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Röslers neuer Griff in die Geldbörsen der Bürger. Reform der Pflegekasse.

Erstellt von wingman, 14.11.2010, 10:32 Uhr · 66 Antworten · 4.007 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Henk

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    Zitat Zitat von Joerg_N Beitrag anzeigen
    Ich finde es auch Eigenartig was die da dauernd fabrizieren,

    schlimmer aber finde ich Leute die dauernd zum Arzt rennen - auch auf "meine" Kosten,
    manche sollten sich mal zusammenreissen und an die Mitbürger denken

    die das bezahlen müssen

    Aber das darf man ja nicht laut sagen
    Die Wahrheit sagen kommt halt bei manchen Membern schlecht an....Wie so oft hast du mit deiner Feststellung natürlich recht.

  2.  
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  3. #22
    Avatar von wingman

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    ich renne sehr selten zum doc. vielleicht zu wenig. ein bissl mehr wartung tut mir bestimmt ganz gut. wenn der staat selbst mit dem geld herumaast kann ich das auch..........................

  4. #23
    Avatar von Henk

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    . wenn der staat selbst mit dem geld herumaast kann ich das auch..........................
    ...genau diese Einstellung macht mich wütend.....

  5. #24
    Avatar von Leipziger

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    Hallo Chumphon

    Und glaub mir, kein Global erfolgreiches Unternehmen würde Deutschland verlassen weil Sie sich wie bisher an die Pflegeversicherung oder Krankenversicherung beteiligen müssen.
    Ja aber jeder hat seine Schmerzgrenze und "erfolgreiche Unternehmen" sind nicht die Heilsarmee ......

    Es gibt Wirtschafträume (z.B. Schwellenländer) die sind in der Zukunft demographisch viel besser aufgestellt haben aber jetzt immer noch Defizite von qualifizierten Leuten .

    Aber die hohlen auf das düfte sicher sein ....... und der große soziale Schock kommt ja auch erst wenn die Babyboomer (die immer noch den Großteil des Bruttosozialprodukt erwirtschaften auch wenn sie langsam grau werden ) sich wandeln vom Zahlemann zum Leistungsempfänger .

  6. #25
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    altenpflege

    Massenabfertigung Altenheim:
    Der Profit ist wichtiger als der Mensch


    „Jeder Zoo hat mehr Pfleger für die Tiere, als unser Heim Personal für die Menschen.“

    Von whs

    Dieser Tage stand ein Artikel in der Tageszeitung über die Situation in der Betreuung älterer, demenzkranker Menschen. Ein Artikel, der eigentlich aufrütteln sollte, ein Artikel, der untergeht, wie so vieles in dieser Ellenbogengesellschaft. Was die Bourgeoisie nicht interessiert geht unter im Wust völlig unnützer Informationen über den Gemütszustand der Hündchen der Hotelerbin Paris Hilton oder der Farbe der Dessous der Prinzessin Letizia. Informationen zur Verschleierung von Informationen, das ist das Wortgeprassel der bürgerlichen Presse, des Fernsehens und des Radios. Die „Informationspflicht“ als Ausrede der Desinformation genutzt, erfüllt wie immer ihren Zweck.



    In dem genannten Heim wohnen 20 demenzkranke Patienten. Zu ihrer Verfügung stehen eine Pflegefachkraft und eine Pflegehilfskraft. Letzteres ist auch schon mal ein Zivi, der keinerlei Ausbildung und demzufolge auch keine Ahnung hat, wie mit Demenzerkrankten umzugehen ist.

    Läuft ein Kanker weg, ist nur noch eine Kraft mit den 20 Leuten allein. Was passiert eigentlich, wenn zwei oder gar drei Kranke das Weite suchen? Werden dann Polizei und Feuerwehr eingesetzt? Für die Gesunderhaltung des jeweiligen Menschen sicher nötig, aber auch für die Profitmaximierung des Unternehmens?

    Es ist mir klar, dass sich auch in der Pflege der Betrieb rechnen muss. Aber dann ergibt sich doch die Frage, warum der Herr Dr. Rösler nicht hier etwas ändert, sondern dort dreht, wo wieder Profitmaximierung ansteht? Weil die FDP Klientelpolitik betreibt? Herr Rösler wehrt ja da heftig ab. Aber spätestens seitdem er behauptet, seine Reform belaste alle, nur nicht die Patienten, glaube ich ihm gar nichts mehr.

    Die Pflegefachkraft, mit der sich die Autoren des Artikels unterhielten, zieht einen drastischen Vergleich: „Jeder Zoo hat mehr Pfleger für die Tiere, als unser Heim Personal für die Menschen.“ Und was macht man mit dem Personal, das sowieso schon über die Maßen beansprucht ist, man teilt ihm die Schicht. Damit ja für die persönlichen Dinge und die Familie noch weniger Zeit über bleiben.

    Dabei sind diese Leute gefragt. Sie werden jederzeit mit Kusshand von anderen Betrieben übernommen. Da frage ich mich doch, warum wird dann ihre Arbeitskraft so auf Verschleiß gefahren? Der Grund ist immer wieder der gleiche: in dieser Gesellschaft geht Profit über alles.

    „„Kapital“, sagt der Quarterly Reviewer, „flieht Tumult und Streit und ist ängstlicher Natur. Das ist sehr wahr, aber doch nicht die ganze Wahrheit. Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens. Wenn Tumult und Streit Profit bringen, wird es sie beide encouragieren. Beweis: Schmuggel und Sklavenhandel.“ (.J. Dunning, l.c.p. 35, 36.)“

    Aber zurück zu unserer Betrachtung. Die Pflegekräfte arbeiten z.T. 9 bis 13 Tage am Stück. Dafür bekommen sie mit Nachtschicht und anderen Teildiensten ca. 1000 € netto. Ein zweiter Befragter nannte das „… irgendwo zwischen frech und lächerlich …“. Flexible Arbeitszeiten für Mütter sind auch nicht gern gesehen. Wer über 50 Jahre alt ist, kann diesen Job meist nur noch mit Hilfe von Tabletten überstehen.

    Wie sagte die Bundesregierung? „Wir müssen alle länger arbeiten.“ Ja, wenn diese Leute sich in die Sessel des Plenarsaales flegeln könnten, um Zeitung zu lesen oder ein Schläfchen zu halten, würden sie sicher auch mit 20.000 € im Monat bis weit in die 70 arbeiten können. Aber nicht jedem ist halt der „schwere“ und „verantwortungsvolle“ Job als „Volksvertreter“ vergönnt. Dazu braucht´s schon gute Beziehungen.

    Noch etwas anderes kommt hinzu: „Bei der Einstellung ist knallhart gesagt worden, dass ich mich hüten soll, mich gewerkschaftlich zu organisieren oder mich an die Öffentlichkeit zu wenden, wenn es Probleme im Heim gibt.“

    Hier bekommt die Arbeiterklasse ihren geringen Organisationsgrad um die Ohren gehauen. Solange der Organisationsgrad nicht besser wird, wird sie mit solchen Androhungen leben müssen. Dabei ist aber immer die Frage, ob der Einzelne sich solche Dinge gefallen lässt. Die Gewerkschaften sind sicher nicht meine Freunde. Aber gewerkschaftliche Organisation kann und wird die Spitzen brechen.

    Und mit der Zeit werden auch die Gewerkschaften wieder zu kampfstarken Klassenorganisationen der Arbeiterklasse. Ich weiß, es ist noch ein weiter Weg dahin. Vor allem müssen solche Traumtänzer wie Sommer und Consorten von der Spitze der Gewerkschaften entfernt werden. Aber sie können jetzt schon nicht mehr umhin, die Stimme der Arbeiterklasse zu vernehmen und ihre Interessen zu vertreten. Zumindest die ökonomischen Interessen gelangen wieder ins Blickfeld der Gewerkschaften.

  7. #26
    Avatar von Henk

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    @BT:
    Wie alt bist du?



    Was wärst du bereit an Sozialabgaben zu zahlen?



    1. für die Rente

    2. für die KV

    3. für die Pflege

    4. für die Arbeitslosen



    Das in dem Artikel beschriebene Problem besteht...keine Frage...aber nicht unsere Politiker sind daran Schuld...sondern wir: Ich und du...Warum steckt man Angehörige ins Pflegeheim??? War die Pflege früher besser, nein!!!! Und kenne mich ein bisschen in dieser Branche aus. War Zivi und habe noch längere Zeit ehrenamtlich in dieser Sparte gearbeitet´! Unentgeltlich...für manchen Schmarotzer sicher ein Fremdwort. Wenn man sich mal die Zeit nimmt, deine Beiträge zu lesen (meine nicht die 90% rein kopiertes, belangloses Zeug), liest man nur Hass gegen die Kirche, gegen Andersdenkende, gegen deutsche Frauen..... Man kann nur hoffen, dass du schnell die Mücke nach Siam machst, nur wirst du da keinen Monat überleben, wenn du dort den gleichen Rotz wie hier verbreitest..denn die von dir beschriebenen Zustände sind ein Resultat von Menschen deines gleichen!

  8. #27
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von Henk Beitrag anzeigen
    Was wärst du bereit an Sozialabgaben zu zahlen?
    Ich bin nicht nur bereit, ich zahle auch, und zwar jeden Monat.

    Wieviel?

    Fast die Hälfte meines Einkommens (ich bin z.Z. ledig). Zahle ich immer noch nicht genug Steuern oder kann die Regierung mit meinem Geld einfach nicht umgehen?‎

    Zitat Zitat von Henk Beitrag anzeigen
    aber nicht unsere Politiker sind daran Schuld...sondern wir: Ich und du
    Möglich. Du nimmst aber unsere Politiker fast immer in Schutz. Das kommt mir verdächtig vor.

  9. #28
    Avatar von Henk

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    Ich sprach in diesem Fall von Sozialabgaben....aber auch egal.

    Wir sind einfach zu bequem geworden, schau doch mal nach Thailand. Wo werden da die Alten gepflegt? Alten- und Pflegeheime sind nur ein Resultat einer egoistischen Gesellschaft. Und irgendwelche verlinkten Artikel von irgend einer linksradikalen Seite (in diesem Fall) bringen uns da nicht weiter. Zudem denke ich, dass so was billiges nicht in dieses Forum gehört! Könnte gerade über dieses Thema Abhandlungen schreiben.

    Noch ne Frage an dich. Wen sieht man ehrenamtlich in irgendeinem Pflegeheim arbeiten um die Situation zu ändern? Einen aus einer deiner verhassten katholischen Kirche oder einer deiner rotfaschistischen Genossen? (bin kein Katholik, sehe diese Kirche auch kritisch, sehe aber auch die positiven Seite dieser Organisation)

    P.S.: Mit Geld umgehen kann leider keine Regierung...deswegen gehört bis auf verschiedene Hoheitsaufgaben alles privatisiert.

  10. #29
    Avatar von Leipziger

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    Hallo Henk

    Alten- und Pflegeheime sind nur ein Resultat einer egoistischen Gesellschaft.
    Das ist doch Unsinn ......... warum sollte man seine für seine Alten privat aufkommen wenn man es von der Allgemeinheit abgenommen bekommt ?

    Wäre in TH auch nicht anders , dass sich Menschen ökonomisch verhalten kann man denen doch nicht verübeln , oder ?

  11. #30
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von Henk Beitrag anzeigen
    Alten- und Pflegeheime sind nur ein Resultat einer egoistischen Gesellschaft.
    Ja und nein. Einerseits bin ich auch der Meinung, dass die Älteren in D zu schnell entsorgt werden. Andererseits gibt's durchaus Menschen, die nicht in der Lage sind sich um die älteren Familienmitglieder zu kümmern, also zwar wollen aber nicht können (aus welchen Gründen auch immer, z.B. selbst krank oder behindert oder aufgrund der beruflichen Situation, zu oft abwesend usw.)

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