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Thema "Flüchtlinge"

Erstellt von socky7, 07.05.2014, 18:02 Uhr · 17.949 Antworten · 762.784 Aufrufe

  1. #3321
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    Geschichtskenntnis?

    Wer noch einen Schritt weiter gehen will, suche einfach im Netz mal nach der Operation Unthinkable wo die Westalliierten planten gemeinsam mit den Resten der deutschen Armee gegen die Sowjetunion aufzumarschieren. Führt aber hier zu weit weg vom Strang..

    Quelle: Pattons wahnwitziger Plan | Regionen (eine BRD-Quelle versucht Patton vors Loch zu schieben..)
    und Vom Zweiten zum Dritten Weltkrieg: Die globale NATO und das remilitarisierte Deutschland (Teil 2) | Inland (kritische objektivere Sicht)
    Warum so kompliziert?

    Schau einfach mal hier

    https://de.wikipedia.org/wiki/Marshallplan

  2.  
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  3. #3322
    Avatar von joachimroehl

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    Dieter jeder macht mal Fehler, auch Du und ich und wir beide wissen, dass Wikipedia eine sehr grobschlächtige Basisquelle ist. Sehr vereinfacht und vieles nach Gusto zusammengesammelt. Auch kann da jeder seinen Senf reinschreiben..

  4. #3323
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    ... Wenn von "Müll" die Rede ist, kann eigentlich nur das eigene Gerede gemeint sein. ...
    Zumal wenn Herr Bokwango offensichtlich der Kaste und politischen 'Elite' im Kongo angehört, die dafür verantwortlich zeichnet, dass dieser "Müll" die besseren Perspektiven im Ausland sieht.

  5. #3324
    Avatar von joachimroehl

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    Es gibt ähnliche Äußerungen von bulgarischen Politikern, dort allerdings begrüßt man die herzzerreisende deutsche "Willkommenskultur" heimische bulgarische Zigeuner in der BRD gar als "Bereicherung" aufzunehmen.

    Noch härter und mit klarem Bezug auf unsere seinerzeitige Tradition im Umgang mit Kulturfremden sagte es mir im Frühjahr ein ungarischer Expat am Schwimmbecken in Jomtien Beach. Den Istvan kann ich wegen bekannter Zensur hier aber leider nicht wiedergeben ..

  6. #3325
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    Dieter jeder macht mal Fehler.....
    Leider machst du in geschichtlichen Zusammenhaengen nichts als Fehler. Der Marshallplan wurde im Fruehjahr 1948 gestartet und muss deshalb seit mindestens 1947 in der Planung gewesen sein.

    Der Kalte Krieg startete nach 1949. Den Marshallplan als geplantes Kampfmittel in einem solchen zu betrachten, schliesst sich deshalb aus.

    Dass sich dann spaeter angesichts de Kalten Krieges niemand mehr ueber die Kosten aergerte, ist eine andere Sache.

    Das lag der Motivation des Marshallplans zugrunde, ich zitiere aus dem link:

    ach dem Zweiten Weltkrieg war man sich in Washington einig, dass sich eine derartige Krise nicht wiederholen dürfe. Das Außenministerium setzte sich unter Harry S. Truman für eine aktive Außenpolitik ein, traf damit beim Kongress aber eher auf Ablehnung. Anfangs hoffte man, dass für den Wiederaufbau Europas nicht viel getan werden müsse und dass Großbritannien und Frankreich mit Hilfe ihrer Kolonien ein schneller Wiederaufbau ihrer Volkswirtschaften gelingen würde. Bis 1947 gab es nur geringe Fortschritte; die kalten Winter hatten die Situation verschärft. Die europäischen Volkswirtschaften lagen 1947 noch unter ihrer Leistungsfähigkeit vor Kriegsbeginn. Sie zeigten nur wenig Zeichen eines Wachstums; eine hohe Arbeitslosenquote und Nahrungsmittelmangel führten in mehreren Staaten zu Streiks und Unruhen. Die landwirtschaftliche Produktion erreichte 83 %, die industrielle Produktion 88 %, die Exporte 59 % des Vorkriegsstandes.


    Das dringendste Problem war der Nahrungsmittelmangel. Vor dem Krieg hatte Westeuropa Nahrungsmittel aus Osteuropa importiert; diese Quelle war jetzt durch den entstehenden Eisernen Vorhang abgeschnitten. Besonders schlimm war die Situation in Deutschland, wo jeder Bürger 1946/1947 im Durchschnitt nur unzureichende 1800 Kilokalorien pro Tag zu sich nehmen konnte.[4] William Clayton berichtete Washington, dass „Millionen von Menschen langsam verhungern“.[5] Ähnlich wichtig für den Niedergang der Wirtschaft war der Mangel an Kohle, der durch den schweren Winter 1946/1947 (in dem hunderte Deutsche erfroren) noch einmal verschärft worden war. Das humanitäre Ziel, diese Notlage zu beenden, war ein Grund für den Marshallplan.
    Die einzige Großmacht, deren Infrastruktur den Krieg fast unbeschadet überstanden hatte, waren die Vereinigten Staaten. Sie beteiligten sich später mehr als die meisten europäischen Staaten am Krieg (ausgenommen die Sowjetunion) und hatten auf eigenem Territorium nur wenig Schaden erlitten. Die amerikanischen Goldreserven waren noch vorhanden, ebenso die große landwirtschaftliche und industrielle Produktionsbasis. Während der Kriegsjahre hatte das Land, da es für das eigene Militär, für die Verbündeten und auch für den Kriegsgegner produzierte, das schnellste Wirtschaftswachstum seiner Geschichte. Nach dem Krieg stellten die Fabriken die Produktion schnell auf Konsumgüter um, der Mangel der Kriegsjahre wurde durch einen Boom bei den Konsumgüterausgaben abgelöst. Trotzdem hing die Langzeitentwicklung der Wirtschaft am Handel, um durch den Export dauerhaften Wohlstand zu sichern. Mit den Geldern des Marshallplans konnten die Europäer Güter und Rohstoffe aus den Vereinigten Staaten kaufen.

  7. #3326
    Avatar von joachimroehl

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    Blablabla schön abgeschrieben und auf dem Nievau der Bundeszentrale für Politische Bildung ..
    Bist Du für die eigentlich immer noch tätig?

  8. #3327
    Avatar von Amsel

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    ...wenn dann so ein *****Sterne Beitrag wie #3181 von Kubo stehen bleibt, ist das schon in Ordnung. Der bringt es ganz verdaulich für unsere Verschlafenen auf den Punkt. Bleibt nur noch zu hoffen, daß nach soviel Information irgendwann das Nachdenken und auch richtiges Handeln einsetzt. Danke
    Besonders gut und treffend auf den Punkt gebracht, finde ich diesen Beitrag, von @Kubo.

    Hierin warnt @Kubo vor Nationalisten.


    Zitat Zitat von Kubo Beitrag anzeigen
    "Wunderbar" werden einige meinen, dann kann es wenigstens keine nationalistisch gesinnte Regierung mit einer starken Führung mehr geben.

    Dabei übersehen sie aber geflissentlich, dass genau diese Nationalisten beim Imperialisten USA das Sagen haben,

    ..selbst dann , wenn sie sich dort welche Demokraten nennen und einen schwarzen Drohnenbomber zum Präsidenten gewählt haben.

    Mit anderen Worten, Nationalismus kann sehr gefaehrlich sein.

    Nach meiner Ansicht ist ein Nationalismus der sich auf das Zusammengehoerigkeitsgefuehl einer Ethnie gruendet intensiv zu hinterfragen.

    Zum Beispiel: Warum ist diese Ethnie anderen gegenueber priviligiert?

  9. #3328
    Avatar von Loso

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Herr Bokwango hat sich offensichtlich im Ton vergriffen. Wenn von "Müll" die Rede ist, kann eigentlich nur das eigene Gerede gemeint sein. Von einem UN Vertreter könnte man normalerweise mehr erwarten, aber es gibt wahrscheinlich auch in Afrika "Nieten in Nadelstreifen".

    Cheers, X-pat
    Er hat Anfang Juni 2011 da einen "offenen Brief" an die italienische Nachrichten-Seite julienews geschrieben. Der Herr sitzt oder sass in Genf bei der UN. Nach entsetzten Reaktionen hat er das gleich mehrfach in Interviews bei julienews relativiert. Diese Seiten sind dort auch abrufbar, die Seite mit dem offenen Brief kann nicht abgerufen werden. Er sagte, er wollte damit aufrütteln und bewusst provozieren, damit das Bild von Schwarzafrikanern in Europa nicht von den Bildern mit Flüchtlingen in Süd-Italien im Müll (seinerzeit hatte ganz Italien mal wieder ein Müllabfuhr-Problem) bestimmt werden.

    Wie auch immer man dazu steht, seit vier Jahren geistert dieses Zitat auf allen einschlägigen Seiten herum, und bietet Rassisten eine bequeme Möglichkeit, in einem Zitat das auszudrücken, was sie selber öffentlich nicht dürfen. Wenn das Zitat nicht nur einmalig verwendet wird, kann man wohl von einem missbräuchlichen Gebrauch ausgehen, denke ich.

  10. #3329
    Avatar von phi mee

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    Gestern Nachmittag kreiste wieder mal längere Zeit ein Hubschrauber. Heute morgen wollte ich dann mal in der Regionalpresse schauen was da mal wieder los war.

    Hätte ich mir auch fast denken können:

    Bis zu 100 Männer an Massenschlägereien in Essen beteiligt | WAZ.de


    Das wäre doch die Gelegenheit gewesen die Bande einzukesseln, in Container verfrachten, in den nächsten Frachtflieger schieben und dann über dem Libanon abzuwerfen. Da wir ja, im Gegensatz zu denen, noch Menschen sind, gnädigerweise mit Fallschirm.

  11. #3330
    Avatar von joachimroehl

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    Was der kritische UN-Gesandte seinerzeit festgestellt hat, ist von der Gegenwart schon längst bestätigt worden. Dumpfe Wahrheitsverweigerer können dann nur noch ein "Nestbeschmutzer" ausspucken. Hier ein Ausflug nach Süditalien, für unserer Sammlung aus Amsel, Drossel, Fink und einigen anderen ..

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