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Russland

Erstellt von strike, 12.02.2015, 23:03 Uhr · 1.173 Antworten · 51.535 Aufrufe

  1. #1021
    Avatar von LosFan

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    die EU, aber vor allem Deutschland hätte besser daran gearbeitet, die Beziehungen zu Russland auszuweiten und zu intensivieren, statt den USA in den Arsch zu kriechen und die (nur auf DE + EU selbst negativ wirkenden) völlig-sinnfreien Sanktionen gegen Russland (auf Wunsch der USA) zu initiieren und jetzt auch noch zu verlängern.

    Unsere Bauern machen Verluste, die landwirtschaftl. Überproduktion macht die Preise kaputt,
    stattdessen werden Märkte in Russland boykottiert und sinnlose Wirtschafts-Sanktionen "als Straf-Aktion" gegen Russland befohlen.

  2.  
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  3. #1022
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von LosFan Beitrag anzeigen
    die EU, aber vor allem Deutschland hätte besser daran gearbeitet, die Beziehungen zu Russland auszuweiten und zu intensivieren, statt den USA in den Arsch zu kriechen und die (nur auf DE + EU selbst negativ wirkenden) völlig-sinnfreien Sanktionen gegen Russland (auf Wunsch der USA) zu initiieren und jetzt auch noch zu verlängern.
    Leider hat DE keine Möglichkeiten (weder politisch noch wirtschaftlich) im US-Darm eine Kehrtwende zu fabrizieren! Eine verantwortliche Politik im Interesse des dt. Volkes (und im EU-Interesse) würde sonst keine A-Bomben und NSA-Abhöranlagen auf dt. Boden dulden, von der Abwicklung des US-Drohnenkrieges aus dem pfälzischen Ramstein ganz zu schweigen!

  4. #1023
    Avatar von franki

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Das fuer klarkoepfige am einfachsten nachvollziehbare Argument sollte die Tatsache sein, dass alle kleineren Voelker den Schutz der USA suchen und Russland als Bedrohung fuerchten.
    Für die Staaten, die die Russen als ihren 'Hinterhof' betrachten, also vor allem die Staaten der ehemaligen Sowjetunion und des ehemaligen Ostblocks, trifft das auf jeden Fall zu. Als ein Land mit einer Wirtschaft kleiner als Italien unterhalten die Russen eine riesige Armee - auf Kosten der Bevölkerung, die zum Teil wie in der dritten Welt lebt und der Infrastruktur im eigenen Land.

  5. #1024
    Avatar von SED Chef

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    @Helli
    Das sehe ich nicht so. Ex Kanzler Schroeder hat bewusst auf die Achse
    Berlin-Paris-Moskau ganz offen gesetzt,
    da zukunftstraechtiger.
    Frau Merkel korrigierte das postwendend indem sie auf die alte
    Achse Berlin-London-Washington
    setzt. Sie sagte das kurz vor ihrer
    Uebernahme der Kanzlergeschaefte
    wortwoertlich.
    Es geht schon, wenn man will.
    Auch verhielt sich Schroeder bez. "Kriegsbeteiligung Irak" defensiv,
    waehrend Merkel und auch Stoiber
    sofort US Unterstuetzung wuenschten.

  6. #1025
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von LosFan Beitrag anzeigen
    die EU, aber vor allem Deutschland hätte besser daran gearbeitet, die Beziehungen zu Russland auszuweiten und zu intensivieren, statt den USA in den Arsch zu kriechen
    Zum einen haette es ohne den militaerischen Schutz der USA gar keine EU geben koennen und zum anderen ist Russland wirtschaftlich ein Zwerg, was haette eine Ausweitung der Beziehungen da fuer grosse Vorteile?

  7. #1026
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von SED Chef Beitrag anzeigen
    @Helli
    Das sehe ich nicht so. Ex Kanzler Schroeder hat bewusst auf die Achse Berlin-Paris-Moskau ganz offen gesetzt, da zukunftstraechtiger.
    Frau Merkel korrigierte das postwendend indem sie auf die alte Achse Berlin-London-Washington setzt. Sie sagte das kurz vor ihrer
    Uebernahme der Kanzlergeschaefte wortwoertlich. Es geht schon, wenn man will.
    Auch verhielt sich Schroeder bez. "Kriegsbeteiligung Irak" defensiv, waehrend Merkel und auch Stoiber sofort US Unterstuetzung wuenschten.
    Das widerspricht meiner Auffassung ja gar nicht. Schröder hatte wenigstens in dieser Beziehung Eier in der Hose und versucht, die EU zu stärken. Leider waren seine persönlichen Präferenzen zur Finanz- und Wirtschaftswelt nicht im Staats- und Volksinteresse (weswegen Lafontaine damals ja auch das Handtuch geworfen hat).
    Die Politik der letzten 10 Jahre (Murxel) bestätigt aber, dass die USA auf dt. Boden tun und lassen können, was sie wollen ohne sich an dt. Gesetze halten zu müssen! Stell Dir mal vor, der KGB (oder wie die heute heißen) hätte das Murxel abgehört (und Industriespionage betrieben), würde da ein dt. Staatsanwalt auch gegen "unbekannt" ermittelt haben?

  8. #1027
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Zum einen haette es ohne den militaerischen Schutz der USA gar keine EU geben koennen und zum anderen ist Russland wirtschaftlich ein Zwerg, was haette eine Ausweitung der Beziehungen da fuer grosse Vorteile?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_...inlandsprodukt
    Welt weit Nr. 8 von 188 ist ein Zwerg?

    Der erste Teil Deines Posts hat lt. Wiki ebenfalls eine andere Deutung. Die Amis haben die Wiederbewaffnung von DE mehr oder weniger erzwungen und auf Druck der Franzosen (die selbst nicht in eine EU-Armee wollten) auch die Nato-Mitgliedschaft. Von militärischem Schutz kann also keine Rede sein! In USA wurde bis zum Zusammenbruch der SU alles der Kommunismus-Phobie unter geordnet!
    https://de.wikipedia.org/wiki/Geschi....C3.9Cbersicht

  9. #1028
    Avatar von Dieter1

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    Heribert, sollte Dir entgangen sein, dass die Menschen ihr Leben riskierten, um vom russischen Machtbereich in den amerikanischen zu gelangen?

    Denkst Du, der Ostblock benoetigte den Schiessbefehl und den Stacheldraht an seinen Grenzen, um sich vor der Flut der aus dem freien Westeuropa ins sozialistische Paradies fluechtenden Massen zu schuetzen?

    Sicher nicht wirklich, oder?

  10. #1029
    Avatar von Kubo

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Das fuer klarkoepfige am einfachsten nachvollziehbare Argument sollte die Tatsache sein, dass alle kleineren Voelker den Schutz der USA suchen und Russland als Bedrohung fuerchten.
    Besonders die kleinen Völker, deren Führungspersonal schon mit den US-üblichen Standardaktionen gegen US-freundliche Korrupte ausgetauscht werden konnte.

    Oder solche ölhaltigen und von Diktatoren und Despoten regierten Scheichtümer wie beispielswewise Saudi-Arabien. Es geht den USA keinesfalls um den Schutz von "kleinen Völkern" vor den "bösen" Russen oder die Einführung von Demokratie, sondern nur um eigene Vorteile und Profite.

    Müsstest du doch eigentlich auch schon längst wissen..oder lies einfach mal zur Auffrischung deines Gedächtnisses folgende Zeilen:

    Der ehemalige US-Aussenminister James Baker sagte ganz offen in einem Interview im Oktober 2001, Washington wäre immer bereit und willig wegen der nationalen Sicherheit einen Krieg zu führen, um Saudi Arabien und die anderen ölreichen Golfstaaten zu schützen.

    Die despotische und diktatorische Natur dieser Regime wäre dabei eine Tugend und kein Manko, denn damit werden die Öllieferungen für Amerika garantiert und die weitere Dominanz des Dollars als Reserverwährung der Welt.


    Daran sieht man, was die Regierungen in Amerika und Europa behaupten, es gehe ihnen um Demokratie und Menschenrechte in anderen Ländern, ist völlig gelogen.

    Was Obama, Cameron oder Merkel von sich geben, ist die Heuchelei pur. Das Wohl der Menschen dort interessiert sie einen Dreck.

    Es geht nur um die geopolitische Strategie und um eigene wirtschaftliche Interessen.


    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2012/08/saudi-arabien-ist-die-ubelste-diktatur.html

  11. #1030
    Avatar von Amsel

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Heribert, sollte Dir entgangen sein, dass die Menschen ihr Leben riskierten, um vom russischen Machtbereich in den amerikanischen zu gelangen?

    Denkst Du, der Ostblock benoetigte den Schiessbefehl und den Stacheldraht an seinen Grenzen, um sich vor der Flut der aus dem freien Westeuropa ins sozialistische Paradies fluechtenden Massen zu schuetzen?

    Sicher nicht wirklich, oder?


    Alles Schnee von gestern.

    Systeme aendern sich.

    Menschen (Generationen) aendern sich.

    Wer offene Augen hat erkennt das.

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