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Röslers neuer Griff in die Geldbörsen der Bürger. Reform der Pflegekasse.

Erstellt von wingman, 14.11.2010, 10:32 Uhr · 66 Antworten · 4.003 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Joerg_N

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    . denke aber keiner latscht da ohne grund hin. .
    Nein, ohne Grund sicher nicht - vielleicht ist es dort warm ?
    Oder man kann sich krank schreiben lassen ?

    Vielleicht gibt es dort auch tolle Zeitschriften die man lesen kann wärend sich die Arbeitskollegen
    in der S oder U Bahn "abquälen" ?

  2.  
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  3. #12
    Avatar von wingman

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    heute haben die menschen angst vor dem jobverlust. ich gehe eher zu selten zum doc. es kann falsch sein seinem auto mehr wartung zukommen zu lassen als seinem körper.
    montags zum doc gehen ist allerdingst nervig. da sind die alten tanten im wartezimmer und tauschen ihre krankheiten aus.

  4. #13
    Avatar von Leipziger

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    Hallo Chumphon

    Arbeitgeber?
    Und denkst du das Geld holt er jeden Monat von seinem privaten Sparbuch ?

    Bisher ist es 50: 50.
    Und eben das ist der Denkfehler , man erwirtschaftet seinen Lohn und die Abgaben immer zu 100% selbst ....... einen "Arbeitgeberanteil" gibt es nicht bzw. es ist nur eine Redewendung !

    Warum soll ab nun die zukünftigen Erhöhungen nur noch der Arbeitnehmer übernehmen?
    Mit steigenden Lohnnebenkosten verteuert sich die Arbeitskraft für den Arbeitgeber was meist eine steigende Arbeitslosigkeit nach sich zieht und davor hat man Angst weil dann logischerweise noch weniger Geld in die Krankenkassen fliest !

  5. #14
    Avatar von Chumphon

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Hallo Chumphon

    Und denkst du das Geld holt er jeden Monat von seinem privaten Sparbuch ?

    Und eben das ist der Denkfehler , man erwirtschaftet seinen Lohn und die Abgaben immer zu 100% selbst ....... einen "Arbeitgeberanteil" gibt es nicht bzw. es ist nur eine Redewendung !

    Mit steigenden Lohnnebenkosten verteuert sich die Arbeitskraft für den Arbeitgeber was meist eine steigende Arbeitslosigkeit nach sich zieht und davor hat man Angst weil dann logischerweise noch weniger Geld in die Krankenkassen fliest !
    Bist Du Arbeitgeber oder Arbeitnehmer?

    Falls Du Arbeitnehmer sein solltest, arbeitest Du wahrscheinlich bei einem seehr kleinen Unternehmen, wo der Arbeitgeber mit seinen Sparbuch her hält.

    Nicht ich mache einen Denkfehler, sonder Du.
    Das diese Zuzahlungen zu den Sozialversicherungen, wie Pflege- und Krankenversicherung, die Ausgaben für den Arbeitgeber erhöhen ist klar, aber einkalkuliert,
    Die Gewinne der Firmen steigen, das verfügbare Einkommen der Arbeitnehmer sinkt.

    Du bist wahrscheinlich ein FDP Wähler (oder Mitglied?), da diese immer damit argumentieren das wenn die Arbeitskraft teurer wird, die Arbeitslosigkeit steigt.
    Hatten sie nicht erst vor ein paar Tagen erzählt, dass uns Fachkräfte fehlen und wir günstige Arbeitnehmer aus dritte Welt Länder holen sollen?
    Wollte die FDP nicht das wir mehr Netto vom Brutto haben? Wie soll das gehen wenn immer nur die Arbeitnehmer belastet werden?
    Warum soll eine evtl. Spitzensteuersatzerhöhung nicht zur Zuzahlung in die Sozialversicherung genommen werden?

    Aber wahrscheinlich sollten wir alle Hartz IV Gehalt verdienen, damit die Lohnkosten für die Arbeitnehmer so gering wie möglich ist und der Gewinn so hoch wie möglich.
    Nur kann dann in Deutschland keiner mehr die Waren kaufen und wir müssten noch mehr exportieren.
    Nur würden dann vielleicht andere Länder (USA?) Strafzölle auf unsere Waren nehmen.

    Du kommst doch aus dem Nahen Osten (Ex-DDR), da müsstest Du doch wissen das die Politiker, egal woher, viel Schrott erzählen.
    Da war es doch so ähnlich: Die obersten konnten sich alles erlauben (auch die schlecht geredeten Westprodukte) und die anderen nicht viel.
    Ok, da war das Gehalt ok, aber es gab keine Waren.

    Fakt ist das es der Wirtschaft sehr gut geht und das die Arbeitnehmer immer höher belastet werden.

  6. #15
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von wingman Beitrag anzeigen
    diese parität hat der schnösel ja nun beendet.............zumindest für 3 jahre. dann werden die karten neu gegeben........................
    was mich an dieser koalition absolut ankotzt ist dieses gekrieche vor den arbeitgebern.
    Du schaffst es einfach nicht auch nur ein wenig zu differenzieren. Keiner muss ein Freund von liberalen Positionen sein. Doch auch die Ewiggestrigen müssen irgendwann mal einsehen, dass ein wenig mehr eigene Daseinsvorsorge Not tut. Wer dies nicht kapiert ist einfach ein vom Wohlfahrtstaat der 70 er und 80er verwöhnter Schnösel.

    Wenn eine Person in Pflege muss dann kostet die meist ca. 2500.-- - 3000.-- Euro im Monat, ohne zusätzliche Heilbehandlungen. Wie willst das mit 40 Euro etc. finanzieren? Immer mehr machen sich selbstständig und bringen die Kosten für die Pflegeversicherung aus eigener Tasche aufbringen. Die Arbeitnehmer werden über die Mineralölsteuer, über den Staatszuschuss zur AOK für die Familienversicherung mehr als genug gefördert. Ein Selbstständiger kann sich nicht auf lukrative Riesterverträge berufen. ...

  7. #16
    Avatar von Leipziger

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    Hallo Chumphon

    Die Gewinne der Firmen steigen, das verfügbare Einkommen der Arbeitnehmer sinkt.
    Also wenn die Lohnnebenkosten für die Firmen NICHT steigen dann bleibt der Gewinn gleich .

    Erhöhen sich nur die Abzüge der Arbeitnehmer dann sinkt natürlich deren Einkommen .

    Aber , und das hatte ich ja schon geschrieben , kann man eben vor den demographischen Fakten nicht die Augen verschließen , immer mehr Alte bei gleichzeitig weniger Jungen erhöhen nun mal die Kosten für das Gesundheitswesen pro Kopf !

    Hätte man , wie bei den Renten , das fehlende Geld auch über eine Erhöhung der Verbrauchersteuern eingetrieben dann würde dies genauso das freiverfügbare Einkommen der Arbeitnehmer mindern , oder ?

    Nur dies bekommt eben der kleine Michel nicht so schnell mit wie die direkten Zahlen auf dem Lohnzettel .........

  8. #17
    Avatar von Chumphon

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Hallo Chumphon
    Also wenn die Lohnnebenkosten für die Firmen NICHT steigen dann bleibt der Gewinn gleich .
    Erhöhen sich nur die Abzüge der Arbeitnehmer dann sinkt natürlich deren Einkommen .
    Aber , und das hatte ich ja schon geschrieben , kann man eben vor den demographischen Fakten nicht die Augen verschließen , immer mehr Alte bei gleichzeitig weniger Jungen erhöhen nun mal die Kosten für das Gesundheitswesen pro Kopf !
    Hätte man , wie bei den Renten , das fehlende Geld auch über eine Erhöhung der Verbrauchersteuern eingetrieben dann würde dies genauso das freiverfügbare Einkommen der Arbeitnehmer mindern , oder ?
    Nur dies bekommt eben der kleine Michel nicht so schnell mit wie die direkten Zahlen auf dem Lohnzettel .........
    Da hast Du mich falsch verstanden: Ich meine dass die Gewinne der Firmen momentan wieder steil nach oben gehen.
    Auch meinte ich keine Erhöhung der Verbrauchssteuer, sondern des Spitzensteuersatzes.

    Das die Kosten steigen ist klar, es kommt hier nur auf die gerechte Verteilung an.

  9. #18
    Avatar von Leipziger

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    Hallo Chumphon

    Das die Kosten steigen ist klar, es kommt hier nur auf die gerechte Verteilung an.
    Was denkst du wird passieren wenn man versucht die ständig steigenden Kosten einer alternden Gesellschaft aus den Gewinnen global vernetzter Firmen zu finanzieren ?

    Beantwortet sich doch fast schon von selbst , oder ?!

  10. #19
    KKC
    Avatar von KKC

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    Na Gott sei Dank ist das Thema alternde Gesellschaft keine deutsche Erfindung.
    Schaun mer mal ob da anderen Regierungen was besseres einfällt statt ihre Bürger nach 40+ Arbeitsjahre in die Armut zu entlassen.
    Da ist ja wohl auch unsere Politikerkaste in Deutschland gefordet, statt die Umverteilung von unten nach oben zu forcieren und Probleme der Unternehmen zu sozialisieren mal Vorschläge zu machen.
    Nur da hört man bis jetzt nix konstruktives.

  11. #20
    Avatar von Chumphon

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Hallo Chumphon

    Was denkst du wird passieren wenn man versucht die ständig steigenden Kosten einer alternden Gesellschaft aus den Gewinnen global vernetzter Firmen zu finanzieren ?
    Beantwortet sich doch fast schon von selbst , oder ?!
    Ich glaube Du verstehst die Marktwirtschaft nicht so ganz:
    Die Unternehmen in Deutschland können kein Interesse daran haben, dass die Bevölkerung kein oder wenig Geld für den Konsum hat.
    Die deutschen Firmen können nicht nur von dem Export leben.
    Hier ist es manchmal sinnvoll das es eine Finanzspritze von der anderen Seite gibt, siehe Verschrottungsprämie bei alten Autos während der Wirtschaftskrise.

    Wie, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, müssen zusammen das Problem der alternden Gesellschaft in Griff bekommen.

    Und glaub mir, kein Global erfolgreiches Unternehmen würde Deutschland verlassen weil Sie sich wie bisher an die Pflegeversicherung oder Krankenversicherung beteiligen müssen.

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