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Russland

Erstellt von strike, 12.02.2015, 23:03 Uhr · 1.173 Antworten · 51.641 Aufrufe

  1. #1011
    KKC
    Avatar von KKC

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    Ist ja aus Deiner Sicht alles richtig, nur Du argumentierst aus der Vergangenheit (und sicher mit dem Erlebten im Rücken) während ich auf der Basis des heutigen Status Quo meine Aussagen treffe.

    Und da sehe ich die Amerikaner, die auf ihrem sicheren amerikanischen Kontinent hocken und Weltpolizist spielen problematischer an als ein Russland, das mit imensen Bodenschätzen aufwartet und den ein Partner wie die EU komplementär ergänzen könnte.

    P.S. Auf meinen Reisen nach Russland ist mir auch nicht einmal der Eindruck vermittelt worden wir, die Deutschen, seien immer noch Feinde.

  2.  
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  3. #1012
    Avatar von Micha L

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    Ich bin ganz gegenwärtig und sicherlich nicht weniger in der Lage, Zusammenhänge zu erkennen.

    Das Folgende muß man auch so betrachten: Amerika liegt jenseits des Ozeans, aber die weltgrößte militärische Landmacht Rußland in mittelbarer Nachbarschaft und dort ist sie militärisch aktiv.
    -----------------

    Der Eindruck kann täuschen bei Devisentouristen............

  4. #1013
    KKC
    Avatar von KKC

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Ich bin ganz gegenwärtig und sicherlich nicht weniger in der Lage, Zusammenhänge zu erkennen.

    Das Folgende muß man auch so betrachten: Amerika liegt jenseits des Ozeans, aber die weltgrößte militärische Landmacht Rußland in mittelbarer Nachbarschaft und dort ist sie militärisch aktiv.
    -----------------

    Der Eindruck kann täuschen bei Devisentouristen............

    Na ja, mit dem letzten Satz hast Du dich selber lächerlich gemacht. Aber so ist das wenn man einfach mal so dahin schwadroniert ohne Fakten zu kennen. Spricht nicht gerade für dich!

    Meine Aufenthalte waren ausschließlich beruflicher Natur und zwar über einen Zeitraum von etwa 20 Jahren.

    Und bevor die nächste depperte Unterstellung kommt, meine Aufenthalte in den USA (beruflich und privat) waren deutlichst mehr und in einem vergleichbaren Zeitraum.

    Aber ich lasse dir gerne deine Russenphobie.

  5. #1014
    Avatar von Kubo

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Die DDR war ein ganz wichtiger "Vorteilsbringer" für die Russen - und dabei viel weniger souverän als die BRD, d.h. ein wirklicher Vasallenstaat.
    Auf den dauer-rückständigen "Vorteilsbringer" DDR konnten die Russen doch leicht verzichten . Wirtschaftlich gesehen eine Katastrophe und die Russen brauchten nicht einmal Wirtschaftsspionage beim Arbeiter- und Bauernstaat betreiben, denn es gab wahrscheinlich keinerlei interessante Entwicklungen in Firmen auszuspionieren, die dem Russen irgendwelche Vorteile gebracht hätten. Die "geheimen Konstruktionspläne" für den Trabi etwa.. ?

    Da ist doch für die Amis bei ihrem BRD-Vasallen erheblich mehr zu holen.. und dafür betreiben sie ja auch heute noch ihre Spionage-Zentren, immer schön asssistiert vom BND, der ebenfalls Zubringerdienste für die US-Wirtschafts-Spionage leistet.

    Zu einem erneuten Einmarsch muß es nicht kommen. Es gibt "weichere" Formen der Einflußnahme, "Interessensphäre" genannt. Darin läßt Rußland keine wirkliche Eigenständigkeit zu, wie wir sehen.
    "Wie wir sehen ? ? " Wo siehst du das denn ?

    Ich sehe vor allem, dass die Amis ihrer "Interessensphäre" ganz gezielt auf die Staaten an Rußlands Grenzen ausdehnen. Das Hauptinteressen scheint darin zu bestehen, in diesen Nachbarstaaten Russlands Militärstützpunkte zu errichten. Russland ist also gut beraten, die eigene "Interessenssphäre" knallhart gegen die sich an seinen Grenzen bedrohlich einnistenden Fremdinteressenssphären zu verteidigen.



    Die Abbildung von 2002 – der Kalte Krieg war schon 12 Jahre vorbei – zeigt die US-Militärstützpunkte weltweit und wieviele es in den entsprechenden Ländern sind. Da hat sich sicher in den letzten zwölf Jahren was geändert. Irgendwo wurden welche geschlossen, dafür andere aufgemacht oder verstärkt.

    Das Bild bleibt trotzdem ganz klar, wer da wen einkreist und sich auf der ganzen Welt herumtreibt. Dazu kommen noch französische und englische Militärbasen, die auch der NATO zur Verfügung stehen.

    Aber bitte: die Obama-Versteher hier sollen doch mal die russischen Militärbasen im Ausland einzeichnen! In der Zwischenzeit droht der Westen wieder mit einem NATO-Beitritt der Ukraine. Einfach unverschämt!

    http://www.pi-news.net/2014/11/us-militaerbasen-weltweit-und-die-zeit-kriegshetzer/
    Zitat Micha L : Ich bin ganz gegenwärtig und sicherlich nicht weniger in der Lage, Zusammenhänge zu erkennen.
    Gut, ..dann erkennst du hoffentlich auch sofort, wer sich weltweit am meisten in die Angelegenheiten fremder Staaten einmischt und wunderst dich nicht mehr über die wahnsinnig vielen US-Militärstützpunkte auf dem gesamten Globus..
    Heute existiert das britische Kolonialreich nicht mehr. Doch die angelsächsische Vorherrschaft ist geblieben. Das politische Machtzentrum hat sich lediglich von London nach Washington verschoben. Statt Kolonien gibt es nun weltweit Militärstützpunkte und indirekte Einflusseinnahme auf die inneren Angelegenheiten der meisten Länder dieser Erde.

    http://www.freiewelt.net/reportage/u...asen-10055282/

  6. #1015
    Avatar von Amsel

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    @Kubo,

    eine sehr schoene, fuer jeden klaren Kopf, nachvollziehbare Argumentation.

  7. #1016
    Avatar von Amsel

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    Zitat Zitat von KKC Beitrag anzeigen

    P.S. Auf meinen Reisen nach Russland ist mir auch nicht einmal der Eindruck vermittelt worden wir, die Deutschen, seien immer noch Feinde.

    Zu den jungen (gut ausgebildeten) Russen hier in Thailand habe ich einen freundschaftlichen Kontakt. Sie sind intelligent und weltoffen.

    Sicherlich haben Menschen die traumatische Erlebnisse in der DDR (durch "Russen") hatten eine negative Praegung erfahren.

    Aber - irgendwo im Leben muss man einen Strich ziehen und mit klarem Verstand das "Heute" vom "Gestern" unterscheiden, sonst lebt man in der Vergangenheit.

    Es gilt im HIER und JETZT zu leben.

  8. #1017
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von Amsel Beitrag anzeigen
    eine sehr schoene, fuer jeden klaren Kopf, nachvollziehbare Argumentation.
    Das fuer klarkoepfige am einfachsten nachvollziehbare Argument sollte die Tatsache sein, dass alle kleineren Voelker den Schutz der USA suchen und Russland als Bedrohung fuerchten.

    Mehr ist dazu wirklich nicht zu sagen.

  9. #1018
    ffm
    Avatar von ffm

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    Wenn Donald Trump tatsächlich Präsident werden sollte und auch das umsetzt was er verspricht, dann wird es für die Kuboköpfe und Amselhirne dieser Welt ein böses Erwachen aus ihren Träumen geben.

    Denn wenn sich die USA tatsächlich den Militärhaushalt zurück fahren, sich auf ihren eigenen Kontinent beschränken und die Verteidigung Europas den Europäern überlassen, dann hat Deutschland von heute auf morgen ein riesengroßes Problem. Europas Streitkräfte so aufzurüsten, dass sie eigenständig zur Verteidigung gegen eine der Großmächte in der Lage wären, würde teuer, sehr teuer werden. Und wer müsste dafür wohl die Rechnung schultern?

    Dann müssten die deutschen Wohlstandsrentner sich bald andere Quellen für die Finanzierung ihres Lebens in den Sonnenländern suchen. Für Transferleistungen wäre dann nichts mehr übrig.

    Also drückt mal der Hillary der Daumen, damit alles so bleibt wie es ist.

  10. #1019
    Avatar von Amsel

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    Zitat Zitat von ffm Beitrag anzeigen
    Denn wenn sich die USA tatsächlich den Militärhaushalt zurück fahren, sich auf ihren eigenen Kontinent beschränken und die Verteidigung Europas den Europäern überlassen, dann hat Deutschland von heute auf morgen ein riesengroßes Problem. Europas Streitkräfte so aufzurüsten, dass sie eigenständig zur Verteidigung gegen eine der Großmächte in der Lage wären, würde teuer, sehr teuer werden. Und wer müsste dafür wohl die Rechnung schultern?

    Zur Zeit drueckt D etwa 30 Milliarden Euro pro Jahr an die USA ab. Russland wuerde fuer das gleiche Geld sicherlich einen gleichguten, wenn nicht besseren "Job" machen. Abgesehen davon ist eine enge deutsch-russische Zusammenarbeit die groesste Angst der US-Admin. und deren Hintermaenner.


    Das besste was Deutschland passieren kann ist, der Abzug der Amis aus meinem Vaterland. Die Zeit steht nicht still und was vor 70 - 80 Jahren war interessiert keine Sau mehr. Es sind neue Generationen herangewachsen die ihre Vorstellungen ausleben.


    Ich kann nur jedem jungen Deutschen und Russen empfehlen sich nicht von der Ami-Administration aufeinander hetzen zu lassen, das hatten wir schon zweimal in der juengeren Geschichte.


    Ich hoffen die Deutschen sind nicht so bloede und lassen es ein drittesmal so weit kommen.


    Es besteht grosse Hoffnung, das in Europa einige andere Laender sich nicht von den USA vorschreiben lassen, mit wem sie was tun.


    Seit laengerer Zeit laufen Verhandlungen zu einer besseren Zusammenarbeit mit Russland.


    Um es klar zu formulieren: Die USA haben sich abgewirtschaftet und pfeiffen auf dem letzten Loch und Mr.Trump spricht es offen aus.


    Wenn sich jemand sorgen sollte, dann die Amis selbst.


    Dem einfachen durchschnitts US-Amerikaner wuensche ich, dass er von der eigenen Regierung nicht derart beschissen wird, wie es seit langer Zeit der Fall ist. Ich kenne einige US-Expats in Bankok und deren Ansicht ueber ihre Regierung.

    Trump koennte den Amis die Augen oeffnen.

    Warten wir es ab.

  11. #1020
    Avatar von LosFan

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Das fuer klarkoepfige am einfachsten nachvollziehbare Argument sollte die Tatsache sein,
    dass alle kleineren Voelker den Schutz der USA suchen und Russland als Bedrohung fuerchten.
    .
    oder eher durch wirtschaftliche Zwänge oder drohende militärische "Überredungs-Kunst" wie zB. amerikanische Militär-Stützpunkte in den jeweiligen Ländern dazu gedrängt o. erpresst werden.

    zB Deutschland, aber auch z.B. Grenada,
    oder aktuell jetzt die ungezügelte NATO-Osterweiterung durch neue Stationierung von US-Militär direkt an der russ. Grenze

    USA verlegen Panzerbrigade nach Osteuropa | meta.tagesschau.de

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