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Supergau, oder, wie schlimm muss es kommen bevor man umdenkt.

Erstellt von guenter, 15.03.2011, 21:27 Uhr · 216 Antworten · 12.167 Aufrufe

  1. #181
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Hitori Beitrag anzeigen
    Eigentlich habe ich versprochen jemanden im Sommer zu besuchen, der 75 Km von Fukushima entfernt wohnt. Vielleicht sollte ich darüber nochmals nachdenken...
    Beruht jetzt auf hörensagen.
    Die Firma Merck hat wohl eine Pillenfabrik in der Nähe von Fukushima, welche jetzt stillgelegt wird.

  2.  
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  3. #182
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Strahlender Kapitalismus

    Profite der Atomindustrie basieren auch auf der Ausbeutung von Leiharbeit.
    ...
    Japan ist nur ein Beispiel dafür, wie die Atomindustrie für ihre Profite Sicherheitsvorschriften missachtet und Risiken auf nahezu rechtlose und ungeschützte Leiharbeitskräfte abwälzt. Ähnliche Zustände sind auch in der europäischen Atomindustrie festzustellen. Eine Antiatombewegung, die konsequent sein will, darf die Arbeitsbedingungen in der Atomindustrie nicht länger unbeachtet lassen...

    Quelle: Strahlender Kapitalismus

  4. #183
    Avatar von J-M-F

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    ich erwarte das noch mehr AKWs hochgehen werden, bis alle an die Gefahr aus diesen Dingern glauben.

    wird auch höchste Zeit, denn dem Klimaschwindel kommt nun so langsam seine Legitimität abhanden

  5. #184
    Avatar von Jarga

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    Japan - 155 Tage nach dem Erdbeben

    Habe gestern wieder mal in >Tabibito's Japan-Blog< rein geschaut.

    Gute Dokus gibt es selten in Japan – gerade im deutschen Sprachraum wird man da schnell verwöhnt und erwartet viel. In Japan ist investigativer Journalismus, auch bzw. gerade im Fernsehen, weniger verbreitet.
    Diese Dokumentation ist jedoch relativ gut gemacht.
    Die Doku kann man sich auch ohne Japanischkenntnisse ansehen. Natürlich verpasst man etliche Erklärungen, aber die Bilder sind in sich selbst schlüssig. Die Bilder sind streckenweise harter Tobak.

    Die Gliederung ist wie folgt:
    Gut gemachte Doku: 155 Tage nach dem Erdbeben

    sollte dieser Film nicht abspielbar sein, dann bitte diesen;
    Link aufrufen

    Hat mich sehr betroffen gemacht. Erinnert mich an den "schwarzen Schwan".

    Unsere Lebensauffassung ist auf Illusion aufgebaut.
    oder wie Jiddu Krishnamurti spricht:
    „Wenn ich mein gesamtes Lebenswerk in einen Satz prägen sollte, so würde ich sagen: Die Menschheit wird erst befreit sein, wenn sie die Dinge so sieht, wie sie sind und nicht wie sie sein sollten“.
    meine spezial Seite zum Thema immer aktuell mit weiteren Linkhinweisen;
    State of Emergency issued for Japan nuclear power plant
    u.a. liest man dort dass TEPCO zugibt, mehr an Radioaktivem Material in die Umwelt gelangt wie je bei Tschernobyl frei gesetzt wurde.

    oder Japan aktuell: Frankreich bietet Wiederaufbereitung von Brennelementen aus AKW Fukushima an

    Der Irrsinn kennt keine Grenzen

  6. #185
    Avatar von Waitong

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    Zitat Zitat von Jarga Beitrag anzeigen
    Unsere Lebensauffassung ist auf Illusion aufgebaut...oder wie Jiddu Krishnamurti spricht:

    „Wenn ich mein gesamtes Lebenswerk in einen Satz prägen sollte, so würde ich sagen: Die Menschheit wird erst befreit sein, wenn sie die Dinge so sieht, wie sie sind und nicht wie sie sein sollten“


    Daraus koennte man einen interessanten Threat machen .

  7. #186
    Avatar von siamthai1

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    abend

    also auf ideen kommen manche leute, das ist unfassbar !!
    ich wohne an der laotischen grenze, da könnte ich mir gleich so ein minensuchgerät anschaffen und die reisfelder ablatschen !

  8. #187
    Avatar von Waitong

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    Nicht die schlechteste Idee, wenn es Menschenleben rettet.

    Was Japan angeht, haben sich leider zu viele Menschen blenden lassen, sind also der Illusion erlegen Atom-Energie sei sicher.

  9. #188
    Avatar von wingman

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    im prinzip ist ein akw auch sicher, nur verzeiht die technik keine fehler und ereignisse die diese technologie aus dem ruder laufen lässt...........auch keine naturereignisse. einmal ausser kontrolle ist der reaktor ein selbstläufer, nichts kann es aufhalten.

  10. #189
    Avatar von Ban Bagau

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    Kleines Update.
    Fukushima-Gebiet bleibt wohl für immer unbewohnbar

    150.000 Menschen mussten wegen der Atomkatastrophe von Fukushima ihr Zuhause verlassen. Jetzt hat die japanische Regierung angedeutet, dass sie wohl niemals wieder zurückkehren dürfen.
    Eine Rückkehr aller Flüchtlinge der Atomkatastrophe von Fukushima (Link: Fukushima - Folgen der Atomkatastrophe - News von DIE WELT) in ihre Heimat ist nach Ansicht eines führenden Vertreters der japanischen Regierungspartei kaum möglich. "Es werde die Zeit kommen zu sagen: 'Ihr könnt dort nicht mehr leben, aber ihr erhaltet Entschädigung'", sagte der Generalsekretär der Liberaldemokraten (LDP), Shigeru Ishiba, der Zeitung "Asahi Shimbun".
    Die Regierung müsse die Gebiete benennen, die wegen der radioaktiven Verseuchung niemals mehr bewohnbar sein würden. Die Frage der Rückkehr ist in Japan politisch brisant. Bislang hat die Regierung allen Vertriebenen Hoffnung auf eine Rückkehr in ihre Heimatorte gemacht. Nun gestand sie erstmals ein, dass das vermutlich unmöglich sein wird.
    150.000 Menschen flohen 2011 nach der atomaren Katastrophe aus dem Gebiet um das nördlich von Tokio gelegenen AKW Fukushima (Link: Japan : Der letzte Mensch von Fukushima - Nachrichten Panorama - DIE WELT) . Ein Erdbeben und ein Tsunami hatten zu einer Kernschmelze und Explosionen in den Reaktoren geführt und große Mengen Radioaktivität freigesetzt. Auch heute noch tritt immer wieder verseuchtes Wasser aus. Knapp 16.000 Menschen kamen damals ums Leben, etwa 2650 gelten noch heute als vermisst.

    Gefahrenzone in Fukushima

    Das Eingeständnis folgt nur wenige Tage, nachdem ein neues Beben der Stärke 7,1 die Region erschüttert hatte. Es galt als das bisher stärkste seit März 2011. Zwar versicherte der Atombetreiber Tepco, es gebe in der Atomruine keine neuen Auffälligkeiten (Link: Japan : Fukushima-Chef Yoshida stirbt an Krebs - Nachrichten Panorama - Weltgeschehen - DIE WELT) . Auch die Medien des Landes thematisierten die Lage im AKW an diesem Tag nicht weiter groß. Dennoch haben viele Japaner Sorgen. Unter anderem auch deshalb, weil Experten vor zahlreichen Nachbeben warnen.
    "Was wäre passiert, wenn es ein solches Beben während der Arbeiten mit den Brennstäben im Reaktor vier gegeben hätte", schrieb Masaru Kaneko von der Universität Keio auf Twitter. Atomkraftgegner warnen schon länger vor einer unvergleichlich größeren Katastrophe, sollten Brennstäbe beim Herausholen beschädigt werden oder neue starke Erdstöße das in 30 Meter Höhe gelegene Abklingbecken zerstören.
    Tatsächlich wollte Tepco kurz nach dem neuerlichen Beben damit beginnen, die ersten von rund 1500 gebrauchten und frischen Brennstäben per Kran aus einem Abklingbecken im Reaktorgebäude vier herauszuholen, dessen Dach bei der Katastrophe 2011 von einer Wasserstoffexplosion zerstört worden war.
    Aber nicht nur das sehen Experten kritisch: Eine weitere große Gefahr stellen Hunderte Tanks auf dem Gelände der Atomruine dar, in denen Tepco verstrahltes Wasser lagert. Dieses stammt von der Kühlung der geschmolzenen Brennstäbe in den Reaktoren eins bis drei. Die teils hastig zusammengenieteten Metalltanks beginnen bereits zu lecken.

    Regierung entzieht Tepco Befugnisse

    Wegen dieser und etlicher weiterer Pannen bei der Bewältigung der Atomkatastrophe will die Regierung dem Betreiber Tepco bereits Befugnisse entziehen. Wie eine mit den Überlegungen vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters sagte, plädiert die Regierungspartei LDP dafür, dass die für die Stilllegung der beschädigten Reaktoren sowie für den Umgang mit verseuchtem Wasser zuständigen Bereiche innerhalb des Energiekonzerns in eine eigene Einheit eingebracht werden sollen.
    Daneben gehen aus einem Papier der Partei, das Reuters einsehen konnte, zwei weitere Möglichkeiten hervor: Eventuell werden die Bereiche auch komplett ausgegliedert oder in eine der Regierung nahestehende, aber eigenständige Behörde eingebracht. Die Vorschläge sollen bereits in der kommenden Woche Ministerpräsident Shinzo Abe vorgelegt werden. Es müsse zügig eine klare und realistische Lösung geben.
    Tepco hat vor diesem Hintergrund inzwischen bekannt gegeben, künftig mit der US-Energiebehörde zusammenarbeiten zu wollen. Die Vereinbarung mit US-Energieministers Ernest Moniz wurde bei seinem Besuch der Anlage Dai-ichi getroffen, erklärte der Präsident des Kraftwerkbetreibers Tepco, Naomi Hirose.

    Atomkatastrophe : Fukushima-Gebiet bleibt wohl für immer unbewohnbar - Nachrichten Panorama - DIE WELT

  11. #190
    Avatar von Ban Bagau

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