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Thema "Flüchtlinge"

Erstellt von socky7, 07.05.2014, 18:02 Uhr · 17.922 Antworten · 761.346 Aufrufe

  1. #811
    Avatar von Nokhu

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    Neustadt: Pflegeeltern für minderjährige Flüchtlinge gesucht - Neustadt/Aisch - nordbayern.de


    Die Betreuung der Familien erfolgt über den Pflegekinderfachdienst des Jugendamts, bei besonderen Belastungen kann zusätzliche Beratung über die Neustädter Erziehungs- und Lebensberatungsstelle in Anspruch genommen werden.
    Für diese anspruchsvolle Aufgabe erhalten die Familien wie bei anderen Pflegekindern auch ein monatliches Pflegegeld. Bei Kindern ab dreizehn Jahren liegt es derzeit bei etwa 900 Euro pro Monat.


    Und für das eigene Kind gibt es 184 € Kindergeld...?

  2.  
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  3. #812
    Avatar von Nokhu

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    Nachtrag zu #811 :

    Fragen und Antworten: Die wichtigsten Fragen zu minderjährigen Flüchtlingen - badische-zeitung.de


    Welche Kosten entstehen dabei?


    In Freiburg bekommt das Christophorus Jugendwerk 335 Euro pro Tag pro Jugendlichen. Wohnt der minderjährige Flüchtling bei einem Kurzzeitpfleger, erhält dieser als Honorarkraft anteilig 102 Euro pro Tag. Im Vergleich dazu bekommt eine Pflegefamilie etwa 800 Euro pro Pflegekind – also etwa 26 Euro pro Tag. Die Kosten für die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge muss aber nicht die Stadt Freiburg tragen. Sie kann das Geld beim Bundesverwaltungsamt geltend machen.


    Kriminalitätsproblem: Freiburger Polizei verbindet 194 Straftaten mit minderjährigen Flüchtlingen - badische-zeitung.de

  4. #813
    Avatar von singto

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Das ist für mich schon erstaunlich, dass diese Herren nach Deutschland einreisen dürfen und nicht abgeschoben werden, während jeder VISA-Antrag von gut ausgebildeten philippinischen Krankenschwestern in Manila konsequent abgelehnt wird mit der Begründung: "fehlende Rückkehrwilligkeit".
    Ja, das ist die DEUTSCHE WILLKOMMENSKULTUR!
    Das soll noch einer verstehen.
    Da wird händeringend um hochqualifizierte Arbeitskräfte gerungen - doch diese kommen nicht,
    wollen nicht kommen.

    Das fängt schon beim Studium an.
    Ausländische Studenten an deutschen Hochschulen - der blanke Horror:
    So bestimmt etwa die Ausländerbehörde, ob ein Student einen Fachwechsel machen darf und nicht die Universität oder der Professor. Eine Rücksprache findet nicht statt – mit kostspieligen Folgen für die ohnehin klammen Studenten. Sie müssen in solchen Fällen wieder ins Ausland reisen und einen neuen Visumsantrag stellen. Ständig müssen Sie Ihren Unterhalt nachweisen, Vorzeigen von Bargeld wird nicht akzeptiert, es könnte ja jemand anderem gehören. Die Behörde befristet auch öfters einfach das Aufenthaltsende der Studierenden auf den Abgabetag ihrer Qualifikationsarbeiten, obwohl dieser Prüfungsteil erst nach der nötigen Bewertung durch die Gutachter (2 Monate) oder auch nach einer möglichen Prüfungswiederholung abgeschlossen ist.

    Arbeitgebervertreter Peter Clever gab in einem Interview mit dem Deutschlandradio eine Erklärung:
    „Wir haben unseren Behörden über Jahrzehnte in eine Abschottungskultur hineinentwickelt. Man hat gesagt: Haltet uns die Leute vom Hals! Die wollen alle nur in unsere Sozialsysteme einwandern! Und jetzt müssen wir deutlich machen, dass wir Fachkräfte benötigen, die wir umwerben müssen! Diese Mentalität in den Köpfen der Mitarbeiter in den Behörden zu verändern, geht nicht von heute auf Morgen.“

  5. #814
    Avatar von Ban Bagau

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    @Nokhu

    Der übliche Satz bei:

    Pflegegeld

    Die Pflegeeltern haben einen Anspruch auf Pflegegeld. Dessen Höhe wird in Karlsruhe nach den "Grundsätzen für die finanziellen Leistungen an Pflegefamilien" der Landesjugendämter und kommunalen Landesverbände bemessen. Es ist in drei Stufen nach dem Alter des Pflegekindes gestaffelt und setzt sich aus dem Grundbedarfssatz und den Kosten der Erziehung zusammen. Der Grundbedarfssatz deckt in der Regel den gesamten Lebensunterhalt des Pflegekindes ab. Die Kosten der Erziehung sind der "Anerkennungsbeitrag" für die Erziehungsleistung der Pflegeeltern.

    Das Pflegegeld beträgt seit dem 01.01.2015:


    Alter des Pflegekindes (von … bis unter … Jahren)
    Kosten für den Sachaufwand
    Kosten der Pflege und Erziehung
    Pflegegeld
    0 bis 6
    508 Euro
    269 Euro
    777 Euro
    6 bis 12
    589 Euro
    269 Euro
    858 Euro
    12 bis 18
    676 Euro
    269 Euro
    945 Euro

    Erhöhter Pflegegeldbedarf bei besonders entwicklungsbeeinträchtigten Kindern
    Bei besonders entwicklungsbeeinträchtigten Kindern kann sich ein erhöhter Bedarf sowohl beim Sachaufwand als auch im Hinblick auf die Kosten für Pflege und Erziehung wegen einem erhöhten erzieherischen Bedarf ergeben. Die Notwendigkeit für ein erhöhtes Pflegegeld (siehe weiterführende Informationen) ist nach den Erfordernissen des Einzelfalles im Rahmen der Hilfeplanung festzustellen.

    Neben dem monatlichen Pflegegeld können einmalige Beihilfen oder Zuschüsse (siehe weiterführende Informationen) insbesondere zur Erstausstattung einer Pflegefamilie, bei wichtigen persönlichen Anlässen sowie für Urlaubs- und Ferienreisen des Pflegekindes gewährt werden.
    Karlsruhe: Finanzielle Leistungen bei Vollzeitpflege

  6. #815
    Avatar von Nokhu

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    Nett von Dir (und unserer "Regierung") aber :


    a) Und für das eigene Kind gibt es 184 € Kindergeld...?


    und dies ist damit aber nicht erklärt.
    b)..aus meinem Link : In Freiburg bekommt das Christophorus Jugendwerk 335 Euro pro Tag pro Jugendlichen. Wohnt der minderjährige Flüchtling bei einem Kurzzeitpfleger, erhält dieser als Honorarkraft anteilig 102 Euro pro Tag.

    Ich glaub mein Schwein pfeift LaPaloma. Das sind ~10.000€ pro Monat bzw. 3000€ !!!!

    Aber wir haben es ja. Immer noch mehr rein. Macht hoch die Tür, die Tor macht weit.

    KOTZ !

    Und Rentner gehen Flaschen sammeln. Schöner Sozial-Staat.

  7. #816
    Avatar von Ban Bagau

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    Die Dissonanz zwischen was einem Kind an Kindergeld oder nach HartzIV Regelstatz als ausreichend zusteht, ist schon auffallend.
    Die Regelleistungen und Leistungen für erhöhten Bedarf sind aber in diesem Bezug speziell nicht auf Asylsuchende oder Flüchtlinge beschränkt.


    Die Fehler der Gesellschaft müssen ebend mit ein wenig "Schmerzensgeld" für die Pflegeeltern glatt gebügelt werden.

  8. #817
    Avatar von Hermann2

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    Von den derzeit 63 in Freiburg lebenden jugendlichen Asylbewerbern wird nur gegen 38 ermittelt!
    Ist doch nur knapp die Hälfte - könnte schlimmer sein, denn dann kann die Dunkelziffer nimmer so hoch sein!

  9. #818
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von Hermann2 Beitrag anzeigen
    Von den derzeit 63 in Freiburg lebenden jugendlichen Asylbewerbern wird nur gegen 38 ermittelt!
    Ist doch nur knapp die Hälfte
    Hä? Knapp die Hälfte?

  10. #819
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von Helli Beitrag anzeigen
    Hä? Knapp die Hälfte?
    Entschludrigung! Hatte meine Lieblings-Smiley vergessen:
    Hast natürlich recht - sind ja mindestens etwa ungefähr ca. 65%, wenn nicht noch mehr Prozente!

  11. #820
    Avatar von Uns Uwe

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    Hier mal ein kleiner Bericht über das Asyldorf am hamburger Volkspark, an dem ich hin und wieder vorbeikomme:
    Containerdorf in Bahrenfeld: Flüchtlinge klagen: Wir fühlen uns wie ausgesperrt | Nachrichten.- Hamburger Morgenpost

    Und hier meine Meinung dazu: Natürlich sind die Lebensumstände für die Asysuchenden dort ziemlich schlecht. Da braucht man nichts schönreden. Die Leute sind dort wirklich ziemlich weit ab von irgendwelchen Einkaufs oder Freizeitmöglichleiten und in den dort vorhanden Hütten möchte ich keine zwei Minuten leben. Übrigens sind dort überwiegend junge Männer untergebracht, von denen nicht wenige aus Afrika un Tschetschenien stammen.

    Das viele der Asylsuchenden das Dorf nicht verlassen, weil sie traumatisiert sind, halte ich schlichtweg für Refugges-Willkommen Gejammer aus dem Handbuch der linksgrünen Asylromantiker. Das die Menschen dort länger als die vorgesehenen drei Monate verbleiben müssen, zeigt ganz klar die Konzept und Hilflosigkeit der schönredenden Politik auf.

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