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Syrien, Irak - gibt es eine Zukunft?

Erstellt von strike, 08.08.2014, 20:22 Uhr · 450 Antworten · 16.117 Aufrufe

  1. #281
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    Naja, jeder glaubt nun mal was er will. Das die USA den Irak als Stellverteter gegen den Iran vorgeschickt ist kompletter Unsinn. Der Angriff Iraks geschah mit den Waffenlieferungen aus der UDSSR, Frankreichs und anderer westlichen Staaten. Erst als Saddat
    erstaunt feststellen musste das (auch aufgrund der grossen Freiwilligenmengen) Das der Iran langsam überhand gewinnen könnte griff man ein aber hauptsächlich logistische Hilfe für die irakische Luftwaffe wie mir ein ex AirForce Major 1995 bei mehreren Gläschen in Bangkok bestätigte.
    Nach der Flucht des, vonAmerika, gestützten Schahs ab Ca 1980 war der Krieg gegen den Iran Sache der Amerikaner. Vorher wurde der Schah von den Amis militärisch hochgerüstet und man sah gerne drüber weg das der die Oposition in seine Kerker steckte wo gefoltert und gemordet wurde.

    weißt Du Clavigo Du musst nicht glauben das es mir imponiert wenn Du mit einem Major der. Amerikanischen Streitkräfte mal einen hebst und daraufhin meinst die amerikanische Außenpolitik als Insider erklären zu können, gegen fundiertere Recherchen habe ich jedoch nichts.
    ich zitiere hier mal den Spiegel für Dich



    AP
    Powell: "Total daneben"


    Das Pentagon sei nicht so furchtbar entsetzt über die Giftgaseinsätze gewesen, zitiert die Times einen der Veteranen: "Es war schlicht eine andere Methode, Menschen umzubringen – ob nun mit einer Kugel oder mit Phosgen machte da keinen Unterschied.“Ein Sieg des Irak erschien den USA in den achtziger Jahren lebenswichtig. Sowohl die US-Alliierten wie Saudi Arabien als auch die Berater des Präsidenten fürchteten ein Übergreifen der iranischen Revolution auf den gesamten arabischen Raum – und damit die Ölquellen der westlichen Welt. Das Mullah-Regime in Teheran gehörte besonders nach der Besetzung der US-Botschaft zu den Todfeinden der Vereinigten Staaten. Innerhalb der Regierung gab es deshalb heftige Diskussionen über den Umgang mit den irakischen Gaseinsätzen. Öffentlich allerdings hatte die US-Führung die irakischen Giftgaseinsätze immer verdammt.

    Und eine Zusammenfassung von ntv

    Das amerikanische Verhältnis zum Irak ist ein Zick-Zack-Kurs in der Geschichte. Der Irak ist erst Feind, dann Freund, dann wieder Feind.

    Und bereits im Ersten Golfkrieg, 1980-1988, in dem sich Irak und Iran in acht Jahre dauernden und blutigen Stellungskämpfen bekriegen, spielen die Amerikaner eine bedeutsame Rolle. Es ist die Zeit des Kalten Krieges. Die beiden Länder Irak und Iran werden jeweils von den beiden Supermächten Amerika und der Sowjetunion unterstützt.

    Amerika setzt auf den Iran

    Der Irak wird zunächst von 1969 bis 1980 massiv aufgerüstet - vor allem durch den Gegner Amerikas: die UdSSR und die osteuropäischen Verbündeten der UdSSR.

    Der Iran dagegen erhält Waffen aus den USA und von den europäischen Verbündeten Amerikas und wird ab den 70er Jahren zu einer regionalen Vormacht am Golf aufgebaut. Der Iran soll aus Sicht des Westens das Machtvakuum am Golf füllen, das der Abzug der Briten zwischen 1967 und 1971 verursacht hat. Die Amerikaner pumpen Finanzmittel in die iranische Rüstung. Ab 1970 gilt dann die iranische Armee als qualitativ und quantitativ stärkste des Nahen Ostens.

    Amerika wechselt die Seiten

    Mit dem Sturz des proamerikanischen Schahs Reza Pahlewi durch den Fundamentalisten Ayatollah Khomeini im Jahr 1979 verändert sich die Lage grundlegend. Der Iran wird für Amerika zur Bedrohung.

    Ayatollah Khomeinis Machtübernahme, seine radikal-islamistischen Reden von einem "Evolution5export" und die monatelange Besetzung der US-Botschaft in Teheran 1979 wenden das Blatt auch für Saddam: Die Amerikaner halten nach neuen Partnern am Golf Ausschau und wollen die Vormacht des Irans brechen. Zugleich lockert die irakische Baath-Partei ihre Bindung zur Sowjetunion.

    Das Image des Irak wandelt sich: Er wird nun als Bollwerk gegen die Ausbreitung eines radikalen Islam gesehen. Das Land gilt nun als prowestlich und als das geringere Übel im Vergleich zum islamistischen Iran. Bereits seit 1972 - Saddam paktiert noch mit den Sowjets - führt der Diktator immerhin eine erfolgreiche Kampagne gegen den Analphabetismus durch, räumt Frauen Berufsrechte ein und lässt eine Privatwirtschaft entstehen.

    Erster Golfkrieg

    1980 kündigt der Irak das Grenzabkommen von 1975 mit dem Nachbarstaat, irakische Soldaten marschieren in den Südiran ein. Die UdSSR stellt ihre Waffenlieferungen an den Irak ein, dieser ist damit auf andere Lieferanten angewiesen. Amerika verhängt zugleich ein Embargo gegen den Iran. Durch die "Operation Stau " versuchten die USA, den Iran am Erwerb von Panzern, Flugzeugen, Raketen, Radargeräten und jeglicher Ausrüstung zu hindern, die dazu beitragen konnten, die hochtechnologischen amerikanischen Waffensysteme im iranischen Arsenal zu reaktivieren.

    Ziel ist es, den Krieg soll schnell wie möglich zu beenden, um die Sicherheit der westlichen Ölversorgung sicherzustellen. Saddam erkennt den Stimmungswechsel des Westens: Der Irak, der seine Waffen jetzt ganz offiziell beziehen kann, rüstet massiv mit westlicher Waffentechnologie auf.

    Massive Rüstungsfinanzierung

    1982 wird der Irak schließlich von der US-Liste der Terrorfinanziers gestrichen - umfangreiche Handelsbeziehungen folgen. 1983 liefern die USA 72 "Bell-" und "Hughes"-Hubschrauber nach Irak - "für zivile Zwecke". Ein Teil dieser Hubschrauber soll für den Giftgas-Angriff auf die kurdische Stadt Halabdscha im März 1988 eingesetzt worden sein, bei dem 5.000 Menschen getötet wurden.

    Am 26.11.1984 nimmt der Westen offiziell - erstmals seit 1967 - wieder die Gespräche mit dem Irak auf.

    Auch die Westmächte schieben jetzt eine massive Rüstungshilfe für den Irak an. Das Land kann im Konflikt mit Iran militärisch mithalten und den Krieg ab 1984 aus der Luft fortsetzen.

    C-Waffen aus Amerika

    Aus offiziellen US-Dokumenten geht hervor, dass zwischen 1985 und 1989 größere Mengen Giftstoffe, Krankheitserreger und andere gefährliche Materialien legal aus den USA nach Irak exportiert werden, die sich für die Produktion von biologischen und chemischen Waffen eignen. Zu den gelieferten Stoffen gehören Botulinum-Gift, Anthrax-Sporen, e.Coli-Bakerien und Westnil-Viren.

    Bis 1990 belaufen sich amerikanische Kredite an den Irak auf drei Milliarden Dollar. Der Irak ist eine Militärmacht, liegt jedoch wirtschaftlich am Boden. Das Interesse Husseins an den Ölquellen Kuwaits wächst.

    "Unser Schurke"

    1984 wird erstmals publik, dass Saddam Senfgas gegen iranische Soldaten einsetzt. Dennoch bietet Donald Rumsfeld – heutiger US-Verteidigungsminister und damals US-Sondergesandter für den Nahen Osten - nach einem Bericht des Magazins "Newsweek" weitere Unterstützung im Kampf gegen den Iran an. Er könne sich an eine solche Mission nicht erinnern, sagte Rumsfeld im vergangenen Jahr.

    Unlängst veröffentlichte die "New York Times" Berichte aus Geheimdienstkreisen, aus denen hervorgeht, dass die Amerikaner Hussein mit detaillierten Angaben über die iranischen Aufmarschpläne versorgten. Und dies, obwohl die Amerikaner wussten, dass Saddam Giftgas einsetzt. Das Pentagon sei vom irakischen Giftgaseinsatz "nicht so entsetzt" gewesen, zitierte die Zeitung einen Veteran des US-Militärgeheimdienstes CIA. "Es war lediglich eine andere Methode, Menschen zu töten - ob mit einer Kugel oder Phosgen, machte keinen Unterschied".

    "Wir waren nicht naiv", meint später Geoffrey Kemp, Mittelostexperte der Regierung Reagan. "Wir wussten, dass Saddam ein Schurke war, aber er war unser Schurke."

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  3. #282
    Avatar von clavigo

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    Rolf, das bestätigt meine Aussage das die USA erst aktiv eingriffen als die irakische Front kurz davor war überrollt zu werden. Das hätte die komplette Ölförderung des Iraks über kurz oder lang zum Zusammenbruch geführt, also 1983/1984.
    Vergiss nicht das ich zu dieser Zeit mehrfach im Iran war und die fanatischen Bemühungen gesehen habe mit zigtausend kaum ausgebildeten Jungen die Stellungen der Irakis zu stürmen. Ganz im Mao oder Ho Chi Minh-Stil der "human waves". Zusammengerechnet waren 90% der Waffenlieferungen an den Irak von UDSSR, Frankreich (Saddam: "My friend Chirac") und PRC

    Wobei das Makabre ist dass direkt nach dem Friedensschluss Saddam sich den nächsten vermeintlich schwachen Gegner vornahm - obwohl gerade Kuwait einer der größten Unterstützer Saddams war. aber Ssaddam konnte und wollte die US$3o Milliarden Kredite nicht zurückzahlen und dachte Kuwait zu bestzen wäre "a piece of cake"

  4. #283
    Avatar von rolf2

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    Meine weiteren Ausführungen bestätigen lediglich meine ursprünglich an Conrad gerichteten Bemerkungen über die Rolle der " guten" Amerikaner, die überhaupt kein Problem damit haben Despoten und Fachisten zu unterstützen wenn es nur im Interresse der Eigenen Jeweiligen politischen Doktrin ist.

    Erst wars der Schah und der Iran, danach dann eben der Gegner Sadam und der Irak, dann wieder ist der Iran böse, bald darauf der Irak, zurzeit ist der Iran wieder gut und die Saudis erleben einen Wechsel der Symphatien.

    Alles das in Verbindung mit den Israelis dient ausschließlich dazu diese Region instabil und abhängig von Waffenlieferungen und militärischer Hilfe zu halten um ans Öl zu gelangen.

  5. #284
    Avatar von Conrad

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    Rolf, ich schätze mal, du weißt nicht, wer Saddam Hussein war. Tatsache ist, er war neben H.itler, Stalin und Pol Pot einer der schlimmsten Massenmörder des vergangenen Jahrhunderts. Als Deutscher mit Blick auf die deutsche Vergangenheit stellt man sich nicht schützend vor so einen Mörder und/oder verniedlicht seine Verbrechen. Das gehört sich einfach nicht, jedenfalls nicht, wenn man noch einen Funken Anstand hat.

    Hier mal eine kurze Auflistung seiner Verbrechen:


    Dokumentation der Gesellschaft für bedrohte Völker
    Chronik des Schreckens unter Saddam Hussein

    zusammengestellt von Tilman Zülch 11/05

    trend
    onlinezeitung
    1969 Bombardement zahlreicher kurdischer Dörfer mit Napalm und Raketen; Tod von vielen Frauen und Kindern; allein zwischen dem 14. und 16. Mai Zerstörung von 544 Wohnhäusern, 65 Todesopfer unter Zivilisten.

    1973 politische Oppositionelle, unter ihnen Linksbaathisten, Kommunisten, Kurden, Schiiten u.a., werden gefoltert oder ermordet. Es wird bestätigt, dass dem ehemaligen Premierminister Albazzaz

    1968 in der Haft Arme und Beine gebrochen und ein Auge ausgeschlagen wurden. 450 von 130.000 im Irak verbliebenen Juden werden rücksichtslos unterdrückt, 20 seit November 1972 verschwundene Juden starben an den Folterungen, ein 11-jähriges jüdisches Mädchen gestand nach 3 Tagen Folter und .............. ihre angebliche Mitgliedschaft in einem zionistisch-imperialistischen Spionagering.

    1974-1976 291 bekannt gewordene Hinrichtungen, darunter Kurden, Kommunisten, Maoisten und Nasseristen.

    1975 Einrichtung von KZs für 14.000 Kurdische Peshmerga. Vertreibung von 25.000 Yeziden und 30.000 Khanakin-Kurden, Flucht von 250.000 Kurden in den Iran. 1975-1978 Vertreibung von 500.000 Kurden.

    1976-1988 Mordanschläge durch irakische Diplomaten und Sicherheitsbeamte an irakischen und kurdischen Emigranten u.a. in Lausanne (an GfbV-Beiratsmitglied Ismet Cherif Vanly), London, Paris, Wien, Beirut, Berlin, Khartoum und Modesto/Kalifornien.

    1977 Exekution von mehreren hundert Kurden.

    1978 Hinrichtung von 253 Kurden im Gefängnis von Mossul.

    1987 Zahl der zerstörten chaldäischen und nestorianischen Kirchen erreicht 85.

    1980-1988 Angriffskrieg gegen den Iran mit etwa einer Million Toten.

    1981 300 vollstreckte Todesurteile an Kurden und Anhängern der Baath-Partei.

    1982 Hinrichtung von 27 Turkmenen, 166 Schiiten und 35 Kommunisten.

    1983 300 Hinrichtungen von Offizieren, Deserteuren, Demokraten und Schiiten.

    1984 Hunderte von Hinrichtungen darunter Schüler, Studenten.

    1985 Ermordung von 300 Kurden, Hinrichtung von Assyrern und Kommunisten.

    1986 Hinrichtung von 83 kurdischen Studenten, 25 KDP-Mitgliedern, 38 Studenten der PUK und Ermordung von 300 kurdischen Kindern nach Folterung mit Elektroschocks und 5exuellem Missbrauch.

    1987 Verschwinden von 180 Schiiten, Exekution von 360 Kurden, darunter 17 Kindern, Vergiftung von 40 Angehörigen des Geheimdienstes, Beginn der Anfal-Offensive mit Giftgas, Deportationen und Massenerschießungen von Kurden, Yeziden, Assyrer und anderer im Nordirak.


    1988 Erschießung von 8.000 männlichen Angehörigen der Barzani-Großfamilie, Hinrichtung von 400 durch Luftangriffe verletzten kurdischen Zivilisten in der Tamjaro-Kaserne, Hinrichtung von tausend Kurden in Dohuk; Anfal-Offensive fordert nach unterschiedlichen Quellen 60.000 Opfer (Gutman, Handbuch Kriegsverbrechen), 150.000 Opfer (der britische Nahostexperte Prof. David Mc Dowall), nach Angaben des irakischen Verantwortlichen 100.000 Opfer, nach kurdischen und anderen Angaben bis zu 182.000 Opfer; Zerstörung von 5.000 kurdischen, assyrischen und yezidischen Dörfern.

    1988 Giftgasangriff auf Kurden-Stadt Halabja, 5.000 Opfer.

    1989 Verschwinden von 33 Assyrern, Hinrichtung von 94 Deserteuren, Hinrichtung von drei Generälen.

    1991 Invasion Kuwaits.

    1991 Niederschlagung des Schiitenaufstandes, Genozid: 60.000-100.000 Tote (laut anderen Schätzungen bis zu 300.000 Tote).

    1991 Niederschlagung des Kurdenaufstandes, Flucht von etwa 1,5 Millionen Kurden in die Bergregionen des türkischen und iranischen Kurdistan, Zehntausende zivile Opfer sterben an den Strapazen. Zwischen März und Mai werden Tausende Kurden, Schiiten und Angehörige anderer Gruppen verhaftet, viele in Schnellverfahren hingerichtet, darunter auch Frauen und Kinder; Tausende verschwinden. Im Süden werden am 16. März etwa 150 schiitische Männer und Jugendliche im Garnisonsstützpunkt al-Mahawil exekutiert.

    1992 Nach Verhängung des Flugverbots im südlichen Irak Verhaftungswelle unter mehreren Tausend mehrheitlich nicht an Kampfhandlungen beteiligten schiitischen Zivilisten; eine unbekannte Zahl unbewaffneter Zivilisten fällt extralegalen Hinrichtungen zum Opfer.

    1992 im März ergeht Befehl, alle Bewohner der Sumpfgebiete (Marscharaber und Schiiten) in eigens für sie errichtete Lager außerhalb der Sümpfe umzusiedeln; im Mai beschießt ein Kampfhubschrauber eine Hochzeitsgesellschaft in der Provinz al'Amara im Süden und tötet 13 Zivilisten.

    1992 in der Nähe von Arbil, Sulaimaniya und in anderen Gebieten werden Massengräber mit den Überresten zahlreicher kurdischer Dorfbewohner und Kombattanten gefunden, die im Gewahrsam irakischer Behörden "verschwanden"; 107 Tote, die bei Arbil gefunden werden, gehören zu den etwa 360 Kurden, die die Angriffe mit chemischen Kampfstoffen überlebt hatten, dann aus den Krankenhäusern in Arbil entführt und verschleppt worden waren.

    1993 Offensiven der Regierungsstreitkräfte, um die Sumpfgebiete im Süden unter Kontrolle zu bekommen, extralegale Hinrichtungen zahlreicher Zivilisten; bis zu 8.000 Marscharaber fliehen vor den Angriffen und aufgrund der Trockenlegung der Sümpfe; bei einem Angriff am 26.9. in den Sümpfen werden mehrere hundert Menschen getötet.

    1994 Revolutionsrat (RCC) führt grausame Strafen wie Überkreuzamputationen der Gliedmaße, Abtrennung der Ohren oder Brandmarkung ein; ai erhält erneut Berichte über die Festnahme Tausender Oppositioneller, darunter auch Ärzte, die sich weigerten, die o. g. Amputationen durchzuführen; Folterung von Häftlingen; extralegale Hinrichtung Oppositioneller.

    1995 Im August flüchten Generalleutnant Hussein Kamel al-Hassan al-Majid, ehemals Verteidigungsminister und Führungsoffizier bei den Republikanischen Garden, und sein Bruder, Oberstleutnant Saddam Kamel, Leiter der Präsidialgarde, beide Schwiegersöhne Saddam Husseins, mit ihren Frauen nach Jordanien. Irakische Behörden nehmen eine unbekannte Zahl führender Militärangehöriger und Funktionäre der Baathpartei fest, die in enger Verbindung zu diesen standen.

    1995 Extralegale Hinrichtungen vermeintlicher Oppositioneller (genaue Zahl nicht bekannt)

    1996 Im Februar werden Hussein Kamel al-Hassan al-Majid und Saddam Kamel kurz nach ihrer Rückkehr in den Irak trotz vorheriger Begnadigung getötet.

    1996 Nach einem angeblichen Putschversuch werden im Juni mehr als 120 Armeeoffiziere hingerichtet. Das Schicksal weiterer 300 in diesem Zusammenhang festgenommener Personen bleibt ungewiss.

    1996 Im August exekutieren Regierungskräfte unweit von Arbil mindestens 96 Mitglieder des oppositionellen Irakischen Nationalen Kongresses und vier Mitglieder der Irakisch-Nationalen Turkmenen-Partei.

    1997 Bei Prozessionen werden am 9. Juni in Karbala Hunderte Schiiten verhaftet und viele getötet, als Regierungskräfte wahllos in die Menge schießen.

    1997 14 Offiziere des Geheimdienstes, von Sondereinheiten und regulären Sicherheitskräften sowie ehemalige Mitglieder der Baathpartei werden zwischen Juli und Oktober wegen Beteiligung an einem Putschversuch und einer Verschwörung hingerichtet.

    1997 a.i. fordert vom Irak Aufklärung über das Schicksal mehrerer Hunderttausender Menschen, die seit Beginn der 80er Jahre "verschwunden" sind.

    1997 UN Sonderberichterstatter für den Irak Max van der Stoel berichtet, dass im November und Dezember mehr als 1.500 politische Gefangene in den bei Bagdad gelegenen Haftanstalten Abu Ghraib und al-Radhwaniya hingerichtet wurden.

    1998 Im September werden Berichten zufolge mindestens 100 politische Gefangene, darunter 21 Frauen, hingerichtet, ihre Leichen in Massengräbern verscharrt.

    1999 Mindestens 19 politische Gefangene sind unter den mehr als 100 Menschen, die im Oktober im Abu Ghraib-Gefängnis hingerichtet werden.

    2000 Laut ai werden neue Strafen wie Hinrichtung durch Enthauptung oder das Herausschneiden der Zunge, z.B. wegen Verleumdung des Präsidenten, eingeführt; im Februar werden 38 Offiziere der Republikanischen Garde wegen eines gescheiterten Attentats auf den Präsidenten hingerichtet.

    2000 Das Regime setzt die 1997 begonnene Vertreibung von Kurden und Turkmenen aus Kirkuk, Khaniqin, Makhmour, Sinjar, Tuz Khormatu und anderen Distrikten als Teil ihres Arabisierungsprogrammes fort. Zwischen Januar und Juni sind davon 800 Menschen betroffen, was die Gesamtzahl der seit 1991 Vertriebenen auf mehr als 94.000 erhöht.

    2001 Zahlreiche Menschen werden ai-Berichten zufolge hingerichtet, unter ihnen Offiziere, vermeintliche Oppositionelle - vor allem Schiiten -, muslimische Geistliche, Rechtsanwälte und Lehrer. Aber auch Angehörige von mutmaßlichen Regimegegnern sind unter den Ermordeten. Berichtet wird über willkürliche Verhaftungen, nichtöffentliche Prozesse vor Sondergerichten, systematischer Folter und Misshandlungen in Haft und unmenschlichen Strafen wie Herausschneiden der Zunge, vollstreckt auf öffentlichen Plätzen. Die Vertreibung von Minderheitenangehörigen dauert an.

    2002 Die durch ein Dekret vom 20. Oktober angeordnete Amnestie aller Gefangenen wurde laut Aussagen von Familienangehörigen offensichtlich nicht auf die politischen Gefangenen ausgedehnt. Die Vertreibung von Kurden, Turkmenen und Assyro-Chaldäern wird fortgesetzt. Es sind vor allem Familien betroffen, die das so genannte "Formular zur Korrektur ihrer Nationalität" nicht unterschreiben wollten und sich so dem Arabisierungsprogramm widersetzten, die der Baath-Partei trotz Aufforderung nicht beitreten oder deren Kinder sich den Jugendorganisationen des Diktators (Saddams Ashbal) nicht anschließen wollten.

    Zusammengestellt von Tilman Zülch, Gesellschaft für bedrohte Völker Verbrechen unter Saddam

    Hussein: Hinrichtungs- und Foltermethoden Tötungs- und Hinrichtungsarten:

    - "Normale" Hinrichtungen (in der Regel heißt es, Jahr für Jahr in Berichten von Menschenrechtsorganisationen - unter ihnen Amnesty international -: "...im Berichtsjahr wurden Hunderte von Personen hingerichtet")
    - Zu Tode Foltern
    - ohne Warnung in Ansammlungen von Zivilisten schießen
    - Demonstrationen durch Schusswaffengebrauch auflösen
    - Angehörige staatlicher Dienste mit Thallium vergiften
    - Dorfgemeinschaften überfallen, massakrieren oder bombardieren
    - mehrere hunderttausend Menschen verschwinden lassen
    - Massenexekutionen von Verschleppten und Verscharren der Toten in
    Massengräbern (z.B. 8.000 Knaben und Männer des Barzanistammes)
    - Bombardieren von Dörfern und Städten (Halabja) mit Giftgas
    - Massenexekutionen von Überlebenden der Giftgasangriffe
    - Vernichtung von Zehntausenden Alten, Kranken, Säuglingen,
    Kleinkindern, Schwangeren,
    Verwundeten, Hungernden als Konsequenz der Lebensbedingungen
    während und nach den Massenvertreibungen 1975, 1987/88 und 1991 und
    durch Zerstörung von 5.000 Dörfern und Vergiftung der Brunnen
    - gezielte Einzelerschießungen von Menschen bei Autofahrten, auf den
    Straßen, in Dörfern und Städten - Anschläge/Attentate auf Exilierte in
    allen fünf Kontinenten durch Diplomaten und Geheimdienstagenten des
    Regimes - Öffentliche Enthauptung von Frauen, von angeblichen
    Prostituierten und von Angehörigen der weiblichen Opposition mit
    Schwertern - Ertränken von Menschen im Tigris, die mit Gewichten beschwert
    worden waren - Erhängen von Menschen an Leitungsmasten - Menschen aus
    Krankenhausetagen stürzen lassen

    Foltermethoden
    - Herausschneiden der Zunge
    - Ausstechen der Augen
    - Elektroschocks
    - Verbrennungen mit Zigaretten
    - Ausreißen von Fingernägeln
    - .............. von Häftlingen
    - Aufhängen an Gelenken über lange Zeiträume
    - Schläge mit Kabeln
    - Schläge auf die Fußsohlen
    - Durchbohren der Hände mit Bohrmaschinen
    - Scheinhinrichtungen (1997 Todesstrafe festgelegt für 18
    Straftatbestände)
    - Einzelhaft über Jahre
    - Festnahme weiblicher Angehöriger eines Häftlings und deren
    .............. in dessen Gegenwart
    - Zusendung von Videobändern an ins Ausland geflüchtete
    Oppositionelle, auf denen ..............en weiblicher Angehöriger zu sehen sind
    - Amputation beider Hände - Übergabe zu Tode Gefolterter an
    Angehörige
    - Hetzen von Bluthunden auf Häftlinge
    - Amputation beider Ohren oder von rechter Hand und linkem Fuß mit Fernsehübertragung - Einbrennen von Brandzeichen auf die Stirn von Deserteuren - Brechen von Gliedmaßen
    - Verbrennen bei lebendigem Leibe - Entziehung von Wasser über längere Zeiträume

    Die Opfergruppen
    Kurden (Yeziden, Failis, Barzanis), Schiiten, Marscharaber, assyro-
    chaldäische Christen (Nestorianer, Chaldäer, u.a.), Turkmenen,
    Kuwaitis, andere Araber, sonstige Ausländer, iranische Gefangene,
    iranische Araber, vermeintliche und tatsächliche Regierungsgegner,
    vermeintliche und tatsächliche Kriminelle, so genannte Prostituierte,
    Frauen und Kinder aller Nationalitäten, vermeintliche und tatsächliche
    Schmuggler, Ärzte- und Pflegepersonal (das verwundete Kurden oder Schiiten versorgt oder Strafamputationen verweigert hatte), Oppositionelle
    (Kommunisten, Sozialisten, Demokraten, Gewerkschaftler, Intellektuelle,
    früher Maoisten und Nasseristen), Baath-Parteimitglieder und Regimeangehörige, Angehörige der republikanischen Garden, Armee: Offiziere und Generäle, Geheimdienstler, Politiker, Angehörige der Familie Saddam Husseins, u.a. die beiden Schwiegersöhne.

    zusammengestellt von Tilman Zülch

    Editorische Anmerkungen

    Der Artikel ist eine Spiegelung von Gesellschaft für bedrohte Völker

  6. #285
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Rolf, ich schätze mal, du weißt nicht, wer Saddam Hussein war. Tatsache ist, er war neben H.itler, Stalin und Pol Pot einer der schlimmsten Massenmörder des vergangenen Jahrhunderts. Als Deutscher mit Blick auf die deutsche Vergangenheit stellt man sich nicht schützend vor so einen Mörder und/oder verniedlicht seine Verbrechen. Das gehört sich einfach nicht, jedenfalls nicht, wenn man noch einen Funken Anstand hat.
    Conrad,

    wenn ich über Saddam reden will dann tue ich das, wenn ich über die Amis reden will ebenso.

    Alles durcheinanderzubringen ist sinnlos. Es ging doch darum das Du die Amerikaner als moralisch besser hinstelltst und den Krieg
    gegen Saddam als einen gerechten Krieg ansiehst den die Guten gegen den Bösen geführt haben.

    Darauf hin habe ich Dir zu erklären versucht das die Amis mit diesem Bösen vorher zusammengearbeitet haben und ihn mit Waffen ausgerüstet haben um ihn in einen Stellvertreterkrieg gegen den Iran einzusetzen. Schon zu dieser Zeit hat Saddam gemordet und gefoltert, das hat die amis nicht davon abgehalten ihn als ihren Partner zu akzeptieren.

    Die Amis foltern selbst auch und erschießen weltweit Leute die ihnen nicht passen ohne Gerichtsverhandlung und Anklage. Sie unterstützen totalitäre Regime, liefern Waffen an Folterstaaten. Sie bilden und rüsten Untergrundkämpfer aus um gegen mißliebige Regierungen vorzugehen auch wenn es sich um demokratische Regierungen handelt.

    Das zum Thema Amis und Irakkrieg oder ganz allgemein naher Osten.

    Bist du bereit diese Dinge zunächst mal zur Kenntnis zu nehmen und auch zu berücksichtigen in Deinem einfachen Schwarz-Weiß Filmchen a`la Hollywood?

    Weißt ja die Weißen sind die Guten und die Indianer sind die Bösen.

  7. #286
    Avatar von Amsel

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    Sehr konfus, diese Ami-Administration.


    Washington hat laut dem russischen Außenminister, Sergej Lawrow, Moskau darum gebeten keine Angriffe mehr gegen die al-Nusra Front durchzuführen, weil sich dort auch die „gemäßigte Opposition“ aufhalten könnte.

    https://deutsch.rt.com/kurzclips/387...skau-angriffe/




  8. #287
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Conrad,

    wenn ich über Saddam reden will dann tue ich das, wenn ich über die Amis reden will ebenso.

    Alles durcheinanderzubringen ist sinnlos. Es ging doch darum das Du die Amerikaner als moralisch besser hinstelltst und den Krieg
    gegen Saddam als einen gerechten Krieg ansiehst den die Guten gegen den Bösen geführt haben.

    Darauf hin habe ich Dir zu erklären versucht das die Amis mit diesem Bösen vorher zusammengearbeitet haben und ihn mit Waffen ausgerüstet haben um ihn in einen Stellvertreterkrieg gegen den Iran einzusetzen. Schon zu dieser Zeit hat Saddam gemordet und gefoltert, das hat die amis nicht davon abgehalten ihn als ihren Partner zu akzeptieren.

    Die Amis foltern selbst auch und erschießen weltweit Leute die ihnen nicht passen ohne Gerichtsverhandlung und Anklage. Sie unterstützen totalitäre Regime, liefern Waffen an Folterstaaten. Sie bilden und rüsten Untergrundkämpfer aus um gegen mißliebige Regierungen vorzugehen auch wenn es sich um demokratische Regierungen handelt.

    Das zum Thema Amis und Irakkrieg oder ganz allgemein naher Osten.

    Bist du bereit diese Dinge zunächst mal zur Kenntnis zu nehmen und auch zu berücksichtigen in Deinem einfachen Schwarz-Weiß Filmchen a`la Hollywood?

    Weißt ja die Weißen sind die Guten und die Indianer sind die Bösen.
    Naja, das hört sich ja doch alles ziemlich armselig an.

    Du bist offenbar auch eines dieser Pisa-Opfer und jahrelanger Rot-Grün-Bestrahlung linksradikaler Lehrer ausgesetzt gewesen. Die Amis, die Amis, die Amis, die foltern und erschießen weltweit "Leute", bla bla bla. Die erschießen nicht einfach "Leute" sondern mehrfache islamische Mörder, das machen nicht nur die pösen Amis, das machen auch Briten und sogar Deutsche z.B. in Afghanistan, dafür ist der Rest der Welt dankbar und kann deshalb weitgehend unbehelligt von islamischen Terror leben.

    Die Deutschen unterstützen doch auch "autoritäre Systeme" wie z.B. Saudi-Arabien und beteiligte sich an einem von der UN nicht "genehmigten" Angriffskriegs gegen Serbien. Die Deutschen quaken rum wegen Guantanamo wg. den armen Terroristen, aber welche von denen aufnehmen wollen sie nicht, das ist der Gipfel der Scheinheiligkeit.

    Gerade Deutschland sollte mal schön die Schnauze halten und anderen nicht mit ihrer hohlen Moral kommen, aber die Deutschen nimmt ja eh keiner mehr ernst; Deutschland ist zur Lachnummer des Planeten geworden durch seine unkontrollierte Grenzöffnung durch die massehaft islamische Terroristen unbehelligt nach Europa einreisen konnten. Deswegen wirds wohl demnächst bei der EM in Frankreich wieder Tote u. Verletzte geben u. die Täter werden wieder die von der bekloppten Merkel eingeladenen sein.

    Durch deine jahrelange Rotlichtbestrahlung in der Pisa-Schule konntest du dir anscheinend kein Wertesystem schaffen und deshalb Gut und Böse nicht mehr auseinanderhalten.

    Dieses damalige lächerliche "Kein Blut für Öl" Geschrei damals, da warst du sicher auch dabei, obwohl damals schon klar war, das es um Öl nicht ging, weil man das ohne Krieg viel billiger hätte haben können. Aber viele Rot-Bestrahlte sind drauf reingefallen und haben ihre "Pace-Fähnchen" geschwungen und sich schützend vor den Massenmörder Saddam Hussein gestellt, ein Armutszeugnis der schlimmsten Art, gerade für die deutschen "Aktivisten", die heutzutage als Deppen dastehen.

  9. #288
    Avatar von Amsel

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    Lightbulb

    Was ich als sehr bedenklich empfinde ist, wenn sich in Deutschland mehr ueber die negativen Begleiterscheinungen, durch Zuwanderer, aufgeregt wird, als ueber die Ursachen nachzudenken und sich zu informieren, warum diese Menschen fliehen.

    Natuerlich ist es fuer viele Deutsche unangenehm mit den Problemen dieser Welt direkt konfrontiert zu werden, zumal Deutschland lange Jahre ein Ort grosser Sicherheit war. Weil sich das rapide aendert muss darueber nachgedacht werden, was die Ursachen dieser Fluechtlingsstrome sind.

    Einen sehr guten analytischen Artikel hierzu kann man bei DWN lesen...

    Europa schweigt zum Krieg in Syrien, weil es von ihm zu profitieren hofft

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 07.06.16 00:56 Uhr


    Das größte Problem der aus Syrien Geflüchteten ist nicht der deutsche Rassismus.

    Sie wurden vertrieben, weil in Syrien ein brutaler Krieg um den globalen Energie-Markt geführt wird.

    Die historische Schuld Deutschlands besteht darin, dass Bundesregierung,

    Öffentlichkeit und Zivilgesellschaft diesen Krieg einfach ausblenden.

    Auch die EU schweigt – weil es um die Energieversorgung Europas geht,

    für die Millionen Menschen um ihre Existenz gebracht werden.





    Denn statt ungezählter Talkshows darüber, ob die Deutschen nun mehr oder weniger rassistisch sind als andere Nationen, müssten endlich öffentliche leidenschaftliche, zornige Debatten darüber geführt werden, wie man schnellstens den Krieg in Syrien beenden kann, damit den Vertriebenen nicht ihre Lebensperspektive in ihrer Heimat genommen wird.

    Immer noch sind die Sanktionen der EU gegen Syrien in Kraft – sie aufzuheben, wäre ein Leichtes.

    Doch die EU ist, wie Deutschland, verstrickt in den Krieg in Syrien, weil sie am Ende zu profitieren hofft...



    Ich kann nur hoffen, dass viele Leser den Artikel ganz lesen werden und anfangen das "grosse Bild" zu erkennen...

    Europa schweigt zum Krieg in Syrien, weil es von ihm zu profitieren hofft - DWN

  10. #289
    Avatar von Micha L

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    Als wenn das keiner wüsste.

    Aber was nützt dieses Wissen?

    Die Ursachen beseitigen ist leicht gesagt, aber tatsächlich unmöglich. Wo Großmächte scheitern und sich weigern, selbst Leute aufzunehmen, da löst das kleine Deutschland nichts.

    Die noch kleineren Balkanländer haben das einzig Praktikable getan.

  11. #290
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Naja, das hört sich ja doch alles ziemlich armselig an.
    Im Gegensatz zu dir blöke ich nicht einfach herum, sondern begründe meine Sichtweise und Vermutungen über die wahrscheinlichen Hintergründe, Motivationen und Strategien. Man kann unterschiedlicher Meinung sein und man kann seine Meinung unterschiedlich gut argumentativ unterlegen. Davon sehe ich bei dir nichts, sondern stets die Phrase die Amerikaner sind gut, die Anderen sind böse.
    Das ist alles andere als eine qualifizierte Aussage und wohl kaum zu ernsthaft zu begründen, Du versuchst es nichtmal. Also warum haben die Amis Deiner Meinung nach ihren ehemaligen Kumpel Saddam plötzlich angegriffen ?
    Komm mir jetzt nicht damit weil sie Mitgefühl für das unterdrückte irakische Volk hatten, oder den internationalen Terrorismus besiegen wollten, oder Atomwaffenbau verhindern wollten, das alles hält keiner Überprüfung stand.

    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Du bist offenbar auch eines dieser Pisa-Opfer und jahrelanger Rot-Grün-Bestrahlung linksradikaler Lehrer ausgesetzt gewesen. Die Amis, die Amis, die Amis, die foltern und erschießen weltweit "Leute", bla bla bla. Die erschießen nicht einfach "Leute" sondern mehrfache islamische Mörder, das machen nicht nur die pösen Amis, das machen auch Briten und sogar Deutsche z.B. in Afghanistan, dafür ist der Rest der Welt dankbar und kann deshalb weitgehend unbehelligt von islamischen Terror leben.
    Ja sicher da werden also ca 3000 "Terroristen" ausgeknipst aber man erfährt weder wer sie sind oder was sie angeblich verbrochen haben, Leute die zufällig irgendwo sich aufhalten werden entweder getötet oder verhaftet sowie gefoltert ohne das man ihnen irgendwas nachweisen könnte, Rechtsstaatlichkeit sieht anders aus. Die Amis setzen sich über Dinge hinweg für die sie andere umbringen. Erstaunlich auch das man dem IS per Drohne dabei zuschaut wie er große Truppenverbände verlegt, Waffenarsenale einsackt incl. Panzer und Raketenwerfer und sie sodann mit den erbeuteten Waffen wegfahren lässt. Ebenso Tankerkolonnen mit Öl welches der IS verkauft. Einzelne "Terroristen" werden jedoch per Drohne ausgeschaltet, irgendwie nicht ganz schlüssig.

    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Die Deutschen unterstützen doch auch "autoritäre Systeme"
    ich bin zwar Deutscher spreche aber hier nicht für Deutschland und seiner Politik, Kritik gibts dafür an anderer Stelle von mir natürlich auch. Wir sprechen aber wie gesagt an dieser Stelle jetzt grad über die Rolle und Motivation der Amerikaner.

    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Gerade Deutschland sollte mal schön die Schnauze halten und anderen nicht mit ihrer hohlen Moral kommen, aber die Deutschen nimmt ja eh keiner mehr ernst; Deutschland ist zur Lachnummer des Planeten geworden durch seine unkontrollierte Grenzöffnung durch die massehaft islamische Terroristen unbehelligt nach Europa einreisen konnten. Deswegen wirds wohl demnächst bei der EM in Frankreich wieder Tote u. Verletzte geben u. die Täter werden wieder die von der bekloppten Merkel eingeladenen sein.
    Findest Du es nicht merkwürdig das es seit kurzem zu solchen Flüchtlingsströmen kommt ? der Afghanistankrieg, sowie der Irakkrieg haben merkwürdigerweise nicht solche Ströme hervorgebracht, woran könnte das wohl liegen ? aber das ist ja schon wieder eine andere Baustelle, obwohl ich durchaus Zusammenhänge erkenne, die wiederum amerikanische Interressen stützen.



    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Durch deine jahrelange Rotlichtbestrahlung in der Pisa-Schule konntest du dir anscheinend kein Wertesystem schaffen und deshalb Gut und Böse nicht mehr auseinanderhalten.
    es gibt kein Gut und Böse, höchstens richtig und falsch und dann kommts drauf an auf welcher Seite man steht.



    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Dieses damalige lächerliche "Kein Blut für Öl" Geschrei damals, da warst du sicher auch dabei, obwohl damals schon klar war, das es um Öl nicht ging, weil man das ohne Krieg viel billiger hätte haben können. Aber viele Rot-Bestrahlte sind drauf reingefallen und haben ihre "Pace-Fähnchen" geschwungen und sich schützend vor den Massenmörder Saddam Hussein gestellt, ein Armutszeugnis der schlimmsten Art, gerade für die deutschen "Aktivisten", die heutzutage als Deppen dastehen.
    Das sehe ich anders, die ölverbrauchenden Industrieländer haben ein großes Interresse die ölproduzierenden Länder abhängig und zerstritten zu halten, über diese Strategie erhalten sie Einfluss auf die Preise und den Zugriff aufs Öl. Wie ich Dir schonmal erklärte bezahlen die Steuerzahler solche Kriege an denen verdient wird. Die Profite aus dem Ölgeschäft gehen wiederum an Großkonzerne, sämtliche Kosten zahlt ausschließlich der Verbraucher und Endabnehmer + alle Profite sowieso.

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