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So ist das in Frankreich

Erstellt von NEOT_3.0, 21.02.2013, 22:26 Uhr · 65 Antworten · 3.579 Aufrufe

  1. #1
    NEOT_3.0
    Avatar von NEOT_3.0

    So ist das in Frankreich

    Brief aus Amerika:

    Tja, der Mann hat Recht.

    Dummerweise könne die guten Franzosen die bösen Amis nicht zwingen, ihr unrentables Werk zu kaufen - selbst wenn die Gewerkschaften das fordern.

  2.  
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  3. #2
    NEOT_3.0
    Avatar von NEOT_3.0
    Liberalismus : Freiheit? Ach, Hauptsache, der Müll ist getrennt! - Nachrichten Debatte - DIE WELT

    Und so ist das in Deutschland...

  4. #3
    Avatar von socky7

    Registriert seit
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    3.001
    Zitat Zitat von NEOT_3.0 Beitrag anzeigen
    Auch, wenn ich hier einigen Mitgliedern auf die Füsse trete:

    So habe ich das während meiner dreijährigen Dienstzeit im öffentlichen Dienst (in der Verwaltung) in Deutschland erlebt.
    Drei Stunden täglich wird von den meisten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen gearbeitet. In der restlichen Zeit wird viel diskutiert, vor allem über die ungerechte Besoldung und Vergütung im öffentlichen Dienst, aber auch über private Themen. An manchen Geburtstagsfeiern während der Dienstzeit war stundenlang die gesamte Abteilung anwesend. Der hohe Alkoholkonsum bei manchen Geburtstagsfeiern soll sich jedoch in den letzten Jahren deutlich reduziert haben - vermutlich auf Anweisung von oben.

    http://www.morgenpost.de/berlin/arti...n-82-Tage.html

    In den Berliner Behörden fehlen die Mitarbeiter(innen) durchschnittlich ein Drittel der Jahresarbeitszeit von 250 Werktagen, d.h. vier Monate im Jahr sind sie überhaupt nicht anwesend.
    Wenn sie arbeiten, dann erbringen sie nur 40 % der Arbeitsleistung, für die sie bezahlt werden.

    http://www.berliner-zeitung.de/newst...,10790968.html

  5. #4
    RAR
    Avatar von RAR

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Auch, wenn ich hier einigen Mitgliedern auf die Füsse trete:

    So habe ich das während meiner dreijährigen Dienstzeit im öffentlichen Dienst (in der Verwaltung) in Deutschland erlebt.
    Drei Stunden täglich wird von den meisten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen gearbeitet. In der restlichen Zeit wird viel diskutiert, vor allem über die ungerechte Besoldung und Vergütung im öffentlichen Dienst, aber auch über private Themen. An manchen Geburtstagsfeiern während der Dienstzeit, war stundenlang die gesamte Abteilung anwesend. Der hohe Alkoholkonsum bei manchen Geburtstagsfeiern soll sich jedoch in den letzten Jahren deutlich reduziert haben - vermutlich auf Anweisung von oben.
    In meinem ganzen Berufsleben habe ich nie 3 Stunden täglich gearbeitet sondern weit weniger

  6. #5
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Auch, wenn ich hier einigen Mitgliedern auf die Füsse trete:
    So habe ich das während meiner dreijährigen Dienstzeit im öffentlichen Dienst (in der Verwaltung) in Deutschland erlebt.....
    Sicher nicht allgemeingueltig.
    Aber eben auch nicht die absolute Ausnahme.

    In einem IT-Projekt 1999 (Y2K - wer erinnert sich noch?) verschlug es mich zu einer Bundesbehoerde.
    Was ich dort gesehen und erlebt habe, hat dazu gefuehrt, dass ich mich nie auf einen Job in einem derartigen Umfeld bewerben wuerde.

    Mir ist schon klar, dass es auch andere Umfelder geben wird.
    Aber die Gefahr, in ein wie oben beschriebenes (voellig ineffizientes Arbeiten, Selbstinitiative toedlich, demonstratives Nichtstun, Untertanengeist, ausgepraegtes Hierachiegehabe, ... ) zu geraten, scheint mir deutlich wahrscheinlicher als ein Lotteriegewinn.

  7. #6
    NEOT_3.0
    Avatar von NEOT_3.0
    Das bestärkt mich stark in meiner Meinung, dass man den öffentlichen Dienst bis auf Ausnahmen massiv ausdünnen sollte und keinesfalls im Gehalt so wie in der Industrie stellen darf.

  8. #7
    Avatar von halbschlau

    Registriert seit
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    845
    Zitat Zitat von RAR Beitrag anzeigen
    In meinem ganzen Berufsleben habe ich nie 3 Stunden täglich gearbeitet sondern weit weniger
    Solche Aussagen bestätigen Ihr Gedankengut.
    Andererseits.....lebt man zum arbeiten oder arbeitet man zum leben ?

  9. #8
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von halbschlau Beitrag anzeigen
    Solche Aussagen bestätigen Ihr Gedankengut.
    Andererseits.....lebt man zum arbeiten oder arbeitet man zum leben ?
    Man lebt, um andere (Kunden) zu beglücken und diesen ein angenehmes Leben zu bieten, das man dann selbst wieder als Kunde von anderen Dienstleistern genießen darf. So sollte es jedenfalls sein. Leider wird Arbeit - zumindest in Europa - nur noch als nötiges Übel zum Geldverdienen angesehen. Logisch, dass man dann versucht, so viel Freizeit wie möglich aus seinen Arbeitsstunden rauszuholen.
    Aber das führt dann eben zur bekannten Servicewüste und zur Frust bei der Arbeit. Es wird also Zeit für ein Umdenken. Das würde der gesamten Gesellschaft gut tun.

  10. #9
    Avatar von benni

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    Zitat Zitat von halbschlau Beitrag anzeigen
    Solche Aussagen bestätigen Ihr Gedankengut.
    Andererseits.....lebt man zum arbeiten oder arbeitet man zum leben ?
    hängt eindeutig von jener Tätigkät ab, die viele mit Arbeit bezeichnen. Der eine ist Uhrmacher und merkt nicht, daß vor seinem Geschäft eine Revolution in Gange ist, da er dermassen konzentriert, voller Interesse, ein Uhrwerk zerlegt, sodaß alles andere, Raum und Zeit, irrelevant ist.
    Der andere ist hauptsächlich an jener Uhr interessiert, die anzeigt, wann er endlich weggehen darf, von jenem Ort, in dem er sich aufhält und etwas macht, einzig um Geld dafür zu erhalten. Der Trott, das Warten, der Zwang, die Mittagspause, Mahlzeit, Feier-Abend, schönes Wochen-Ende.....

  11. #10
    Avatar von Yogi

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    26.964
    Zitat Zitat von RAR Beitrag anzeigen
    In meinem ganzen Berufsleben habe ich nie 3 Stunden täglich gearbeitet sondern weit weniger
    Damit hast du deiner Firma sicherlich viel Geld gespart, Dude.

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