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Revolution in Europa?

Erstellt von Amsel, 13.01.2016, 03:21 Uhr · 208 Antworten · 12.046 Aufrufe

  1. #111
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von xxeo Beitrag anzeigen
    Da wäre ich vorsichtig. Es geht um etwas Hochemotionales, um Verlustängste.
    Natürlich ist das Thema politischer Sprengstoff. Aber Revolution?

    Revolutionen verlaufen meist abrupt und ungeplant. Das liegt gar nicht in der Natur der Deutschen. Die letzte Revolution in Deutschland war die Machtergreifung ....... 1933 und dabei ist nichts gutes bei herausgekommen. Ich rechne zwar damit, dass es zu Veränderungen in der politischen Landschaft kommt, aber nicht durch revolutionäres Geschehen.

    Wenn ich auf das politische Geschehen der bisherigen Merkel Ära zurückblicke fällt mir auf, dass die Regierung manche bemerkenswerte 180-Grad Kehrtwendungen absolviert hat, und zwar immer dann, wenn die öffentliche Meinung kippte. Paradebeispiel: Fukushima Vorfall und deutsche Atompolitik. Möglicherweise gelingt der Regierung das noch einmal vor der nächsten Wahl.

    Bist du mit den Verhältnissen in Griechenland vertraut? Oder in Spanien? Das Migrationsproblem in Frankreich? Die rechtspopulistischen Partein in anderen europäischen Ländern? Dagegen ist das was Deutschland erlebt ein Sturm im Wasserglas, aber dort hat bisher niemand eine Revolution vom Zaun gebrochen.

    Cheers, X-pat

  2.  
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  3. #112
    KKC
    Avatar von KKC

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    Eine 180 Grad Kehrtwendung geht nur ohne Merkel.

    Die Frau ist einfach, national und europäisch nicht mehr vermittelbar.

    Frage mich allerdings was dann die Gutmenschen-Politiker dazu sagen!!

  4. #113
    Avatar von xxeo

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    Völlig richtig, gerade zu Griechenland denke ich, wann, wenn nicht in der gigantischen Malaise der vergangenen Jahre. wäre der Boden für eine Revolution gegeben. Die Hellenen hätten die Familien Karamanlis, Papandreou und Mitsotakis aus dem Land und zum Teufel jagen müssen. Stattdessen blieb es bei vielen Demonstrationen und Krawallen, eine Umwälzung (revolvere) gab's nicht wirklich, auch nicht durch die Wahl von Tsipras.

    Die Franzosen sind seit jeher aufmüpfiger, aber eine Revolution, heutzutage? Und die Deutschen? War 1989 eine friedliche Revolution? Tschechien 1989, Rumänien?

    Wir sind alle zu fett und zu faul, um Revoluzzer zu spielen. Es müssen ganz andere Formen von Leiden entstehen und revolutionäre Gruppierungen, dazu ein charismatischer Führer, sonst gucken wir halt von der Couch aus zu oder tun in Internetforen motzen. Ich auch.

  5. #114
    Avatar von franki

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    Abgesehen davon, das es den meisten sehr schlecht gehen muß (wie nach dem 1. WK) für eine Revolution, muß dafür ja auch eine anzustrebende Alternative in Form einer neuen Gesellschaftsordnung existieren. 1917 bei der Russischen Revolution gab es diese Alternative wenigstens in Form einer Theorie, nämlich der Theorie von Marx einer Kommunistischen Gesellschaft. Was daraus geworden ist, wissen wir alle... Im Jahr 1989 gab es diese anzustrebende Gesellschaftsform auch, nicht als Theorie, sondern in Form der westlichen Länder, die eine freie und demokratische Gesellschaft hatten und wirtschaftlich den kommunistischen Ländern überlegen waren.

    Aber heute? Welches Land kann da als Vorbild gelten? Oder kann mir jemand wenigstens eine gute Theorie nennen? Naja, eine Theorie besser nicht, von Experimenten habe ich eigentlich in meinem Leben genug. Da lasse ich mich lieber fett und faul nennen, aber spiele nicht den Revoluzzer!

  6. #115
    Avatar von Chumpae

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    Ausgehend vom soziologischen Revolutionsbegriff(siehe WIKI)werden eben gerade die Gründe für eine Revolution geschaffen.Allerdings ist es ja so, daß diese revolutionären Umwälzungen von einer Gruppe veranlaßt werden, welche das Mandat seitens der Wähler konterkarieren.
    Und ja-ich glaube auch nicht mehr so richtig daran, daß von "unten"diese Revolution ausgelöst werden wird.
    In Bezug auf Griechenland, Spanien und zum Teil Frankreich handelt es sich weitestgehend um innerstaatliche Konflikte.
    Deutschland hat mit der Einflutung einer bisher noch nicht verifizierbaren Anzahl von Menschen aus völlig der eigenen Kultur diametral gegenüberstehenden Ethnien ein ganz spezielles Problem ins Land geholt.
    Die bisherige Argumentation als Ausgleich z.B. Alterung der Bevölkerung, AK-Facharbeiter-Mangel etc.dürfte sich schon jetzt als illusorisch erwiesen haben.
    Mit dem Wissen, das es wieder einmal dem Deutschen in Europa vorbehalten sein soll, seine Nachbarn dahingehend zu "maßregeln"deren Alleingänge gemeinsam auszubügeln und rein aus menschlichem Ermessen ist es geradezu irrsinnig,den gegenwärtigen Zustand ohne gravierende "Auseinandersetzungen" zwischen Einheimischen und Flüchtlingen sowie den ethnischen und religiösen Gruppierungen bei den Migranten untereinander zu verhindern.
    Gegenwärtig ist zu verzeichnen, das die sogenannten gewählten Volksvertreter(Koalition wie Opposition)nachweislich zu Lasten der eigenen Bevölkerung handeln.
    Insofern muß man mMn die AfD und eine Reihe gleichgestrickter Parteien in der EU eher als letzte Chance sehen, daß die etablierten Politiker doch noch die Kurve kriegen und sich veranlaßt sehen eine neue Politik zu kreiiren, die sowohl die Probleme der Welt in Einklang bringt mit den Bedürfnissen der eigenen Bevölkerung und auch von dieser getragen wird.
    Die derzeitige Situation entwickelt sich momentan rasant in die Richtung, das ganz weit rechts von der AfD und ganz weit links von den Linken Kräfte mobil gemacht werden, die dieses Land unregierbar machen und die bislang sehr gut integrierte Ausländer(z.B. auch unsere Frauen)viel größeren Gefahren aussetzt.
    An Stelle die AfD größtmöglich zu diffamieren und auszugrenzen, sollte die die gegenwärtige Politkaste "den letzten Schuß"einfach mal zur Kenntnis nehmen "und umsteuern bevor es zu einem"S.t.a.h.l.g.e.w.i.t.t.e.r.."kommt.

  7. #116
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von xxeo Beitrag anzeigen
    Die Franzosen sind seit jeher aufmüpfiger, aber eine Revolution, heutzutage? Und die Deutschen? War 1989 eine friedliche Revolution? Tschechien 1989, Rumänien?
    Die Montagsdemonstrationen 1989 waren keine Revolution im eigentlichen Sinn, eher eine Re-aktion auf den taumelnden Ostblock und die politisch bankrotte DDR. Um es bildlich auszudrücken: eher ein Luftballon aus dem die Luft entweicht als ein Luftballon der platzt.

    Zitat Zitat von Chumpae Beitrag anzeigen
    ...das ganz weit rechts von der AfD und ganz weit links von den Linken Kräfte mobil gemacht werden, die dieses Land unregierbar machen...
    Das sehe ich ehrlich gesagt nicht. In den extremen Lagern ist die Luft sehr dünn. Asylheimanzünder und linke Chaoten sind zwar ausgesprochen unerfreulich, haben aber keinen politischen Einfluss.

    Cheers, X-pat

  8. #117
    Avatar von Chumpae

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Die Montagsdemonstrationen 1989 waren keine Revolution im eigentlichen Sinn, eher eine Re-aktion auf den taumelnden Ostblock und die politisch bankrotte DDR. Um es bildlich auszudrücken: eher ein Luftballon aus dem die Luft entweicht als ein Luftballon der platzt.

    Cheers, X-pat
    Das ist ein interessanter Vergleich.Würde man den auf heute implizieren,bedeutete dies eventuell daß nunmehr mit der weltweiten Verbreitung des Internets respektive der Social-Medias jeder glaubt, allein durch den Druck auf die Tastatur den Ballon soweit aufblasen zu können bis er platzt-sprich eine revolutionäre Situation entsteht.
    Deswegen versucht federführend D nunmehr mit Hilfe von Google und Facebook dahingehend einzuwirken, daß der Ballon nicht so groß wird bis er platzt.
    Ich habe ja hier schon einmal festgestellt, das Revolutionen, Umstürze-schlichtweg Veränderungen nicht mit der Maustaste umzusetzen sind, sondern nur mit einem persönlichem Erscheinen vor den Palästen der Macht.Momentan braucht die Raute nur aus dem Fenster ihres Bunkers in Berlin zu gucken um festzustellen;"Ück sehe nüscht von Sorgen und Problemen im Land,jeschweige eene revolutionäre Situation !"
    Irgendwie hat das ganze was von "Goodbye Lenin"
    https://de.wikipedia.org/wiki/Good_Bye,_Lenin!

  9. #118
    Avatar von Chumpae

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    ....... haben aber keinen politischen Einfluss.Cheers, X-pat
    Genauso isses-nichts destotrotz besteht gerade darin ihre Gefährlichkeit.Gegenwärtig ist die Situation noch so(ich war mehrfach Augenzeuge),daß im Gegensatz zu den in den MSM bevorzugt verbreiteten"Lügen" innerhalb von Demos z.B. von Pegida oder "Nein zum Heim" oder AfD immer ein paar Hanseln in Zivil mitliefen, die gern die "Security "spielen wollten. Man konnte sich denken, wem sie nahe standen. Demgegenüber gab es immer Bürger/Demonstranten , die sowohl verbal als auch mit Plakaten diese Leute aufforderten der Demo fern zu bleiben.Da sie aber nicht verboten sind , besteht auch keine Handhabe sie zu "entfernen".Allen 3 vorgenannten Vereinigungen ist gemein, das sie vor jeder Demo Grundsätze verkünden, die zu Gewaltfreiheit auffordern,nicht vor Asylunterkünften stattfinden und das den Anweisungen der Polizei Folge zu leisten ist(im Gegensatz zu den SAntifas).
    Irgendwann suchen sie sich dann andere "Spielplätze"-siehe Leipzig -Connewitz. Pegida und Legida demonstrierten in ordentlichem Abstand, während sich hingegen in Connewitz Hooligans und SAntifa die Kante gaben.
    In Zukunft sehe ich vermehrt solche "Events"auf uns als Gesellschaft zukommen.

  10. #119
    Avatar von Chumpae

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    Apropos Asylheimanzünder !-warum können Heime, die ja bereits in der Umbauphase geschädigt werden ,nicht mit einfachsten Mitteln einer elektronischen Baustellenüberwachung(ist durchaus üblich im Baugewerbe wegen z.B. Diebstählen von Baumaterial und Technik)ausgerüstet sein ? Ich vermute mal, man würde die falschen Leute aufs Zelluloid bannen oder diese Aktionen würden nicht mehr stattfinden.

  11. #120
    ffm
    Avatar von ffm

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    In den extremen Lagern ist die Luft sehr dünn. Asylheimanzünder und linke Chaoten sind zwar ausgesprochen unerfreulich, haben aber keinen politischen Einfluss.
    Die linken Chaoten mögen nicht viel politischen Einfluss haben, aber sie machen ihren Job im Sinne ihrer Auftraggeber, so wie seinerzeit die roten und braunen Kampftruppen, in denen unsere Großväter mitmarschierten.

    Und eine Vergangenheit als "linker Chaot" ist doch heutzutage kein Einstellungshemmnis im Staatsdienst mehr, ganz im Gegenteil.

    Harmlos ist das alles nicht. Diese Leute und ihre Ideologie zerstören unser Land.

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