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Staatsmacht ?

Erstellt von Waitong, 08.09.2011, 08:01 Uhr · 76 Antworten · 4.467 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Mir ist unklar wo das Problem mit A1 liegt, die Sprache ansatzweise lernen zu müssen, damit die Möglichkeit besteht das land besser zu verstehen und sich integrieren zu können, kann doch nicht falsch sein.
    Das Thema wurde doch hier schon 1000 mal durchgekaut. Es ist nicht die Frage, ob es sinnvoll ist, sondern ob es zum Zwang erkoren wird in dessen Nichteinhaltung Familien entzweit werden. Die Erhaltung der nationalen deutschen Sprache ist daher der Regierung wichtiger als die Erhaltung von Familien und Lebewesen und der Stärkung der Wirtschaft durch ausländische Fachkräfte. Denn die fähigen Köpfe komemn ja geradew egen der komplizierten deutschen Sprache nicht nach Deutschland, sondern gehen eher nach England, in die USA, Kanda oder Australien. Auch in anderen Nationen ist englisch quasi die zweite Amtssprache und oftmals Firmensprache. Mit diesem A1-Zwangsgesetz fördert Deutschland also eher den Zuzug von zukünftigen Hartz 4ern aus der Türkei u.a., weil die sich im Heimatland die Zeit nehmen, deutsch zu lernen, weil sie wissen, sie können später den deutschen Steuerzahler schön abzocken. Denn nun können sie ja den Hartz 4-Antrag wunderbar ausfüllen.

    Die schlauen Köpfe (wie z.B. meine Frau) haben in ihrem Fachjob jedoch gar keine Zeit, sich monatelang auf die Schulbank zu setzen. Sie verdienen ja Geld und müssen sich in ihrem Beruf auf den neuesten Stand halten, um diesen auch in Deutschland ausüben zu können. Deutsch lernt man am besten in der täglichen Übung in Deutschland selbst und nicht auf unmotivierten Schulbänken im Goethe-Institut.

    Und wer meint, mit 150 Wörtern könne man dann bestens deutsch, der irrt gewaltig. Ich habe beruflich öfters mit Ausländern am Telefon zu tun, die in Deutschland leben. Die sind zumeist sauschwer zu verstehen (gilt aber auch für Bayern, Sachsen oder Schweizer). Es ist besser, wenn die Kommunikation auf englisch abläuft, dann haben beide das ähnlich gleiche Niveau und alles läuft besser und fairer ab.

    Mit dem politisch und rassistisch motivierten Zwangsdeutschkurs fördert der Staat also genau den Zuzug von Ausländern, den die Bevölkerung nicht haben möchte. Und das geschieht den Deutschen auch recht! Und dank des Gesetzes sind mir auch die Augen geöffnet worden, wie heuchlerisch und menschenverachtend Deutschland tatsächlich immer noch ist. Im Land selber fällt einem das ja kaum auf. Man ist ja viel zu sehr im System integriert.

    Aber in wenigen Jahren haben wir das Problem eh nicht mehr, da dann jeder einen Übersetzungschip im Ohr hat und somit jede Sprache der Welt verstehen kann. Daher ist die Debatte eh eine Mittelalter-Debatte. Aber die Behörden werden selbst dann noch A1 fordern. Die wollen ja auch, dass man Briefe per Post und nicht per E-Mail verschickt. Obwohl sich Postbriefe viel leichter fälschen lassen. Der Staat ist eben seiner Zeit um 50 - 500 Jahre zurück. Das kann doch nicht gut gehen. Daher respektiere ich Regierungen nicht. Die sind einfach nicht auf meinem Niveau. Da kommuniziere ich lieber mit Briefmarken. Die sind schlauer.

  2.  
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  3. #72
    Avatar von tuxluchs

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    #kcwknarf

    Ein Denkchip wäre vielleicht besser für manchereins.

    1. Die Sprache ist der wichtigste Zugang zur Kultur eines Volkes, diese '(die Kultur) ist die Gesamtheit aller Erfahrungen, Geschaffenheiten, Eigenheiten eines Volkes, diese eigene
    Kultur macht jedes Volk einzigartig in der Welt. Dies ist auch ein Grund warum Menschen reisen, um andere Kulturen zu erfahren.
    2. Die Sprache Deutzschlands ist Deutsch und siehe 1. nicht Englisch oder eine andere
    3. Sollte man der Führung des Staates (die siehst hier ich differenziere zwischen Staat und Führung, und das aus gutem Grund) nicht generell unterstellen das diese etwas böses will wenn sie Gestze oder Vorschriften erläßt. Eventuell wollen diese nur ihre Bürger und/oder die Zuwanderer schützen. Minderqualifizierte haben es sehr schwer Zugang zum sogenannten ersten Arbeitsmarkt zu finden, ohne grundlegende Sprachkenntnisse, soll zwar auch ausnahmen geben, doch diese dürften nicht signifikant sein. Bei Höher oder-Hochqualifizierten könnte man davon ausgehen, das diese weniger Probleme haben eine adäquate Arbeit zu finden, wenngleich ein zB. Arzt Probleme haben dürfte einen Patienten zu behandeln, wenn der Arzt die Sprache des Patienten nicht versteht, da ist die korrekte Anamnese mehr als schwierig. Im technischen Bereich?möglich?.

    Achso Sprachchip, Ein Norddeutscher hat schon Probleme einen Schwaben zu verstehen,Dialekte und so, spätestens dann brennt der Chip durch.

    Mal sehen, übersetz mal Muggensäckele

    Geschnallt?

    Käppsele oder Schafsäckle das ist hier die Frage. frei nach (schaggesbeare)

  4. #73
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    *
    Es gibt Momente, da widerspreche sogar ich.
    Dies ist so ein Moment.



    Das Erlernen der Sprache ist natuerlich sinnvoll.
    Jeder deutsche Ehepartner in einer binationalen Ehe wird dankbar sein, wenn er nicht bei jedem Arztbesuch, jedem Behoerdengang und was weiss ich alles zugegen sein muss.

    Aber:
    das eine deutsche Regierung die Bedingungen fuer das Zusammenleben eines Deutschen mit einem Ehepartner aus bestimmten Laendern diktiert, dabei zugleich hier lebende Gaeste gegenueber dem Deutschen bevorzugt (Stichwort Inlaenderdiskriminerung) und dieses dann vom deutschen Michel auch noch als gerecht abgenickt wird, ja damit tue ich mich bis heute schwer.

    Und ich befuerchte, dass ich eine derartige Einschraenkung fuer einen deutsche Staatsbuerger*) durch eine deutsche Regierung auch noch in ein paar Jahren als nicht akzeptabel begreife.

    *) unter Umstaenden wird ja demnaechst nur noch der Deutsche in Deutschland von dieser Reglementierung betroffen sein.
    Aber solange dies ein Beitrag zur Verhinderung von Zwangsehen und Ghettoisierung - die bei Deutschen sprunghaft anwaechst, wenn man ueblicherweise gut informierten Quellen Glauben schenken kann - hilft, wird es wohl recht sein.
    Uhl und Konsorten muessen richtig liegen ......

  5. #74
    Avatar von tuxluchs

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    #kcwknarf

    In die beratende Demokratie lese ich mich gerade ein, Belgien hat sowas in der Pipeline, hab da nur momentan ein paar Bauchschmerzen, ob der generellen Durchführbarkeit.
    Zumindestens als erstes, wer macht die Fragestellung zum jeweiligen Problem.

    Als Beispiel, die Fragestellung zur Abstimmung zu S21, die ist für viele mit den ich gesprochen habe, Missverständlich. Das heißt mit entsprechender Fragestellung, sind Manipulationen möglich.

    Grundsätzlich ist es ja nichts anderes als ein Parlament, nur zufällig zusammengesetzt für ein Problem, verhindert,wenngleich nicht total, den Einfluß von Lobbyisten, wäre in dem Fall schon mal ein Fortschritt.

  6. #75
    Avatar von tuxluchs

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Es gibt Momente, da widerspreche sogar ich.
    Dies ist so ein Moment.



    Das Erlernen der Sprache ist natuerlich sinnvoll.
    Jeder deutsche Ehepartner in einer binationalen Ehe wird dankbar sein, wenn er nicht bei jedem Arztbesuch, jedem Behoerdengang und was weiss ich alles zugegen sein muss.

    Aber:
    das eine deutsche Regierung die Bedingungen fuer das Zusammenleben eines Deutschen mit einem Ehepartner aus bestimmten Laendern diktiert, dabei zugleich hier lebende Gaeste gegenueber dem Deutschen bevorzugt (Stichwort Inlaenderdiskriminerung) und dieses dann vom deutschen Michel auch noch als gerecht abgenickt wird, ja damit tue ich mich bis heute schwer.

    Und ich befuechte, dass ich eine derartige Einschraenkung fuer einen deutsche Staatsbuerger*) durch eine deutsche Regierung auch noch in ein paar Jahren als nicht akzeptabel begreife.

    *) unter Umstaenden wird ja demnaechst nur noch der Deutsche in Deutschland von dieser Reglementierung betroffen sein.
    Aber solange dies ein Beitrag zur Verhinderung von Zwangsehen und Ghettoisierung - die bei Deutschen sprunghaft anwaechst, wenn man ueblicherweise gut informierten Quellen Glauben schenken kann - hilft, wird es wohl recht sein.
    Uhl und Konsorten muessen richtig liegen ......
    Ich stimme Dir zu, insofern, als die Ausnahmen nicht gerecht sind, wenn es nur bestimmte Zuwanderer betrifft, und in diesem Fall sollte man dagegen vorgehen. Zumal es im AufenthG es ein paar Inländerfeindliche Regelungen gibt, oder gelassener formuliert, zumindestens ist es etwas Mißverständlich formuliert ;)
    Nun sollte man auch dem "deutschen Michel" zugestehen das er manches abnickt, wenn einen nicht direkt betrifft ist der Mensch sehr desinteressiert.

    Jetzt weiß ich nicht genau was Du mit "Gästen" meinst, wenn es das ist was ich denke was Du meinst, wer will sich schon als "politisch Nichtrichtig" äußern, ist ja ungelitten.

  7. #76
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    1. Die Sprache ist der wichtigste Zugang zur Kultur eines Volkes, diese '(die Kultur) ist die Gesamtheit aller Erfahrungen, Geschaffenheiten, Eigenheiten eines Volkes, diese eigene
    Kultur macht jedes Volk einzigartig in der Welt. Dies ist auch ein Grund warum Menschen reisen, um andere Kulturen zu erfahren.
    Ah, jetzt verstehe ich auch, warum so viel Deutsche so gerne an den Ballermann fahren. Ich höre die spanische Sprache so gerne. Wenn eine Sprache zur Kultur gehört, farge ich mich, warum z.B. Türken in Deutschland deutsche Sprache sollen. Denn ich gehe ja gerne Dönerkaufen, weil ich die türkische Sprache so liebe. Warum gibt es überhaupt Döner, Gyros, Pizza usw.? Wenn es nach der Logik geht, gehört doch Essen ganz sicher auch zur Kultur des Landes. Sollen die Türken doch zu Hause erstmal lernen, wie man einen Schweinebraten mit Rotkohl kocht. Nudelgerichte werden natürlich verboten. Wer Gyros isst, ist nicht integriert.

    Es spricht überhaupt nichst dagegen, wenn es eine regional gefärbte Sprache gibt. Das gibt es bei den Dialekten aber auch. Aber selbst die Bayern haben gemerkt, dass man mit deren unverständlichem Gebrabbel außerhalb Bayerns nicht weit kommt. Es gibt daher immer mehr Bayern, die auch hochdeutsch sprechen können. Und trotzdem steht Bayern noch. So what!
    Und so istz es auch mit deutsch. Es wäre ganze infach,w enn jedes Baby von Beginn an die jeweilige nationale Sparche und eine Weltsprach (sinnvollerweise englsich) lernt. Dann kann man sich unter Heimatverbunden deutsch unterhalten und auf gloabler Ebene oder mit "Gästen" oder Touristen englisch. Da geht keine Kultur verloren, aber man gewinnt weltlichen Kontakt. Ich wüsste nicht, warum das auf regionaler Eben geht, aber auf nationaler nicht. Auch in Thailand ist englisch praktrisch die zweite Nationalsprache. Straßenschilder sind fast alle thai und englisch.

    Das Bestehen auf die deutsche Sprache kann also nur rein niedere Gründe eines übertriebenen Nationalismus haben. In der Schweiz gibt es gar 4 Landessprachen: alles kein Problem. In Südafrika gibt es über 100 und eben eine gemeinsame englische Sprache. Nur Deutschland will es nicht schaffen. Schon komisch. Deutsch ist eben keine Weltsprache. Auch komisch: da haben die so viele Kriege angezettelt, waren aber nicht so schlaz wie die Engländer, Spanier und Franzosen, um ihre Sprache international hoffähig zu machen. Im Marketing hinken die Deutschen halt immer hinterher. Also selbst schuld.

    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    2. Die Sprache Deutzschlands ist Deutsch und siehe 1. nicht Englisch oder eine andere
    Das Geldmittel war auch mal die D-Mark und nicht der Euro.
    Man kann alles ändern, wenn man nur will.
    Der Euro war genau die richtige Entscheidung. Englisch als 2. Staatsprache in allen EU-Staaten wäre die nächste gute Entscheidung.

    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Eventuell wollen diese nur ihre Bürger und/oder die Zuwanderer schützen.
    Niemanden sollte verwehrt werden, in ein Land seiner Wahl zu gehen. Das sollte ein Grundrecht sein.
    Schutz steht ja nur, dass die Zuwanderer keien Sozialleistungen erhalten sollen. Wo ist dann das Problem? Dann gibt man ihnen eben nichts. Soll sich jeder selber um sein Einkommen kümmern. Und wenn dann jemand merkt, dass Deutschkenntnisse dafür ganz gut wären, lernt es jeder schon freiwillig. Aber in Deutschland bekommt ja jeder etwas geschenkt: ob nun wirkliche Hilfesbedürftige bis hin zu Abzockern und Hängemattenliebhaber. Und diejenigen, die ausgesperrt werden, sollen unter dieser Dekadenz leiden? Abscheulich!

    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    wenn der Arzt die Sprache des Patienten nicht versteht, da ist die korrekte Anamnese mehr als schwierig.
    Was spricht eigentlich dagegen, wenn es türkische Ärzte für Türken, thailändische für Thais usw. gibt. Das wäre eine tolle Nische, mit denen sich die jeweiligen Ärzte sogar positiv von anderen absetzen könten. Auch in anderen Bereichen würde der Arbeitsmarkt rasant ansteigen, wenn man z.B. arabisch sprechende Versicherungsvertreter, Bäcker oder Call-Center-Angestellte hätte. Dadurch würden auch eher ungebildetete Zuwanderer sehr schnell relativ gute Jobs erhalten. Aber das will man ja nicht. Es könnte ja sein, dass sich Ausländer dann zu wohl fühlen, noch mehr kommen und die deutsche ....... Rasse dann endgültig ausstirbt. In Wahrheit ist der Deutschzwang also als Arbeitsverhinderung gedacht.
    Es ist halt typisch deutsch: die Vorteile sieht man nicht, aber vor Nachteilen wird mächtig gewarnt.

    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Achso Sprachchip, Ein Norddeutscher hat schon Probleme einen Schwaben zu verstehen,Dialekte und so, spätestens dann brennt der Chip durch.
    Mal sehen, übersetz mal Muggensäckele
    Ein Sprachchip wird das natürlich verstehen. Du verkennst wohl den technischen Fortschritt gewaltig. Im Gegensatz zur Politik eilen ITler nämlich mit 7-Meilen-Stiefel voran und lassen sich nicht von irgendwelchem nationalbestimmten Mittelalter-Denken behindern. Und man stelle sich mal vor: die Programmiersprachen sind in englisch! Welch Kulturschock! So, das war mein Auf-Datum zum Thema.

  8. #77
    Avatar von wingman

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    ein echter beitrag zur förderung der integration wäre ein bilaterales visaabkommen zwischen D und Th. dann wäre vieles wesentlich einfacher.

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