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Trittin fordert macht fuer Taliban

Erstellt von Phommel, 09.08.2010, 08:04 Uhr · 81 Antworten · 4.370 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Extranjero

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    Conrad, vor 20 Jahren war der spiegel mal glaubwuerdig. Heute ist das doch ein G+J-Magazin wie zig andere.
    Die Spiegelrolle von damals hat schon lange die Zeit uebernommen. Die berichten uebrigens auch bei diesen Themen wesentlich differenzierter.
    Solltest da mal deine Prioritaeten auch ueberdenken. Voellig unabhaengig von diesem Thema.

    Steinigungen gibt es, ja. Aber an der Tagesordung und gewoehnlich sind sie nicht. Beschraenkt sich auch auf eine Handvoll Laender.

    Die Feindlinie ist auch alles andere als so klar gezeichnet wie du es siehtst. Dieser Krieg ist viel komplizierter und alles andere als schwarz/weiss.

  2.  
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  3. #62
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von Extranjero Beitrag anzeigen
    Conrad, vor 20 Jahren war der spiegel mal glaubwuerdig. Heute ist das doch ein G+J-Magazin wie zig andere.
    .
    Der "Spiegel" ist doch kein G+J Magazin, wie kommst Du denn auf diesen Blödsinn ?

    Und über diese Steinigungen berichten ausser Spiegel auch noch Tagesschau, Heute usw. in Deutschland. Und es wird auf der ganzen Welt so berichtet, die können ja nicht alle Märchen erzählen. Es geht Dir einfach nur darum, dass Dein US-Feindbild bedient wird.

  4. #63
    Avatar von Extranjero

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    Ich zitier mal der Einfachheit halber Wiki:
    Der heutige Spiegel-Verlag Rudolf Augstein GmbH & Co. KG hat seit 1952 seinen Sitz in Hamburg in der Brandstwiete und produziert neben dem Hauptblatt dort auch das Manager Magazin. Augstein verfügte in seinem Testament Ende 2002, dass seine Erben ein Prozent ihres Anteils an die beiden übrigen Gesellschafter verkaufen müssten, damit verloren sie ihre Sperrminorität von 25 Prozent. 50,5 Prozent der Anteile an der Verlags-Holding Rudolf Augstein GmbH sind nun im Besitz der Kommanditgesellschaft der Mitarbeiter. Über die restlichen 25,5 Prozent verfügt der Hamburger Medienkonzern Gruner und Jahr, eine Tochter der Bertelsmann AG.[32] Geschäftsführer des Spiegel-Verlags war seit 1991 Karl Dietrich Seikel. Im Januar 2007 löste ihn Mario Frank, der ehemalige Geschäftsführer des Dresdner Druck- und Verlagshauses, ab. Seit dem 15. September 2008 ist der vormalige Verlagsgeschäftsführer der Stern-Gruppe, Ove Saffe, beim Spiegel-Verlag als Geschäftsführer tätig.[33]
    Der Spiegel
    Zwar nicht die Mehrheit aber die wirtschaftliche Fuehrerschaft.
    Der Wandel ist doch auch nicht zu uebersehen.

  5. #64
    KKC
    Avatar von KKC

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    Wer glaubt denn das in der heutigen Zeit, in der die Ressourcen knapp und knapper werden, ein Land wie Afghanistan das geschätzte 2,4 Billionen € Bodenschätze hat nicht Begehrlichkeiten ausgesetzt ist.
    Es ist doch erkennbar, das der Kampf um die immer knapper werdenden Ressourcen auf der Welt von den Großmächten immer intensiver und agressiver geführt wird. China und seine Politik in Afrika ist ein weiteres Beispiel.
    Das Ganze wird dann noch mit Verteidigung der Demokratie und der Menschenrechte, etc kaschiert.

  6. #65
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Extranjero Beitrag anzeigen
    .... Steinigungen gibt es, ja. Aber an der Tagesordung und gewoehnlich sind sie nicht. Beschraenkt sich auch auf eine Handvoll Laender. ....
    Na Gott sei Dank.
    Hoffentlich bleibt dies so.
    Noch sehr lange.

  7. #66
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Heike Groos, ehemalige Bundeswehrärztin in Afghanistan, hat ein erschütterndes Buch vorgelegt.

    http://www.weltexpress.info/cms/inde...ash=773c2f41d9

    Zitat aus dem Buch:

    "Deutsche Soldaten, verweigert den Kriegsdienst und setzt euch nach Thailand ab. In Afghanistan erwartet euch der Tod."

  8. #67
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von Extranjero Beitrag anzeigen
    Ich zitier mal der Einfachheit halber Wiki:

    Der Spiegel
    Zwar nicht die Mehrheit aber die wirtschaftliche Fuehrerschaft.
    Der Wandel ist doch auch nicht zu uebersehen.
    Der "Spiegel" erscheint nunmal im Spiegel-Verlag und nicht im Gruner und Jahr Verlag. Das ist eine Tatsache. An dieser Tatsache ändert sich auch nichts, wenn es Kapitalbeteiligungen anderer Konzerne am Spiegel-Verlag gibt.

    Und da über Greueltaten der Taliban nicht nur im Spiegel berichtet wird, wird wohl was dran sein. Man kann also davon ausgehen, dass dieser Terror der Taliban gegen das eigene Volk eine Tatsache ist.

    Deshalb muß der Westen sich also überlegen, ob er das so hinnehmen will und aus Afghanistan abzieht, oder doch lieber die Menschenrechte durchzusetzen will, auch wenn es viel Geld und Ressourcen kostet.

    Sollte man sich dafür entscheiden, Afghanistan den Taliban zu überlassen, kann also keine Regierung der Welt weiterhin rumtönen, dass die Menschenrechte (so wie der Westen und speziell Deutschland sie versteht) überall auf der Welt verteidigt werden sollen und müssen.

    Die Nato wird also weiterhin in Afghanistan bleiben, denn den Gesichtsverlust einer Niederlage gegen die Taliban ist ja keine Option. Ich wage mal die Voraussage, dass die Nato die nächsten 10-20 Jahre in Afghanistan bleiben wird. Und die deutsche Bundeswehr wird auch die ganze Zeit dabei sein. Letztenendes wird es ein Ermüdungskrieg gegen die Taliban, denn gegen die ungeheuren wirtschaftlichen Ressourcen des Westens sind die Taliban auf die Dauer machtlos.

  9. #68
    Avatar von Extranjero

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    Tja, da passt dann mal wieder das hier:

  10. #69
    Avatar von Extranjero

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    Conrad, allerspaetestens nach unser jahrelangen Diskussion im Forum zu den Sprachanforderungen unserer Ehefrauen kann ich blos noch kotzen wenn eine deutsche REgierung das Wort Menschenrechte in den Mund nimmt.

    Was den Spiegel angeht, so ist es heute nun mal so dass G+J und damit Bertelsmann wie bei so vielen anderen Medien auch das Sagen hat. DEutschlands Medienlandschaft wird doch nur noch von zweien, Bertelsmann und Springer beherrscht. Sagt viel zum Zustand der Pressefreiheit in unserm Land.

    Deshalb ist es auch so wohltuend, dass es noch Medien wie die Zeit und wenige andere gibt. Der Spiegel gehoert definitiv nicht mehr in diese Kategorie.

  11. #70
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von Extranjero Beitrag anzeigen
    Conrad, allerspaetestens nach unser jahrelangen Diskussion im Forum zu den Sprachanforderungen unserer Ehefrauen kann ich blos noch kotzen wenn eine deutsche REgierung das Wort Menschenrechte in den Mund nimmt.

    .
    Der gute alte Hannes Wader, sehr schön.

    Dass die Friedensbewegung von der Stasi gesteuert und finanziert wurden weiß man ja erst seit kurzem, geahnt hat man es allerdings schon immer.

    Die Mauer ist jedenfalls gefallen, weil der Westen eben nicht nachgegeben hat und Helmut Schmidt auf Biegen und Brechen die Nachrüstung durchgesetzt hat, obwohl er wußte, dass es ihn sein Amt als Bundeskanzler kosten könnte.

    Du lebst ja hier in Deutschland sicher unter dem Schutz der Menschenrechte und des deutschen Grundgesetzes. Da ist es leicht, sich hinter dem Grundgesetz zu verstecken und zu sagen "Was gehts mich an, dass in Afghanistan die Taliban morden, steinigen und foltern"......

    So wars doch auch bei Saddam Hussein, wo man in Deutschland so tat, als wenn er das das Unschuldslamm schlechthin ist. Trotzdem wurde er zum Tode verurteilt und hingerichtet von einem irakischen Gericht und wenn einer die Todesstrafe verdient hat, dann Saddam Hussein. Der wollte sich auch hinter dem Völkerrecht verschanzen und weiter Kurden ......... Damit ist es vorbei. Das Völkerrecht hat gesiegt.

    Und den Taliban kann man nicht einfach Afghanistan überlassen und einfach abhauen nach dem Motto "Nach uns die Sintflut", auch wenn viele sich das so vorstellen. Die Taliban können sich vielleicht hinter der Scharia verschanzen, bloß wird das wohl nichts nützen. Die Maßstäbe werden von der UNO gesetzt. Und nicht von irgendwelchen hinterwälderischen Terroristen und religiösen Fanatikern.

    Die Situation ist so ähnlich, wie in den 80ern, als es um die Nachrüstung ging und die politisch Verantwortlichen der Friedensbewegung eben nicht nachgegeben hat. Man muß es durchziehen und die Taliban in die Knie zwingen, so wie der Westen den Warschauer Pakt in die Knie und zur Aufgabe zwang. Nur so geht es.

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