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Stuttgart

Erstellt von lucky2103, 29.08.2016, 22:49 Uhr · 94 Antworten · 4.220 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von lucky2103

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    Stuttgart

    Sind gerade ein paar Tage in Stuttgart auf Montage.

    Mein Gott, gehts denen gut.
    In der Innenstadt nur Leute mit Geld, die Läden bieten Luxusartikel an..
    Dicke Autos fahren durch die Stadt, die Cafes sind voll.

    Ich sehe Schwarze mit Deutschen im Cafe sitzen - und man spricht Deutsch.

    Entdecke anscheinend richtig säkulare Muslime, die echt integriert erscheinen.

    Die Polizei patroulliert und es sieht so aus, als ob man die Strasse nicht hergibt. Autofahrer werden auch ohne Anlass kontrolliert.

    Also irgendwas scheint Stuttgart verdammt richtig zu m machen....

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Ferdinand

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    War schon immer so
    Stuttgart - höchster Ausländeranteil / niedrige Kriminalitätsrate

    Der relativ hohe Ausländeranteil ist u.a. auf den früheren Oberbürgermeister Manfred Rommel (CDU) zurückzuführen. Diesem wird eine moderne Ausländerpolitik zugeschrieben. Er forderte bereits früh die doppelte Staatsbürgerschaft. Er sagte auch den Satz: "Deutschland ist ein Einwanderungsland".

  4. #3
    Avatar von funnygirlx

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    da ist die welt halbwegs heil.nicht nur dort sondern im ges sueden DE

    rund um stuttgart sitzt das rueckrad der deutschen Unternehmen. Viel Mittelstand dem es gut geht.Viele Weltmarktfuehrer. Viele Unternehmen die noch verantwortung fuer ihre Mitarbeiter tragen.
    daher ist das Lohnniveau extrem hoeher als in anderen Regionen. Ein hohes Lohnniveau ist schon eine Grundlage fuermehr Sicherheit.daszu ticken Schwaben anders.

    und im rest von Deutschland sitzen mehr Schmarotzer Unternehmen ,finanzmafia Unternehmen ,die sich einen Dreck scheren um Loehne und Gesellschaft. ( gibt dort auch viele gute,aber bei weitem weniger als im sueden)
    Dies praegt auch die bevoelkerung.

    Das gleiche sieht man in Oesterreich ,wo zb Voralberg region als wirtschaftlich statk gilt, ist die welt ebenfalls mehr in ordnung wie in anderen teilen.

    Schweiz, ja da ist es noch wie in deutschland vor 30 jahren , jedes dorf hat sein baecker ,sein Metzger,sein Supermakrt ,und jeder sein auskommen. Der schweizer Staat hat auch nie mitgemacht bei Lohndumping. So wie die Loehne so die Sicherheit.

    Deutschland liegt bei den Loehnen ehute auf Platz 13 in Europagefolgt von England auf platz 14, das war mal anders. Solange sich der Staat nur fuer finanzmafia und grossunternehmen und dereninteressen sich kuemmert,aber nicht fuer ein akzeptabeles Lohnniveau in den unteren und mittleren einkommen kuemmert ,wird es immer weiter abwaerts gehen.

  5. #4
    Avatar von Micha

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    Was nutzen hohe (Brutto-) Löhne wenn ein immer größer werdender Anteil davon zwangsweise verteilt wird? Für was auch immer.
    Wirtschaftliche Freiheit ist wohl was anderes.

  6. #5
    Avatar von lucky2103

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    Micha, Du musst es Dir selber mal ansehen.
    Die Leute erscheinen glücklich und unbeschwert - das ist definitiv was Anderes als Frankfurt.

    Und blitzsauber, die Stadt.
    Meine Frau flaniert zu allen Tages- und Nachtzeiten alleine durch die Stadt...alles hell, alles sicher.

    Es fahren Muslime mit S-Klasse durch die Stadt - und sie sehen aus, als ob das nicht mit Drogengeld gekauft worden sei.
    Aus den Lautsprechern wummert westliche Musik, keine orientalischen Klänge.

    Ich sehe jeden Tag alle mögliche Nationen hier in der Stadt: Schwarze, Inder, Naher Osten, Asiaten.
    Das Zusammenleben scheint zu funktionieren, es sieht niemand verwahrlost aus, jeder benimmt sich anständig in der Öffentlichkeit - und scheint in Brot und Arbeit zu sein.

    Ich laufe weiter und sehe eine tamilische Familie mit Kindern in einem der vielen Straßencafes.
    Die Kinder sprechen Deutsch miteinander.
    An einer Fußgängerampel sehe ich ein indische Mädchen im Sari und Lidl- Tüte in der Hand.



    Ich glaube, man muß den Leuten gute Jobs und Bildung geben, dann klappts auch mit der Integration.

  7. #6
    Avatar von DisainaM

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    was ich Euch bei der Diskussion um den Job Deiner Frau und die Lohnsituation Heidelberg damals schon sagte,

    München, Stuttgart, Freiburg, Nürnberg, da ist das alte Deutschland noch anzutreffen,
    wer noch mehr verdienen will, muss in die Schweiz,
    vorraussetzung, er wird gebraucht.

    Nur in den Gegenden sind die Mieten auch entsprechend teuer,
    ein Fliesenleger zahlt für sein Geschäft in einer so schönen Stadt das an Miete,
    was Du ihm gerade wegnimmst,
    weil ihr zu billig arbeitet,
    mit dem Verdienst könnte er nicht seine Miete, seine Mitarbeiter usw zahlen,

    noch haben wir in Deutschland eine Situation,
    wo eben Preisbrecher von den Lokalen nicht weggebissen werden, - man lässt es geschehen.

    Ähnlich ging es den Menschen auf Phuket, wo die Jobs am Bau für kleine Münze an Burmesen ging, die man auf Lastwagen ranschaffte,
    und von denen viele dort blieben.
    Nur dadurch wurde die örtliche Jugend gezwungen, sich zu bewaffneten Jugendbanden zu formieren,
    und das Heimatgebiet zu sichern.

    Zum Glück hat sich im armen Norden Westen und Osten noch keine White Trash Kultur durch RTL2 (Wollneys- und wie die Serien heissen, die zur Formierung der Rednecks in Deutschland beitragen), ... gebildet.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Redneck

    (sie sind verarmt, aber noch nicht assozialisiert, könnten noch geheilt werden, wenn die Buchhalter in Berlin endlich mehr Geld unters Volk bringen würde.)

    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    was ist Redneck ?

    Das Selbstverständnis der (Republikaner wählenden) Rednecks wird aus Sicht von Thomas Frank treffend in einem Artikel des Missouri-Farmers Blake Hurst wiedergegeben, in dem dieser erläuterte, warum er 2004 George Bush wählte:
    „Die meisten [Republikaner wählenden] Amerikaner sind nicht in der Lage,

    postmoderne Literatur zu analysieren,

    einem Kindermädchen Anweisungen zu geben,

    einen Cabernet mit einem Nachklang von Lakritze auszuwählen oder

    Preise aus einem Katalog von Abercrombie & Fitch zu nennen.

    Aber wir können großartige Kinder erziehen, die Leitungen in unserem eigenen Haus verlegen, wundervolle Dinge mit unseren eigenen beiden Händen schaffen, beiläufig und gelassen über Gott reden, einen kleinen Motor reparieren, einen Ahornbaum erkennen, der guten Sirup liefert, und Dir die Geschichten unserer Stadt und die Träume unserer Nachbarn erzählen, mit einem Gewehr umgehen, eine Kettensäge ohne Furcht benutzen, die Traglast eines Dachs berechnen und unseren eigenen Spargel anbauen: …“[12]

    Rednecks verfügen nach diesem Stereotyp bestenfalls über einen Highschool-Abschluss.
    Sie verdienen heute ihren Lebensunterhalt nicht mehr als Landarbeiter oder -pächter, sondern überwiegend als Arbeiter in Fabriken oder einfachen und damit schlecht bezahlten Dienstleistungsberufen.

    Viele von ihnen sind
    scheinselbständig – sie werden von Unternehmen für die Ausführungen bestimmter Arbeiten kontraktiert, wodurch diese Unternehmen sich die Zahlungen für Sozial-, Arbeitsunfallversicherung und Krankenversicherung sparen, die bei einer Festanstellung fällig wären.[13]

    Sie verfügen typischerweise über ein Haushaltseinkommen, das im unteren Drittel der Einkommensverteilung liegt (ca. 30.000 bis 35.000 US-Dollar pro Jahr auf Basis der Daten von 2004/2005),

    und haben nur eine geringe Arbeitsplatzsicherheit.
    [14]
    https://de.wikipedia.org/wiki/Redneck

    Durch die Zeitarbeitsfirmen, die in Deutschland in Unwesen treiben, wird das Volk zu Rednecks transformiert.

  8. #7
    Avatar von Eutropis

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    Seit wann wird denn von Schwaben deutsch gesprochen ?

    Und Leute die ihr Geld mit üblen Geschäften verdienen
    leben mit ihren Familien auch nicht in sozialen Brennpunkten.
    Das ist in Berlin auch so. Wenn man den Wohnsitz von Dealern und Zuhältern etc. auswertet geraten nicht mehr
    Bezirke wie Neukölln oder Wedding sondern die "guten Gegenden" ins Visier.

  9. #8
    Avatar von Ironman

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    Stuttgart und München lassen sich nicht mit Berlin, Hamburg oder Frankfurt vergleichen. Ich sag ja schon die ganze Zeit, hier im Süden ticken die Uhren (noch) etwas anders. Nichtsdestotrotz gibts auch hier inzwischen einiges an Unruhe wo vor 2 Jahren noch Totenstille herrschte. Aus diesem Grund sind hier im Süden aber auch viele Menschen schockiert: Sie kennen die Masse an Brutalität nicht, die für einen Frankfurter wahrscheinlich seit Jahren zur Normalität gehört. Und Sie wollen sie auch nicht!

  10. #9
    Avatar von Ironman

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Ich glaube, man muß den Leuten gute Jobs und Bildung geben, dann klappts auch mit der Integration.
    Das ist eine Erkenntnis die nun wirklich nicht neu ist. Aber bei den Jobs und der Bildung fallen schon genug Einheimische durchs Gitter, da wird der allgemeine Flüchtling aus Syrien niemals mithalten können. Die Ansprüche hier im Süden (von Arbeitgeber-, als auch Arbeitnehmerseite) sind sehr hoch. Seien wir ehrlich, die Flüchtlinge waren auch nie als Topverdiener geplant, sondern eher als Billigstarbeitskräfte um den untersten Schichten in Deutschland den nächsten Aufstieg zu ermöglichen.

  11. #10
    Avatar von xxeo

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    Natürlich geht's den Schwaben noch recht gut. Aber auch dort ist ein Abwärtstrend zu beobachten, das kann ich dir versichern. Geh mal nach Stuttgart-Ost, soziale Brennpunkte gibt es rund um Stuttgart in etlichen Trabantenstädten. Die Königstraße und der Schlossplatz sind ebenso wenig Stuttgart wie der Marienplatz München oder die Mönckebergstraße Hamburg ist. Die Theodor-Heuss-Straße wird am Wochenende zum Tummelplatz widerwärtiger Proleten aus dem Umland, die kein Hirn haben, aber den Bleifuß auf dem Gaspedal ihres aufgemotzten Autos.

    Dass Bildung und Wohlstand soziale Verträglichkeit schaffen und eben soziale Konflikte hochkochen, wo Armut und hohe Arbeitslosigkeit herrschen, ist ja klar. Großraum Stuttgart versus Großraum Duisburg (das vor hundert Jahren reich war).

    Das war doch jetzt anständiges Deutsch, eutropis?

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