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Schicksalswahl für Europa und den Euro

Erstellt von Antares, 25.01.2015, 11:34 Uhr · 141 Antworten · 7.462 Aufrufe

  1. #131
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    Die 800 Milliarden € sind in Wirklichkeit 800 Millionen SFR. Irgendein Trottel redigiert einen Artikel nicht und andere Trottel übernehmen es einfach. Die WELT hat's schon korrigiert, genug immerhin.....
    Ich habe das heute gelesen und die Zahl kam mir sofort dubios vor. Allerdings hab ich erst mal nicht weiter drüber nachgedacht - wie das wohl ein Grossteil der Bevölkerung bei Pressemeldungen macht.

    Wenn man nun 50% davon eintreiben könnte, was verdammt viel wäre, ist das nicht mal ein Fliegenschiss - gerade gut genug um ein paar Monate zu überbrücken.

    Vielleicht geht dem einen oder anderen jetzt doch ein Licht auf, dass der Gedanke an eine Begleichung von Griechenlands Schulden völlig absurd ist.

    Warum verlangt man eigentlich von Griechenland ihre Schulden zu begleichen, wenn das kein anderes Land auf dieser Welt schafft, einschliesslich USA, Deutschland, Luxemburg und Saudi-Arabien.

    Ja richtig, Saudi Arabien ist verschuldet. Liste der Länder nach Staatsschuldenquote ? Wikipedia

    Irgendwann wirds wohl der letzte Depp begreifen, dass es keinen Ausweg gibt, ausser einem Reset, der uns allen die Tränen in die Augen treiben wird.

  2.  
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  3. #132
    Avatar von alder

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    Frankreich ist praktisch tot.

    Der einzige Unterschied zu Griechenland ist: Wenn Mercedes Benz eine zeitlang keine Autos mehr verkaufen würde, kriegen die immer noch Geld hinterher geschmissen.
    Wenn eine Pommesbude (wie Griechenland) in Zahlungsschwierigkeiten kommt, dann steht sofort der Kuckuck auf der Matte.


    Aus " Der Crash ist die Lösung"

    Fr a n k r e i c h ? E u r opa s Nu m m e r zw e i i n de r S a c k g a sse
    E s gi bt ei n en S t a a t , a ber es i st ei n S t a a t , d er t o t a l ba n k r o t t i st .
    Mi c h e l S a p i n, F r a nz ö s i s c h e r A r b e i t s m i ni s t e r üb e r F r a nkr e i c h 8
    Eigentlich könnte man aufatmen: Endlich hat ein Politiker einmal die nackte Wahrheit ausgesprochen – wenn auch vielleicht unbewusst.
    Denn es ist leider nicht von der Hand zu weisen, dass Frankreich ziemlich schnurstracks ins sichere Verderben rennt. Allerdings – und
    das ist das Beunruhigende an dieser Erkenntnis – ist Frankreich kein vergleichsweise kleines und wirtschaftlich unbedeutendes Land wie
    beispielsweise Griechenland oder Portugal. Mit einem Anteil von 20 Prozent an der Wirtschaftskraft des Euroraums ist es noch immer
    die zweitgrößte Wirtschaftsmacht in Europa.9 Was aber bedeutet es, dass Frankreich eigentlich schon längst bankrott ist? Drohen in
    Paris bald italienische Verhältnisse? Im Unterschied zu Italien, das sich mit dem Komiker Beppe Grillo einen politischen Außenseiter
    leistet, dessen Glanz inzwischen allerdings blättert, wird das wunderschöne Frankreich sogar von einem Komiker regiert. Sie stellen sich
    jetzt bestimmt die Frage, wer dieser besagte Mann denn sein könnte, da das französische politische Establishment doch eher etwas
    spröde wirkt und der stets etwas unseriös schillernde Nicolas Sarkozy 2012 abgewählt wurde. Unserer Ansicht nach ist der eher steife
    François Hollande, also der französische Staatspräsident höchstpersönlich, einer der größten Komiker seit Louis de Funès. Kurz vor dem
    Ausbruch der Zypernkrise ließ er im Februar 2013 vollmundig verlauten: »Die Eurokrise ist vorüber!« Im Januar 2014 wurde bekannt,
    dass Hollande seit geraumer Zeit von dem verurteilten Straftäter Peter Hartz beraten wird. In der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation
    kann man dem Präsidenten also einen ausgeprägt rabenschwarzen Humor nicht absprechen.10
    Frankreich selbst rutscht inzwischen immer tiefer in die Krise. Sogar die EU-Kommission hat 2013 festgestellt, dass das Land in
    einer Rezession steckt.11 Da hat die EU-Kommission ausnahmsweise einmal recht gehabt. Unserer Ansicht nach waren hierfür allerdings
    wahrlich keine hellseherischen Fähigkeiten erforderlich. Denn der erste große Abschwung Frankreichs kam mit dem Ausbruch der
    Finanzkrise im Jahr 2008. Nach einer dreijährigen Erholungsphase, die ermöglicht wurde durch bisher beispiellose Interventionen der
    Notenbanken und durch Rettungspakete und Subventionsprogramme der Politik, geht es jedoch seit 2011 wieder stark bergab.12 Im Juli
    2013 hat die Rating-Agentur Fitch Frankreich bei der Kreditwürdigkeit die Bestnote »AAA« aberkannt. Bei Standard & Poor’s und
    Moody’s war die Topnote schon lange zuvor gefallen.13 Frankreich ist also ganz offensichtlich in einer schweren Krise und auf dem
    besten Weg in die Depression. Damit aber gefährdet es ganz Europa! Von 2008 bis 2014 stieg die Staatsverschuldung in Frankreich
    von 65 Prozent auf über 94 Prozent. 14 Seit 1974 hat das Land keinen Budgetüberschuss mehr erwirtschaftet. Die Schulden wuchsen
    alleine seit 2005 um 700 Milliarden Euro auf 1,9 Billionen Euro.15 Nur zur Erinnerung an die Adresse des Mitgründers von EWG, EU
    und Euro: 60 Prozent sollen laut Maastricht-Vertrag die Obergrenze sein.
    Die französische Wirtschaft hat offenbar endgültig den Anschluss an die ökonomische Weltspitze verloren. Zahlreiche französische
    Unternehmen sind nicht mehr wettbewerbsfähig, und Güter mit dem Label »Made in France« sind auf dem Weltmarkt schon lange nicht
    mehr erste Wahl.16 Seit Einführung des Euro hat Frankreichs Export ein Drittel seiner Weltmarktanteile verloren. Der Anteil
    der Industrie am französischen Bruttoinlandprodukt (BIP) sank von 18 auf 12,6 Prozent, während der Industrieanteil in Deutschland von
    24,8 auf 26,2 Prozent anstieg.17
    Die Zahlen sprechen eine beredte Sprache: Seit 2007 verlor Frankreichs Industrie fast eine halbe Million Arbeitsplätze.18 Der Anteil
    Frankreichs an den Weltexporten ist von über 6 Prozent im Jahr 2000 auf unter 4 Prozent im Jahr 2012 gesunken.19 Zwischen
    Deutschland und Frankreich wechseln jährlich Waren im Wert von 167,4 Milliarden Euro den Besitzer. Mit einem Volumen von mehr
    als 101 Milliarden Euro entfällt der größte Teil davon auf deutsche Exporte an unsere Nachbarn. Das sind fast 30 Milliarden Euro mehr
    als der Umfang des Exports in die in dieser Hinsicht zweitplazierten USA.20 In den Monaten Januar bis September 2013 hat sich das
    Ungleichgewicht zwischen Deutschland und Frankreich weiter verfestigt. Die Ausfuhren von Deutschland nach Frankreich beliefen sich
    auf 75 Milliarden Euro und die Einfuhren auf nur 47,6 Milliarden Euro.21
    Zu gesp i t zt gesa gt , ba u en w i r h eu t e ei n en Ren a u l t zu d en gl ei ch en L o h n st ü ck k o st en w i e ei n en B MW.
    Pa t r i c k A r t us , Pr o f e s s o r a n d e r Pa r i s S c h o o l o f Ec o no m i c s 2 2
    Während Frankreich zum Zeitpunkt der Euro-Einführung 1999 bei den Lohnstückkosten noch hinter Deutschland lag, liegen diese in
    Frankreich inzwischen fast 25 Prozent über denen der Bundesrepublik.23 Was auch daran liegt, dass der gesetzliche Mindestlohn in
    Frankreich kontinuierlich angehoben wurde, und zwar auf derzeit 9,19 Euro pro Stunde oder 1400 Euro im Monat. Mit diesen Sätzen
    liegt das Land im weltweiten Vergleich im Spitzenfeld.24 Frankreichs üppiges Sozialsystem mit seinem beinharten Kündigungsschutz,
    der 35-Stunden-Woche und bis zu neun Wochen Urlaub wird dem Land jetzt jedoch ganz offensichtlich zum Verhängnis.25
    Der Wettbewerbsvorteil, den Frankreich noch vor zehn Jahren aufgrund seiner niedrigeren Produktionskosten hatte, ist schon lange
    verloren. Die französische Autoindustrie kämpft inzwischen ums Überleben. Sie wird ohne Investitionen und Innovation gegen
    Konkurrenten wie Volkswagen niemals mehr ankommen.26 Das Land produziert mittlerweile 50,5 Prozent weniger Kraftfahrzeuge
    als im Jahr 2005, Deutschland dagegen produziert seit 2005 15 Prozent mehr.27 Der zweitgrößte europäische Autobauer PSA Peugeot
    Citroën musste 2012 einen Verlust von fünf Milliarden Euro – den höchsten Nettoverlust seiner Geschichte – verbuchen.28 Auch für
    2013 musste das Unternehmen abermals einen Verlust in Höhe von 2,3 Milliarden29 melden, und die Absatzzahlen gingen im Vergleich
    zum Vorjahr um 4,9 Prozent auf 2,82 Millionen Fahrzeuge zurück.30 Doch auch dieser so vorhersehbare Absatzeinbruch wird noch
    geschönt: Schon jetzt werden die französischen Autobauer durch staatliche Subventionen in Höhe von 7 Milliarden Euro künstlich am
    Leben erhalten und verzerren dadurch den Wettbewerb – auch zu Ungunsten der deutschen Hersteller.31
    Die Gründe für diesen eklatanten Absatzeinbruch liegen auf der Hand: Der südeuropäische Absatzmarkt ist fast komplett
    weggebrochen, der Heimatmarkt mit eingerechnet. Mit knapp 1,8 Millionen verkauften Einheiten in Frankreich wurden 2013 so
    wenig Autos wie seit 1997 nicht mehr abgesetzt.32 Den Automanagern hätte klar sein müssen, dass die Südeuropäer seit Ausbruch der
    Krise notgedrungen andere Sorgen haben, als sich ein französisches Auto zu kaufen. Doch hauptsächlich da werden die Karossen der
    Gallier geschätzt. Hätte man also nicht längst neue Geschäftsfelder in Asien und Südamerika erschließen müssen? Jetzt bezahlt
    Frankreichs Automobilindustrie bitter dafür. Heute fällt der französischen Regierung mit der fleißigen Unterstützung der EUKommission
    nichts Besseres ein, als Staatsgelder in die Betriebe zu pumpen. Die EU-Kommission hat bereits im Februar 2013 die
    ersten 1,2 Milliarden Euro staatlicher Beihilfen genehmigt.33 Und wir können sicher sein, dass dies nicht die letzten Gelder waren. Auch
    eine staatliche Beteiligung an dem maroden Konzern PSA Peugeot Citroën wird in Erwägung gezogen. Eine notwendige
    Marktbereinigung der Automobilindustrie wird dadurch weiterhin auch zu Lasten der deutschen Autobauer verhindert. Eine freie
    Marktwirtschaft sieht anders aus!
    F r a n k r ei ch i st ba n k r o t t u n d er h ö h t t r o t zd em d i e S t eu er n u n d A u sga ben .
    Jo h n Ma ul d i n, F i na nz e x p e r t e
    Frankreichs Mittelstand wird unterdessen vom Staat systematisch unterdrückt. Die exzessive Politik der öffentlichen Hand führt das
    Land geradewegs in eine Depression.34 Mit 57 Prozent der Wirtschaftsleistung gehören die Staatsausgaben in Frankreich zu den
    höchsten in den Industrieländern. Und der träge und aufgeblasene, zentralistische Staatsapparat kann und will natürlich diesen Trend
    nicht stoppen. Denn fatalerweise wächst in Frankreich der öffentliche Sektor schneller als die Privatwirtschaft. Mittlerweile arbeiten fast
    23 Prozent der Beschäftigten in Frankreich für den öffentlichen Dienst. »Das führt zu hohen Steuern, die wiederum schwer auf der
    Wirtschaft lasten«, mahnt völlig zu Recht die OECD. Dadurch hat Frankreich in den vergangenen 20 Jahren pro Kopf eine der
    niedrigsten Wachstumsraten aller 34 OECD-Staaten ausgewiesen.35
    Der französische Staat plündert seit 1987 die Unternehmen und lähmt dadurch die Wirtschaft. GK-Research-Analyst Charles Gave:
    »Die staatlichen Eliten verabscheuen den privaten Sektor nicht nur, sie glauben auch an die hohe Berufung, den Unternehmen Geld zu
    stehlen und es den Staatsdienern zu geben«.36
    Alles andere als rosig: Die Lage der französischen Banken
    In der Zwischenzeit ist es längst ein offenes Geheimnis, dass nicht wir mit unseren Rettungspaketen die Griechen und Iren gerettet
    haben, sondern die Griechen und Iren uns. Besser gesagt: vor allem unsere Banken.37 Denn die Gelder aus den Banken-Rettungspaketen
    flossen direkt nach London, Paris und Frankfurt, um dort deren prächtige Türme zu stützen. Aus diesem Grund hatte sich Nicolas
    Sarkozy auch so engagiert für die Rettungspakete eingesetzt. Der Expräsident wusste genau, wie existentiell wichtig die Pakete auch für
    Frankreich waren.
    Die Crédit Agricole, Frankreichs drittgrößte Bank, musste für das Jahr 2012 insgesamt 6,5 Milliarden Euro abschreiben.38 Bereits im
    September 2012 wurde bekannt, dass die Bank mehr als 700 Millionen Euro durch Verflechtungen mit dem italienischen und
    griechischen Bankensektor verloren hatte. 2012 sprachen die Verantwortlichen allerdings noch von einem Gewinneinbruch. Heute kann
    davon nicht mehr die Rede sein.39 Auch die Immobilienkrise dürften die Franzosen so schnell nicht vergessen. Im September 2012
    verkündete Finanzminister Moscovici, die Crédit Immobilier de France (CIF) – die zweitgrößte Immobilienbank des Landes – müsse
    verstaatlicht werden. Frankreich musste für den Erhalt der Bank 20 Milliarden Euro garantieren.40 Hinzu kam, dass die französischen
    Banken auch in Spanien »dick« im Geschäft waren. Nachdem beim südlichen Nachbarn die ungeheure Spekulationsblase im
    Immobiliensektor geplatzt war, musste allein die Societé Générale für 2012 einen Gewinnrückgang von 62 Prozent verzeichnen. Die
    Crédit Agricole war genötigt, Vermögenswerte im Volumen von 3,5 Milliarden Euro zu veräußern.41 Man versteht, warum Frankreich
    Spanien geradezu bekniet hat, einen Hilfsantrag bei der EU für Mittel aus dem ESM zu stellen.
    Arbeitslosigkeit weiter auf dem Vormarsch
    Im August 2012 hat die Zahl der Erwerbslosen in Frankreich erstmals seit 16 Jahren die symbolisch wichtige Drei-Millionen-Marke
    überschritten. Im März 2014 waren in Frankreich mit 3,3 Millionen Erwerbslosen oder über 11 Prozent so viele Menschen wie
    noch nie seit Beginn der Aufzeichnung der Daten im Jahr 1955 arbeitslos.42 Im Frühjahr 2013 waren bereits rund zwei Millionen
    Franzosen seit über einem Jahr ohne Job. Folglich verlieren pro Monat etwa 80 000 Menschen ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld –
    und landen damit unweigerlich in der Armutsfalle.43

  4. #133
    Avatar von Dur_Farang

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    Tsipras kommt nächsten Montag nach Berlin


    Und, wie-viele Euros bekommt er in den A_rsch gesteckt von Mutti ?

  5. #134
    Avatar von ChangLek

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    Zitat Zitat von Dur_Farang Beitrag anzeigen
    Tsipras kommt nächsten Montag nach Berlin


    Und, wie-viele Euros bekommt er in den A_rsch gesteckt von Mutti ?
    ...............wer schon seine Steuererklärung erledigt hat weiß es in etwa..............

  6. #135
    Avatar von Loso

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    ...Warum verlangt man eigentlich von Griechenland ihre Schulden zu begleichen, wenn das kein anderes Land auf dieser Welt schaff...
    Dass Deutschland rein rechnerisch die über 2 Billionen auf absehbare Zeit (sagen wir mal zwei Generationen) wird nicht zurückzahlen können, ist jedem vernünftigen Menschen ja klar (grosser Ausgabensockel Personalkosten, gesetzliche Aufgaben und Immobilienbewirtschaftung). Der Unterschied bei Griechenland liegt aber in der Überschuldung. Die definiert man als die Unfähigkeit, die Zinsen und Rückzahlungen aus den laufenden Einnahmen zu bedienen. Das kann der Bund dank der niedrigen Zinsen zur Zeit mit links. Griechenland eben nicht. Das Ziel bei der Griechenland-Hilfe ist ja auch nicht deren komplette Entschuldung, sondern die Fähigkeit, auf dem freien Kreditmarkt Kapital mit bedienbaren Zinsen zu bekommen. Wenn sie also dort keine Langläufer bekommen, sondern nur kurzlaufende Kredite, dann könnten die bei angenommen 15% Zinsen selbst fast ohne Alt-Schulden nächstes Jahr zahlungsunfähig sein, übertrieben gesagt.

  7. #136
    ffm
    Avatar von ffm

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    Zitat Zitat von Loso Beitrag anzeigen
    Das Ziel bei der Griechenland-Hilfe ist ja auch nicht deren komplette Entschuldung, sondern die Fähigkeit, auf dem freien Kreditmarkt Kapital mit bedienbaren Zinsen zu bekommen.
    Meinst du die Griechen würden ständig um Rettungpakete verhandeln, wenn sie auch nur ansatzweise dazu in der Lage wären am freien Kreditmarkt Kapital einzusammeln? Das sind sie seit Jahren nicht mehr, und sie werden es auf absehbare Zeit auch nicht mehr sein. Selbst für 15% Rendite würde denen kein Privatanleger Geld geben, weder kurzfristig noch langfristig.

    Davon abgesehen kann spätestens seit dem Start des Anleihenkaufprogramms der EZB von einem "freien Kreditmarkt" der Staaten keine Rede mehr sein.

    Das Ziel der Griechenland-Hilfe ist es Zeit zu gewinnen, den Staatsbankrott zu vermeiden und Griechenland im Euro zu halten, in der Hoffnung dass sich ein wirtschaftliches Wunder ereignet und in Griechenland dank der Euro-Abwertung so etwas wie eine Exportwirtschaft entsteht.

  8. #137
    Avatar von Loso

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    Zitat Zitat von ffm Beitrag anzeigen
    ...Das Ziel der Griechenland-Hilfe ist es Zeit zu gewinnen....
    Das eine schliesst das andere ja nicht aus. Ein Grexit oder ein Staatsbankrot wäre mittlerweile dem Vernehmen nach kalkulierbar, weil z.B. französiche Banken und deutsche Versicherungsunternehmen Zeit genug hatten, ihr Engagement abzubauen (der Schrott landet komplett bei der EZB=Steuerzahler). Ein wesentlicher Faktor ist auch, die Druckaufrechterhaltung auf Griechenland. Obwohl, auch mit Druck ändert sich da strukturell ja anscheinend auch kaum was, und man nimmt das Geld mit so Instrumenten wie der Immobiliensteuer mit dem Rasenmäher auch von den armen Leuten und dem Mittelstand.

  9. #138
    Avatar von peter1

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    3.274
    am 2332015 treffen sich tsipras und ostwachtel, dann wird der vertrag ueber die deutschen reparationen ausgehandelt. also bleibt griechenland
    fluessig.

    mfgpeter1

  10. #139
    KKC
    Avatar von KKC

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    Zitat Zitat von peter1 Beitrag anzeigen
    am 2332015 treffen sich tsipras und ostwachtel, dann wird der vertrag ueber die deutschen reparationen ausgehandelt. also bleibt griechenland
    fluessig.

    mfgpeter1
    Dann wird aber ein richtiges Fass aufgemacht, die anderen Länder warten nur darauf um auch die Hand aufzuhalten.

    Aber wie sagen die SPD/Linken/Grünen so schön, wir sollten endlich mal zahlen, Geld haben wir ja genug!!

    Das ganze Pack sollte man vom Hof jagen.

  11. #140
    Avatar von ChangLek

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    ..............vom Hof jagen. Dazu ist doch alle vier Jahre Gelegenheit - warum also sind die noch da.................

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