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Russland

Erstellt von strike, 12.02.2015, 23:03 Uhr · 1.173 Antworten · 51.370 Aufrufe

  1. #1001
    Avatar von siamthai1

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    abend kubo, bei dir blick ich nicht durch ! im beitrag 993 hast du eindeutig russland als aggressor genannt,jetzt aber klingt das bei dir alles ganz anders. kannst du das mal näher erklären ? es wäre gut zu wissen was deine wirkliche meinung ist.

  2.  
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  3. #1002
    Avatar von Helli

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    Zitat Zitat von siamthai1 Beitrag anzeigen
    abend kubo, bei dir blick ich nicht durch ! im beitrag 993 hast du eindeutig russland als aggressor genannt,jetzt aber klingt das bei dir alles ganz anders. kannst du das mal näher erklären ? es wäre gut zu wissen was deine wirkliche meinung ist.
    Hast Du das Ironie-Smiley übersehen?

  4. #1003
    Avatar von siamthai1

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    Zitat Zitat von Helli Beitrag anzeigen
    Hast Du das Ironie-Smiley übersehen?
    ja hab ich tatsächlich übersehen! ich habs nach nochmaligen nachlesen verstanden.

  5. #1004
    Avatar von Micha L

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    Da merkt man, mit welcher Großmacht es der Einzelne zu tun hatt(e). Klar resultieren daraus Abneigungen gegenüber denen, die man kennt.
    Die Anderen interessiren weniger.

    Aber der Unterschied zwischen beiden Präsenzen ist sicherlich jedem klar, d.h. der Ärger über die US-Besatzer ist Jammern auf hohem Niveau gegenüber dem, was der Osten an den Russen hatte.
    Über deren Abzug waren wir allgemein heilfroh, auch wenn die Sanierung der Kasernengelände noch Jahre in Anspruch nahm.
    Gut, die Westverhältnisse kenne ich in der Hinsicht nicht persönlich. Aber eine TV-Doku berichtete ganz direkt von Freundschaften und dem großen Bedauern, wenn US-Standorte aufgelöst wurden (auch aus wirtschaftlichen Gründen wurde bedauert, aber nicht nur).
    Mit den Russen im Osten waren keinerlei Beziehungen erlaubt.

  6. #1005
    Avatar von Kubo

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Gut, die Westverhältnisse kenne ich in der Hinsicht nicht persönlich. Aber eine TV-Doku berichtete ganz direkt von Freundschaften und dem großen Bedauern, wenn US-Standorte aufgelöst wurden (auch aus wirtschaftlichen Gründen wurde bedauert, aber nicht nur).
    Es geht ja nicht hauptsächlich um die Ami-Soldaten als Menschen und oft auch Freunde. Wenn die nach Hause geholt werden, fehlen sie den Geschäften , Kneipen ..und Bord ellen.. und ggf. ihren deutschen Freundinnen und Freunden am Standort natürlich genau so wie die Soldaten eines aufgegebenen Bundeswehrstandortes.

    Trotzdem haben US-Streitkräfte in Deutschland immer noch den Status einer Besatzungsarmee mit so manchen, den deutschen Bürgern verheimlichten Sonderrechten.

    Deshalb sollten sie hier besser genau so verschwinden wie die russischen Einheiten, nachdem Deutschland ..angeblich.. wieder seine "volle" Souveränität zurückerlangt hatte. Seltsamerweise jedoch ohne einen dazu weltweit üblichen Friedensvertrag. Letzteres gibt doch sehr zu denken mit dem Ergebnis, dass sich längst nicht alles so verhält, wie es uns unsere Volksverarscher-Regierung vorgaukelt.

    Angst, dass die Russen bei uns einmarschieren, brauchen wir auch ohne die Ami-Anwesenheit in heutiger Zeit nicht mehr zu haben, denn Russland weiß uns längst als Wirtschaftspartner und Erdgaskunde zu schätzen, also als wichtigen "Vorteilsbringer" für Russland. Das passt lediglich den Amis nicht in den geopolitischen Imperialistenkram.
    Gute geschäftliche Beziehungen zu Deutschland macht sich der schlaue Putin bestimmt nicht durch kriegerische Handlungen gegen seinen guten Kunden kaputt. Der hat genug damit zu tun, seine Atomraketen auf die vielen in Russlands Grenznähe von den Amis errichteten Stützpunkte einzujustieren ..und vielleicht auf solche Nachbarn wie die Ukraine mit dem Ami-Agenten und Milliardär Poroschenko als Präsident..

    Ukraine: Poroschenko ist nach Information von WikiLeaks ein ehemaliger US-Agent | www.konjunktion.info

    Dabei kommt Putin leider nicht umhin, auch seinen guten und noch zahlungskräftigen Erdgaskunden Deutschland als Ziel für Atomraketenbeschuß einzuprogrammieren. Warum, kannst du dir ja wohl denken..: Weil die Amis immer noch Truppen in Deutschland haben und auch noch Atomwaffen auf deutschem Boden lagern, welche sie gegen Russland einsetzen könnten.

    Da bliebe dem Russen doch garnichts anderes übrig, als bei einem Krieg mit den USA auch den vor seiner Haustür liegenden und atomar bewaffneten Ami-Standort Deutschland mittels atomarer Mittelstreckenraketen völlig platt zu machen, während er gleichzeitig seine Interkontinentalraketen für die "Befriedung" der weiter entfernten Ami-Hauptstädte einsetzt.

  7. #1006
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von Kubo Beitrag anzeigen
    Angst, dass die Russen bei uns einmarschieren, brauchen wir auch ohne die Ami-Anwesenheit in heutiger Zeit nicht mehr zu haben, denn Russland weiß uns längst als Wirtschaftspartner und Erdgaskunde zu schätzen, also als wichtigen "Vorteilsbringer" für Russland.
    Sei Dir mal nicht so sicher. Eher hält die US-Präsenz die Russen ab.

    Die DDR war ein ganz wichtiger "Vorteilsbringer" für die Russen - und dabei viel weniger souverän als die BRD, d.h. ein wirklicher Vasallenstaat.
    Zu einem erneuten Einmarsch muß es nicht kommen. Es gibt "weichere" Formen der Einflußnahme, "Interessensphäre" genannt. Darin läßt Rußland keine wirkliche Eigenständigkeit zu, wie wir sehen.

    Es wird auch über ein neutrales Deutschland nachgedacht. Aber das funktioniert nicht. Kleine, weniger bedeutende Staaten, können sich Neutralität leisten, weil es das westliche Bündnis gibt. Wenn eine Seite schwach wird, ist Neutralität nichts mehr wert.
    -------------

    Aber nochmals: Jeder ist von seinen Erfahrungen geprägt und deswegen tendenziös. Das finde ich nicht schlimm - sogar besser als scheinheilige Korrektheit.
    Vor 20 Jahren lernten wir im Urlaub einen älteren Hern aus England kennen. Da kamen zwei junge Japanerinnen des Wegs. Die gefielen mir sehr. Aber der Herr war not amused. Er konnte Japaner nicht leiden, auch keine jungen Mädchen.
    Der Grund: Er war in Burma in japanischer Kriegsgefangenschaft.
    Ich daraufhin: Da müßten Sie die Deutschen auch hassen, wegen Coventry usw.
    Er: Nein, die Deutschen haben mir nichts getan................

  8. #1007
    KKC
    Avatar von KKC

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    Ein neutrales Deutschaland (a la schweiz) wird es mit den Amerikanern nicht geben, mit den Russen wäre es möglich!!

    Im übrigen, man sollte nicht immer die Erfahrungen von vor 70, 80 Jahren im Hinterkopf haben wenn man an die Zukunft denkt (meine Meinung!).

  9. #1008
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von KKC Beitrag anzeigen
    Ein neutrales Deutschaland (a la schweiz) wird es mit den Amerikanern nicht geben, mit den Russen wäre es möglich!!
    Es ist genau umgekehrt.

    Gegenueber Russland muss man seine Souveraenitaet verteidigen, nicht gegenueber den USA.

  10. #1009
    KKC
    Avatar von KKC

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    Du meinst weil wir gegeüber den USA eh keine Souveränität haben??

  11. #1010
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von KKC Beitrag anzeigen
    Ein neutrales Deutschaland (a la schweiz) wird es mit den Amerikanern nicht geben, mit den Russen wäre es möglich!!

    Im übrigen, man sollte nicht immer die Erfahrungen von vor 70, 80 Jahren im Hinterkopf haben wenn man an die Zukunft denkt (meine Meinung!).
    Warum ich das nicht für möglich halte, hab ich oben geschrieben.

    Bis vor 70 Jahren waren wir in Rußland.

    Aber man muß die Vergangenheit im Kopf haben, wenn man an die Gegenwart und Zukunft denkt.
    Weiter oben wurde bereits festgestellt, daß Rußland seit der Zarenzeit imperialistische Traditionen hat, die es in allen Gesellschaftsformen verfolgte.
    Ganz selbstverständlich streben große Länder nach großer Macht. Das ist sozusagen gesetzmäßig.
    Aber bei den östlichen Despotien mit Jahrtausenden Tradition ist dabei weniger Gutes zu erwarten. Deswegen wenden sich die Nachbarn mit allen Mitteln ab und den USA zu.
    Das ist in Europa so bei den Russen und in Asien bei den Chinesen. Daß sich sogar das heutige Vietnam den USA zuwendet, spricht Bände.

    Ich hatte die Russen vor der Nase, Du anscheinend die Amis: Deshalb argumentieren wir so, siehe mein Beispiel oben.
    Aber glaub mir. Ganz persönlich spürt man die Untertanenschaft nur bei den Russen. Uns versuchte man das regelrecht einzutrichtern. Die Russen sollten in jeder Hinsicht Übermenschen sein. Und die betrachteten uns inoffiziell immer noch als Feinde.
    Hier Kalinka und Katjuscha - dort Jazz, nur um ein deutliches Beispiel zu nennen.

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