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Text meiner E-Mail an die Initiatoren Volksbegehren "berlin-haeufchenfrei.de"

Erstellt von socky7, 15.02.2014, 09:32 Uhr · 55 Antworten · 3.907 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von socky7

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    Text meiner E-Mail an die Initiatoren Volksbegehren "berlin-haeufchenfrei.de"

    Diese E-Mail habe ich gerade abgesendet. Ich habe auf die Uhr gesehen:
    für die Formulierung dieses Textes hatte ich genau 90 Minuten benötigt.
    Fast schon genial - oder sehe ich das falsch ? Spaß beiseite, denn das Thema ist nicht spaßig !
    Text:

    Sehr geehrte Initiatoren des Volksbegehrens "berlin-haeufchenfrei.de" !

    Es wäre fatal, wenn sich das Volksbegehren nur auf den Hundekot beziehen würde und nicht auch auf eine wirksame Kontrolle der schwarzen Schafe unter den Hundehaltern, die ihre Hunde nicht angemeldet haben, die Hunde in Grünflächen grundsätzlich nicht anleinen und den Hundekot auch nicht sofort beseitigen.
    Amtliche Statistik :
    Von den 230.000 Hunden in Berlin sind weniger als die Hälfte angemeldet !

    Da sich die Ordnungsämter gegenüber Hundehaltern passiv - tlw. untätig -verhalten, könnte nur eine wirksame Kontrolle den untragbaren Zuständen in Berlin abhelfen.
    Ich denke hier an eine Lösung analog zu den Fahrkartenkontrolleuren in Zivil in Berliner S- und U-Bahnen. Vor diesen Kontrolleuren (tlw. mit Tattoo und Piercing) hätten auch asoziale Hundehalter Respekt. Die Aufgabe dieser Kontrolleure wäre es, gegen ein Entgelt von jeweils 40 bis 50 € die Personalien derjenigen Hundehalter festzustellen, deren Hunde nicht angemeldet sind, die Hunde in Grünanlagen nicht anleinen und den Hundekot nicht sofort beseitigen.
    Die Bußgelder würden dann anschließend die Ordnungsämter verhängen.

    Auf der Halbinsel Stralau hatte ein älterer Herr vor einer Woche spontan eine sog.
    "Berliner Initiative gegen asoziale Hundehalter"
    gegründet. Diesen Namen halte ich für genau so unglücklich, wie das Logo von "Stadt und Hund" mit dem k.ckenden Hund !
    Mit diesem Logo wird die Spendenbereitschaft von Leuten mit Geld abgewürgt.
    Es geht darum Spenden von reichen Omas und Opas zu erhalten, die ihre kleinen Enkel vor Bisswunden nicht angeleinter Hunde schützen wollen.
    Beispiel - selbst beobachtet :
    Eine junge Mutter geht mit einem zweijährigen Kleinkind auf dem Uferweg an der Spree in Stralau spazieren. Steht auf einmal ein schwarzer "Hund von Baskerville" mit dem Kopf nur 30 cm vor dem Gesicht des Kleinkindes. Die Mutter in panischer Angst zum Hundehalter:
    "Bitte nehmen Sie Ihren Hund an die Leine !"
    Antwort:
    "Halt die Klappe du dumme Schl.mpe, mein Hund will doch nur schnuppern!"

    Auf der Halbinsel Stralau in Berlin wurden eine Woche lang auf den Rückseiten der rd. 40 Grünflächen-Schilder gelbe DIN A 4 Poster (in Plastikfolie eingeschweißt)
    aufgeklebt mit einer Kurzfassung des Berliner Hundeflyer. Diese Poster waren samt und sonders innerhalb von 24 Stunden wieder abgerissen.
    Anm.: Diese Poster waren übrigens mit dem Logo von Berlin und "ihre Berliner Ordnungsämter" versehen. Das könnte dem Initiator von "Berliner Initiative gegen asoziale Hundehalter" ein Strafverfahren wegen Verletzung des Urheberrechtes einbringen. Deshalb werde ich diesen Namen nicht verraten. Außerdem wurde diese Aktion wegen Erfolglosigkeit offenbar eingestellt.

    Warum wird die Presse und die Tourismus-Wirtschaft in Berlin nicht verstärkt auf dieses Thema aufmerksam gemacht ?
    In Tourismus-Foren von Berlin-Besuchern aus dem Ausland wird immer mehr auf das Problem der nicht angeleinten Hunde in Berliner Grünanlagen und auf Berliner Uferwegen verwiesen.
    Ratschläge dort : "Fahren sie bloß nicht mit Kleinkindern nach Berlin ! Dort kommt es in Parks und Grünanlagen nicht selten zu Biss-Attacken durch nicht angeleinte Hunde. Außerdem sind die Bürgersteige und Spazierwege in Berlin übersät mit ekligem Hundekot !"

    Eine Großstadt wie Berlin ist - von Ausnahmen abgesehen - generell kein Ort für artgerechte Hundehaltung. Solange man kein eigenes Grundstück hat, auf dem der Hund sich jederzeit frei draußen bewegen kann, besteht kein plausibler Grund sich einen Hund anzuschaffen. Mit einem Hund in einer Mietwohnung tut man dem Hund, sich selbst und den Nachbarn keinen Gefallen.
    Der Hund ist kein Kinderersatz und auch kein Modeaccessoir !
    Wer unbedingt einen Hund halten will, sollte aufs Land ziehen. Brandenburg ist groß genug für alle potentiellen Hundehalter.

    Ich schaue seit drei Jahren auf den Uferweg an der Spree, auf dem alle 200 m auf die Leinenpflicht für Hunde hingewiesen wird. 90 % der Hunde sind nicht angeleint im kinderreichen Stralau, in dem jedes Jahr 72 Kinder in der Thalia-Grundschule eingeschult werden und in dem die beiden KITAS überquellen von Kleinkindern.

    Es gibt in Berlin untätige Ordnungsämter, die noch nie mit Zivilstreifen gingen um die asozialen Hundehalter zu erfassen. - frühmorgens, abends und an Wochenenden sowieso nicht.
    Außer einem Hundeflyer haben die Ordnungsämter kaum etwas auf diesem Gebiet getan.
    Auf dem Gebiet der gravierenden Probleme durch asoziale Hundehalter besteht in Berlin quasi Gesetzlosigkeit.
    Allein auf der Halbinsel Stralau befinden sich 40 Schilder, die auf die Leinenpflicht für Hunde hinweisen. Nur 10 % hält sich daran. Keiner tut etwas dagegen.
    Ich verweise noch einmal auf den ersten Satz meiner E- Mail !

    Sie können Textstellen und Auszüge meiner E-Mail (wörtlich oder sinngemäß) für ihre Pressearbeit benutzen. Aber bitte nicht meinen Namen erwähnen, denn ich wurde schon von aggressiven Hundehaltern bedroht !

    Mit freundlichen Grüßen
    socky7

  2.  
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  3. #2
    Avatar von joachimroehl

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    Warum so gestelzt? selbst ist der Mann mit Pfefferspray legal bewaffnet und vor dem Haus ein kräftiges Ultraschallgerät zur Tiervertreibung ab 20.000 Hz aufwärts, mehr findet sich bei https://www.gegenhund.org/ aber Vorsicht bei allem, denn die Gegenseite ist auch nicht blöd -> http://www.giftkoeder-radar.com/

  4. #3
    Avatar von Samuimike

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    Bitte eine Kopie an den Bürgermeister auf Samui schicken. Hunde im überfluß, Streuner die am Strand lungern und auf der Strasse eine Gefahr für Mensch Bike und Auto sind.

  5. #4
    Avatar von berti

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    Zitat Zitat von Samuimike Beitrag anzeigen
    Streuner die am Strand lungern und auf der Strasse eine Gefahr für Mensch Bike und Auto sind.
    sicher ausschließlich Ausländer

  6. #5
    Antares
    Avatar von Antares
    Zitat Zitat von Samuimike Beitrag anzeigen
    Bitte eine Kopie an den Bürgermeister auf Samui schicken. Hunde im überfluß, Streuner die am Strand lungern und auf der Strasse eine Gefahr für Mensch Bike und Auto sind.
    An den Hauptstränden werden die Hunde am Anfang der High Season vom Dog Rescue Center eingesammelt und im März / April nach und nach wieder laufen gelassen.
    Damit will man den Vergiftungsaktionen der Resortbetreiber zuvor kommen....

  7. #6
    RAR
    Avatar von RAR

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    Unsere Hunde sind auch nicht gemeldet - eigentlich ist keiner gemeldet hier im Ort

  8. #7
    Avatar von benni

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    fahr Auto, Samuimike, dann erkennst selbst du eventuell, daß für Autos Hunde Null Gefahr sind.

  9. #8
    Antares
    Avatar von Antares
    Zitat Zitat von benni Beitrag anzeigen
    fahr Auto, Samuimike, dann erkennst selbst du, daß für Autos Hunde Null Gefahr sind.
    Sorry @benni das sehe ich anders, ich muß mich jedesmal wenn ich auf Samui ankomme umstellen. In Deutschland bremse ich für Hund und Katz, mache ich das in Thailand habe ich sehr schnell eine Familie mit dem Roller hinten auf der Stoßstange hängen. Die Zweiräder halten keinen Abstand und rechnen auch nicht damit das ein Auto für einen Hund eine Vollbremsung einleitet.
    Also nur das Gaspedal anlupfen und etwas ausweichen soweit es der Verkehr gefahrlos zulässt.

    Ich denke schon das weniger Soi Hunde auch weniger Gefahr im Straßenverkehr bedeuten würden.

  10. #9
    Avatar von benni

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    ok. und was hat das inhaltlich mit meinem Posting zu tun? Ein member postete, daß Hunde Gefahren für u.a. Autos wären, also für Leute, die im Auto sitzen, nehme ich mal an, die sich verletzten könnten, falls es zu einer Kollision mit einem Hund kommen sollte, der am Strand oder auf der Strasse lungert. Egal ob du nun bremst oder auch nicht, in beiden Fällen, ist das nicht der Fall.

  11. #10
    Avatar von socky7

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    glaubt jemand von euch, dass die vom Volksbegehren "berlin-haeufchenfrei.de" beabsichtigten Maßnahmen Wirkung zeigen werden ?

    "Gegenstand des Volksbegehrens ist die Verabschiedung eines "Gesetzes zur Minimierung der Hundekotbelastung in Berlin" mit im Wesentlichen folgendem Inhalt:
    Das Land Berlin installiert und betreibt 5.000 Spender für Hundekotbeutel im öffentlichen Raum.
    Das Land Berlin ergänzt die Berliner Ordnungsämter durch eine „Abfallwacht“ mit einer regelmäßigen Personalstärke von 60 Mitarbeitern im Außendienst. Das Aufgabenfeld der „Abfallwacht“ umfasst die Ahndung von Ordnungswidrigkeiten, die im Zusammenhang mit der Nichtbeseitigung von Abfällen stehen, insbesondere die Nichtbeseitigung von Hundekot.
    Das Land Berlin unterstützt die Ankündigung, Einführung, Bekanntmachung und Begleitung dieser Maßnahmen durch regelmäßige geeignete Öffentlichkeitsarbeit.
    Die Wirkung, Wirtschaftlichkeit und Effektivität dieser Maßnahmen wird regelmäßig durch eine unabhängige Stelle ermittelt.
    Kostenschätzung der Trägerin:
    Die Kosten für die Minimierung der Hundekotbelastung in Berlin belaufen sich im ersten Jahr auf 3.515.000 €. In den Folgejahren entstehen Kosten von jährlich 2.315.000 €. Diese Gesamtkosten setzen sich zusammen aus den Sachkosten und Personalkosten sowie den Kosten für Unterhaltung, Planung, Öffentlichkeitsarbeit,Tranzparenzmaßnahmen, Evaluation und Projektdokumentation.
    Amtliche Kostenschätzung
    Die Gesamtkosten belaufen sich im ersten Jahr auf 5.649.000 € und in den Folgejahren auf
    3.987.600 € pro Jahr. Die Gesamtkosten setzen sich aus den Sachkosten und den Kosten für Unterhaltung, Planung, Öffentlichkeitsarbeit, Tranzparenzmaßnahmen, Evaluation und Projektdokumentation sowie für Personal zusammen."

    Das habe ich den Initiatoren des Volksbegehrens "berlin-haeufchenfrei.de" gerade ergänzend geschrieben:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    zur Ergänzung meiner E-Mail von heute um 9 Uhr :

    Nach amtlicher Schätzung (vgl. Hundeflyer u.a.) leben in Berlin rd. 230.000 Hunde, von denen weniger als die Hälfte angemeldet sind.

    Meine Meinung zur "Abfallwacht" :
    Die "Abfallwacht" von 60 Personen würde sich auf 12 Bezirke verteilen, d.h. pro Bezirk mit durchschnittlich 300.000 Einwohnern jeweils fünf zusätzliche Mitarbeiter(innen) je Ordnungsamt. Da die direkt vor Ort Bussgelder verhängen sollen, sind die uniformiert und arbeiten von morgens 8 Uhr bis nachmittags 16 Uhr.
    Die asozialen Hundehalter sind jedoch vor 8 Uhr und nach 16 Uhr unterwegs. Der Erfolg dürfte sich demnach in geringen Grenzen halten, da die uniformierten Streifen jeweils zu zweit unterwegs sein müssten. Sonst haben die Streifen überhaupt keine Chance gegen asoziale Hundehalter, die nicht selten aggressiv auftreten.

    Der öffentliche Dienst in Berlin hat einen Krankenstand von 35 Arbeitstagen pro Jahr. Der dürfte bei der "Abfallwacht" noch höher liegen. Da die auch noch 30 Tage Urlaub im Jahr haben, arbeiten von den 60 Personen durchschnittlich nur 40 Personen pro Werktag in ganz Berlin (mit einem Durchmesser von 55 km) von 8 Uhr bis 16 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten und am Wochenende arbeitet niemand.

    Eine Konstruktion wie bei den Subunternehmern der BVG und der S-Bahn Berlin GmbH
    mit Zivilstreifen fast rund um die Uhr und am Wochenende wäre erheblich effektiver und kostengünstiger für die Stadt, weil die sich weitgehend selbst finanzieren * -
    bis auf die Erfassung von Personalien bei Hundehaltern, die völlig mittellos sind.


    Ich empfehle Ihnen die Aktion der Unterschriftensammlung abzublasen und eine bessere Fassung zu erarbeiten - auch wenn es schmerzhaft ist ! Die Presse hätte dafür großes Verständnis !

    Mit freundlichen Grüßen
    socky7

    * bei den Fahrkartenkontrolleuren in S-Bahn und U-Bahn in Berlin handelt es sich um Subunternehmer in Zivil. Die meisten könnten vom Erscheinungsbild her auch gut als Türsteher vor zwielichtigen Etablissements arbeiten. Die Fahrgäste sind dann meist völlig verblüfft, wenn diese Leute auf einmal sagen:
    "Die Fahrausweise bitte !"
    Die Kontrolleure in Berlin sind auch nicht selten genial verkleidet - neuerdings tlw. auch als Putzfrauen oder als moderate und halbwegs zivilisierte Punker mit Tattoo und Piercing.




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