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Rentenversicherungspflicht für Selbständige ab 2013 ?

Erstellt von Willi, 30.01.2012, 18:47 Uhr · 185 Antworten · 13.495 Aufrufe

  1. #101
    Avatar von Thaimax

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    Nun für dich nachvollziehbar ?!
    Ja, jetzt ist für mich endlich nachvollziehbar, wie Du zu Deinen abenteurlichen Berechnungen kommst. Du nimmst einfach irgendwelche Zahlen, die Dir gerade in den Kram passen her, und beginnst mit der Milchmädchenrechnung, die Du in Propagandamanier so oft wiederholst, dass Du dann der Meinung bist, dass die Leute Dir das abkaufen. - Problem dabei ist, dass Du dann selber Opfer Deiner eigenen Propaganda wirst, und selber glaubst, was Du da schreibst.

    Nun gut.. dröseln wir das mal kurz auf....

    Also dann kommt nochmal der Erklärbär extra für dich ....... ein Hartzer kostet im Schnitt monatlich 220,-€ ein Rentner im Schnitt 900-1000,-€ !
    OK, Erklärbär, wie ich oben bereits geschrieben habe... es ist absolut Banane, was ein Hartzer im Schnitt kostet. Warum sollte interessant sein, was ein Kind, das ja auch Hartzer sein kann, an Hartz4-Kosten verursacht? Interessant ist ausschliesslich, was ein Hartzer im Alter von 60+ bis zum Renteneintrittsalter im Schnitt kostet. Sonst gar nichts.

    Weiters ist auch nicht interessant, was ein Rentner im Schnitt kostet, sondern was ein Rentner, der in dieser angesprochenen Altersgruppe ist, im Schnitt kostet.

    Solange man diese Daten nicht hat, ist jede Statistik wertlos.

    Gehen wir mal davon aus, dass wir diese Daten vorliegen haben, und dröseln Deinen Propagandaversuch weiter auf, um der statistischen Wahrheit ein bisschen näher zu kommen:

    Zusätzliche Kosten für Krankheiten (ca.500,-€) sind in beiden Fällen logischerweise gleich und werden über die Krankenkassen der Allgemeinheit finanziert so oder so !
    Das Fettmarkieren Deiner Worte macht die Geschichte natürlich nicht richtiger. Diese Ausgaben können definitiv nicht gleich sein!

    Wenn nur ein einziger Hartzer im Alter zwischen 60 und dem Renteneintrittsalter einen Arzt besucht um einem Termin zu entkommen, sind die Kosten logischerweise nicht mehr gleich. Ist das nun für Dich nachvollziehbar?

    Weiters darf man die Kosten, die durch weitere Erkrankungen aufgrund der empfunden Wertlosigkeit, auch nicht so ohne weiters unter den Tisch fallen lassen.

    Bleibt ein "Einsparpotenzial" von ca. 700-800,-€ pro Nase ........ zuzüglich der Sozialabgaben die die Alten (60+) leisten die eben notgedrungen weiter arbeiten müssen , und dies zusammen senkt die Altenlast logischerweise jährlich um Milliarden siehe Japan !
    Abgesehen von den Kosten, die durch Kurse, Betreuungen,... durch die ARGE entstehen... von den zuzüglichen Sozialabgaben der Generation 60+ zu sprechen ist in Anbetracht der Arbeitslosenquote lächerlich. Das würde nur greifen, wenn die Quote in einer Region wäre, in der man von rein struktureller Arbeitslosigkeit sprechen könnte. Davon ist man aber weit entfernt.

    Tut mir leid, Leipziger. Bis jetzt sind alle Deine Schlussfolgerungen an der Realität vorbei, da Du von falschen Annahmen ausgehst.

    Beispiel: 13+12=47

    Das Ergebnis ist natürlich richtig. Die Aufgabenstellung halt falsch...

  2.  
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  3. #102
    Avatar von Leipziger

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    Hallo Thaimax

    Tut mir leid, Leipziger. Bis jetzt sind alle Deine Schlussfolgerungen an der Realität vorbei, da Du von falschen Annahmen ausgehst.
    Realität ist daß das Renteneintrittsalter früher schon mal bei 70 Jahren lag und dies in Zeiten wo die Arbeitsbedingungen um ein Vielfaches härter waren wie jetzt !

    Realität ist daß z.B. die Hälfte aller japanischen Männer zwischen 70-75 auch heute immer noch arbeiten !

    Realität ist daß ein ganzer Teil berufstätiger Menschen in Deutschland sich schon lange von der 5 Tage Arbeitswoche verabschiedet hat und so wie früher 6 Tage die Woche malochen geht !

  4. #103
    Avatar von Thaimax

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Hallo Thaimax



    Realität ist daß das Renteneintrittsalter früher schon mal bei 70 Jahren lag und dies in Zeiten wo die Arbeitsbedingungen um ein Vielfaches härter waren wie jetzt !

    Realität ist daß z.B. die Hälfte aller japanischen Männer zwischen 70-75 keine Rente beziehen sondern noch arbeiten !

    Realität ist daß ein ganzer Teil berufstätiger Menschen in Deutschland sich schon lange von der 5 Tage Arbeitswoche verabschiedet hat und so wie früher 6 Tage die Woche malochen geht !
    Jaja, das streitet auch keiner ab.... ich kann auch meinen Beitrag leisten und ergänzen:

    Realität ist, dass in vielen Ländern tagtäglich hunderte Kinder verhungern!

    Realität ist, dass es in vielen Ländern überhaupt keine Rente gibt.

    Realität ist, dass die Menschen früher in Höhlen lebten. Und noch früher waren sie Jäger und Sammler.

    Aber was hat das alles jetzt mit Deinen etwas eigenartigen Methoden der Übertreibung auf der einen, und Untertreibung auf der anderen Seite bei den Kosten zu tun?

    Btw... ich finde das sehr egoistisch von diesen berufstätigen Menschen. Viele würden sich freuen, wenn sie dieses Mehr an Arbeit übernehmen könnten, weil sie gar keinen Job haben....nur so nebenbei erwähnt...

    Edit: wegen der japanischen Männer... was machen in Japan eigentlich die Frauen? Arbeiten die nicht?

  5. #104
    Avatar von Yogi

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    Ich würde meine Job gerne einem Jüngeren übergeben, wenn ich jetzt ohne Abzüge in Rente gehen könnte. Bin 57,5 Jahre alt.

  6. #105
    Avatar von siamthai1

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    moin yogi

    kann ich gut nachvollziehen! nur was nutzt einem das, wenn man 45 jahre gearbeitet hat ,mit 15 schon in die lehre, ist heute 60 jahre und hat
    abzüge trotz 45 jahre arbeit. kein mensch kann das verstehen,jedenfalls nicht ich. habe sogar 46,5 jahre auf dem buckel und abzüge !!
    man muss schon je nach geburtsdatum 50 jahre arbeiten um einmal die volle rente zu bekommen. das ist in meinen augen nicht in ordnung.
    da hat der staat mal wieder voll hingelangt, weil die genau wissen das die menschen vor dem rentenalter 65 schon aus dem arbeitsleben ausscheiden.
    warum hat man das gesetz nicht umgekehrt gemacht , wer 45 jahre nachweisen kann,keine abzüge und wer nur 44jahre hat eben diese 0,3 % und immer so weiter runter.
    das wäre dan in meinen augen gerechter.aber so wird ein arbeiter mit 45arbeitsjahren und 60 jahren richtig bestraft.

  7. #106
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von siamthai1 Beitrag anzeigen
    moin yogi

    kann ich gut nachvollziehen! nur was nutzt einem das, wenn man 45 jahre gearbeitet hat
    Ach so, hab vergessen, dass ich mittlerweile 42 Arbeitsjahre auf dem Buckel hab.
    Anerkannt werden aber nur 41 Jahre, da ich schon mal arbeitslos war. Diese Zeiten werden nun mal nicht anerkannt, obwohl Beiträge in die Rentenkasse fließen.

  8. #107
    Avatar von siamthai1

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    moin

    ich hatte wenigstens noch das glück in vorruhestand gehen zu können, habe ich auch sofort onhe gross durchzurechen gemacht
    und dadurch mein leben in thailand früher als geplant ermöglicht.

  9. #108
    Avatar von Leipziger

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    Hallo Thaimax

    Aber was hat das alles jetzt mit Deinen etwas eigenartigen Methoden der Übertreibung auf der einen, und Untertreibung auf der anderen Seite bei den Kosten zu tun?
    Weil das eine mit dem anderen zusammen hängt , bitte stelle dich doch nicht dumm !

    Wenn man gegen jede Vernunft z.B. Rentengarantien verspricht und diese Gelder über erhöhung der Verbrauchersteuern eintreibt dann haben die Aktiven in diesen Land real immer weniger Einkommen bzw. müssen eben auch noch Samstags arbeiten gehen .......

    Da wird schon seid Jahren gegen jede Vernunft das Bildungssystem Stück für Stück herunter gefahren in einem Land mit eh immer weniger Kinder nur damit diese Gelder frei werden für die Rentner ...........


    Sind denn 370 Milliarden Euro im Jahr für Alten nun immer noch nicht genug ?!

  10. #109
    Avatar von Thaimax

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    Weil das eine mit dem anderen zusammen hängt , bitte stelle dich doch nicht dumm !
    Du hast recht, das ist nämlich Deine Spezialität. Denn dass Du ernsthaft glaubst, dass die von Dir in den Raum gestellten im Schnitt - Zahlen eine reale Bedeutung für die Altersgruppe 60 - Renteneintrittsalter hat, kaufe ich Dir einfach nicht ab. Dafür ist Deine restliche Argumentation zu schlüssig.

    Wenn man gegen jede Vernunft z.B. Rentengarantien verspricht und diese Gelder über erhöhung der Verbrauchersteuern eintreibt dann haben die Aktiven in diesen Land real immer weniger Einkommen bzw. müssen eben auch noch Samstags arbeiten gehen .......
    Das bestreite ich ja auch nicht ernsthaft. Deine aufbereiteten Zahlen sind es, die mich stören, weil die so einfach nicht stimmen. Das ist, um mich jetzt auch zu einer Übertreibung hinreissen zu lassen, als wenn ich bei der Kalkulation der Kosten eines Aluminiumwerkes als Basis die Stromkosten eines Kleinbetriebes hernehme. Oder, um weniger zu übertreiben, bei der Kalkulation einer Bäckerei die Stromkosten einer Boutique heranziehe.

  11. #110
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Sind denn 370 Milliarden Euro im Jahr für Alten nun immer noch nicht genug ?!
    Genau das ist einer der Hauptgründe, warum das fette Sozialsystem an die Wand gefahren ist.
    Die Rentner wollen mehr Kohle, die Jüngeren halten es für zu viel. Die H4ler wollen mehr Kohle, die Steuerzahler halten es für zu viel. Die Eltern von Kindern wollen mehr Geld, die Kinderlosen halten es für zu viel.
    Egal, wohin man schaut: Neid und Geiz, Egoismus für seine eigene Gruppe. Wie schnell ändern man plötzlich seine Meinung, wenn man dann seiner mal Rentner wird. Oder vom Unternehmer in den H4-Fall fällt oder auch umgekehrt. Oder wenn man aus Versehen dann doch mal Kinder bekommt.

    Meiner Meinung nach kann solch ein Sozialsystem nur funktionieren, wenn es jeder akzeptiert. Aber das tat noch niemand und wird auch niemand tun. Dazu fehlt eben der soziale Aspekt in der Gesellschaft, der durch die staatlich erzwungene Solidarität immer mehr zerstört wird.

    Also am besten stampft man das Sozialsystem, die Rente usw. erstmal komplett ein und baut ein System nach den Maßstäben der eigenen Verantwortung auf mit einem sehr dünnen Sozialsystem für echte Notfälle. Und dann muss eben jeder selber sehen, wie er im Alter zurecht kommt: private Versicherungen, länger Arbeiten, Unterstützung durch jüngere Familienmitglieder oder Versorgung über die Tafel, religiöse Einrichtungen o.ä. Und wer es nicht packt, der hatte wenigstens ein feudales Luxus-Leben und muss eben früher den Löffel abgeben. Ist doch fair.

    Man muss einfach mal erkennen, wenn man etwas zwar gut gemeint hat, aber was sich in der Praxis eben als nicht realisierbar gezeigt hat. Für ein staatlich organisiertes Sozialsystem ist der Mensch einfach nicht geeignet. Bei Ameisen wäre das vielleicht denkbar.

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