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Rentenversicherungspflicht für Selbständige ab 2013 ?

Erstellt von Willi, 30.01.2012, 18:47 Uhr · 185 Antworten · 13.504 Aufrufe

  1. #91
    Avatar von Leipziger

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    Hallo Thaimax

    Ich halte es aber auch für eine demagogische Scheinlösung das Rentenalter zur Zeit anzuheben. Das löst das Problem nicht, sondern verschiebt es nur in Richtung Hartz4.
    Ein Hart4er kommt aber billiger wie ein Rentner und dann muß ja nicht jeder Alte automatisch zum Hartzer werden .......


    ........ in Japan arbeitet man schon jetzt 10 Jahre länger und dies ist der Schnitt und nicht nur die Ausnahme !


    Im Prinzip könnte man das jetzt schon anwenden aber da ist wieder das Probelm mit den Wählern im rentennahnen Alter die deutlich in der Mehrheit sind ......... also beschränkt man diese Maßnahmen auf die Jungen die sind in der Minderheit und wählen eh nur die NPD oder andere radikale Randparteien !

  2.  
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  3. #92
    Avatar von Thaimax

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    Ein Hart4er kommt aber billiger wie ein Rentner und dann muß ja nicht jeder Alte automatisch zum Hartzer werden .......
    Ich glaube das irgendwie nicht. Als Grund sag ich jetzt einfach mal, dass Hartz4 und die damit verbundenen Gängelungen mehr krank machen, und somit auch mehr Kosten verursachen, als wenn man die alten Leute gleich in Rente schickt. Nicht zu vergessen die Kosten, die schon alleine mal dadurch entstehen wenn man wegen unliebsamer Termine zum Arzt geht um sich krankschreiben zu lassen.... Das Menschliche sollte man auch nicht vergessen... und ich meine hier Leute, die den 60er schon hinter sich haben....

    ........ in Japan arbeitet man schon jetzt 10 Jahre länger und dies ist der Schnitt und nicht nur die Ausnahme !
    Das ist toll. Warum aber nehmen wir uns nicht gleich ein Beispiel an jenen Ländern, die überhaupt keine Rente ausbezahlen...das käme dann sicherlich noch billiger... viele würden verhungern und dadurch dem Gesundheitswesen nicht mehr zur Last fallen... Forciertes, sozialverträgliches Ableben... das hört sich dann auch irgendwie nicht so hart an, oder?

  4. #93
    Avatar von Leipziger

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    Hallo Thaimax

    Ich glaube das irgendwie nicht. Als Grund sag ich jetzt einfach mal, dass Hartz4 und die damit verbundenen Gängelungen mehr krank machen, und somit auch mehr Kosten verursachen , als wenn man die alten Leute gleich in Rente schickt.
    Nicht glauben muß man sondern wissen !

    Ein Rentner kostet im Schnitt 1500,-€ im Monat (inkl.Krankheit/Pflege) ....... davon ist ein Hartzer weit entfernt !

    Hat der alte Hartzer z.B. noch einen Lebepartner mit Einkommen dann kostet er fast garnichts .........


    Das ist toll. Warum aber nehmen wir uns nicht gleich ein Beispiel an jenen Ländern, die überhaupt keine Rente ausbezahlen...das käme dann sicherlich noch billiger...
    Die Rentenansprüche wurden 1985 in D verfassungsrechtlich unter das Eigentumsrecht gestellt also erstmal keine Panik ........

    ....... die Kohle wird notfalls herein geknüppelt bis eben dadurch irgendwann alles in Scherben fällt !

  5. #94
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Ein Rentner kostet im Schnitt 1500,-€ im Monat (inkl.Krankheit/Pflege) ....... davon ist ein Hartzer weit entfernt !

    Hat der alte Hartzer z.B. noch einen Lebepartner mit Einkommen dann kostet er fast garnichts .........
    Hier wäre ich sehr interressiert, was ein Pensionär im Monat kostet, wenn wir schon vergleichen.

    In dem Zusammenhang sollte man auch mal sagen, mit vieviel (DM, Euro) die jetzigen Rentner während ihrer Beschäftigung die ältere Generation gesponsort haben. Natürlich ist der Vergleich zum damaligen Beamten im Sinne der Belastung relevant zur Gewichtung.

  6. #95
    Avatar von Nokhu

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    »Die durchschnittliche monatliche Versichertenrente in der Rentenversicherung der Arbeiter lag 1997 für Männer im früheren Bundesgebiet bei 1582 DM und in den neuen Ländern sowie Ost-Berlin bei 2686 DM, für Frauen bei 663 DM bzw. 1067 DM. In der Angestellten Versicherung bekam ein Mann durchschnittlich 2146 (früheres Bundesgebiet) bzw. 2008 DM, eine Frau 1060 bzw. 1182 DM.
    http://www.wirtschaftslexikon24.net/d/rente/rente.htm
    http://www.nettoeinkommen.de/rente.htm


    Schon lange geht die Frage um, ob Rentner oder Pensionäre besser gestellt sind. Nun hat eine Studie diese Frage wohl endgültig geklärt. In Baden- Württemberg hat das Finanzministerium die Ein- und Auszahlungen, welche für die Altersvorsorge aufgebracht werden, genau miteinander verglichen. Die Zahlen sind mehr als deutlich und wohl kaum ein Pensionär kann noch behaupten nicht gut genug versorgt zu sein. Bekommt dieser doch rund 550.000 Euro Rente ausgezahlt, ohne jedoch einen Euro dafür eingezahlt zu haben.
    Im Gegensatz dazu erhält der Rentner zwar auch rund 333.000 Euro Rente, muss dafür jedoch auch rund 200.000 Euro an Beiträgen einzahlen. Ergibt diese Ausrechnung „nur" ein Plus von 130.000 Euro, muss man jedoch berücksichtigen das bei den Abzügen auf die Altersvorsorge der Beamte zunächst zwar mehr einzahlt, aber dafür im Ruhestand rund 455.000 Euro erhält, der Rentner hingegen nur 97.000 Euro. Und diese Summen erreichen der Pensionär, als auch der Rentner bei vergleichbarer Arbeitszeit und Ausbildung.
    http://www.info-beamte.de/beamtenpension.php

  7. #96
    Avatar von franky_23

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    Ich dachte immer der Beamte bekommt weniger ausgezahlt, weil der Staat, das Land oder die Kommune die Anteil beibehält.

    Während die vergleichbaren Positionen zu einem Arbeiter der Straßenreinigung nicht besetzt ist, sind gehobene oder höhere Laufbahnen häufiger mit Beamten besetzt.
    Um es bei einem hier üblichen Vergleich zu nehmen.

    Du müsstest vergleichen, was z.B. ein Sachbearbeiter bei der ALB im Angestelltenverhältnis ggf. mit Zusatzversorgung oder ein Beamter im gehobenen Dienst bekommt.

    Dies wird angeblich getan, allerdings ohne Link, ohne Differenzierung ob mit oder ohne Zusatzversorgung. Für ein seriöses Beamtenportal nicht nachvollziehbar. Auch ist die Wortwahl bei der Unterscheidung der unterschiedlichen Sicherungssyteme diletantisch. Wüsste nicht, dass ein Beamter akutell Rente aus einem Dienstverhältnis bekommt, sofern er neu in den Ruhestand tritt.

    Irgenwie kapier ich folgende Aussage nicht

    Die Zahlen sind mehr als deutlich und wohl kaum ein Pensionär kann noch behaupten nicht gut genug versorgt zu sein. Bekommt dieser doch rund 550.000 Euro Rente ausgezahlt, ohne jedoch einen Euro dafür eingezahlt zu haben.
    denen wird doch der Anteil gleich abgezogen und viele staatl. Dienststellen machen keine Rückstellungen. Scheidet ein Beamter auf eigenen Wunsch aus, muss er nachversichert werden. Würde man dies bei allen Beamten tun, wäre der Staat zahlungsunfähig. Da er sowohl den einbehaltenen Entgeltanspruch als auch den AG Anteil zahlen müsste.

    Im Gegensatz dazu erhält der Rentner zwar auch rund 333.000 Euro Rente, muss dafür jedoch auch rund 200.000 Euro an Beiträgen einzahlen. Ergibt diese Ausrechnung „nur" ein Plus von 130.000 Euro, muss man jedoch berücksichtigen das bei den Abzügen auf die Altersvorsorge der Beamte zunächst zwar mehr einzahlt, aber dafür im Ruhestand rund 455.000 Euro erhält, der Rentner hingegen nur 97.000 Euro.
    Wie kann ein Rentner nur 97 000 Euro + vermutlich Zusatzversorgung bekommen, wenn weiter oben 33. 000 Euro bekommt.

    eine Pension ist schon seit jeher zu 100% steuerpflichtig, was die Rente derzeit nicht ist.

    Ich kenne die Rente eines Onkels, der als Ingenieur einer Politechnikums bei den Stadtwerken war. Dies wäre der gehobene Dienst. Der Zahlbetrag der Rente ist höher als der Nettobetrag einer Beamtenpension eines A16 (leitende Funktion des höheren Beamtendienstes eine Laufbahngruppe höher) oder eines C3 Profs.. Die teils extraorbitanten Beiträge für die PKV eines Beamten sind da noch nicht einmal berücksichtigt, während die KV ja beim ehemaligen Angestellten schon abgezogen ist.

    Nogkhu, warst nicht du es, der schon bei den Harz IV beträgen schon solche offensichtlich schrägen Quellen zitiert hat? Welche Studie aus BW ist dies worauf sich dein Link bezieht?

    Von früher kenne ich noch Berechnungen der Stadt Offenbach, die jeden nur denkbaren Angestellten das Angebot einer Verbeamtung machte, da für die Stadt günstiger aus den eingangs zitierten Überlegungen. Beamte dürfen nicht streiken - gut sie arbeiten in den Augen der Behörden nicht - In Bayern arbeiteten sie 42 h, während die Angestellten nach 38.5 h nach Hause gingen. Denke das hat man bei Beamten wieder auf 40 h reduziert. Auch in BW hat man für Beamte die Arbeitszeit erhöht. Deshalb wäre da mal die Datenbasis der Studie interessant.

    Kürzlich habe ich gelesen, dass Bayern die Rückstellungen in Höhe von 500 Euro pro Monat für einen Beamten gestoppt hat. Offensichtlich können die Politiker dort nicht rechnen. Diese Rückstellungen werden mit 6- 8 % verzinst. Um die Verschuldung zu reduzieren macht man dies nicht. Das Land könnte sich aber mit 3 % refinanzieren.

    Welche hochintelligenten Haushalt5experten bei einer Geldanlage von 6 - 8 % und Finanzierungskosten von 3 % diese Geldanalge nicht wählen sollte man genauer befragen ob sie tatsächlich beabsichtigen Schaden vom dt. Volk abzuwenden.

  8. #97
    Avatar von Thaimax

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen


    Nicht glauben muß man sondern wissen !

    Ein Rentner kostet im Schnitt 1500,-€ im Monat (inkl.Krankheit/Pflege) ....... davon ist ein Hartzer weit entfernt !

    Hat der alte Hartzer z.B. noch einen Lebepartner mit Einkommen dann kostet er fast garnichts .........
    Was wir jetzt, nach Deinem Posting wissen ist, dass Rentner im Schnitt 1500 Euros im Monat inkl. Krankheit/Pflege kosten.

    Was wir nicht wissen ist exakt das, was ich in meinem Posting hinterfragt habe, nämlich was ein 60+ Hartzer bis zum Erreichen des regulären/eventuell erhöhten Rentenalters im Schnitt inklusive Krankheit, Pflege und Betreuung und Förderung durch die ARGE kostet, und was ein 60-67 jähriger Rentner im Schnitt inklusive Krankheit und Pflege kostet. Es ist doch vollkommen Banane in diesem Vergleich, was 67+ Rentner kosten, oder?

  9. #98
    Avatar von Leipziger

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    Hallo Thaimax

    Was wir nicht wissen ist exakt das, was ich in meinem Posting hinterfragt habe, nämlich was ein 60+ Hartzer bis zum Erreichen des regulären/eventuell erhöhten Rentenalters im Schnitt inklusive Krankheit, Pflege und Betreuung und Förderung durch die ARGE kostet
    Das geht von - bis ......... also max. ca. 350,-€ Hartz4 + Miete + Heizung .....

    ...... aber z.B. bei Wohneigentum fällt die Miete weg und verdient der Partner noch oder bekommt Rente fällt unter Umständen alles weg !


    Man müsste also den Schnitt nehmen und der liegt glaube ich so bei 220,-€ pro Hartzer obwohl er eben im Einzelfall auch bei ca. 800,-liegen kann , ich hoffe das hast du jetzt verstanden ?

    Bei einem "richtigen" Rentner spielt es aber keine Rolle ob er zur Miete wohnt oder nicht , ob der Partner noch ein Einkommen oder nicht , ob er noch andere monatliche Einnahmen hat oder nicht usw ........... und daher ist dieser "Kostenfaktor" definitiv höher !

  10. #99
    Avatar von Thaimax

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    ....., ich hoffe das hast du jetzt verstanden ?
    Ja, ich habe verstanden, dass Du nicht näher darauf eingehen möchtest, weil du schlicht und einfach nicht weisst, wie hoch die zusätzlichen Kosten für Krankheit, die Kosten für die Betreuung und Förderung durch die ARGE, und der sonst noch anfallende Verwaltungsaufwand für Hartz4-Empfänger der Altersgruppe 60 - Renteineintrittsalter ist.

    Du hättest das aber auch gleich direkt schreiben können, dass Du da absolut unbefleckt jeglichen Wissens bist, ohne zu versuchen weiterhin den Wissenden zu markieren.

  11. #100
    Avatar von Leipziger

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    Hallo Thaimax

    Ja, ich habe verstanden, dass Du nicht näher darauf eingehen möchtest, weil du schlicht und einfach nicht weisst, wie hoch die zusätzlichen Kosten für Krankheit, die Kosten für die Betreuung und Förderung durch die ARGE, und der sonst noch anfallende Verwaltungsaufwand für Hartz4-Empfänger der Altersgruppe 60 - Renteineintrittsalter ist.
    Also dann kommt nochmal der Erklärbär extra für dich ....... ein Hartzer kostet im Schnitt monatlich 220,-€ ein Rentner im Schnitt 900-1000,-€ !

    Zusätzliche Kosten für Krankheiten (ca.500,-€) sind in beiden Fällen logischerweise gleich und werden über die Krankenkassen der Allgemeinheit finanziert so oder so !

    Bleibt ein "Einsparpotenzial" von ca. 700-800,-€ pro Nase ........ zuzüglich der Sozialabgaben die die Alten (60+) leisten die eben notgedrungen weiter arbeiten müssen , und dies zusammen senkt die Altenlast logischerweise jährlich um Milliarden siehe Japan !

    Nun für dich nachvollziehbar ?!

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