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Rückkehr in die "kleine DDR"

Erstellt von Conrad, 03.12.2009, 09:47 Uhr · 129 Antworten · 5.803 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von strike

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    Re: Rückkehr in die "kleine DDR"

    Zitat Zitat von aalreuse",p="800723
    .... aber für Menschen ohne Vergebung im Herzen ist das Leben eine schlimmere Strafe als der Tod.... Man sollte daher die DDR Vergangenheit genauso wie die .... Vergangenheit in Frieden, aber ohne es zu Vergessen, ruhen lassen, das war einmal.
    Teile dies - Deine Sicht - mal dem Staatsanwalt und möglichen Opfern von Demjanuk mit.
    Mal sehen wie die sich äussern.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von strike

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    Re: Rückkehr in die "kleine DDR"

    Zitat Zitat von Paddy",p="800729
    @Aalreuse :bravo:
    Schade.
    Du merkst gar nicht, wie sich bei Dir abhängig von der Richtung die Massstäbe ändern.
    Schade.
    Aber mittlerweile sehe selbst ich die Erfolglosigkeit beim Einklagen einer gewissen Objektivität und gleichen Masstäben bei Dir ein .....



    Klinke mich hier auch wieder aus, da mir offensichtlich zuviel Unbedarfte und Unbetroffene über ein Thema diskutieren, dass sich längst nicht erledigt haben sollte.

  4. #23
    Avatar von aalreuse

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    Re: Rückkehr in die "kleine DDR"

    Zitat Zitat von strike",p="800737
    Zitat Zitat von aalreuse",p="800723
    .... aber für Menschen ohne Vergebung im Herzen ist das Leben eine schlimmere Strafe als der Tod.... Man sollte daher die DDR Vergangenheit genauso wie die .... Vergangenheit in Frieden, aber ohne es zu Vergessen, ruhen lassen, das war einmal.
    Teile dies - Deine Sicht - mal dem Staatsanwalt und möglichen Opfern von Demjanuk mit.
    Mal sehen wie die sich äussern.
    Der Mann ist 89, dem wächst doch schon das Gras aus der Tasche..... was soll das ganze noch...... hat das noch mit Recht und Gerechtigkeit oder nur mit Rache zu tun?

  5. #24
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Rückkehr in die "kleine DDR"

    Zitat Zitat von strike",p="800740
    Zitat Zitat von Paddy",p="800729
    @Aalreuse :bravo:
    Schade.
    Du merkst gar nicht, wie sich bei Dir abhängig von der Richtung die Massstäbe ändern.
    Schade.
    Aber mittlerweile sehe selbst ich die Erfolglosigkeit beim Einklagen einer gewissen Objektivität und gleichen Masstäben bei Dir ein .....

    Deine subjektive Wahrnehmung liegt offenbar an Deinem dicken Betonschädel.

    Lediglich Dein ist zutreffend.

    Ich sehe mich übrigens, seit meiner Mitgliedschaft bei „der Linken“ auch mit verantwortlich für alles, was seitdem dort geschieht. Sobald ich das nicht mehr mittragen kann, trete ich selbstverständlich wieder aus.

  6. #25
    Avatar von Thaimax

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    Re: Rückkehr in die "kleine DDR"

    Zitat Zitat von aalreuse",p="800741
    Zitat Zitat von strike",p="800737
    Zitat Zitat von aalreuse",p="800723
    .... aber für Menschen ohne Vergebung im Herzen ist das Leben eine schlimmere Strafe als der Tod.... Man sollte daher die DDR Vergangenheit genauso wie die .... Vergangenheit in Frieden, aber ohne es zu Vergessen, ruhen lassen, das war einmal.
    Teile dies - Deine Sicht - mal dem Staatsanwalt und möglichen Opfern von Demjanuk mit.
    Mal sehen wie die sich äussern.
    Der Mann ist 89, dem wächst doch schon das Gras aus der Tasche..... was soll das ganze noch...... hat das noch mit Recht und Gerechtigkeit oder nur mit Rache zu tun?
    Mit dem Alter hat das imho sehr wenig zu tun, bei Verbrechern, die unzählige Menschen auf dem Gewissen haben, sollte das keine Rolle spielen.

    Dem Prozess stehe ich aus anderen Gründen mehr als skeptisch gegenüber, schliesslich lieferte das OSI schon in den 80er Jahren "wasserdichte Beweise", dass es sich bei Demjanjuk um Iwan den Schrecklichen handelt, ein Augenzeuge hatte ihn auch "eindeutig" identifiziert. - Das hatte zur Folge, dass Demjanjuk 7 Jahre in israelischer Gefangenschaft, 5 Jahre davon in der Todeszelle, verbracht hatte. - Die ausgesprochene Todesstrafe wurde mit Freudentänzen vor dem Gericht goutiert, und Applaus im Gerichtssaal selber.

    Er wurde später, gerade noch rechtzeitig, vom obersten israelischen Gericht freigesprochen, und nicht, wie oftmals angenommen, aus Mangel an Beweisen, sondern weil eindeutig festgestellt wurde, dass er eben genau nicht der, mit "eindeutigen Beweisen" verurteilte Massenmörder Iwan der Schreckliche ist. Das war ein gewisser Iwan Martschenko(oder so ähnlich).

    Die Enttäuschung über seinen Freispruch war weltweit zu vernehmen, das lässt für mich wirklich nur einen einzigen Schluss zu, es geht bei diesen Schauprozessen nicht darum den Schuldigen zu finden, sondern nur darum irgendeinen als Schuldigen präsentieren zu können. - Und das finde ich halt einfach ekelhaft und blutrünstig.

    Das OSI, wie sich rausstellte, hatte einfach die Beweise gefälscht, mit denen man Demjanjuk den Prozess machte, von einer Entschuldigung konnte man allerdings nie etwas hören, im Gegenteil, man wartete, bis Gras über die Fälschung gewachsen ist um erneut "eindeutige Beweise" zu liefern. - Diesmal ein Dienst-Ausweis aus KGB-Quellen, dessen Echtheit wohl mehr als zweifelhaft zu sein scheint. Die Unterschrift kann man ihm nicht zuordnen, das Foto dürfte von einem anderen Ausweis entfernt worden sein um es in diesen "Dienst-Aufweis" einzufügen, also alles wieder einmal sehr zweifelhaft. - Aber alle schreien "Hängt ihn höher", vollkommen unwichtig, ob er schuldig ist, oder nicht.

    Sehr praktisch das alles natürlich auch für die Zentralstelle, die in den letzten 50 Jahren alles andere als erfolgreich ....-Verbrecher zur Verurteilung führte. Aber jetzt, so kurz vor ihrer 50 Jahresfeier ist es sicherlich nicht schlecht einen 89jährigen über den Atlantik zu deportieren, vor allem weil an ihm immer noch der Ruf des "Iwan des Schrecklichen" haftet. - Wo blieb eigentlich seine Entschädigung für die 7jährige israelische Gefangenschaft?

  7. #26
    Avatar von strike

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    Re: Rückkehr in die "kleine DDR"

    Zitat Zitat von Paddy",p="800742
    *
    SPD und LINKE hatten sich vor Abschluss der Verhandlungen auf eine Zusammenarbeit in der Koalition ausschliesslich mit "sauberen" Linken geeinigt.
    Das Ergebnis ist bekannt.
    ARIEL hilft nun nicht mehr.

    Ansonsten scheint es auch den entsprechenden Linken ausschliesslich um sich selbst zu gehen.
    Andernfalls hätte man erwarten können, dass sie aus Rücksicht auf die Glaubwürdigkeit ihrer Partei und deren Thesen von sich aus auf den Posten verzichtet hätten.
    Aber das ist natürlich schon (zu) viel verlangt, Verzicht auf Wohlstand und Image nicht nur bei tatsächlichen und/oder angeblichen Kapitalisten einzufordern, anstatt auch bei sich selbst.
    Sind eben auch nur Menschen, gelle?

    Tja, auch ein Arbeiter- und Bauern-Abgeordneter kann schon mal seine eigenen Interessen vor die der Menschen stellen, die er angeblich vertritt.
    Und dieses Geld ist ihm wie die Jacke sicher näher, als sich mit gleicher Inbrunst um eine Entschädigung der Opfer seiner Partei in der Vergangenheit aktiv zu kümmern.

    Insofern: im Westen - auch mit den Linken - nichts Neues!

  8. #27
    Avatar von strike

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    Re: Rückkehr in die "kleine DDR"

    Zitat Zitat von aalreuse",p="800741
    Der Mann ist 89, dem wächst doch schon das Gras aus der Tasche..... was soll das ganze noch...... hat das noch mit Recht und Gerechtigkeit oder nur mit Rache zu tun?
    Meine Intension war nicht auf einen alten Mann zu zeigen, dem schon das Gras aus der Tasche wächst.
    Eigentlich hat mich interessiert, ob die Grossmut auch für tatsächliche und angebliche ....verbrecher gilt.

    Aber egal, ich will nicht die Schliessung des Threads und Verfassungsschutzeinsätze - die dann auch noch vom Steuerzahler bezahlt werden müssen und die H4-Reserven gefährden - provozieren.
    Dafür sorgen dann schon beizeiten andere ......

  9. #28
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Rückkehr in die "kleine DDR"

    Zitat Zitat von strike",p="800750
    Zitat Zitat von Paddy",p="800742
    *
    SPD und LINKE hatten sich vor Abschluss der Verhandlungen auf eine Zusammenarbeit in der Koalition ausschliesslich mit "sauberen" Linken geeinigt.
    Das Ergebnis ist bekannt.
    ARIEL hilft nun nicht mehr.

    Ansonsten scheint es auch den entsprechenden Linken ausschliesslich um sich selbst zu gehen.
    Andernfalls hätte man erwarten können, dass sie aus Rücksicht auf die Glaubwürdigkeit ihrer Partei und deren Thesen von sich aus auf den Posten verzichtet hätten.
    Aber das ist natürlich schon (zu) viel verlangt, Verzicht auf Wohlstand und Image nicht nur bei tatsächlichen und/oder angeblichen Kapitalisten einzufordern, anstatt auch bei sich selbst.
    Sind eben auch nur Menschen, gelle?

    Tja, auch ein Arbeiter- und Bauern-Abgeordneter kann schon mal seine eigenen Interessen vor die der Menschen stellen, die er angeblich vertritt.
    Und dieses Geld ist ihm wie die Jacke sicher näher, als sich mit gleicher Inbrunst um eine Entschädigung der Opfer seiner Partei in der Vergangenheit aktiv zu kümmern.
    Wenn Du die einzelnen Mitglieder der Partei mit der Partei gleichsetzen könntest, hättest Du vielleicht recht. Auch gibt es bei "der Linken" keine Arbeiter- und Bauern-Abgeordnete.

    Betrogen ist hier zuerst einmal die Partei. Es gibt nämlich eindeutige Vorschriften, daß ein Mitglied, welches sich um ein Mandat bemühen möchte, vorher zu erklären und zu unterschreiben hat, welche evtl. Verstrickungen in damalige Stasiangelegenheiten vorhanden sind.
    Lügt ein Mitglied an dieser Stelle und liegt der Partei von anderer Seite nichts bekanntes vor, so handelt es sich um parteischädigendes Verhalten eines Mitglieds.

    Es kann ja nicht sein, daß die Partei aufgefordert wird, von sich aus mit Stasi-Methoden ehemalige Stasiverstrickungen aufzudecken, nicht wahr?

    "Keine Krise in Brandenburg"
    Platzeck hält Hand über Rot-Rot
    Brandenburgs Ministerpräsident Platzeck sieht trotz mehrerer Stasi-Fälle in der Linksfraktion keine politische Krise der rot-roten Regierung.

    In einer Sondersitzung des Parlaments warf Matthias Platzeck in Potsdam aber einzelnen Linken-Abgeordneten einen Vertrauensbruch vor und nannte ausdrücklich Gerd-Rüdiger Hoffmann und Renate Adolph. Sie hätten durch Verschweigen ihrer Stasi-Verstrickung der Koalition "Knüppel in die Speichen geworfen". Hoffmann hatte bislang an seinem Mandat festgehalten, Adolph war zurückgetreten.
    Das Bündnis war nach der Landtagswahl vom 27. September zustande gekommen. Platzeck hatte gesagt, Abstriche an der kritischen Aufarbeitung der SED-Diktatur werde es nicht geben. In den vergangenen zwei Wochen waren immer neue Stasi-Verstrickungen von Landtagsabgeordneten der Linken ans Licht gekommen. Die oppositionelle CDU fordert, das rot-rote Bündnis zu beenden.

    http://www.n-tv.de/politik/Platzeck-...cle625478.html

  10. #29
    Avatar von aalreuse

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    Re: Rückkehr in die "kleine DDR"

    Was ich mit meinem etwas ungehobelten Spruch sagen wollte, ist der Mann wird aus aus Altersgründen nie ins Gefängnis kommen.... für mich eine reiner Schauprozess... die .... Vergangenheit hat sich mitlerweile schon rein biologisch von selbst erledigt.

    Auch 20 Jahre nach der Wende sind die wirklich großen und verantwortlichen Leute der Ex DDR fast schon ausgestorben... also was solls...irgendwann gehört zur Verganagenheitsbewältigung auch mal ein Schlußstrich.

    Die Aufgaben die vor uns liegen sind weit wichtiger.....

  11. #30
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Rückkehr in die "kleine DDR"

    Zitat Zitat von strike",p="800755
    Zitat Zitat von aalreuse",p="800741
    Der Mann ist 89, dem wächst doch schon das Gras aus der Tasche..... was soll das ganze noch...... hat das noch mit Recht und Gerechtigkeit oder nur mit Rache zu tun?
    Meine Intension war nicht auf einen alten Mann zu zeigen, dem schon das Gras aus der Tasche wächst.
    Eigentlich hat mich interessiert, ob die Grossmut auch für tatsächliche und angebliche ....verbrecher gilt.
    Grossmut hat erst mal nichts mit dem Vergleich von Äpfeln und Birnen zu tun.

    In diesem Fall würde ich allerdings, aus politischen Gründen, bei Nachweis ein Urteil aussprechen.
    Symbolisch würde ich ihm die bürgerlichen Ehrenrechte aberkennen und ihn dann, aufgrund seines hohen Alters, nach Hause entlassen.

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