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Russland

Erstellt von strike, 12.02.2015, 23:03 Uhr · 1.173 Antworten · 51.517 Aufrufe

  1. #1041
    Avatar von Micha L

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    Wer eine Achse mit Rußland und Distanz zum jetzigen Bündnis fordert (es gibt sogar Vorstellung einer Achse Berlin-Moskau-Peking), der sollte auch die inneren Verhältnisse dieser Staaten bedenken. Rußland wird nicht unbegründet als Mafiastaat bezeichnet und China hat ähnliche Strukturen. Da wirken, wie bereits erwähnt, Jahrtausende Despotie weiter.
    Dann würden natürlich im Interesse des Zusammenhalts auch diese Bündnisparter prinzipiell gelobt usw.
    Es gibt von dort nichts Neues in dieser Hinsicht.

    Ob Einer nun als Tourist oder Vertreter der Wirtschaft in diese Länder kommt ist doch egal: Devisenbringen sind immer willkommen. Obwohl bekanntlich die deutsche Wirtschaft über unsichere Verhältnisse als Hindernis für Investitionen klagt.

    Es geht auch nicht um die Größe einer Einflußsphäre, sondern um deren Charakter. Russlands Nachbarn wollen aus der russischen raus und drängen regelrecht in die NATO. Diese Tatsache kann man nicht ignorieren.

    Apropo „schwadronieren ohne die Fakten zu kennen“: Die DDR war für die Sowjetunion sehr wohl ein Vorteilsbringer. So lieferte die DDR 67 % ihrer Maschinenproduktion in die generell rückständige Sowjetunion. Vorher hatte die in der SBZ 3000 Betriebe demontiert (die Zahlen mit wenig Mühe im Net zu finden). Recht oder Unrecht beiseite: Das hat genützt. Ganz wichtig waren die Uran-Vorkommen, welche für die UdSSR durch die „Wismut“ abgebaut wurden.


    P.S.: Mit meiner Äußerung zu unserem persönlichen Hintergrund wollte ich verbindlich sein. Da kommt mir einer mit Phobie. Umgekehrt denke ich an Naivität. Aber die Ebene der persönlichen Verunglimpfung liegt mir nicht.
    (Man muß keine Angst haben, um einen Einfluß nicht zu mögen. Ihr habt ja auch keine Angst vor den USA).

  2.  
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  3. #1042
    KKC
    Avatar von KKC

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    ................................................

    Apropo „schwadronieren ohne die Fakten zu kennen“: Die DDR war für die Sowjetunion sehr wohl ein Vorteilsbringer. So lieferte die DDR 67 % ihrer Maschinenproduktion in die generell rückständige Sowjetunion. Vorher hatte die in der SBZ 3000 Betriebe demontiert (die Zahlen mit wenig Mühe im Net zu finden). Recht oder Unrecht beiseite: Das hat genützt. Ganz wichtig waren die Uran-Vorkommen, welche für die UdSSR durch die „Wismut“ abgebaut wurden.


    P.S.: Mit meiner Äußerung zu unserem persönlichen Hintergrund wollte ich verbindlich sein. Da kommt mir einer mit Phobie. Umgekehrt denke ich an Naivität. Aber die Ebene der persönlichen Verunglimpfung liegt mir nicht.
    (Man muß keine Angst haben, um einen Einfluß nicht zu mögen. Ihr habt ja auch keine Angst vor den USA).
    Ich empfehle dir, meinen Post #1013 nochmals zu lesen. Dort kannst Du klar ersehen wie ich auf deine Aussage 'Devisentourist' regiert habe, der von Dir einfach mal so ohne Fakten unterstellt wurde.

    Aber schön das dir die persönliche Verunglimpfung nicht liegt

  4. #1043
    Avatar von Micha L

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    Ich bin mir keiner Schuld bewußt. Einer mit Devisen wird nun mal anders behandelt. Weswegen er dort war, ist doch sekundär. Gehässig wars nicht gemeint.

  5. #1044
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Nach meiner Meinung sollte man Russland als Machtfaktor ausschalten. Zum Wohle der Menschheit.
    Die Amis sind doch schon fleißig dabei!
    Warum wohl wird das Fracking in den USA weiterforciert trotz überhöhter Kosten und Öl-Überangebot bei Niedrigstpreisen?
    Die Russen werden am meisten wirtschaftlich geschädigt und werden ihre Militärausgaben noch gewaltig reduzieren müssen!
    Was bleibt dann bei einem schwindenden Volk von derzeit nur noch 140 Mio.? (Wie z.B. Deutschland + Frankreich!)

  6. #1045
    Avatar von LosFan

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Zum einen haette es ohne den militaerischen Schutz der USA gar keine EU geben koennen und zum anderen ist Russland wirtschaftlich ein Zwerg, was haette eine Ausweitung der Beziehungen da fuer grosse Vorteile?
    auf jeden Fall Export von Lebensmitteln wie Milchprodukte, Fleisch, Gemüse, usw.
    und
    weil Deutschland Russland boykottiert - erfolgt andersherum quasi als Antwort darauf ebenfalls eine Reduzierung des Einkaufs (Russlands) von Maschinen, Ausrüstungsgegenständen, etc. (in Deutschland),
    was also ebenfalls der Dt.Wirtschaft schadet.

  7. #1046
    Avatar von tuxluchs

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    Zitat Zitat von LosFan Beitrag anzeigen
    auf jeden Fall Export von Lebensmitteln wie Milchprodukte, Fleisch, Gemüse, usw.
    und
    weil Deutschland Russland boykottiert - erfolgt andersherum quasi als Antwort darauf ebenfalls eine Reduzierung des Einkaufs (Russlands) von Maschinen, Ausrüstungsgegenständen, etc. (in Deutschland),
    was also ebenfalls der Dt.Wirtschaft schadet.
    Nicht andersherum sondern, die Bauern am Bodensee bleiben auf ihren Obst sitzen, Milchbauern auf der Milch, Käserein auf dem Käse , Maschinenbauer auf ihren Maschinen usw. Russland hat große Mengen an Landwirtschaftlichen Produkten und Fertigerzeugnissen daraus aus der D. und der EU gekauft, die derzeitig niedrige Inflation zB.in D. hat nicht nur was mit einem niedrigen Ölpreis zu tun, sondern mit derzeit niedrigen Lebensmittlpreisen, da der Absatz nach Russland fast total, und jetzt auch Stück für Stück nach China weggebrochen ist/wegbricht.

  8. #1047
    KKC
    Avatar von KKC

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    Und man soll ja nicht glauben wenn morgen die Sanktionen aufgehoben werden das Deutschland wieder so liefern kann wie bisher. Die an die Stelle von Deutschland getreten Lieferanten werden schon entsprechende Verträge mit den Russen gemacht haben um ihre Lieferposition zu halten.

    Abgesehen davon; ob man in Rußland die deutsche Wirtschaft noch als verlässlich einstuft?

    Egal wie, der Weg zu einer Lieferposition wie vor den Sanktionen wird nicht einfach.

  9. #1048
    Avatar von tuxluchs

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    Wobei zu bemerken wäre, es trifft nicht nur Dland, sondern alle in der EU, zB. die Bauern auch in Griechenland, was in diesem Fall doppelt tragisch ist.
    Das das Handelsvolumen zw. Russland und USA in dieser Zeit gestiegen ist, setze ich als bekannt vorraus.

  10. #1049
    Avatar von Chumpae

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    Puuuuh-nun habe ich mir mal den Rußland-Fred reingezogen und muß natürlich meinen Senf auch dazugeben:
    Zitat@micha-L
    Ich hatte die Russen vor der Nase, Du anscheinend die Amis: Deshalb argumentieren wir so, siehe mein Beispiel oben.

    Aber glaub mir. Ganz persönlich spürt man die Untertanenschaft nur bei den Russen. Uns versuchte man das regelrecht einzutrichtern. Die Russen sollten in jeder Hinsicht Übermenschen sein. Und die betrachteten uns inoffiziell immer noch als Feinde.
    Hier Kalinka und Katjuscha - dort Jazz, nur um ein deutliches Beispiel zu nennen.

    Also ich hatte die Russen nur 1968 vor der Nase. als sie bei uns zwecks der Tschechei im Walde lagen und und wir als Kids mit Ihnen Geschäfte machten. Nicht desto trotz habe ich nach der Wende und nun auch hier z.zT. in Italien wunderbare Russen kennengelernt mit denen ich mich(z.T. in Russisch )wunderbar über Gott und die Welt unterhalten kann(natürlich bei Wodka und Kaviar).

    zu @ffm- Post #1018
    Die gegenwärtigen Probleme deutscher Wohlstandsrenter(und sicher nicht nur der) haben aktuell noch nichts mit einer Präsidentschaft von Herrn Trump zu tun, sondern sind allein einer Raute des Grauens zuzuschreiben(wer immer auch ihr Auftraggeber sein möge)

    Zitat @dieter1 #1025
    Zum einen haette es ohne den militaerischen Schutz der USA gar keine EU geben koennen und zum anderen ist Russland wirtschaftlich ein Zwerg, was haette eine Ausweitung der Beziehungen da fuer grosse Vorteile?

    Zitat @dieter1 #1028
    Heribert, sollte Dir entgangen sein, dass die Menschen ihr Leben riskierten, um vom russischen Machtbereich in den amerikanischen zu gelangen?
    Denkst Du, der Ostblock benoetigte den Schiessbefehl und den Stacheldraht an seinen Grenzen, um sich vor der Flut der aus dem freien Westeuropa ins sozialistische Paradies fluechtenden Massen zu schuetzen?

    Wirtschaftlich ist Rußland wahrscheinlich bis heute ein Zwerg-aber resourcenmäßig um so intereressanter.Unmittelbar nach der sogenannten Wende haben uns besonders westliche Baustofffirmen(u.a.Dywidag,Heidelberger Zement)bestürmt, die Kontakte zur russischen Wirtschaft suchten und uns als Vermittler mit evt. Russischkenntnissen gern in ihrem "Brainpool"beschäftigen wollten.
    Ich durfte dabei mitwirken(obwohl wir aus historischen Gründen eher keinen Schimmer von den wirtschaftlichen Verhältnissen in der damaligen Sowjetunion hatten), waren aber die Einäugigen unter den Blinden.Letztendlich scheiterten alle Versuche Wirtschaftsbeziehungen zu knüpfen an den vollkommen unterschiedlichen Mentalitäten und der mangelnden finanziellen Grundlagen(wenn man denn nicht gerade VW, Mercedes oder BMW hieß).

    und nochmal Zitat @dieter1 #1034
    Traeume weiter, immerhin vertretet ihr eine sehr exotische Meinung wenn ihr Deutschlands Zukunft an der Seite Russlands seht.
    Nach meiner Meinung sollte man Russland als Machtfaktor ausschalten. Zum Wohle der Menschheit.

    Es liegt überhaupt nicht im Interesse der deutschen Wirtschaft aus wirtschaftlichen Gründen nicht an der Seite Rußlands zu stehen(siehe hier auch ein Interview eines führenden Wirtschaftsfunktionärs in einem Nebenfred), diese Sanktionspolitik schadet dem Westen mehr, als es vermeintlich politischen oder internationalem Nutzen bringt.Es dient lediglich der Installation einer pro-amerikanischen Marionette in der Ukraine und der Setzung eines Status quo zu Lasten der Russen vor ihren eigenen Grenzen.
    Und das hat nichts mit Pro-Russisch oder Antiamerikanisch zu tun-sondern spiegelt nur die objektive Realität wieder.

  11. #1050
    Avatar von siamthai1

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    moin, das ganze problem hägt auch mit wikileaks julian assange,und vor allen dingen edward snowden zusammen,der in moskau im asyl
    lebt. die aussagen der beiden herrn hat die usa in ihren grundfesten so erschüttert wie ein erdbeben auf der richterskala 12,0 . schon allein aus diesem grunde,würden die usa einen krieg riskieren ,nur um snowdon habhaft zu werden.

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