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Thema "Flüchtlinge"

Erstellt von socky7, 07.05.2014, 18:02 Uhr · 17.950 Antworten · 763.082 Aufrufe

  1. #3801
    Avatar von singto

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    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    In ganz Hamburg werden jetzt Asylunterkünfte aus dem Boden gestampft. Jeder Bezirk soll bunter werden.
    Ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar, warum man Flüchtlinge noch in dicht besiedelte Großstädte wie Hamburg reinquetschen muss, wo überhaupt kein beziehbarer Wohnraum vorhanden ist, geschweige denn bezahlbarer für den Großteil der Einwohner.

  2.  
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  3. #3802
    Avatar von noritom

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    Zitat Zitat von singto Beitrag anzeigen
    Ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar, warum man Flüchtlinge noch in dicht besiedelte Großstädte wie Hamburg reinquetschen muss, wo überhaupt kein beziehbarer Wohnraum vorhanden ist, geschweige denn bezahlbarer für den Großteil der Einwohner.
    Kann ich dir erklären warum, musst halt mal das Sommerinterview mit der Raute aus der Uckermark anschauen.

    Erkenntnis: planlos, ziellos, realitätsfremd, mitunter kleinkariert, aussitzende Tendenz, machtbesessen...........

    So ist nun mal die von uns gewählte politische Landschaft. Darum werden Dinge getan und veranlasst, die bei einem Bürger mit gesundem Menschenverstand ein "nicht nachvollziehbar" hervorrufen.

  4. #3803
    Avatar von singto

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    Zitat Zitat von Loso Beitrag anzeigen
    Für mich liest sich das relativ nüchtern.
    Die Stimmung in der Einrichtung ist schlecht
    Übellaunig sitzt der Algerier Abdel Malki im Garten der Anlage und wiederholt: „Beckenbauer, Rummenigge.“ Deutschland mit seinem Wohlstand und den Millionenfußballern hat ihn angelockt. Aber jetzt fühlt er sich im Abseits. „Dieses Haus hier ist kein gutes Willkommen“, brummt Malki. Zu viele Männer auf einem Haufen, schlechte Stimmung.
    focusonline

    Da hat so mancher die deutsche Willkommenskultur missverstanden und ist enttäuscht. Kein roter Teppich, kein reichlich gedecktes Willkommens-Buffet und zu viele Männer auf einem Haufen. Da sollte der Ortsvorsteher doch mal ein Machtwort sprechen und die weibliche Dorfjugend einladen, um den armen Kerlen ein wenig Gesellschaft zu leisten.

  5. #3804
    Avatar von strike

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    ... Immerhin geben diese Menschen nach Berechnungen des Staatsfernsehens täglich sechs Millionen Euro in Serbien aus. ...
    Hmmmm, das wären ungefähr 2,1 Milliarden Euro/Jahr - sind das bei 40 Milliarden Euro BIP nun viel oder wenig?
    Report: Selbst die Profiteure klagen über Flüchtlinge - Echo Online

  6. #3805
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von singto Beitrag anzeigen
    Ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar, warum man Flüchtlinge noch in dicht besiedelte Großstädte wie Hamburg reinquetschen muss, wo überhaupt kein beziehbarer Wohnraum vorhanden ist, geschweige denn bezahlbarer für den Großteil der Einwohner.
    Ich denke ein Problem ist, dass die erstmal in den Großstädten vermehrt ankommen. Hamburg muss eigentlich 2,5% der bundesweiten Flüchtlinge aufnehmen. Also ist es wohl weniger eine Frage von Reinquetschen, sondern von Weiterverteilung.

  7. #3806
    Avatar von xxeo

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Daß Massenunterkünfte untauglich sind, zeigt sich sofort.

    Mittelfristig bleibt also nur die Verteilung in der Fläche.
    Das birgt noch größeren "Sprengstoff". Kaum, weil die Bevölkerung rechter Probaganda erliegt. Es treibt das kopflose Agieren der Offiziellen dahin.

    Eben. Und massenhaft viel Leerstand gibt es eben in Teilen Ostdeutschlands. Man berichtet von ganz oder weitgehend leeren Plattenbauten und von Orten, die hart an der Grenze zu Geisterstädten sind. Ehemalige NVA- oder Rotarmistenkasernen kommen hinzu. Bloß werden die Leutchen in Ostdeutschland das nicht hinnehmen. Dann fliegen ganz schnell, in ganz Deutschland, noch viel mehr Brandsätze.

    Im Übrigen denke ich oft an diese Richterin in Berlin-Neukölln, die sich das Leben nahm. Wie hieß sie? Ach ja, Heisig. Die wusste bestimmt, warum sie nicht mehr wollte.

    Ich habe nicht
    - einen Lösungsansatz für diese wahrlich multikausale Malaise in Europa,
    - allzuviel Hoffnung für Europas Zukunft,
    - die Illusion, dass Thailand ein ideales Land ist, bei Gott nicht, oder dass man dort paradiesisch leben kann, mit schönen Frauen und prima futtern für wenig Geld und so...

    Ich habe
    - mehr denn je die Entschlossenheit, aus Deutschland wegzugehen, sogar aus Europa. Weil ich einfach glaube, dass die enormen sozialen und ökonomischen Veränderungen, die ich überwiegend negativ sehe, beinahe zwangsläufig dazu führen werden, dass Europa ein kuscheliges Plätzchen nicht mehr sein kann.

    Ist meine ganz persönliche Wahrnehmung. Vielleicht/hoffentlich täusche ich mich, und alles wird schön und nett und harmonisch und lauschig multikulti, mit einer wieder anständigen Währung und ewigem Wirtschaftswachstum und tollen Wohnungen für alle und lauter wunderbaren, solidarischen, wohlhabenden und gesetzestreuen Menschen.

  8. #3807
    Avatar von heidi

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    angesichts der horromeldungen der letzten tage bin ich schon gespannt, ob und wann und ob überhaupt unsere staatsoberhäupter sich zu wort melden, um uns aufzuklären. das wäre doch ihre aufgabe, nicht wahr?


    ich habe es schon mal geschrieben, bei mir fast nur noch unauffällige kriegsflüchtlinge aus syrien zu sehen, gut gekleidet, gebildet und nicht unbedingt arm. sah eine familie beim einkauf in einem elektronik shop, was sie so alles kauften- umso besser, wenn einige geld haben. die frage ist, dürfen sie arbeiten? studieren? wollen sie wirklich hier bleiben? ...viele fragen, die wir uns alle stellen.

    und könnte man nicht besser goldmann sachs und co für die wirtschaftsflüchtlinge zur kasse bitten als uns arme teufel?

    ich kenne syrien so gut wir gar nicht, hatte nur mal lange wartezeit am flughafen in damaskus bei einem zwischenstopp aus paris. man hat alle insassen am zoll kontrolliert wie verbrecher, nahm uns frauen kosmetikartikel weg, elektronikartikel auch....keiner traute sich mehr zu lachen, weil die uns alle am flughafen mit waffen bedrohten, wenn wir nicht ruhig still sassen..das ist zwar schon länger her..aber ich weiss nur, dass wir sehr froh waren, als wir endlich unseren anschlussflug antreten durften.

    naja, und hollande und merkel treffen sich ja morgen, schaun wir mal, ob man uns endlich was positives zu sagen hat. man kann ja noch hoffen..

  9. #3808
    Avatar von joachimroehl

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    DSC01526.JPG Verwaiste sowjetische Kaserne in Jüterbog bei Berlin

    @xxeo Du hast die Situation sehr treffend beschreiben. Da wo viel Leerstand besteht will kein Flüchtling hin. Seit Jahren hat sich nämlich rumgesprochen hat, dass es in Mitteldeutschland breite Landstriche gibt, die nicht nur von ängstlichen US-Reiseunternehmen sondern auch unseren Sicherheitsbehörden als NOGOAREAS oder gar "National Befreite Zonen" eingestuft sind. Dort findet der Wirtschaftsflüchtling dann folgende schlagenden Gegenargumente:

    1) keine Willkommenskultur für Wirtschaftflüchtlinge

    2) keine Speckgürtel wie in München und anderen Ballungsräumen, wo man eines Tages legale oder

    3) illegale Geschäfte betreiben kann (Autoscheibenwäsche, Drogenhandel, BTM, Zuhälterei usw.)

    4) nur wenige "Leuchtpunkte" wie Leipzig oder Weimar (stark studentisch besiedelt/rot-grün gekippt)

    5) Ausnahme: die inzwischen ghettoisierten Bezirke Neukölln+Kreuzberg im Westteil Berlins

    .
    .
    .

    PS: wenn einige Westdeutsche mit offenem Mund diese geballte Ladung Fakten lesen kommen sie schnell zu dem Schluss alle Mitteldeutschen wären Ausländerhasser.. das kann aber ganz schnell widerlegt werden. Denn fast 200.000 Migranten lebten zu DDR-Zeiten überwiegend friedlich mit uns zusammen. Wie überall macht´s eben die Menge.

    Das waren ganze 1,2 Prozent der Bevölkerung und das war gut für sie und die Gäste, ganz egal ob Asylsuchender, Kriegsflüchtling, Künstler, Militär, Student, Wissenschaftler oder Vertragsarbeiter. Viele sind nach 1989 auch weiterhin in der Region geblieben.

  10. #3809
    Avatar von xxeo

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    Vorbehalte gegen Flüchtlinge gibt es überall in Europa. Die Österreicher scheinen mir weit vorn, dort brodelt es.

    Allerdings machte ich bei Besuchen in der DDR meine Erfahrungen. Stichwort Fidschis. Man sprach offiziell von sozialistischen Bruderländern, denen es zu helfen gelte; kaum verhüllt kamen dann aber gleich recht homophobe Äußerungen, und zwar von offiziellen Herrschaften, die uns begleiteten/beaufsichtigten.

    No-Go-Areas haben wir in Köln vielleicht schon. Wenn nicht, dann beinahe. Der Kölnberg hat dort, wie mir scheint, das berüchtigte Chorweiler als Nummer Eins der lausigen Gegenden abgelöst, und das will was heißen. Porz ist abends auch keine gute Spaziergegend mehr, und Mülheim ist schon seit ewiger Zeit Klein-Istanbul.

    Gerade las ich in der Zeitung über den Ost Häslich in der Oberlausitz, wo jetzt auch, tüchtig gegen den Willen der Einhemischen, Neubürger einquartiert werden. Einer sagte, er sei mal durch Köln gefahren und habe sich gefühlt wie in Johannesburg...

  11. #3810
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von xxeo Beitrag anzeigen
    Eben. Und massenhaft viel Leerstand gibt es eben in Teilen Ostdeutschlands. Man berichtet von ganz oder weitgehend leeren Plattenbauten und von Orten, die hart an der Grenze zu Geisterstädten sind. Ehemalige NVA- oder Rotarmistenkasernen kommen hinzu. Bloß werden die Leutchen in Ostdeutschland das nicht hinnehmen. Dann fliegen ganz schnell, in ganz Deutschland, noch viel mehr Brandsätze.
    Ganz richtig, nicht nur im Osten.
    Und warum?
    Weil das nur bedingt eine Frage der Wohnraumkapazität ist.

    Das eigentliche Problem ist, daß garantiert nicht klappt, was Du Dir (zurecht) wünschst, aber was Du zurecht anzweifelst, daß es klappt:

    Zitat Zitat von xxeo Beitrag anzeigen
    Vielleicht/hoffentlich täusche ich mich, und alles wird schön und nett und harmonisch und lauschig multikulti, mit einer wieder anständigen Währung und ewigem Wirtschaftswachstum und tollen Wohnungen für alle und lauter wunderbaren, solidarischen, wohlhabenden und gesetzestreuen Menschen.

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