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Supergau, oder, wie schlimm muss es kommen bevor man umdenkt.

Erstellt von guenter, 15.03.2011, 21:27 Uhr · 216 Antworten · 12.169 Aufrufe

  1. #101
    Avatar von Leipziger

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    Hallo Micha L

    Bekanntlich gibt es in dieser Hinsicht bereits mit einem "kalten" und vergleichsweise harmlosen Endlager Probleme, welche sich auf die Umwelt auswirken können ....
    Ja aber ein unterirdisches AKW ist ja noch lange kein Endlager , und wenn aller 25 - 30 Jahre eines von hunderten mal aufgegeben werden müste wären die Schäden minimal , oder ?

    Die Kernkraft ist relativ günstig , sauber , CO2 frei und auch noch in 100 Jahren verfügbar , man kann mit der Abwärme oder der Energie Wohnungen beheizen und mit dem Strom Elektroautos aufladen ....... also ich würde diese Technologie nicht so schnell aufgeben .

  2.  
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  3. #102
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Hallo Micha L

    Die Kernkraft ist relativ günstig , sauber , CO2 frei und auch noch in 100 Jahren verfügbar , man kann mit der Abwärme oder der Energie Wohnungen beheizen und mit dem Strom Elektroautos aufladen ....... also ich würde diese Technologie nicht so schnell aufgeben .
    Wenn du alle Kosten kalkulieren musst, also auch die Entsorgung und angemessene Versicherung, die Subventionen rausrechnest, dann ist Kernkraft nicht mehr so günstig.
    Über ,,sauber,, möchte ich mich jetzt nicht äussern. Da soll jeder sich seine eigene Meinung bilden.
    Auch Uran ist nicht unbegrenzt verfügbar.
    Beim Rest, also dem Endprodukt stimme ich zu.

  4. #103
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Wie lange braucht es eigentlich in der BRD fuer ein alternatives Kraftwerk (Gas oder Kohle oder was weiss ich)?
    Ich meine, so von der Beschlussfassung das Ding zu bauen bis dann die ersten Watts eingespeist werden.

  5. #104
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von Volker M. aus HH. Beitrag anzeigen
    Wie lange braucht es eigentlich in der BRD fuer ein alternatives Kraftwerk (Gas oder Kohle oder was weiss ich)?
    Ich meine, so von der Beschlussfassung das Ding zu bauen bis dann die ersten Watts eingespeist werden.
    Ich schätze, das ist überhaupt nicht mehr möglich. Gegen jedes Kraftwerk das gebaut werden soll, gegen jeden Strommast, gegen jeden neuen Vogelschredder (Windmühle-auch (politisch korrekt) Windkraftanlage genannt) gibts Bürgerinitiativen, die absolut alles verhindern.

    Ist aber auch kein Wunder in einem überbevölkerten Land wie Deutschland. Und Gas- oder Kohlekraftwerk geht gar nicht, wegen CO2.......

  6. #105
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Volker M. aus HH. Beitrag anzeigen
    Wie lange braucht es eigentlich in der BRD fuer ein alternatives Kraftwerk (Gas oder Kohle oder was weiss ich)?
    Ich meine, so von der Beschlussfassung das Ding zu bauen bis dann die ersten Watts eingespeist werden.
    Das ist ja das naechste verrueckte in unserem Land.
    Vor ein paar Tagen im TV: da wird ein Windkraftpark auf See gebaut.
    Fuer die Lieferung dieser Energie bedarf es allerdings mehr Leitungen in und durch das Land.

    Deren Bau aber - oft von den gleichen Menschen, unterstuetzt von den gleichen politischen Entscheisungstraegern, die fuer den sofortigen Atomausstieg sind! - wiederum mit allen moeglichen Aktioinen unbedingt verhindert werden soll.
    Mehr Scheinheiligkeit geht gar nicht.

    Da bleibt einem nur mehr Kopofschuetteln .....

  7. #106
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Gut durchdachte Wasserkraftwerke wären eine Lösung.



    Funktioniert ganz einfach.

    Wasser treibt die Turbine an (Funktion wie Wasserrad)
    Turbine ist mit dem Rotor des Generators verbunden, der durch die Drehung angetrieben wird.



    durch die Bewegung des Rotors (Magnet) in dem festen Stator wird Strom induziert –> kinetische Energie (Geschwindigkeit) wird in elektrische Energie umgewandelt (Epot->Ekin-Eelektr) + Etherm (Wärme)

    Wasserkraftwerk in Jena

    Baujahr 1999
    2 Turbinen
    Leistung: ca. 200KW pro Turbine
    ausgelegt für 34 m3/s Wasser
    Müll, den die Saale mit sich bringt, wird mit einem Rechen abgefangen und im Fluss weitergeleitet
    größerer Müll (Baumstämme etc.) wird im Wasser gelassen, der er sonst kostenpflichtig entsorgt werden müsste Fischtreppen neben dem Wasserkraftwerk zum Umweltschutz

    Quelle: http://www.google.de/imgres?imgurl=h...ed=0CEcQ9QEwAw

  8. #107
    Avatar von tira

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    Arrow

    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Das ist ja das naechste verrueckte in unserem Land.
    Vor ein paar Tagen im TV: da wird ein Windkraftpark auf See gebaut.
    Fuer die Lieferung dieser Energie bedarf es allerdings mehr Leitungen in und durch das Land.

    Deren Bau aber - oft von den gleichen Menschen, unterstuetzt von den gleichen politischen Entscheisungstraegern, die fuer den sofortigen Atomausstieg sind! - wiederum mit allen moeglichen Aktioinen unbedingt verhindert werden soll.
    Mehr Scheinheiligkeit geht gar nicht.........
    jo,

    ...... vor ein paar tagen hatte das auch merkel im tv angesprochen. macht doch nix, fehlender strom wird einfach aus grenznahen meilern aus f zugekauft, die sind immer daran interessiert strom zu exportieren.

    erhebliches potential hat m.a. nach wie vor einsparung. was bsw. die nächltliche ausleuchtung von fernstraßen betrifft

  9. #108
    Avatar von DisainaM

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    die Kindeskinder der ehemaligen Kamikazepiloten sind scheinbar alles Warmduscher geworden,

    es ist doch ein unwahrscheinlicher Diletantismus, mit dem der Krisenstab in Japan arbeitet.

    1. Vorsorge, das sofortige Einrichten einer Alpha Basis in einem sicheren Gebiet in Japan,
    Militaer muesste dort Versorgungsstruktur sicherstellen, damit man zuerst Muetter mit jungen Kindern und Ungeborenen aus Tokio sowie aus anderen Krisengebieten in Japan evakuiert,
    wobei man die kontaminierte Bevoelkerung natuerlich absondert.

    2. Nachdem das Risiko von Nachbeben erheblich gesunken ist, sollte man nun sofort mit dem Aufbau von schwenkbaren Kraenen bei den betroffenden AKWs in Japan beginnen,
    um diese laecherliche Wasserkuehlung per Helicopter einzustellen. (die Piloten haben Angst vor der Strahlenbelastung, aber so wird das nix, gleich Todeskandidaten von Anfang an rekrutieren, die dann den Job professionel erledigen.)
    Wasser sollte dann von den Kranarmen mit Duesen permanent ins AKW gespritzt werden.
    Diese Art Kuehlnotsystem sollte eigentlich bei allen Akws zum Standart werden, wo nach einem Reaktorbrand kein internes System mehr funktioniert.

    3. Es macht keinen Sinn in einem asiatischen Land, wo kaum jemand NEIN sagen kann, wenn er mit einer Aufgabe ueberfordert ist, dem Betreiber eine zulange Leine zu lassen und ihn da vor sich hin doktorn zu lassen. Der Staat muss sofort ein eigenes Spezialistenteam bilden, die sowohl Monitoring der Betreiberbemuehungen machen,
    als auch eigene Konzepte entwickeln, die sich dann nicht mehr an den Interessen des Betreiberkonzerns zu orientieren muessen,
    weil Kosten nebensaechlich sind, und das Ziel eine schnelle und effektive Bewaeltigung ist.

  10. #109
    antibes
    Avatar von antibes
    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Hallo Micha L



    Ja aber ein unterirdisches AKW ist ja noch lange kein Endlager , und wenn aller 25 - 30 Jahre eines von hunderten mal aufgegeben werden müste wären die Schäden minimal , oder ?

    Die Kernkraft ist relativ günstig , sauber , CO2 frei und auch noch in 100 Jahren verfügbar , man kann mit der Abwärme oder der Energie Wohnungen beheizen und mit dem Strom Elektroautos aufladen ....... also ich würde diese Technologie nicht so schnell aufgeben .
    Wo ist denn die günstig, wenn man das Gesamtpaket Atomstrom betrachtet?

  11. #110
    Avatar von strike

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von antibes Beitrag anzeigen
    Wo ist denn die günstig, wenn man das Gesamtpaket Atomstrom betrachtet?
    Genau das gilt es zu betrachten: alle Kosten fuer jede moegliche Varianten.
    Und die dann gegenueber stellen und entscheiden.
    Genau das geht aber nicht in 1-2 Tagen.

    Fuer derartige langfristig wirkende Entscheidungen - vor allem mit Blick auf die Erfahrungen - gilt es sich ein klein wenig Zeit zu nehmen.
    Alle Aspekte und Folgekosten durch Fachexperten zu betrachten, offen und ehrlich sowie ohne jede politische Beeinflussung auf den Tisch zu legen und dann - am besten via Volksentscheid - fuer die naechsten 2 -3 Jahrzehnte festzulegen.

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