtet wurden" (BILD) wundert das keinerlei Videos geschweige denn Handybilder oder gar Satellitenaufnahmen pipapo eingespielt werden. Jeder sich öffnende Kanaldeckel löst auf der nächsten AWACS eine LED aus... sehe immer nur Überschriften wie "Russen wohl in der Ukraine" (n-tv) oder "Russische Panzerfahrzeuge nahe der Grenze zur Ukraine" (BILD). Dürfen die Russen in Anbetracht einer Spannungssituation ihren eigenen Grenzstreifen nicht verstärkt schützen und werden sie jetzt auch in Russland nicht mehr geduldet..

    http://1tv.com.ua/uk/news/2014/08/15/57874 (ukrainisches TV 1.Kanal)
    http://german.ruvr.ru/news/2014_08_1...edrungen-0536/ (russisches Dementi)



    @Micha L bitte Informationen mit Quellen bringen, dann können wir gemeinsam Für und Wider analysieren, ein anderes Vorgehen kann blamabel in die Hose gehen wie die seinerzeitigen Greuelgeschichten von massenhaft bereitliegenden Blutkonserven in der Hldenstadt Leipzig oder gar Erich´s Luxusparadies in Bernau-Wandlitz etc.

  10. #1179
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste und gut Willi, wenn wir erst mal alles ungefiltert reinbringen.
    Jo. Nennt sich Propaganda Ich hab es nur reingebracht weil nach dieser angeblichen Meldung die Börsen den Bach runter gingen.

    Dürfen die Russen in Anbetracht einer Spannungssituation ihren eigenen Grenzstreifen nicht verstärkt schützen
    Natürlich dürfen sie das. Ich habe ja auch keinen Hehl daraus gemacht auf wessen Seite ich stehe. Auch wenn ich mich nicht groß an der ganzen Diskussion hier beteidige, so habe ich doch schon mal Videos eingestellt gehabt, deren Meinung ich auch teile.
    Die Faschisten in der Ukrainischen Regierung gehören ausgemerzt. Von mir aus können die Russen ruhig einmarschieren um diesen ganzen Spuck zu beenden.
    Ich weiß nur nicht wie dann der Westen tatsächlich reagiert.

    Läuft gerade auch durch andere Medien.

  11. #1180
    Avatar von joachimroehl

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    DSC09568.jpg Ein dickes Danke mal mit einem alten Kollegen, der jetzt unweit der Strecke 181 in Warnemünde Strecken & Bahnhöfe | Ostseestrecke.de auf die Reisenden sieht. Pikant, viele der Reichsbahner wurden in Unkenntnis der dunklen Uniform 45 von den anrückenden Russen erschossen, ist aber ein andere Geschichte..

    Ja es ist schlimm das sich die Slawen gegenseitig auf die Mütze hauen (Anm. die meisten Deutschen dürften eh erst seit Klitschko wissen das Ukrainer nicht gleich Russen sind..) aber viele unserer Landsleute und breite Teile der Wirtschaft - Brandt und Schröder sei Dank - haben große Sympathie für Russland. Gleichzeitig kommen aber erschreckend breite Massen enorm träge und geistig verfettet daher. Rennen im Extremfall betroffen zu Lichterketten wegen Tieren in Not oder weil ein verwirrter Rechter einen goldenen Stolperstein gemopst hat; wenn´s aber um den eigenen Allerwertesten geht, wachen sie wohl erst auf wenn ein Mann von der wie hieß doch gleich die deutsche Geheimpolizei von 33-45 die Tür eintritt.

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