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Syrien, Irak - gibt es eine Zukunft?

Erstellt von strike, 08.08.2014, 20:22 Uhr · 450 Antworten · 16.162 Aufrufe

  1. #251
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von Helli Beitrag anzeigen
    Wollte der nicht zurück treten, nachdem ihm die Russen die illegalen Öl-Geschäfte nachgewiesen haben?
    Er tritt doch laufend zurück!

    Mal gegen die Kurden, dann die Presse und Opposition, dann Russland, dann Irak usw.........
    Eigentlich muß er eisenbeschlagene Schuhspitzen haben.

  2.  
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  3. #252
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von KKC Beitrag anzeigen
    Der türkische Großsultan kann das Zündeln nicht lassen! ...
    Er weiss die NATO hinter sich.
    Im schlimmsten Fall müssen eben deren Soldaten - auch unsere! - ran.
    Was eine bizarre Veranstaltung.

  4. #253
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von Helli Beitrag anzeigen
    Wollte der nicht zurück treten, nachdem ihm die Russen die illegalen Öl-Geschäfte nachgewiesen haben?
    Ja, sogar mit dem Zusatz: "Ich schwör, alder...."

  5. #254
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Helli Beitrag anzeigen
    Wollte der nicht zurück treten, nachdem ihm die Russen die illegalen Öl-Geschäfte nachgewiesen haben?
    So lange er das abstreitet, haben sie das nicht, ich meine jetzt den Nachweis.

  6. #255
    Avatar von clavigo

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    Das ist ja das Problem, Yogi. Assad wird ja wohl auch nicht zugeben das er selber Öl von IS kauft. Vielleicht werden die Ölquellen auch selektiv bombadiert, wer weiß??

  7. #256
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    Das ist ja das Problem, Yogi. Assad wird ja wohl auch nicht zugeben das er selber Öl von IS kauft. Vielleicht werden die Ölquellen auch selektiv bombadiert, wer weiß??
    Ich vermute Alles und Nichts, der ich mittlerweile eher an das Schlechte der Menschenmanipulierer glaube

  8. #257
    Avatar von Loso

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    Wenn man ausnahmsweise mal keine Berührungsängste mit "Linke" hat, dann kann man die Verstrickungen der Erdogan-Sippe hier nachlesen: Wie allerliebst: ISIS-Finanz-AG ist ein Erdogan-Familien-Unternehmen | Linke Zeitung Die Amis und alle westlichen Dienste wissen das.

  9. #258
    KKC
    Avatar von KKC

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    Na das wird dem Sultan in Ankara aber nicht gefallen!!

    Noch heute: Syrische Kurden wollen autonome Region ausrufen - FOCUS Online

  10. #259
    Avatar von Amsel

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    Heuchler...

    Wem ist das schon bewusst, dass die EU Syrien mit Sanktionen belegt hat und dadurch sehr viel Leid verursacht?

    Auch dadurch werden Syrer zur Flucht gezwungen, wenn sie koennen...



    Pünktlich zum Katholikentag in Leipzig und dem Linke-Parteitag in Magdeburg haben kirchliche Würdenträger aus Syrien einen dramatischen Appell an die europäische Öffentlichkeit gerichtet, in dem sie die sofortige Aufhebung der EU-Sanktionen gegen ihr Land fordern.

    „Das Gerede über die Kriegsflüchtlinge aus Syrien sieht nach purer Heuchelei aus,

    solange man gleichzeitig diejenigen, die in Syrien bleiben, weiter aushungert,

    ihnen die medizinische Versorgung, Trinkwasser, Arbeit, Sicherheit und die elementarsten Rechte verweigert“,

    mahnen unter anderem Georges Abou Khazen, Apostolischer Vikar von Aleppo, Pierbattista Pizzaballa, Kustos emeritus des Heiligen Landes, Josef Tobji, Erzbischof der Maroniten von Aleppo, Boutros Marayati, Armenischer Bischof von Aleppo, die Ordensgemeinschaft der Trappistinnen in Syrien sowie Jacques Behnan Hindo, syrisch-katholischer Bischof von Hassake-Nisibi und Gregor III Laham, Patriarch der melkitisch griechisch-katholischen Kirche.

    Appell an Linke und Katholiken: Syrischer Klerus fordert Ende der Sanktionen | Kriege

  11. #260
    Avatar von Amsel

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    Es erfuellt mich mit Abscheu, wenn ich lese was die beiden grossen Konfessionen der sogenannten Christen tun, bzw. nicht tun. Sie sollten die namentlich nennen, welche fuer diese Sanktionen verantwortlich sind. Aber das wird nicht geschehen, weil sie wieder einmal mit den sogenannten Staatsdienern, welche in Wahrheit dem Mammon dienen, unter einer Decke stecken.




    Die Sanktionen gegen Syrien und die Syrer sind unverzüglich aufzuheben

    Appell kirchlicher Würdenträger aus Syrien

    2011 hat die Europäische Union beschlossen, Wirtschaftssanktionen gegen Syrien zu verhängen. Die EU stellte sie als „Sanktionen gegen Persönlichkeiten des Regimes“ dar. Tatsächlich verhängte sie gegen das ganze Land ein Öl-Embargo, eine Blockade jeglicher Finanztransaktionen und ein Handelsverbot für sehr viele Gütern und Produkte.

    Diese Maßnahmen sind immer noch in Kraft. Dagegen wurde 2012 aufgrund einer schwer verständlichen Entscheidung das Öl-Embargo für die Regionen aufgehoben, die die bewaffnete und dschihadistische Opposition kontrolliert.

    Dadurch sollen offenkundig den sogenannten „revolutionären Kräften und der Opposition“ wirtschaftliche Ressourcen zur Verfügung gestellt werden.



    In diesen fünf Jahren haben die Sanktionen gegen Syrien dazu beigetragen, die syrische Gesellschaft zu zerstören: Sie lieferten sie dem Hunger, Epidemien und Elend aus und arbeiten somit den Milizen von Fundamentalisten und Terroristen, die heute auch in Europa zuschlagen, in die Hand. Die Sanktionen vergrößern die Schäden durch den Krieg, der bereits zu 250.000 Toten, sechs Millionen intern Vertriebenen und vier Millionen Flüchtlingen geführt hat.


    Die Situation in Syrien ist verzweifelt: Es fehlt an Lebensmitteln, es herrscht eine allgemeine Arbeitslosigkeit, medizinische Behandlungen sind unmöglich geworden, Trinkwasser und Strom sind rationiert. Dazu kommt, dass das Embargo die Syrer, die sich bereits vor dem Krieg im Ausland niedergelassen haben, daran hindert, ihren Verwandten und Familienangehörigen im Heimatland Geld zu überweisen.


    Selbst Nichtregierungsorganisationen, die Hilfsprogramme durchführen möchten, können ihren Mitarbeitern in Syrien kein Geld schicken. Firmen, Stromwerke, Wasserwerke, und Krankenhäuser sind gezwungen, zu schließen, weil sie keine Ersatzteile und kein Benzin bekommen können.



    Heute sehen die Syrer nur eine Möglichkeit für das Überleben ihrer Familien: die Flucht aus ihrem Land. Aber auch diese Lösung stößt auf nicht wenige Schwierigkeiten und führt zu hitzigen Auseinandersetzungen innerhalb der Europäischen Union. Es kann nicht sein, dass die Flucht die einzige Lösung ist, die die internationale Gemeinschaft diesen Menschen in ihrer Not noch lässt.


    Wir unterstützen deshalb alle Initiativen humanitären Charakters und alle Initiativen für den Frieden von Seiten der internationalen Gemeinschaft, insbesondere die schwierigen Verhandlungen in Genf. In der Erwartung und der Hoffnung, dass sie nach so vielen bitteren Enttäuschungen ein konkretes Ergebnis bringen, fordern wir, dass die Sanktionen, die im tagtäglichen Leben jedes Syrers zu spüren sind, unverzüglich aufgehoben werden.

    Ohne konkrete Anstrengungen für die Menschen, die heute unter den Folgen des Embargos leiden, kann es nicht zu dem ersehnten Frieden kommen. Die Auswirkungen des Embargo lasten auf dem ganzen Volk.


    Das Gerede über die Kriegsflüchtlinge aus Syrien sieht nach purer Heuchelei aus, solange man gleichzeitig, diejenigen, die in Syrien bleiben, weiter aushungert, ihnen die medizinische Versorgung, Trinkwasser, Arbeit, Sicherheit und die elementarsten Rechte verweigert.


    Wir wenden uns deshalb an die Abgeordneten und Bürgermeister jedes Landes, damit die Bürger der Europäischen Union (bis heute absolut unwissend) über die Ungerechtigkeit der Sanktionen gegen Syrien informiert werden und die Sanktionen endlich Gegenstand einer ernsthaften Debatte und entsprechender Beschlüsse werden.

    Forum solidarisches und friedliches Augsburg

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