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Sozialdemokrat - was ist das?

Erstellt von Tramaico, 22.06.2014, 04:41 Uhr · 338 Antworten · 18.737 Aufrufe

  1. #131
    Avatar von Yogi

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    Warum noch mal sind die ganz schlimmen Finger bei der AfD verortet?
    Wegen Beck, Edathy, Özdemir, oder

    Das frühere RAF-Mitglied Wolfgang Grundmann ist Spitzenkandidat bei den Ortsbeiratswahlen am Sonntag im Stadtteil Weidenhausen im hessischen Marburg. Der ehemalige Terrorist tritt für die SPD an.

    Grundmanns RAF-Terrokumpan Christian Klar kam indes bei den Genossen der Linken unter

    dass der erfolgreiche Liederschreiber Dehm, der in den 1970er Jahren vom Ministerium für Staatssicherheit als Inoffizieller Mitarbeiter geführt wurde, im Bundestag einen Hausausweis für Klar zu beantrage.
    Ex-RAF-Terrorist tritt für die SPD an | metropolico.org

    Das mit dem Hausausweis finde ich besonders liberal. Man sieht, Verbrechen lohnt sich.

  2.  
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  3. #132
    Avatar von xxeo

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    Wie es aussieht, muss die SPD bei den anstehenden Landtagswahlen mit starken Verlusten rechnen; um die zehn Prozent, durchgehend, wie es heißt.

    Sind also Sozialdemokraten keine toleranten, hilfsbereiten, solidarischen Menschen mehr? Liegt es an Sigi Gabriel? – Je länger ich nachdenke, desto mehr tendiere ich zu zwei fundamentalen Gründen, warum die SPD unter der Flüchtlingskrise leidet.

    Zum einen verschärfen sich die Verteilungskämpfe im unteren Segment der Gesellschaft, bei Geringverdienern und Beziehern von Lohnersatzleistungen, d.h. im klassischen Wählersegment der SPD, sehr stark. Es wird klar, dass zum Beispiel bezahlbarer Wohnraum, ohnehin sehr knapp, bald überhaupt nicht mehr zu kriegen sein dürfte. Dort, wo Flüchtlinge als Nachbarn einziehen, gelten oftmals keine Regeln mehr, das ist offenkundig. Man drängelt sich in der Tafel mit exotischen Zuflutern um knappe Lebensmittel und fühlt sich endgültig ins gesellschaftliche Aus geschoben.

    Dann aber auch die Einsicht, dass jene, die kommen, eine direkte Gefahr für unsere Werte und Freiheiten darstellen. Es gilt, unsere freiheitliche, offene, einigermaßen tolerante Gesellschaft zu verteidigen, für die man über Generationen und seit der Aufklärung kämpfte. Schon die Osteuropäer zeigen ein krasses Maß an Intoleranz, Gesetzlosigkeit und Respektlosigkeit vor Staat und unseren gesellschaftlichen Werten. Mit den Arabern wird das alles sehr viel schlimmer. Von den Afghanen gar nicht zu reden.

    Ergo: Manch ein Sozialdemokrat/Liberaler/Linker wird ihm reichlich befremdliche ausländerfeindliche Tendenzen an sich selbst feststellen, was sich aber erklären lässt.

  4. #133
    KKC
    Avatar von KKC

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    Hast Du sicherlich recht.

    Aber auch das Personal der SPD gibt wenig Grund diese Partei zu wählen.

    So Leute wie Maas, Stegner, Nahles, Gabriel, Schulz, Oppermann und co sind unterer Durchschnitt und hängen ihr Mäntelchen nach dem Wind (bestes Beispiel der Gabriel mit seinem Sozialpaket für Deutsche; nur noch peinlich!!).

  5. #134
    Avatar von Uns Uwe

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    Sigmar Gabriel am Sonntag auf die Frage, warum das Wahlergebniss in Hessen so schlecht war: "Die wahren Demokraten sind zu Hause geblieben." Nee Dickerchen, die wahren Demokraten haben von euch und von eurer Politik die Schnautze gestrichen voll. So einfach ist das.

  6. #135
    Avatar von xxeo

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    Fiel mir auch auf. Sigis plumper, ungeschickter Versuch, das schlechte Ergebnis zu erklären. Die Bösen sind die Wähler, die nicht zum Stimmlokal gegangen sind.

    Peinlich, dass Sigi und Konsorten meinen, das Volk sei blöd genug, diese Argumentation zu akzeptieren.

  7. #136
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    Sigmar Gabriel am Sonntag auf die Frage, warum das Wahlergebniss in Hessen so schlecht war: "Die wahren Demokraten sind zu Hause geblieben." ...
    Tja, unser Pöbel Siggi eben.

    Screen Shot 2016-03-08 at 15.17.04.png


    Kommunalwahlen 2016 in Hessen

  8. #137
    Avatar von Micha L

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    Wieso. Er hat ganz recht.

    Das sind die, denen die AfD zu rechts ist und die den etablierten Parteien nicht mehr trauen.
    Das sind die, welche erkannt haben "Ich kann sagen was ich will, aber ich habe nichts zu sagen".
    Halt: Sagen was man will geht auch nicht mehr.

    Das sind die, welche mehr Demokratie wollen, aber mehrheitlich keinen Straßenkampf einer neuen APO.

  9. #138
    Avatar von xxeo

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    Die Parteien sollten sich ideologisch mehr auf den Flügeln positionieren und nicht alle zur Mitte drängen, wie es schon lange läuft, dann wären sie glaubwürdiger und vom Wähler besser unterscheidbar. Bereits Helmut Schmidt dirigierte die SPD zur Mitte. Die CDU braucht einen neuen Vorsitzenden, der sich dezidiert bürgerlich-konservativ positioniert und das rechte Lager wieder für die Partei gewinnt, sonst ist es vielleicht dauerhaft verloren.

    In der Sozialdemokratie sind mir zu viele, wie ich sie nenne, Nadelstreifensozialisten. In Österreich, wo die SPÖ erst spät ihren Namen von „sozialistisch“ auf „sozialdemokratisch“ umstellte, war das besonders deutlich. Freilich trug auch Bruno Kreisky dreiteilige Anzüge, aber Franz Vranitzky und Viktor Klima kamen wie Dressmen im guten Tuch daher – lange vor Gerhard Schröder und Armani.

    Sprechen wir von Sozialdemokraten von altem Schrot und Korn. Heute kam vorstellbar, regierte ein solcher sein Bundesland (eher ein Bundesländchen), aber seine Landwirtschaft und sein Bauernhof waren ihm genauso wichtig. Er war also Teilzeit-Regierungschef, bestellte nebenher seine Felder und praktizierte eine frühe Form von Job Sharing. Rückblickend kann man sein Drängen auf die Eigenständigkeit Bremens kritisch hinterfragen.



    Gut, es waren andere Zeiten, kurz nach dem Krieg. Der Mann hieß Wilhelm Kaisen und war wegen seiner Bodenständigkeit bis zu seinem Tod sehr populär. Er sprach platt und amtierte fast zwanzig Jahre lang. Überhaupt gab es damals wirklich volksnahe Politiker auf Regional- und Landesebene, oftmals sehr populär, auch als Bürgermeister. Fürs Ländle nenne ich mal Reinhold Maier und Arnulf Klett.

    Bodenständigkeit sehe ich auch bei Kretschmann, einem Mann, der authentisch wirkt, übrigens ähnlich wie sein einstiger CDU-Vorgänger Ernst Teufel. Im Grunde völlig ungeeignet für die Bundes- und die große Weltpolitik, aber doch akzeptiert und beliebt in der Region.

  10. #139
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von xxeo Beitrag anzeigen
    Gut, es waren andere Zeiten, kurz nach dem Krieg.
    "Damals" galt auch noch ein Wort und in bestimmten Kreisen konnte man sich darauf verlassen.
    Damals gab es auch so gut wie keine Beamten und die unsäglichen Juristen in der Politik.
    Ich hab' zufällig gesehen, dass zum Beispiel die CSU bei ihren etwas über 50 Abgeordneten
    im Bundestag alleine 20 Leute haben, die Jurist oder Rechtsanwalt als Berufsbezeichnung angeben.
    Das wird bei den Sozen wahrscheinlich noch "schlimmer" sein. Wie will man denn mit denen
    Politik im Namen des Volkes und für die Bevölkerung machen?
    Zitat Pispers: "Er war Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand".
    Schön zu lesen sind dann immer wieder der Hype nach "Dr.-Würden" (die dann natürlich ohne
    Substanz ist) und neulich las ich, dass eine ganze Reihe aus dem Politzirkus ohne irgendeine
    Ausbildung oder Studienabbrecher sind. Denen reitet dann die hirn- und berufslose Claudia voran!
    Mit dem Ausscheiden von Leuten wie Brandt und Wehner, war die Sozialdemokratie am Ende.

  11. #140
    Avatar von Micha L

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    Ich meine eher, daß die Sozialdemokratie bereits 1914 im Taumel der Kriegsbegeisterung (Stichwort Kriegskredite) ihre Ursprünglichkeit aufgegeben hat. Und ab 1918 staatstragend, war sie im Prinzip schon keine Arbeiterpartei mehr.

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