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Tsunami in Japan

Erstellt von Professional, 11.03.2011, 09:24 Uhr · 295 Antworten · 16.022 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Professional

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    die welt braucht was zum umdenken, habe das bei der wirtschaftskrise auch gedacht, leider spekulieren alle weiter.
    wird das mit atomenergie auch so kommen oder lernen wir was draus?

  2.  
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  3. #42
    Avatar von Hitori

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    Zitat Zitat von Professional Beitrag anzeigen
    die welt braucht was zum umdenken, habe das bei der wirtschaftskrise auch gedacht, leider spekulieren alle weiter.
    wird das mit atomenergie auch so kommen oder lernen wir was draus?
    Ehrlich gesagt, hoffe ich, dass dieser Unfall weltweit die Energiewende bringen wird.

  4. #43
    Avatar von Nokgeo

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    Zitat Zitat von Hitori Beitrag anzeigen

    Wie ich vorher schon geschrieben hatte, haben Sie einen gravierenden Fehler mit dem Bau der Atomkraftwerke gemacht. Aber was das Erdbeben und die Tsunami angeht: in anderen Ländern hätte es höchstwahrscheinlich zehntausende wenn nicht hundertausende von Toten gegeben, wg. Pfusch am Bau, fehlenden Warnsystemen, nicht existierendem Katastrophentraining, etc.

    Bemerkenswert ist die ungeheure Disziplin der Japaner. Habe gerade Bilder im TV gesehen. Japaner stehen in einem *zerstörten* Laden Schlange und kaufen die restlichen Lebensmittel. Plünderungen hat anscheinend nirgendwo gegeben. Die Japaner zeigen eine stoische Ruhe im Angesicht der Katastrophe, dass ist wohl eine Folge von hunderten von Jahren Erfahrungen mit Katastrophen (Erdbeben, Tsunamis, Taifune, Erdrutsche, etc.).

    Das die Jap. Regierung die Nachrichten verlangsamt ist nur richtig. So können die Menschen abschnittweise evakuiert werden. Ansonsten würde es vermutlich dass totale Chaos auf den Straßen geben. Andererseits gibt es in den deutschen Medien mittlerweile Kritik an der zum Teil widersprüchlichen Informationspolitik.
    Atomkraftwerke in Gebieten mit Erdbeben..

    ..Kopfkratz.
    Ob das so schlau überhaupt ist ?

    Was andere Länder angeht.. in dem Fall ja nun Nippon.

    Disziplin..evtl. staatlich anerzogen ?

    Wie auch immer,bleibt für uns gewöhnliches Volk nur das Daumendrücken.

    Was die Windrichtung angeht...
    ..mal als Berliner bemerkt..heute ist der Wind von Osten..morgen von Westen.( z.B.)

  5. #44
    Avatar von Yogi

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    Ich möchte auch mal eine Lanze für die Japse brechen.
    Hab das erste mal in Thailand, Rayong im Aufbau eines Stahlwerks für T-Träger gearbeitet. Consultant war Nippon Steel. Ersteller der Stranggussanlage und Walzgerüste war Kawasaki Heavy Industies. Es war das Einzige mal, dass ich einen Gegenüber hatte, der auf dem gleichen Ausbildungslevel war.
    Heute arbeite ich auch für die Japse. Ein grosser Gemischtwarenhändler namens Mitsubishi. Überzeugend ist bei denen. dass das Hauptaugenmerk bei allen Arbeiten die Sicherheit der Mitarbeiter ist. Nach über 40 Jahren im Berufsleben ist mir das in deutschen Betrieben noch nie so starki ndoktriniert worden. Wir sind seit ca.400 Tagen ohne Unfall in einem Betrieb der
    5 Maschinen, 24 Stunden pro Tag laufen lässt.

  6. #45
    Avatar von Conrad

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    Die werden die AKWs in Japan sicher nicht gebaut haben, weil sie AKWs so toll finden. Es ist für eine Industrienation die einzigste effinziente derzeit verfügbare Möglichkeit, große Mengen Strom kostengünstig zu erzeugen. Die wußten von vornherein, das der Bau von Windmühlen zur Stromgewinnung völlig blödsinning ist u. haben deshalb gar nicht erst damit angefangen. Und die japanischen AKWs haben ja sogar dieses Erdbeben ohne Supergau überstanden.

    Deutschland sollte, statt die Laufzeit alter AKWs zu verlängern, den japanischen Standard für AKWs übernehmen, denn die japanischen AKWs sind wohl die sichersten derzeit verfügbaren AKWs weltweit.

    Und die Vogelschredder in z.B. Brandenburg sind in einigen Jahren wegen völliger Ineffizienz sowieso wieder weg. Auf den Tag freue ich mich heute schon.

  7. #46
    Avatar von Hitori

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    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Die werden die AKWs in Japan sicher nicht gebaut haben, weil sie AKWs so toll finden. Es ist für eine Industrienation die einzigste effinziente derzeit verfügbare Möglichkeit, große Mengen Strom kostengünstig zu erzeugen. Die wußten von vornherein, das der Bau von Windmühlen zur Stromgewinnung völlig blödsinning ist u. haben deshalb gar nicht erst damit angefangen. Und die japanischen AKWs haben ja sogar dieses Erdbeben ohne Supergau überstanden.

    Deutschland sollte, statt die Laufzeit alter AKWs zu verlängern, den japanischen Standard für AKWs übernehmen, denn die japanischen AKWs sind wohl die sichersten derzeit verfügbaren AKWs weltweit.

    Und die Vogelschredder in z.B. Brandenburg sind in einigen Jahren wegen völliger Ineffizienz sowieso wieder weg. Auf den Tag freue ich mich heute schon.
    Du folgst schon den Nachrichten, oder? Mittlerweile ist bei einem zweiten Reaktor das Kühlsystem ausgefallen. Die Nation kämpft derzeit um ihr überleben.

    Extra für Dich: Live Stream direkt aus Japan.

  8. #47
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von Hitori Beitrag anzeigen
    Die Nation kämpft derzeit um ihr überleben.

    Extra für Dich: Live Stream direkt aus Japan.
    Ja klar, die Medien sagen mal wieder den Weltuntergang voraus.

    Vor 2 Jahren war es ja in Deutschland soweit, Super-Gau des Finanzsystems, der erwartete endgültige Untergang des christlichen Abendlandes in der uns bekannten Version stand angeblich unmittelbar bevor, es war "Die schwerste Wirtschaftskrise seit 1929"......nachher wars dann doch nur eine kleine Rezession........

    Die Japaner werden das schon im Griff haben, Grund zur Hysterie gibts nicht, auch nicht für das notorisch hysterische Volk der Germanen...............

  9. #48
    Avatar von gespag

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    ein umdenken wird es nicht geben @hitori
    für was? japan ist für viele investoren weit weit weg.

    und besser das übel dort, anstatt hier. warum glaubst du, ist die bombe 2x auf japan gefallen? wegen pearl harbour? sicher nicht!
    und so ist es auch mit der wirtschaft. wir bringen den ganzen dreck und müll nach afrika und asien. sollen die sich damit herumspielen. das ist einzig und allein die wahrheit.

    @conrad
    diese weltwirtschaftskrise war ja gar nichts. sicherlich gab es in einigen ländern ein wenig regulierung. aber am ende ist nichts passiert.

  10. #49
    Avatar von Conrad

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    Wie niedlich ! Die Hysteriker bildeten umgehend eine Menschenkette und schwenkten grüne und rote Fahnen ! Weil man von sich selbst und seinem Gutmenschentum so angerührt war, flossen sicher auch einige Krokodilstränen.

    Zigtausende demonstrierten mit einer Menschenkette gegen die Regierung.


    Menschenkette in Schwaben: "Fukushima ist überall!" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Naja, wenigstens gibts in D ja nicht so viele und vor allem nicht so verheerende Erdbeben wie in Japan. Ein Vergleich Deutschlands und Japans bezüglich Geografie unter Einbeziehung der Sicherheit von AKWs in beiden Ländern ist ja eh unsinnig. Ausserdem stehen in Frankreich 60 AKWs, das ist, als ob die in Deutschland stehen. In der Schweiz sind es jetzt 4 oder 5, allein deshalb ist ein Ausstieg aus der Atomenergie sinnlos.

    Aber der deutsche Michel wird sowieso irgendwann feststellen, das man den jährlich steigenden Strombedarf für eine Noch-Industrienation wie Deutschland nicht mit Windmühlen erzeugen kann. Aber bis man zu dieser Einsicht kommt, ist Deutschland sicher eh ent-industriealisiert u. betreibt nur noch Ackerbau für Biosprit.

    Ein Volk, das irrationaler ist als die Deutschen gibts auf diesem Planeten jedenfalls nicht !

  11. #50
    Avatar von Ban Bagau

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    Post

    @Hitori

    "Plötzlich gibt es überall Atomfachleute, dabei weiß außerhalb Japans anscheinend niemand was derzeit in den Reaktoren vorgeht."
    Es ist keine Kritik an Japan selbst und deren Technologien. Ob sie nun Kernkraftwerke haben oder nicht. Die Konsequenzen müss das Land nach diesen Störfällen selber ziehen. Ich habe meinen Beitrag extra in einer Form, für den Laien nachvollziehbaren Kausalkette geschrieben um die aktuelle Medienberichterstattung der "Japanischen Regierung" zu wiederlegen. Auch wenn es hart klingen mag.
    Die Entwicklungen die ich beschrieb sind auch im Internet nach zu lesen. Selbst Interviews mit Atomwissenschaftlern und Bundesumweltminister Norbert Röttgen bestätigen mittlerweile dies. Was die Japanische Regierung immer noch dementiert.
    In einem Beitrag wurden Russische Wissenschaftler und Leute von Greenpeace "Rußland" interviewt. Sie haben sich mit dem Fall auseinandergesetzt und zogen vergleiche mit der Katastrophe in Tschernobyl. Dabei ging es nicht um Technische Details, sondern um das Versagen der Regierung bei der Bewältigung des Störfalls. In allererster Linie wurde die stückelhafte Informationtaktik bemängelt die in Tschernobyl das Ausmaß an nachfolgenden Leid für die Menschen, Kinder und mittlerweile deren Kindeskinder verursacht. Weiterhin haben sie bemängelt das klare Parallelen in der Kopflosigkeit der Regierung und bei der Bewältigung der Katastropfe zu erkennen sind und keine Lehren daraus gezogen wurden.
    Die größten Verantwortung betrifft die Betreiberfirma. Die nur zögerlich und unzuverlässigen Angaben macht. In der Vergangangenheit hat sie sich ja auch mit unregelmäßigkeiten hervorgetan. Als sie 1973 eine komplette Kernschmelze verschwieg. Als nur ein Beispiel in der Reihe von vielen Störfällen. Sie jeden Unmut des Japanischen Volkes erpreßte und darüber mit angekündigten Stromausfällen zur Sommerszeit (wo Kühl und Klimaanlagen benötigt werden) im Keim erstickte. Sicherlich gibt es unter den Betreibern aus Effizienzgründen noch mehr "schwarze Schafe", die im vorliegenden Fall noch mal Glück gehabt haben oder deren Störfälle zur Zeit noch auf das nachwirkungen des Erdbebens geschoben werden kann und deren Konsequenzen nicht so dramatische Züge annehmen.
    Angesichts dieser spärlichen Informationen, Dementis und Gegendementis fragt man sich schon wer im Staate Japan das sagen hat. Die Betreiberfirmen (Energiekonzerne) oder die Regierung.
    Auch wenn ich dich in deiner Ehre ein wenig verletze. Die Japanische Kultur ist ein wenig anders, wenn ich so an den WWII denke, weiß auch nicht wie sich die Wertevorstellungen im laufe der Zeit geändert haben. Ich bin kein assimilierter oder möchtegern Japaner und folge dem Kaiser nicht bis in den Tod. Brauch auch nicht mit floskeln auf mein "Gesicht" zu achten. Ich entscheide selber und soviel Erfahrung habe ich mittlerweile das ich meistens bemerke, wenn mein Gegenüber mich für dumm verkaufen will. Entschuldige, ab einen gewissen Grad habe ich dann nicht mehr soviel Anstand demjenigen die Maske auch herunter zu reißen und Klartext zusprechen, bei aller Scham und jedem Respekt.

    Ein angeführter Aspekt der zögerlichen Tatsachenzustandsberichterstattung ist die geordnete Evakuierung der Menschen. Ein Streitpunkt, kann und ist die Regierung in der Lage soviele Menschen, neben der Problemeindämmug in den Kraftwerken, überhaupt zu evakuieren. Die Frage ist, hypotetisch die abwägung, welches Risiko ist größer. Das Risiko einer möglichen Massenpanik bei klarer Information der Bevölkerung oder vielleicht das Verstrahlen/Kontamination der Bevölkerung in den naheliegenden Ballungszentren mit deren Folgen der Menschen, Kinder und deren Kindeskinder und mehren Generationen danach. Die aktuelle Europäische Wettervorhersage prognostiziert für Japan nicht so optimistische Verhältnisse wie die Japanische in den kommen Tagen.
    Vielleicht auch noch mal der Aspekt anzuführen, für das unmittelbare Ausland und der Risiken dererer durch den Störfall. Falls die eine andere Schutzpolitik für ihre Bevölkerung vorsehen als die Japanische Regierung für ihre. Sowie das Vertrauen des Auslands in Japans Wirtschaft nach bewältigung der aktuellen Problemlage.


    @Conrad

    Ich glaube nicht das man von ca. 60 000 Hysterikern reden kann, wenn sich spontan angesicht der Aktuellen Vorfälle Menschen treffen die das Thema bewegt und sich damit auseindersetzen. Auf jedenfall Fall waren sie da, haben ihr Intresse bekundet, und waren nicht nur wie in anderen Fällen "Freunde Facebook clicks". Im übrigen war die Grunddemo im Stuttgart schon vor längerer Zeit geplant, erhielt nur durch neuerliche Vorfälle an aktualität. Es zeugt von mangelnden Respect und Achtung, Menschen zu verhöhnen die für ihre Überzeugung und die für das was sie bewegt auf die Straße gehen und demonstrieren.
    Das sie nicht so grundlos und ohne Sinn demonstrieren, zeigt sich auch daran das die Kanzlerin eiligst ein Gespräch zur Reaktorsicherheit einberufen hat.

    Ein Volk, das irrationaler ist als die Deutschen gibts auf diesem Planeten jedenfalls nicht !
    Anders als manch anderes Land das nicht durch solch eine schwere Schule gegangen ist. Vielleicht haben wir ja aus unserer Vergangenheit gelernt. Deshalb beschützen unsere verbliebene Heimat und Gesundheit um so mehr, auch wenn wir kauf nehmen müssen uns einzuschränken.

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