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Supergau, oder, wie schlimm muss es kommen bevor man umdenkt.

Erstellt von guenter, 15.03.2011, 21:27 Uhr · 216 Antworten · 12.198 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von andydendy

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    das ist die richtige antwort, sollen sie klagen nun wissen wir alle wie gierig unsere atomlobby ist.

    aber unsere atomkraftwerke sind ja sicherbist ein störfall kommt den man nicht kalkulieren konnte.

    atomkrakt und erneuerbare energie sind kontraproduktiv, also sofort abschalten und alles auf erneuerbare energie
    setzen und wieder zu unseren alten tugenden finden.

  2.  
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  3. #52
    Avatar von Leipziger

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    Hallo jai po

    Man sieht das diese Technologie in einem Extremfall nicht beherrschbar ist.
    Was unternimmt man wen etwas nicht beherrschbar ist, man lässt es!
    Ja aber genau so kann man es auch lassen Ortschaften direkt am Meer zu bauen oder an großen Flüßen oder generell in extremen Erdbebengebieten , oder ?!

    Ich wette die bauen da in Japan alles wieder auf , bis die nächste Flutwelle kommt trotz zehntausenden von Toten ....

    Und hier können die Leute auch 3 mal absaufen die bauen ihr Haus trotzdem wieder ins Hochwassergebiet , oder ?!


    Solang man keine richtigen Alternativen zur Kernkraft hat muß es eben erstmal weitergehen , alles andere ist nunmal Schönreden und Wunschdenken !

  4. #53
    Avatar von Leipziger

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    Hallo andydendy

    also sofort abschalten
    Genau aus mit dem Strom ..........

  5. #54
    Avatar von Chris67

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    Moin,

    Es schein ein Naturgesetz zu sein, dass der Mensch immer erst handelt wenn es (fast) zu spät ist. Über Reaktorsicherheit wird nachgedacht, wenn ein Unfall schon passiert ist. Tsunamiwarnsysteme werden eingeführt, wenn schon hunderttausende Menschen ertrunken sind. Über eine Flugverbotszone in Libyen wird so lange nachgedacht bis Gaddafi die Rebellen besiegt hat.

    Und durch die Verlängerung der Laufzeiten der AKW in Deutschland wurde der Umstieg auf regenerative Energien künstlich verzögert, denn warum sollte man umsteigen solange man die Atomkraft hat? Anstatt den Umstieg, resp. Ausbau regenerativer Energien auf ein hohes Level innerhalb von 5 - 10 Jahren veranzutreiben wird die Kernkraft als "Brückentechnologie" künstlich hochgehalten und man lässt sich mit dem Umstieg eben 20-25 Jahre Zeit. Zeit in der die Versorgungskonzerne weiter Milliarden mit bereits abgeschriebenen Anlagen verdienen, Zeit in der weiter Millionen Jahre lang strahlende Abfälle produziert werden, über deren Entsorgung man sich immer noch nicht klar ist, Zeit die genutzt werden könnte Klimanetrale Energieerzeugungstechnologien zu etablieren. Denn sicher ist: je mehr regenerative Energieerzeugung eingestzt wird,desto billiger wird diese werden und auch in der Lage sein nach und nach Kohlekraftwerke zu ersetzen.


    Gruß, Chris

  6. #55
    Avatar von Leipziger

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    Hallo Chris67

    ...... denn warum sollte man umsteigen solange man die Atomkraft hat?
    Reichen denn Sonne , Wind und Wasser in D überhaupt um den Eneriegbedarf abzudecken ?

    Oder reichen denn die Anbauflächen in D um ausschließlich CO2 neutral mit Biokraftstoff zu fahren ?


    Manchmal ist die Realität eben eine andere , oder ?

  7. #56
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Chris67 Beitrag anzeigen
    ... Es schein ein Naturgesetz zu sein, dass der Mensch immer erst handelt wenn es (fast) zu spät ist. Über Reaktorsicherheit wird nachgedacht, wenn ein Unfall schon passiert ist. Tsunamiwarnsysteme werden eingeführt, wenn schon hunderttausende Menschen ertrunken sind. Über eine Flugverbotszone in Libyen wird so lange nachgedacht bis Gaddafi die Rebellen besiegt hat. ...
    Chris,
    das ist in der Tat menschlich.

    Immer findet eine Abwaegung zwischen dem zum Teil enormen Aufwand und dem vermutlich eintretenden Schaden statt.
    Auch in Unternehmen muss man da oft Kompromisse eingehen.

    Und Bestandteil dieser Entscheidungen ist in der Tat, dass sie falsch sein koennen.
    Deswegen gilt es eben nach diesem Ereignis und dem Beleg, dass in diesem Fall eine falsche Gewichtung stattfand, mit Besonnenheit das technisch und finanziell Machbare in den jeweils unterschiedlichen Laendern und gegen realistische Szenarien zu erarbeiten.

    Dabei hilft Emotionalitaet wenig.
    Auch wenn diese nach den Bildern aus Japan verstaendlich ist.
    Kein Mensch wird dies unberuehrt lassen.

    Dennoch ist die Politik aufgerufen, nun mit kuehlem Kopf die Dinge neu zu bewerten, unaufgeregt klare und nachhaltige Entscheidungen zu treffen.
    Die Instrumentalisierung des Dramas, wie ich es gestern bei Herrn Trittin erlebte, hilft am Ende wirklich niemanden.
    Wie wohltuend dagegen die ruhigen und vernuenftigen Worte des Herrn von Dohnanyi.

    Der fruehere Hamburger Buergermeister und ehemalige Forschungsminister im Bund, Klaus von Dohnanyi, gibt bei Plasberg eine Art ueberparteilichen Elder Statesman. Er plaediert für Vernunft und Besonnenheit im Angesicht des Atom-Schreckens. Das schwarz-gelbe Moratorium sei «kein Wahlkampftrick, sondern eine kluge Einsicht», sagt Dohnanyi. Zugleich aeussert er die Erwartung, dass die Regierung die Laufzeitverlaengerung zurücknimmt.

    Und Ursula Voelker, Vorstandsmitglied der Organisation „Aerzte gegen den Atomkrieg" aeusserte voellig zurecht:

    „Dass die einzig aus politischem Kalkuel und im Wahlkampf gefuehrte Atomdiskussion hierzulande den gleichen Nachrichtenwert hat wie die Ereignisse in Japan, wo Menschen Entsetzliches erleiden, schockiert mich zutiefst."

    Quelle: Die Welt // news.de

  8. #57
    Avatar von Chris67

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    Hallo Leipziger,

    Nach derzeitigem Stand natürlich nicht. Aber dafür gibt es ja noch Kernkraft und Kohlekraft.
    Die Frage ist aber: Müssen die Übergangszeiten unbedingt verlängert werden? Oder könnte man den Umstieg nicht auch in der Zeit schaffen, die von dem unter Rot/Grün vereinbarten Ausstieg vorgegeben waren? Den Abietern regenerativer Energiesysteme wurde aber durch die Laufzeitverlängerung praktisch die Geschäftgrundlage entzogen, weil ja plötzlich 15 Jahre mehr Zeit waren und niemand mehr die Notwendigkeit sah in diese Technologien zu investieren.

    Die nächste Generation von Biokraftstoffen wird übrigens nicht mehr zwingend Nahrungsmittelressourcen vernichten. Es wird möglich sein Sprit aus Bioabfällen, Holz, Stroh, Kohle, Petrolkoks etc. herzustellen. Praktisch aus allem was Kohlenstoff enthält. Man wird nicht mehr über den Weg der Zuckervergärung gehen müssen. Dazu gibt es ein von der EU gefördertes Forschungsprogramm welches in Frankreich in eine Versuchsanlage münden wird.


    Gruß, Chris

  9. #58
    Avatar von andydendy

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    Solang man keine richtigen Alternativen zur Kernkraft hat muß es eben erstmal weitergehen , alles andere ist nunmal Schönreden und Wunschdenken !

    wir beziehen nur 23 % unserer energie aus kernkraftwerken und somit kann man nicht gerade sagen das wir davon abhängig sind.

  10. #59
    Avatar von andydendy

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    Hallo andydendy

    also sofort abschalten


    Genau aus mit dem Strom ..........

    na leipziger, dann biste wohl der erste freiwilige, das ist gut so, wir melden uns bei dir wenn das soweit ist,
    aber dann auch nicht abhauen.

  11. #60
    Avatar von wingman

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Klar, das waere nur konsequent - wenn Deine Voraussage eintrifft.
    Wo kein potentieller Kaeufer, da kein Marketing.
    ich frage mich gerade wo die japaner hinsollen. ihr land wird gerade langsam aber sicher verstrahlt. der supergau scheint unvermeidlich.........und dann?

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