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Ergebnis 21 bis 23 von 23

Sehr aufschlussreich!

Erstellt von Clemens, 22.10.2013, 15:34 Uhr · 22 Antworten · 1.758 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Clemens

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    @knarf
    "ignorieren" ist keine Lösung! Auch wenn man im höchsten Maß dazu verleitet ist (muss mich damit ja auch an der eigenen Nase nehmen- habe ja auch einen AfD- Thread einfach ignoriert), aber es ist keine langfristige Lösung! Die AfD ist ja auch nur scheinbar aus dem Nichts gekommen! Der INHALTLICHE Boden war ja bereitet, so dass sie quasi aus dem Nichts kommen konnte und aus dem Stand um ein Haar den Einzug in den Bundestag geschafft hätte! Wäre der Boden nicht bereitet gewesen, dann hätten die nur einen Bruchteil der Stimmen gekriegt, die sie gekriegt haben! Ignoriert man sie, kann man sie zwar langfristig aus dem Bundestag raushalten ODER sie womöglich auch so nachhaltig beschädigen, dass sie keine Rolle mehr spielt! TROTZDEM ist das Problem damit nur vordergründig gelöst, DENN DER BODEN BLEIBT JA BEREITET!!

    Und ist die AfD einmal bedeutungslos, dann kann auf dem so bereiteten Boden ja jederzeit eine "AfD II" entstehen! Möglicherweise eine "AfD II", die sich dann auch offen ZU DEN ZIELEN bekennt, mit denen der MONITOR- Beitrag die AfD in Verbindung bringt und die Herr Lucke vehement bestreitet! Machen wir uns nichts vor: Ein Erheblicher Teil derjenigen Member hier, die sich zur AfD bekannt haben, würden sich auch mit DIESEN Zielen identifizieren (nicht alle-man hüte sich vor Pauschalisierungen, aber doch ein erheblicher Teil....), die eine noch etwas nach rechts verschobene "AfD II" auch noch wählen würden!

    Fazit: Ignorieren ist keine wirkliche Lösung! An einer INHALTLICHEN (ich meine INHALTLICH, also NICHT persönlich) Auseinandersetzung führt kein vernünftiger Weg vorbei!!

  2.  
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  3. #22
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Clemens Beitrag anzeigen
    @knarf
    "ignorieren" ist keine Lösung! Auch wenn man im höchsten Maß dazu verleitet ist (muss mich damit ja auch an der eigenen Nase nehmen- habe ja auch einen AfD- Thread einfach ignoriert), aber es ist keine langfristige Lösung! Die AfD ist ja auch nur scheinbar aus dem Nichts gekommen! Der INHALTLICHE Boden war ja bereitet,
    Sicherlich ist es wichtig, den inhaltlichen Boden zu ergründen und hierfür Lösungen zu finden. Das sehe ich genauso.
    Doch die AfD ist ja nur das Aufsammelbecken vieler heimatloser Wähler. Das hätte auch genauso gut eine andere Partei sein können, die noch einigermaßen unangekratzt ist. Die AfD hat durch geschicktes Marketing lediglich die potentiellen Wählerschichten besser bündeln können. Dennoch hat sie nur etwas unter 5% erreicht.

    Man hat aus der Vergangenheit die Erfahrung ziehen können, dass man die rechten Parteien gut unter Kontrolle hat. Außer einigen eher unbedeutenden Landtagseinzügen konnten sie nichts reißen, vor allem nicht langfristig.
    Das Potential ist sicherlich höher. Aber die Menschen trauen sich dann wohl doch nicht, zumal ja die großen Parteien durchaus einige Programmpunkte mit an Bord haben.

    Parteipolitisch mache ich mir also keine Sorgen. Der Nährboden bleibt. Aber den muss man eben mit Überzeugung wegbekommen. Die meisten Probleme sind eher psychologischer Art. Es sind unbegründete Ängste vorhanden. Die bekommt man aber nicht weg durch Strafen, Verbote, Verhöhnung etc. Und die restlichen wirklichen Probleme kann man mit alternativen Lösungen beheben.

    Wo wir schon bei Psychologie sind. Es gibt ja die menschliche Eigenschaft, sich auf die Seite des Schwächeren zu stellen, wenn dieser angegriffen wird. Zuviel negative Beachtung der AfD kann also durchaus zu einem Mitleidseffekt führen. Dann wählen Leute die AfD nicht mal aus Überzeugung, sondern, weil alle ja so böse und gemein zu der Partei sind. Ich denke, dass bestimmt 1-2% schon diesmal AfD aus diesem Grunde gewählt haben. Wäre sie in den Medien überhaupt nicht erwähnt worden, wäre die Partei wohl so bei 2% gelandet.
    Die Wahlen haben sehr viel mit Psychologie zu tun.

  4. #23
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Clemens Beitrag anzeigen
    ... offen ZU DEN ZIELEN bekennt, mit denen der MONITOR- Beitrag die AfD in Verbindung bringt und die Herr Lucke vehement bestreitet! Machen wir uns nichts vor ...
    ... die Meinungsmanipulation der links-grünen Medien funktioniert prima.
    Nicht nur beim MONITOR.

    07.05.2011: Gefühlt links und grün (neues-deutschland.de)

    So tendieren laut einer Untersuchung der FU Berlin zwar über 45 Prozent der Journalisten rot-rot-grün zu, allerdings kommt die Linkspartei in der aus dem letzten Jahr stammenden Studie dabei nur auf 4,2 Prozent; würden nur Journalisten wählen dürfen, wären die Grünen mit rund 26 Prozent stärkste Partei und die CDU rangierte mit 9 Prozent nur knapp vor der FDP (7,4 Prozent).

    Gefühlt tickt die Journaille also links und das auch in den Chefetagen. Das zeigt eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung aus dem Jahr 2008. Befragt wurden Absolventen der renommierten deutschen Journalistenschulen, die gemeinhin einen Teil der künftigen Chefredakteurselite in den Zeitungen stellen. Rund zehn Prozent verortet sich links, 34 Prozent beschreiben ihre politische Grundhaltung als links von der Mitte. Der Linkspartei kommt das allerdings nicht zugute. Exakt 0,0 Prozent fühlen sich ihr politisch am nächsten; die Grünen haben die Sympathien von 39 Prozent, von der SPD fühlen sich 21 Prozent angezogen, die Union überspringt mit 5 Prozent gerade noch die Bundestagshürde.


    http://library.fes.de/pdf-files/stab...lung/05773.pdf
    Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung Juni, 2008

    Linksgrüne Hysterie-Berichterstattung: FDP-Politiker fordert Medienboykott - FOCUS

    ... es sei an der Zeit, „dass wir als Liberale das Spiel beenden, das uns die Presse deutschlandweit seit Monaten aufzwingt“. Über die kritische Position der FDP zur Finanztransaktionssteuer werde von Zeitungen nur in Form der „bewussten Irreführung der Leser“ berichtet.

    „Ähnliches gilt für die Vorratsdatenspeicherung“, ergänzte Günther in seinem Brief, den er der Zeitung zufolge auch an eine Reihe von Abgeordneten der Union schickte. Nun könnten „unmoralische und unfähige Journalisten nicht einfach zum Rücktritt“ aufgefordert werden, schrieb Günther. „Wohl aber kann man Zeitungen abbestellen, Radio- und Fernsehsender nicht mehr einschalten. Ich bin sicher, dann würde sich einiges ändern im medialen Bereich.“ Medien mit „linksgrüner Hysterie-Berichterstattung“ würden „immer mehr zur ersten Gewalt im Staat“.


    Natürlich wurde der gute FDP-Mann von seiner Führung zurückgepfiffen, schliesslich braucht man diese Journaille vielleicht ja noch einmal.



    Aber so lange es genug Wiederkäuer gibt und es dem internationalen Weltfrieden, der Völkerverständigung und Solidarität dient .......

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