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Rentenversicherungspflicht für Selbständige ab 2013 ?

Erstellt von Willi, 30.01.2012, 18:47 Uhr · 185 Antworten · 13.487 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von tigerewi

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    So ist es tigerewi und ein kleiner Abschweifer, damit der 18er greift, braucht man nur drei Ablehnungen privater Versicherer bei seiner GKV vorzulegen. Noch gewiefer, man tritt für 18€ jährlich als Fördermitglied dem Deutschen Roten Kreuz bei und der mit einigen Kreisverbänden* operierende DRK-Flugdienst holt einen bei medizinischer Notwendigkeit weltweit kostenlos zurück.

    * z.B. Fördermitglied werden*- Kreisverband Potsdam/Zauch-Belzig e.V.
    Stimmt, aber "Die Rückholversicherung über die DRK-Mitgliedschaft gilt für ununterbrochene Auslandsaufenthalte von bis zu sechs Monaten." Ok., immer noch besser als gar nichts. Muß man eben nach 6 Monaten mal wieder in der Heimat "Hallo" sagen.

    http://www.drkflugdienst.de/insider/...ert/leistungen

  2.  
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  3. #22
    Avatar von tigerewi

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    bist 59 geboren, dann bekommst noch was. BU ist weitgehend gestrichen. EU ist auch nicht so tolle. Wenn Selbstständige, die ja alles besser können ein eigenständiges Versorgungswerk wie die Ärzte oder die STeuerberater, Anwälte, ... aufbauen, dann ist das Thema GRV doch abgehakt.
    Wenn jetzt auch noch alle anderen Selbständigen eigene Versorgungswerke aufbauen, z.B. das Versorgungswerk der Kioskbesitzer, das Versorgungswerk der selbständigen Lokusdamen beim MadDonalds, das Versorgungswerk der Gemüsemarktbeschicker, das Versorgungswerk der Damen im .... (sofern nicht schon über ihren Luden "abgesichert") .....

  4. #23
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von michael59 Beitrag anzeigen
    Schon mal nachgegoogelt wieviel % der Aufstocker( H4) selbständig sind. Wieviele Selbständige sich eingebildet haben durch den Verkauf ihres Betriebes eine auskömmliche Rente zu haben und nun das Ding einfach nicht loswerden? Versicherungspflicht für alle, auch die Bundestagsabgeordneten, finde ich richtig.
    Wenn die Aufstocker jetzt auch noch RV zahlen sollen, dann müsste der Betrag (H4) ja noch mehr aufgestockt werden.
    Die Begründung ist daher Quatsch: der Staat müsste bei diesen Personen entweder jetzt oder später aufstocken. Das Problem wird also lediglich nach vorne verlagert, wodurch mehr Kosten UND Zinsen entstehen.

    Mich betrifft das Problem zwar nicht, weil ich ja eh eine Art private RV habe (sofern diese anerkannt wird - bei dem Staat weiß man ja nie, wie deren Hirnströme funktionieren), aber ich finde diesen Vorschlag mal wieder typisch von der Leyen (wie schon bei der Internetzensur). Die Frau hat leider keine Ahnung von gar nichts. Soll lieber noch ein paar Kinder zeugen. Darin ist sie ganz gut, ansonsten voll Panne.

    Und ansonsten: die Welt ist groß - ziehen halt alle Selbständigen nach Kanada, Australien oder so. Soll die von der Leyen doch mit ihren H4ern alleine in Deutschland ihre Mauer bauen.

  5. #24
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von tigerewi Beitrag anzeigen
    Wenn jetzt auch noch alle anderen Selbständigen eigene Versorgungswerke aufbauen, z.B. das Versorgungswerk der Kioskbesitzer, das Versorgungswerk der selbständigen Lokusdamen beim MadDonalds, das Versorgungswerk der Gemüsemarktbeschicker, das Versorgungswerk der Damen im .... (sofern nicht schon über ihren Luden "abgesichert") .....
    Dann sind es halt private Selbsthilfeeinrichtungen, Wer sollte da was dagegen haben? Doch billiger für den einzelnen wird es dadurch selten.

  6. #25
    Avatar von michael59

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    Zu Rehaleistungen: da hat man mit dem ersten GRVBeitrag Anspruch drauf, und was für alle "GRV-Flüchtlinge" wichtig ist, nach 16 Jahren Beitragszahlung hat man ein dauernden Anspruch auf diese Leistungen, wird auch gerne in Anspruch genommen.

    Zur EU Rente, ist als Versorgungsleistung nur noch beim "Totalausfall" zu berücksichtigen. ich habe deshalb auch nur dazu aufgefordert den enstprechenden Beitrag der vergleichbaren privaten Versicherung ( die gibt es von jedem Anbieter) im Vergleich zu berücksichtigen. Der Joachin hat Recht, normalerweise sollten Selbständige die Aufstocker sind aufhören. Fakt ist auch,das es viele Betriebsinhaber gibt, die deutlich weniger Geld für die Altersicherung zurücklegen als der Gesamtbeitrag den sie für ihren Beschäftigten an die GRV monatlich überweisen.

  7. #26
    Avatar von tigerewi

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Dann sind es halt private Selbsthilfeeinrichtungen, Wer sollte da was dagegen haben? Doch billiger für den einzelnen wird es dadurch selten.
    Niemand, ich auch nicht. Im Gegenteil, denn der Staat ist kein guter Unternehmer. Ich will ja nicht die Privatwirtschaft heilig sprechen, aber als ehemaliger Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes habe ich viele auf dem System "öffentlicher Dienst" basierende Absurditäten gesehen, die sich keine Privatperson erlauben würde. Und darum wird aus der Versicherungspflicht für Selbständige nur ein noch größeres Faß ohne Boden. Letztlich wird aber die Umsetzung, ob in der staatlichen Rentenversicherung oder in privatwirtschaftlichen Vorsorgewerken, für viele Klein- und Kleinstunternehmer kaum möglich sein, denn dafür muß man auch erst einmal die Einnahmen haben. Was wird denn passieren, wenn eben z.B. ein Kioskbesitzer, der für einen kleinen Umsatz (von dem an Gewinn vielleicht fast nichts übrig bleibt) so schon fast rund um die Uhr in seinem Kiosk steht, seine Rentenbeiträge nicht zahlen kann? Genau das, was auch in der privaten Krankenversicherung passiert ist, nämlich daß man irgendwann die Beiträge nicht mehr zahlen konnten und rausflogen ist. Und dies trotz KV-Versicherungspflicht und keiner Wiederaufnahme in der GKV! Was wird also passieren, wenn Unternehmer die Rentenbeiträge nicht zahlen können? Mögliche Folge: Sie werden ihre Zahlungsunfähigkeit nachweisen müssen, was zum Aufbau einer zusätzlichen Prüfinstanz führen wird, d.h. zusätzliches Verwaltungspersonal = zusätzliche Kosten, die aus der Rentenversicherung gezahlt werden müssen und am Ende wird der Staat aus Steuereinnahmen für alle Zahlungsunfähigen eintreten müssen. In diesem Falle werden alle versuchen, sich armzurechnen, damit sie auf Kosten des Staates und somit der Allgemeinheit einen Rentenanspuch erwerben, den sie ohne Versicherungspflicht nicht hätten.

  8. #27
    Avatar von DisainaM

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    wir hatten in diesem Winter eine interessante Entwicklung,

    normal gehen in der Winterzeit die Arbeitslosenzahlen nach oben,
    weil zB. das Baugewerbe die Leute entlässt, und im Frühjahr wieder einstellt,

    dieses Jahr sind die Zahlen nur unwesentlich angestiegen,
    dafür konnte man beobachten, dass man es nun mit einem hohen Krankenstand von Langzeiterkrankten zutun hat.

    Kurz vor dm Winter bekommt jeder Bauarbeiter die grosse Depression, und ist bis zum Frühjahr beim Psychater krankgeschrieben,
    sein Lohn wird dementsprechend von der Krankenversicherung bezahlt.

    Solche Entwicklungen lehren,
    oft sind Dinge in der Politik nicht ausgereift, und man ist sich der Folgen nicht klar,
    denn eine Reaktion gibt es immer.

  9. #28
    Avatar von tigerewi

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    Kurz vor dm Winter bekommt jeder Bauarbeiter die grosse Depression, und ist bis zum Frühjahr beim Psychater krankgeschrieben,
    sein Lohn wird dementsprechend von der Krankenversicherung bezahlt.
    Vielleicht haben die Krankenversicherungen in diesem Jahr Glück und der Winter dauert nicht länger als 6 Wochen. Schauen wir doch mal, was Mitte März Sache ist; ob da Schnee liegt und wir Minustemperaturen haben.

    Problem in der Politik: Die Macht der Lobbyisten. In der Politik wird auf jeden Eselsverband Rücksicht genommen und darum kommt regelmäßig ein unbrauchbares Regelwerk heraus, mit der jede Interessensgruppe halbwegs leben kann, weil sie ihre eigenen Interessen berücksichtigt sieht. Und dies immer zum Nachteil derer, die eben keine Lobby haben.

  10. #29
    Avatar von franky_23

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    Zitat Zitat von tigerewi Beitrag anzeigen
    Niemand, ich auch nicht. Im Gegenteil, denn der Staat ist kein guter Unternehmer. Ich will ja nicht die Privatwirtschaft heilig sprechen, aber als ehemaliger Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes habe ich viele auf dem System "öffentlicher Dienst" basierende Absurditäten gesehen, die sich keine Privatperson erlauben würde. Und darum wird aus der Versicherungspflicht für Selbständige nur ein noch größeres Faß ohne Boden.
    könnte ja auch eine Versicherungspflicht für Notbehandlungen daraus erwachsen, die einigermaßen erschwinglich sind. Absurditäten gibt es nicht nur im öffentlichen Dienst, da wird es teils durch Organisationen angeprangert. Wer kann schon hinter die Kulissen der Privatunternehmen schauen.






    Letztlich wird aber die Umsetzung, ob in der staatlichen Rentenversicherung oder in privatwirtschaftlichen Vorsorgewerken, für viele Klein- und Kleinstunternehmer kaum möglich sein, denn dafür muß man auch erst einmal die Einnahmen haben.
    Ist ein Kleinunternehmer Unternehmer der keine Einnahmen hat? Dann soll er doch einfach sich als Arbeitnehmer bewerben und in das soziale System zurück. Geht doch mehr um die vorhersehbare HarzIV Hypothek für das Alter, das mitgeschleppt wird.


    Was wird denn passieren, wenn eben z.B. ein Kioskbesitzer, der für einen kleinen Umsatz (von dem an Gewinn vielleicht fast nichts übrig bleibt) so schon fast rund um die Uhr in seinem Kiosk steht, seine Rentenbeiträge nicht zahlen kann?
    dann soll er seinen Kiosk die hälfte der Zeit schließen und bei Aldi sich an die Kasse setzen, da verdient er adequates Geld.

    Genau das, was auch in der privaten Krankenversicherung passiert ist, nämlich daß man irgendwann die Beiträge nicht mehr zahlen konnten und rausflogen ist.
    Eine Folge der vielen pseudo Selbstständigen, die den kurfristigen Profit über eine langfristig planbare Einkunfte und Sicherungsphilosophie gestellt haben. Diese Naivlinge sollen dann weiter protegiert werden?

  11. #30
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Dann sind es halt private Selbsthilfeeinrichtungen, Wer sollte da was dagegen haben? Doch billiger für den einzelnen wird es dadurch selten.
    Billiger nicht, denn die Beitragssätze sind die gleichen, dafür sind die Renten hinterher höher.

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