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Rente - wieviel?

Erstellt von schimi, 19.08.2012, 20:10 Uhr · 34 Antworten · 4.463 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von strike

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    ... Entgeltpunkte sammeln kann der Versicherte bis zur Beitragsbemessungsgrenze von derzeit 61 200 Euro in den alten und 51 000 Euro in den neuen Bundesländern. Bis zu diesem Jahresbruttoverdienst muss er Beiträge für die Rentenversicherung zahlen. Dafür bekommt er pro Jahr maximal 2,09 Entgeltpunkte gutgeschrieben. ...

    Gesetzliche Rentenversicherung - Mit Rente rechnen - Stiftung Warentest

    Das war ein Beispiel aus 2003.
    Beitragsbemessungsgrenze in 2012: 67.200 EUR

    http://www.finanztip.de/recht/sozial...ungsgrenze.htm

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Franky53

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    Zitat Zitat von Cybersonic Beitrag anzeigen
    Hm, bin Baujahr 74 und werd wohl keine Rente mehr bekommen, wenn ich mal das Rentenalter erreichen sollte
    somit hat sich dann dein Problem mit dem schlechten Wechselkurs von selbst erledigt.
    also warum jetzt schon darüber jammern.

  4. #13
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Ist das das sozialversicherungspflichtige durchschnittliches Jahresarbeitsentgelt West?
    Ich hab da geringfügig geringere Zahlen in Erinnerung.
    Yogi, ja. 32446 Euro ist das durchschnittliche Jahresarbeitsentgelt West. Dafür gibt es 1 Rentenpunkt.

    Der Rentenwert pro Punkt liegt seit dem 01.07.2012 bei 28,07 € (West)

    Wer also unter dem Durchschnitt liegt, sagen wir mal 30 000 €, bekommt 0,9 Rentenpunkte gutgeschrieben.
    Bei 20 000 € sind es 0,6 Rentenpunkte.

  5. #14
    Avatar von strike

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    Ist das das sozialversicherungspflichtige durchschnittliches Jahresarbeitsentgelt West?
    Das sozialversicherungspflichtige Jahresarbeitsentgelt liegt einheitlich bei 50.850 Euro (Gesetzliche Krankenversicherung und Pflegeversicherung).
    Die Beitragsbemessungsgrenze zur Gesetzlichen Renten- und Arbeitslosenversicherung liegt aktuell bei 67.200 Euro (West).
    32.446 Euro ist das durchschnittliche Einkommen ueber alle Einkommen und dient z.Bsp. neben der Festlegung fuer den 1.0 Punkt bei der Rentenberechnung auch als Richtlinie fuer die Einzahlungen der Rentenbeitraege bei den Erziehungszeiten.
    Soweit zumindestens mein Verstaendnis.

  6. #15
    Avatar von michael59

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    einige könne wohl nur das nachvollziehen was andere ihnen vorkauen??

    hier: Deutsche Rentenversicherung - Rentenbeginn- und Rentenhöhenrechner

    kann man alles nachlesen- auf home klicken dann ist unten ein schnellnavigator- da findet man alles aus erster hand.

  7. #16
    Avatar von ChangMaiKrap

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    Zitat Zitat von Cybersonic Beitrag anzeigen
    Hm, bin Baujahr 74 und werd wohl keine Rente mehr bekommen, wenn ich mal das Rentenalter erreichen sollte
    Ich bin 1964 geboren und wollte eigentlich spätestens mit 55 aufhören zu arbeiten und mich bis zum Renteneintritt mit Ersparnissen über Wasser halten. Aufgrund dieses Threads habe ich mich mal ein bisschen in die Thematik eingelesen und könnte kotzen ohne Ende.

    Bisher bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass meine Frau nach meinem Tod durch meine Rentenansprüche wenigstens eine leidliche Grundversorgung hat. Nicht mal das ist der Fall, kleine Witwenrente (25%) wird für maximal 2 Jahre gezahlt, die große (55%) gibts erst ab 47.

    Besteuerung der Rente bis zu 100%, Erhöhung des Renteneintrittsalters, alles mögliche wird ständig und nachträglich angepasst, gekürzt oder zum Negativen geändert, mit zunehmender Dynamik in den letzten Jahren.

    "DRV: Wir sichern Generationen" Davon bin ich bisher eigentlich auch ausgegangen, immerhin geht ja jeden Monat ein Fünftel meines Einkommens für diese Vorsorge drauf, zwischenzeitlich komme ich mir nur noch verarscht vor. Seit über 30 Jahren zahl ich ununterbrochen in diesen Scheissladen ein, anstatt ich dafür gelassen meinem Ruhestand entgegen blicken kann, werde ich mit Unsicherheiten überhäuft, vermutlich mit einem Bruchteil der eingezahlten Beträge abgefunden und ich muss mir jetzt schon Sorgen machen, wie ich später meine Familie und mich über Wasser halten kann.

    Bis in 10 Jahren wirds bei unserer demografischen Entwicklung sowieso heissen: Hartz IV für alle, solange noch was da ist.

  8. #17
    Avatar von noritom

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    Zitat Zitat von ChangMaiKrap Beitrag anzeigen
    Bis in 10 Jahren wirds bei unserer demografischen Entwicklung sowieso heissen: Hartz IV für alle, solange noch was da ist.
    Genau so wird es kommen. Rein theoretisch hätte ich aktuell noch 23 Arbeitsjahre vor mir. Wenn man sich die politische, steuer- und finanzpolitische Situation anschaut, kommt man genau zu dieser Erkenntnis: Einheitsrente auf Grundsicherungsniveau

    Das gleiche wird auch auf unser so hochgelobtes Gesundheitssystem zukommen. Auch hier wird es lediglich ein Grundsicherungsniveau geben.

    Was die gezahlten Renten- und Krankenversicherungsbeiträge angeht.......alles weg.

    Wem es nicht gelingt, in 45 Arbeitsjahren durchschnittlich monatlich 1.000 Euro zur Seite zu legen und!! mindestens werterhaltend anzulegen, ist bei Renteneintritt arm dran.

  9. #18
    carsten
    Avatar von carsten
    Um Monatlich EUR 1000,-- auf Seite legen zu können, musst Du aber schon "Besserverdiener" sein, mit dem weiter vorn genannten Durchschnittlichen EUR 32.XXX,-- sozialversicherungspflichtigen Jahreseinkommen (das sind dann ca. 2461 brutto bei 13 Monatsgehältern) kann man keine EUR 1000,-- beiseite legen, wenn dann vielleicht 150,-- oder 200,--

  10. #19
    Avatar von schimi

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    ... Entgeltpunkte sammeln kann der Versicherte bis zur Beitragsbemessungsgrenze von derzeit 61 200 Euro in den alten und 51 000 Euro in den neuen Bundesländern. Bis zu diesem Jahresbruttoverdienst muss er Beiträge für die Rentenversicherung zahlen. Dafür bekommt er pro Jahr maximal 2,09 Entgeltpunkte gutgeschrieben. ...
    jetzt habe ich es kapiert und ausgerechnet bzw. kann die mögliche Rentenlücke feststellen. Danke.
    Wenn ich mit 55 aufhören sollten und mit 67 Rente erst beziehe bekomme ich 1192 €, mit 56 wären es dann 1192 € + 2,09 * 28,07€ = 1250 € usw.

  11. #20
    Avatar von noritom

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    Zitat Zitat von carsten Beitrag anzeigen
    Um Monatlich EUR 1000,-- auf Seite legen zu können, musst Du aber schon "Besserverdiener" sein, mit dem weiter vorn genannten Durchschnittlichen EUR 32.XXX,-- sozialversicherungspflichtigen Jahreseinkommen (das sind dann ca. 2461 brutto bei 13 Monatsgehältern) kann man keine EUR 1000,-- beiseite legen, wenn dann vielleicht 150,-- oder 200,--
    Und somit: "Herzlich Wilkommen in der Altersarmut"

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